Informationen zur Umstellung am Mittwoch, 07.08.2013

[UPDATE]

Dienstag, 06. August, 23:24 Uhr
Die Umstellung startet erst am Mittwoch um 05:00 Uhr Morgens. Bis dahin kann ganz normal weitergehandelt werden. Am Mittwoch Zwischen 05.00 und 08.00 Uhr wird bitcoin.de nicht erreichbar sein.

Mittwoch, 07. August 08:52 Uhr
Die Umstellung ist heute Morgen erfolgreich durchgeführt worden. Alle alten Angebote wurden aus dem Marktplatz entfernt und der Marktplatz füllt sich bereits wieder schnell mit neuen Angeboten, die unter der neuen AGB eingestellt werden.

[/UPDATE]

Nachfolgend wollen wir unsere Kunden im Vorfeld darüber informieren wie die Umstellung von bitcoin.de am kommenden Mittwoch, 07. August erfolgen wird, bzw. was sich für unsere Kunden dadurch verbessern/ändern/verschlechtern wird.

Was wird sich nicht ändern?

Bitcoin.de bleibt weiterhin ein Marktplatz für den Kauf und Verkauf von Bitcoins unter Privatpersonen aus der Europäischen Union + Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz. Die Bezahlung wird wie bisher zwischen den handelnden Parteien durch direkte Banküberweisung erfolgen. Dadurch unterscheidet sich bitcoin.de von klassischen Bitcoin-Börsen, die wohl meistens die Kundengelder zinslos und nicht insolvenzgeschützt auf ihren Firmenkonten halten und teilweise lange Wartenzeiten für Ein- und Auszahlungen von Fiat-Währungen (z.B. EUR oder USD) haben.

Die Gebühren für die Vermittlung und den Treuhandservice von bitcoin.de, die sich Käufer und Verkäufer wie bisher zur Hälfte teilen, bleiben bei 1%. Eine Erhöhung der Gebühren ist derzeit nicht geplant. Wir behalten uns aber vor zukünftig Gebühren, bzw. Kostenerstattungen für bisher kostenlose Dienstleistungen wie dem SMS-Versand, die Bereitstellung des Online-Wallets oder das neue PostIdent-Verfahren zu erheben.

Was wird sich ändern?

Die größte Änderung ist wohl das Inkrafttreten von neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), die von allen Kunden akzeptiert werden müssen, die weiterhin auf bitcoin.de handeln möchten. Die neuen AGB sind sehr umfangreich (ca. 22 Seiten) und werden viele Sonderfälle berücksichtigen, die in der Vergangenheit aufgetreten sind. Insgesamt werden die neuen AGB aus unserer Sicht zu mehr Sicherheit beim Handel und zu mehr Zufriedenheit bei Käufern und Verkäufern führen.

Nachfolgend die wichtigsten Änderungen in den AGB:

  1. Klärung der Zuständigkeiten der Bitcoin Deutschland GmbH und der Fidor Bank AG gegenüber den Kunden.
  2. Alle Kunden müssen persönliche Daten wie z.B. die Postanschrift und das Geburtsdatum angeben.
  3. Der Besitz eines Handys oder Smartphones zum Empfang von SMS ist zukünftig verpflichtend für die Teilnahme bei bitcoin.de
  4. Nur Kunden mit Zugang zu Online-Banking können zukünftig auf bitcoin.de handeln. Dadurch wollen wir schnelle Überweisungen sicherstellen, da es in der Vergangenheit immer wieder – vor allem zeitliche – Probleme mit beleghaften (Papier)Überweisungen gegeben hat.
  5. Klarstellung, dass es sich bei allen Angeboten auf bitcoin.de um verbindliche Angebote handelt und jeder Kauf oder Verkauf einen rechtsverbindlichen Kaufvertrag gem. BGB begründet. Ein Rücktritt vom Kaufvertrag ist nur mit Zustimmung des Handelspartners möglich. Weigert sich der Käufer zu zahlen, werden wir dem Verkäufer zukünftig auf Wunsch die Postanschrift zu gerichtlichen Durchsetzung des Kaufvertrages übermitteln. Damit wollen wir die „Rücktrittskultur“, die gerade bei größeren Kursschwankungen immer wieder vorgekommen ist, in den Griff bekommen. Dies war der größte Kritikpunkt von vielen Kunden in der Vergangenheit.
  6. Inkrafttreten der Umsatzgrenzen von 2.500,- Euro pro Kalenderjahr, bzw. 1.000,- Euro für einzelne Trades für nicht voll legitimierte Kunden. Mit einer vollständigen Legitimierung durch das PostIdent-Verfahren (siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Postident) entfallen diese Grenzen. Die Grenzen gelten also nur für Kunden, die sich (wie bisher bei bitcoin.de üblich) nur über ihr Bankkonto legitimiert haben. Die Bearbeitung der PostIdent-Coupons von Kunden, die in der Vergangenheit hohe Umsätze erzielt haben, wird von uns bevorzugt erfolgen. Die Coupons können ab dem 07.08. im Login-Bereich heruntergeladen werden.
  7. Detaillierte Prozessbeschreibung eines Trades mit allen möglichen Szenarien, Rechten und Pflichten der Käufer und Verkäufer.

Warum veröffentlicht Ihr die neuen AGB nicht schon vorab?

Die neuen AGB sind von mehreren Anwälten geprüft und „final“. Durch eine vorherige Veröffentlichung könnte der Eindruck entstehen, dass wir die AGB zur Diskussion stellen würden und kurzfristig noch Änderungen einpflegen könnten. Das ist jedoch alleine aus zeitlichen Gründen nicht mehr möglich. Wir werden aber jeden konstruktiven Verbesserungsvorschlag an den neuen AGB dankbar aufnehmen und ggfl. in zukünftige Änderungen mit einfließen lassen.

Was passiert mit den Kunden, die die neuen AGB nicht akzeptieren?

Diese Kunden können ab dem 07.08. keine Käufe und Verkäufe mehr auf bitcoin.de tätigen. Die Nutzung des Online-Wallets wird jedoch bis auf Weiteres möglich sein. Ein nachträgliches Akzeptieren der neuen AGB wird jederzeit möglich sein.

Wie und wann erfolgt die Umstellung konkret?

[Update vom 06. August, 23:31 Uhr] Der Beginn der Umstellung erfolgt am Mittwoch, 07. August ab 05.00 bis ca. 08.00 Uhr. Zwischen 00.00 und 05.00 Uhr kann ganz normal weitergehandelt werden. Zwischen 05.00 und 08.00 Uhr wird bitcoin.de wegen der Umstellung nicht erreichbar sein. Ab 08.00 Uhr soll die Umstellung abgeschlossen sein und der Markplatz wieder geöffnet werden.

Werden Kunden, die nicht aus Deutschland kommen sich auch voll legitimieren können, um mehr als 2.500,- Euro Umsatz pro Kalenderjahr mit Bitcoins zu machen?

Wir arbeiten mit Hochdruck daran unseren ausländischen Kunden die Möglichkeit zu geben sich in ihrem Heimatland bei einem Kreditinstitut, Rechtsanwalt, Steuerberater oder Notar mit ihrem Personalausweis oder Pass legitimieren zu können. Dies wird voraussichtlich im Laufe der nächsten Woche möglich sein.

Wann werden bitcoin.de-Kunden die Möglichkeit bekommen ein Fidor Bankkonto zu eröffnen, bzw. ein bestehendes Fidor Bankkonto mit bitcoin.de verbinden zu können?

Dies wird „in den nächsten Wochen“ möglich sein. Auch hier arbeiten wir zusammen mit der Fidor Bank mit Hochdruck daran die technischen Voraussetzungen zu schaffen, dass unsere Kunden bei bitcoin.de schon bald über ein kostenloses Konto der Fidor Bank in nahezu Echtzeit bei bitcoin.de sicher Bitcoins handeln können.

Gibt es auch Dinge die sich verschlechtern?

Das kommt darauf an, von welcher Seite man das aus betrachtet. Das wir z.B. zukünftig Online-Banking zur Pflicht machen wollen, ist natürlich für alle Kunden, die (immer) noch kein Online-Banking haben oder machen (wollen) ein Problem. Auf der anderen Seite kann der Handel durch Online-Banking schneller abgewickelt werden, was wiederum viele Verkäufer freuen wird.

Genauso die Angabe der persönlichen Daten und die Legitimierung über das PostIdent-Verfahren: das wird natürlich – für unsere Kunden und uns – aufwändiger als vorher, aber dafür wird der Handel auf bitcoin.de dadurch auch sicherer.

Plant Ihr eigentlich mal eine „richtige“ Börse zu machen?

Derzeit konzentrieren wir uns darauf unseren Markplatz in Zusammenarbeit mit der Fidor Bank zu einem „Echtzeit-Markplatz“ auszubauen. Dieser Markplatz hätte dann viele Vorteile gegenüber Bitcoin-Börsen wie z.B.

  • Sicherung der Euro-Einlagen in Höhe von 100.000,- Euro pro Person, statt Gelder auf nicht insolvenzgeschützten Firmenkonten im Ausland
  • Verzinsung der Euro-Einlagen, statt zinslose Euro- oder Dollar-Einlagen bei allen anderen Bitcoin-Börsen
  • Schnelle Ein- und Auszahlungen von Euro-Einlagen innerhalb eines Bankarbeitstages, statt teilweise Wartezeiten von Wochen und Monaten

Das soll jetzt bitte nicht als „Schelte“ gegenüber unseren Wettbewerbern verstanden werden. Da jedoch immer mal wieder von einigen Usern das Markplatzmodell von bitcoin.de kritisiert wird, wollen wir einfach mal klarstellen, dass bitcoin.de auch viele Vorteile gegenüber ausländischen Bitcoin-Börsen hat.

Um die Frage aber noch zu beantworten: wir schließen nicht aus zukünftig auch eine „richtige“ Bitcoin-Börse anzubieten. Wann dies soweit sein wird, können wir derzeit aber noch nicht sagen.

Über Christoph Bergmann (1567 Beiträge)
Das Bitcoinblog wird von Bitcoin.de gesponsort, ist inhaltlich aber unabhängig und gibt die Meinung des Redakteurs Christoph Bergmann wieder. Christoph hat vor kurzem ein Buch geschrieben: Bitcoin: Die verrückte Geschichte vom Aufstieg eines neuen Geldes. Das Buch stellt Bitcoin in seiner ganzen Pracht dar. Ihr könnt es direkt auf der Webseite Bitcoin-Buch.org bestellen - natürlich auch mit Bitcoin - oder auch per Amazon. Natürlich freuen wir uns auch über Spenden in Bitcoin, Bitcoin Cash oder Bitcoin SV an die folgende Adresse: 1BergmanNpFqZwALMRe8GHJqGhtEFD3xMw. Wer will, kann uns auch Hier mit Lightning spenden. Tipps für Stories sind an christoph.bergmann@mailbox.org immer erwünscht. Wer dies privat machen möchte, sollte meinen PGP-Schlüssel verwenden.

73 Kommentare zu Informationen zur Umstellung am Mittwoch, 07.08.2013

  1. > Der Besitz eines Handys oder Smartphones zum Empfang von SMS ist zukünftig verpflichtend für die Teilnahme bei bitcoin.de

    Wie ist das genau zu verstehen? Einmaliger SMS-Empfang?
    Für die bisher eingesetzte 2-Faktor-GA ist z.B. kein Handy oder Smartphone nötig.

    Bitte um genauere Erläuterung. Ich besitze kein solches Gerät.

    • Oliver Flaskämper // 3. August 2013 um 11:52 // Antwort

      Wir wollen einfach sicherstellen, dass ein externes Gerät für die 2-Faktor-Authentifizierung und keine Softwarelösung genutzt wird. Darüber hinaus können bestimmte Sicherheitsfunktionen nur über eine mTAN per SMS eingesetzt werden. Daher ist der Besitz eines Handys oder Smartphones zukünftig Pflicht.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

      • Ein weiterer Schritt um die gerade besonders geschätzte anonyme Bezahlmethode mittel Bitcoin auszuhebeln.
        Denn ein Handy wird ja über einen Vertrag mit einem Telekommunikationsanbieter laufen. Und im Rahmen dieses Vertrags muss man sich auch persönlich identifizieren und legitimieren.
        Sicher, um Kriminelles, wie etwas Geldwäsche etc., zu bekämpfen ist das hilfreich.
        Eine unbeschwertes anonymes Zahlen im Internet (wie z.B. mit Bargeld in der physischen Ladenwelt) wird damit aber sogut wie ver-unmöglicht.
        Schade, schade ….

      • Oliver Flaskämper // 3. August 2013 um 21:32 //

        Zumindest in Deutschland bekommt man wirklich an jeder Ecke (ALDI, Tankstelle ect.) Prepaid SIM-Karten ohne Probleme anonym gekauft und registriert. Als langjährige Vertragskunden dachten wir mal eine kurze Zeit, dass das (vor allem in Deutschland) nicht möglich wäre, aber das ist so.

        Viele Grüße,
        Oliver Flaskämper

    • Wenn man Kunde der Deutschen Telekom ist sollte es auch möglich sein eine SMS an Festnetzanschlüsse zu senden. Ist das angeschlossene Gerät nicht SMS-Tauglich dann wird man tagsüber zeitnah angerufen und eine freundliche synthetisierte Stimme liest einem die SMS vor.
      Vielleicht reicht das schon aus.

      PS: Wer will denn verhindern, das ein Kunde nicht mit dem Smartphone Deals abschließt und dann auch noch SMS empfängt? So besonders tauglich ist SMS dafür auch nicht. Da ist ein Yubikey oder wie es die Banken machen, ein Sm@rtCard-Reader mit Karte schon sicherer, auch wenn nicht so sicher wie eine echte HBCI/FinTS-SSL Karte.

      Im Rahmen der Sicherheitserhöhung rüsten eh viele Banken auf Sm@rdCard um. Bei Ausgabe einer entsprechenden Bankkarte und dem dann doch recht günstigen Preis einen Lesers (ab unter 10 €) sollte auch das keine große Hürde sein. Wenn man das dann noch mit der Fidorbankkarte durchführen kann, indem man vielleicht darauf einen 2. Slot nutzt, dann hat man einen Grund mehr auch dort Kunde zu werden 😉

      MfG…

      • Oliver Flaskämper // 6. August 2013 um 0:00 //

        Yubikey bieten wir ja auch seit einigen Wochen an, es gibt aber Situationen wo z.B. der Yubikey verloren geht und Jemand nicht mehr auf seinen Account bei bitcoin.de zugreifen kann. Das passiert sehr häufig. Hier hat sich dann die Freischaltung via SMS bewährt. Festnetz-SMS ist eine Alternative, können wir derzeit aber (noch) nicht anbieten. Aktuell müssen wir uns auf die Lösungen konzentrieren, die von den meisten Usern genutzt werden. Da ist die SMS über das Mobilfunknetz immer noch erste Wahl. Später werden wir auch auch andere Lösungen anbieten. Wir können nur derzeit aufgrund der vielen, vielen Lösungen am Markt leider nicht alles so schnell umsetzen wie wir es uns selbst wünschen würden.

        Viele Grüße,
        Oliver Flaskämper

  2. Hört sich m.A.n. erst mal ganz okay an. Allerdings ist mir folgendes unklar:

    1.Ist die Registrierung über PostIdent sofort ab dem 7.8. möglich und wird die an bitcoin.de geschickt, oder betrifft das die Kontoeröffnung, die erst innerhalb der nächsten Wochen möglich sein wird?

    2. In der Zwischenzeit, bis zur Registrierung mittels PostIdent gelten für alle die Umsatzgrenzen (max 2500,- im Jahr und 1000,- pro Trade), oder?

    3. Ich finde zwar nachvollziehbar, dass die AGBs final sind und Ihr daher wenig Interesse daran habt, im Vorfeld eventuelle Kritik und/oder Änderungswünsche im Postfach zu haben, aber gerade wegen des Umfangs von 22 Seiten würde es m.A.n. Sinn machen, die AGBs zu veröffentlichen, damit möglichst viele sich bis zum 7.8. damit befassen können und dann wissen ob sie zustimmen oder nicht. Bis zur Zustimmung kann man ja nicht handeln. Einige werden sicher einfach zustimmen, aber einige werden sie auch genau lesen/verstehen wollen und dann braucht es für 22 Seiten schon etwas Zeit.

    Wichtiger sind mir aber die Punkte 1 und 2, weil mir unklar ist, ob es dann nicht zu einer möglicherweise wochenlangen Umsatzgrenze für alle kommen wird. Selbst wenn man das schnellstmöglich abschickt braucht es ja sicherlich noch Bearbeitungszeit…

    VG,
    Netcube

    P.S.: Die Kommentarfunktion funktioniert bei mir nicht ganz reibungslos. Ich kann nicht so richtig mit dem Cursor einfach zu bestimmten Punkten springen (schwer zu erklären und weiß nicht, ob es nur mir so geht).

    • Oliver Flaskämper // 3. August 2013 um 12:13 // Antwort

      Ja, die Registrierung über das PostIdent-Verfahren ist ab dem 07.08. möglich. Der ausgefüllte PostIdent-Coupon wird direkt von der Post an bitcoin.de geschickt. Kunden, die das PostIdent-Verfahren über bitcoin.de durchführen, müssen sich später für die Eröffnung eines FidorPay-Kontos nicht erneut legitimieren.

      Bis zur vollständigen Legitimierung gelten die Umsatzgrenzen von max. 2.500,- Euro pro Kalenderjahr und max. 1.000,- Euro pro Kauf/Verkauf. „Powertrader“ mit hohen Umsätzen in der Vergangenheit werden von uns bei der Bearbeitung der PostIdent-Coupons bevorzugt. Die allermeisten Kunden wird die Umsatzgrenze von 2.500,- Euro wohl gar nicht betreffen, da diese kleinere Summen handeln.

      22 Seiten zu lesen dauert sicherlich 30-60 Minuten, aber wir wollen an der Vorgehensweise festhalten die neuen AGB erst am 07.08. zu veröffentlichen.

      Wegen des Problems mit der Kommentarfunktion: welchen Browser nutzen Sie?

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

      • Netcube // 3. August 2013 um 13:35 //

        Okay… danke für die schnelle Antwort!

      • Netcube // 4. August 2013 um 14:40 //

        Sorry, hatte die Frage nach meinem Browser übersehen. Ich nutze Safari. Aber heute geht alles wieder reibungslos.

  3. Hallo,

    sehr offene, klare und bestens verständliche Information! Das macht einen guten Eindruck.

    Danke & Gruß

    Peter Faisst

  4. Sagen Sie bitte, wie läuft PostIdent-Verfahren, wenn ich keine Postbank-Kundin ist ???

    Ich bin Sparkasse-Kundin!

    Ich habe kein Bock, mein Bank zu wechseln. Das ist blödsinn.

    Sagen sie bitte, was soll ich tun? Wie kann ich PostIdent-Verfahren mit Sparkasse machen?

    LG

    • Oliver Flaskämper // 3. August 2013 um 12:26 // Antwort

      Das PostIdent-Verfahren ist ein Service der Deutschen Post AG, ist bankenunabhängig und hat nichts mit der Postbank zu tun. Sie können Ihr Konto bei der Sparkasse behalten. Für das PostIdent-Verfahren drucken Sie sich den PostIdent-Coupon aus, den Sie ab dem 07.08. auf bitcoin.de runterladen können und gehen damit zusammen mit Ihrem Personalausweis zu einer Postfiliale. Der ausgefüllte PostIdent-Coupon wird dann von der Post zu uns geschickt. Weitere Infos finden Sie hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Postident

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

      • Vielen Dank für die Antwort!

        Jetzt habe ich alles verstanden und bin entspannt.

        🙂

        Liebe Grüße,
        Lexy.

  5. Ganz tolle Lösung, gegen die nur die Berufsquerulanten Einsprüche erheben werden (mit Bitcoins handeln, aber Handy und Online Banking ablehnen; sicher handeln wollen, aber anonym bleiben; schön, wenn solche Knall***** draußen bleiben).

    Auch ich würde mir die AGBs vorher wünschen wegen des Umfangs, auf die Idee, dass man damit um Änderungswünsche bittet, würde ich nicht kommen. Aber gut, damit steht und fällt die Entscheidung nicht.

    Mein wichtigste Frage aber: Wenn ich mich mit Bitcoin.de-PostIdent nicht mehr bei Fidor legitimieren muss, wie ist es denn umgekehrt? ich bin seit langem voll legitimierter Fidor-Kunde, muss ich trotzdem noch ein PostIdent für bitcoin.de machen?

    Mein unwichtigere Frage: Prozessieren gegen Nichtzahler schön und gut, aber Wenignutzer ohne PostIdent können ja auch eine falsche oder veraltete Anschrift angeben. Bieten die AGB hier Ansätze, über das hinterlegte Bankkonto an die Bank zu gehen oder wird bitcoin.de hier bei Hinwies auf Falschangaben tätig, ggf. bis zur Initiierung strafrechtlicher Ermittlungen.

    Gruß
    Stonie

    • Oliver Flaskämper // 3. August 2013 um 12:59 // Antwort

      Da wir bisher nur ganz wenige Fidor-Kunden bei bitcoin.de haben, hatten wir diese Sonderheit wohl bisher nicht berücksichtigt. Wir werden das aber kurzfristig klären. „Gefühlt“ würde ich sagen, dass es andersrum auch gehen müsste.

      Durch das PostIdent-Verfahren verifizierte Kunden werden wir auf dem Markplatz gesondert kennzeichnen. Gegen Kunden, die sich nicht mit dem PostIdent-Verfahren identifiziert und eine falsche Postanschrift angegeben haben, werden die Handelspartner im Falle des Nichtzahlens wohl weiterhin nur über eine Anzeige wegen Betrugs vorgehen können. Wir arbeiten aber daran auch diese Kunden über ein Online-Verfahren zu identifizieren.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

      • Vielen Dank für die schnelle Antwort und ein schönes Wochenende.

      • Sie haben gerade über die Kunden gesagt, die sich nicht mit dem PostIdent-Verfahren identifiziert und eine falsche Postanschrift angegeben haben.
        Das heißt, Sie fordern von den Kunden nur, die Daten vertraulich zu schreiben?

        Dann bleibt der Betrug mit nicht sehr große Summen von der Seite der Bronze-Kameraden wieder ))

        Ich denke, dass überhaupt, in Prinzip um berechtigt zu sein, die Geschäfte zu verwirklichen, die Kunden Ihnen in elektronischer Form das Kopie von Personalausweis und Meldebescheinigung absenden sollen, wie auf Mt.Gox 😉

        Liebe Grüße.
        Lexy.

      • Oliver Flaskämper // 3. August 2013 um 13:45 //

        Einen Personalausweis mit Photoshop & Co. digital zu fälschen ist relativ einfach. Das bringt also nicht wirklich mehr Sicherheit. Wir prüfen aber die Möglichkeit die Identität mit Hilfe eines Online-Verfahrens auch für User zu prüfen, die kein PostIdent-Verfahren gemacht haben.

        Viele Grüße,
        Oliver Flaskämper

      • Ja, Sie haben Recht. 🙂 Ich habe gerade auch darüber gedacht. Das bringt nicht so viel.

        Und noch Eins- schon wegen anderes.

        Gibt es vielleicht die Möglichkeit, über die Trade nicht nur per E-Mail, sondern auch per SMS informieren?

        Z.B., ich habe ein Mal am Wochenende eine Trade verpasst und habe dafür eine negative Bewertung erhalten.

        Oder, vielleicht am Wochenende die Frist, so wie frühe, 24 Stunde lassen?

        Die Online-Banking geht sowieso überhaupt nicht am WE.

        Vielen Dank & Liebe Grüße

      • Oliver Flaskämper // 3. August 2013 um 21:18 //

        Das mit der SMS-Erinnerung ist eine gute Idee. Das könnten wir aber vermutlich nur gegen Kostenerstattung (ca. 0,06 Euro pro SMS) anbieten, da wir bereits jetzt so viele SMS jeden Tag kostenlos versenden, dass das bald den Rahmen sprengt. Um der Frage gleich vorbeizukommen: Nein, für Unternehmen gibt es (unseres Wissens) leider noch keine SMS-Flat die auch gewerblich genutzt werden darf 😉

        Viele Grüße,
        Oliver Flaskämper

  6. Wird es möglich sein, ausschließlich nur mit per PostIdent verifizierten Partnern zu handeln? Sprich eine Auswahlbox, die nur diese Partner zum eigenen Handel zulässt?
    Viele Grüße, Harald

    • Oliver Flaskämper // 3. August 2013 um 13:41 // Antwort

      Ja, das soll es im Rahmen der Filtereinstellungen zukünftig möglich sein.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  7. Dass OnlineBanking in Zukunft Pflicht ist, ist zu begrüßen. Muss man das Vorhandensein von OnlineBanking-Zugang auch noch irgendwie beweisen, oder reicht die Bestätigung der neuen AGB?

    Als im Ausland lebender dt. Staatsbürger müsste dann in Deutschland auf die Post für das PostIdVerfahren, im Ausland auf die Bank, die in Kontakt mit Bitcoin treten muss…

    Liebe Grüße, Jan

    • Oliver Flaskämper // 3. August 2013 um 21:15 // Antwort

      Für Bestandskunden reicht die Bestätigung der neuen AGB. Neukunden müssen sich zukünftig über ein Online-System mit ihrem Online-Banking-Account verifizieren.

      Deutsche Kunden im Ausland müssen sich entweder bei einem Steuerberater, Rechtsanwalt, Notar oder Kreditinstitut im Ausland oder bei einem „Heimatbesuch“ via PostIdent-Verfahren legitimieren.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  8. Rheinhold Birgmann // 3. August 2013 um 15:25 // Antwort

    Wäre SuisseID für Sie eine Lösung für Kunden aus der Schweiz?

    • Oliver Flaskämper // 3. August 2013 um 21:20 // Antwort

      Danke für die Info! Das schauen wir uns an. Wichtig ist immer, dass das auch mit dem Deutschen Geldwäschegesetz konform geht.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  9. 1. Wird man in der Käufer-/Verkäuferliste auch sehen, ob über Fidor abgewickelt wird?
    2. Wenn man einen Kauf/Verkauf über Fidor abwickelt, ist dann auch sichergestellt, dass das entsprechende Geld fließt bzw. das Konto in ausreichendem Maße gedeckt ist?

    • Oliver Flaskämper // 3. August 2013 um 21:21 // Antwort

      Für beide Fragen ein klares „Ja“ 🙂 Die Integration des FidorPay-Kontos bei bitcoin.de wird aber leider noch etwas dauern. Wir arbeiten aber mit Hochtouren daran!

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  10. Dienste zur Identitätsfeststellung analog dem deutschen Postident-Verfahren existieren auch in anderen Ländern.

    Die Deutsche Kreditbank Berlin wickelt für Neukunden in Österreich die Identitätsfeststellung mit dem Dienst Ident.Brief der Österr. Post ab.

    Beschreibung des Dienstes auf dieser Webseite im unteren Bereich:
    http://www.post.at/geschaeftlich_brief_versenden_oesterreich_zusatzleistungen.php

    Zurückgegriffen wird im Falle der in Deutschland ansäßigen Bank auf einen Dienstleister in Österreich, der vor Ort die Kommunikation mit der österr. Post übernimmt. Die Kosten für den Auftraggeber dürften damit wohl nur unwesentlich höher als beim PostIdent-Verfahren innerhalb Deutschlands kommen.

    Vielleicht sind ja auch solche Vorgehensmodelle eine Überlegung für die Identitätsfeststellung für bitcoin.de für ausländische Kunden.

    Ersparen würde man sich als Kunden so den alternativen Gang zu Botschaft, Notar & Co. wo die Identitätsbestätigung womöglich kompliziert (weiß ich aus eigener Erfahrung) bei gleichzeitig für den Kunden moderaten bis vergleichsweise exorbitant hohen Kosten durchgeführt wird.

    • Oliver Flaskämper // 3. August 2013 um 21:22 // Antwort

      Vielen Dank für die Info! Das schauen wir uns an. Wichtig ist immer, dass die Verfahren auch mit dem Deutschen Geldwäschegesetz konform sind. Wenn die Deutsche Kreditbank das System bereits nutzt ist das ja schon mal ein gutes Zeichen! 🙂

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  11. Levin Keller // 3. August 2013 um 17:39 // Antwort

    Mit den ganzen Daten, die Sie über die Kunden in Zukunft haben, kommen aber auch Pflichten auf Sie zu. Ich gehe davon aus, dass Sie Buch darüber führen, welche Kunden wann wieviel gehandelt haben. Führen Sie auch Buch darüber, welche Bitcoins die Kunden gekauft haben? Wie garantieren Sie, dass Sie keine Aufzeichnung dazu führen, welchem Kunden welche Bitcoinadressen gehören? Sollten Sie dies nicht nachweise können, werden viele Leute ungern die von Ihnen quasi „markierten“ Coins zu benutzen…

    • Oliver Flaskämper // 3. August 2013 um 21:27 // Antwort

      Natürlich speichern wir die Auszahlungsadressen, also die Adressen wohin unsere Kunden sich Bitcoins auszahlen lassen. Wohin die Bitcoins von dort aus „hingehen“ kann man zwar in der Blockchain einsehen, aber darüber muss man ja als Anleger keine Auskunft geben. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass Bitcoins keine Seriennummern haben. Man kann immer nur sehen von welcher Adresse zu welcher Adresse Bitcoins (oder Teile von Bitcoins) transferiert wurden.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  12. Hermann Dünnwald // 3. August 2013 um 18:56 // Antwort

    Hallo Oliver

    ich habe eine Frage zu Punkt 6 der AGB:
    Inkrafttreten der Umsatzgrenzen von 2.500,- Euro pro Kalenderjahr, bzw. 1.000,- Euro für einzelne Trades für nicht voll legitimierte Kunden.

    Werden die Umsätze vor dem 07.08.2013 eingerechnet oder gelten nur die Umsätze die ab dem 07.08.2013 anfallen? Wenn die Umsätze davor mit angerechnet werden und sie sind höher als 2500,-€, kann kein Kauf/Verkauf ab dem 07.08. mehr durch geführt werden bis das Postident Verfahren duchgelaufen ist. Sehe ich das so richtig?

    Gruß

    Hermann Dünnwald

    • Oliver Flaskämper // 3. August 2013 um 21:38 // Antwort

      Sehr gute Frage! 🙂 Wir gingen erst davon aus, dass die Umsätze vor dem 07.08. „mitzählen“ werden. Dem ist aber nicht so. Am 07.08. werden die „Umsatzzähler“ auf „0“ gestellt und fangen neu an zu zählen. So gesehen kann jeder Kunde noch bis zum 31.12.2013 sein Limit von 2.500,- Euro Umsatz voll ausschöpfen. Die Umsatzzähler werden immer am Ende jeden Jahres (wenn die Raketen in den Himmel) steigen auf „0“ gestellt. Bei voll legitimierten Kunden entfallen die Umsatzgrenzen komplett.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  13. Ich musste mich schon über epost.de registrieren und authentifizieren. Dazu musste ich extra ein PostIdent-Verfahren für epost durchführen.

    Bin ich denn nicht schon ausreichend authentifiziert?

    Nicht das ich nicht auch noch ein PostIdentverfahren ausführe, nur schmerzt es schon wenn ich ein paar Tage nicht voll handeln darf.

    MfG…

    • Oliver Flaskämper // 4. August 2013 um 13:14 // Antwort

      Es gibt insgesamt knapp 50 Postbank-Kunden, die sich über das ePost-Verfahren verifizieren mussten. Vermutlich müssen sich diese Kunden leider noch einmal separat über über PostIdent verifizieren. Wir überlegen uns für diese Kunden jedoch ein kleines „Bonbon“ für die Umstände.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

      • Vielleicht bietet sich ja auch das E-Post-Identverfahren für diese 50 Kunden an. Da Sie ja nun mal schon gewerblicher Kunde der Post sind müsste das ja für Sie auch funktionieren.

        MfG…

      • Oliver Flaskämper // 6. August 2013 um 1:01 //

        Aktuell sind wir wohl noch nicht freigeschaltet für das E-Post-Identverfahren, aber das wäre auf jeden Fall für die betroffenen Kunden die beste Lösung.

        Viele Grüße,
        Oliver Flaskämper

  14. Findet ihr 4 Tage von Ankündigung bis AGB-Umstellung nicht etwas kurz? Ihr solltet allen, die nicht PostIdenten wollen / können ein bisschen mehr Zeit geben, alle Trades vor der Umstellung noch abzuschließen.

    • Oliver Flaskämper // 4. August 2013 um 13:17 // Antwort

      Da liegt ein kleines Missverständnis vor. Alle Käufe und Verkäufe die bis zum Dienstag 06.08. um 24.00 Uhr getätigt werden, können und müssen nach den alten AGB abgewickelt werden. So gesehen sind alte Trades, die zum Zeitpunkt der Umstellung noch nicht abgeschlossen wurden von der Umstellung nicht betroffen. Wie werden nur alle noch nicht angenommenen Angebote am 07.07. um 00.00 Uhr aus dem Marktplatz entfernen.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  15. Eine SEPA Überweisung dauert immer 1-3 Tage, selbst wenn man Onlinebanking hat. … Ob man nun direkt nach dem Kauf von BTC sich am PC in den Bankaccount einloggt und überweist, oder eben 15 Min später bei der Bankfilliale ist und die Überweisung dort am Selbstbedienungsautomaten durchführt, der Verkäufer muss trotzdem gleich lange warten bis das Geld da ist.

    Daher verstehe ich diesen Zwang überhaupt nicht. Vllt. mag das mit der Fidor Kooperation anders aussehen, aber ich spreche ersteinmal nur vom bisherigen Verfahren, da es mit Fidor ja noch etwas dauert.

    Finde es eher abschreckend, wenn man einem Online Banking aufs Auge drücken will. Ich selbst habe zwar nur Bronze Status, aber nur positive Bewertungen. Habe halt „erst“ knapp 20 BTC umgesetzt. Nach dem aktuellen Kurs ist das ein kleiner Batzen. Als ich mich hier anmeldete war der Kurs bei 10 EUR/BTC, man musste also nur läppische 250 EUR umsetzen. Ich finde die Bewertungskriterien sollten auch angepasst werden.

    • Oliver Flaskämper // 4. August 2013 um 13:22 // Antwort

      Bei Bestandskunden können wir nicht überprüfen ob Jemand Online-Banking nutzt oder nicht. Wir haben jedoch keine Lust mehr auf Entschuldigungen wie „Ich komme erst in 3 Tagen wieder zur Bank, weil ich gerade im Urlaub bin“ oder „Ich bin krank und komme nicht zur Bank„. Es versteht sich von selbst, dass Überweisungen via Online-Banking am Samstag oder Sonntag erst am Montag ausgeführt werden und nicht zwingend schneller sein müssen als Online-Banking. Dennoch haben wir in der Vergangenheit zu viele Fälle von Kunden gehabt, die kein Online-Banking nutzen und dadurch den Abschluss von Transaktionen unnötig verzögert haben. Das wollen wir in Zukunft nicht mehr. Wer mit Bitcoins handelt, dem sollte man aus unserer Sicht auch zumuten können Online-Banking zu nutzen.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  16. werden sie daten über verkäufe dem finanzamt melden ? bzw. auf anfrage daten preis geben ?
    lg retro

    • Oliver Flaskämper // 4. August 2013 um 13:13 // Antwort

      Wenn das Finanzamt bei uns zur Betriebsprüfung vorbeischaut, habe die natürlich Einblick in alle Transaktionen, die im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht nicht gelöscht werden dürfen. Das gilt auch für die Daten vor dem 07.08.2013. Ab dem 07.08. sind wir voll BaFin-reguliert und die Fidor Bank AG und damit auch die BaFin haben Einblick in alle Daten.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  17. wie kann mann so eine freie währung nur so verhunzen?
    ps: „kosten für die benutztung des wallets könnten jederzeit einstehen“

    are u kidding me? geldgier?

    • Oliver Flaskämper // 4. August 2013 um 13:10 // Antwort

      Die Bereitstellung des kostenlosen Wallets verursacht bei uns extrem hohe Kosten für die technische Absicherung gegen Hackerangriffe. Derzeit sind die Bitcoins unserer Kunden (wie vermutlich bei jeder anderen Bitcoin-Börse auch) max. durch das Firmenkapital versichert. Sofern wir eine Versicherung finden sollten, die die Bitcoins unserer Kunden gegen Diebstahl versichern würde, würden wir uns vorbehalten diese Kosten weiterzuberechnen. Viele Kunden nutzen bei uns nur das Wallet ohne Handel zu betreiben. Niemand kann von uns verlangen auf Dauer kostenlose Dienstleistungen anzubieten.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

      • Also finanzieren taten Sie (bitcoin.de) ja bislang durch die 1% transaktionssteuer. 1/2 käufer, 1/2 verkäufer. Das ist gerade noch akzeptabel, und dürfte Einen enrmen gewinn abwerfen. zumal damals ja ein bitcoin 5Euro gekostet hat, und jetzt das fast 20 fache wert ist. Ich würde gerne mal wissen wieviele bitcoins pro Tag im Schnitt gehandelt werden.

        die meisten handeln, würde ich mal schätzen. kaum jemand legt einfach die bitcoins bei Ihrem wallet rein, würde ich jetzt mal schätzen.

        Versicherung gegen diebstahl, könnte ja eine zusatzoption sein, die mann auf wunsch extra bezahlen kann.

        Ich würde gerne wissen, wie gross Ihr bitcoin unternehmen eigentlich ist, bzw, welcher wert (anzahl bitcoin, anzahl kunden, durchschnitt der transaktionen)

        Serverkosten, incl. sicherheits massnahmen sind da wahrscheinlich nur ein bruchteil.
        CMS systeme etc. kosten ja nicht die welt.
        Zumindest gibt es wallets, die komplett umsonst sind, oder bei minimal gebühren bleiben (0,5%) und die betreiben diese ja nicht aus menschenfreundlichkeit, sondern auch aus marktwirtschaftlichen gründen.

        Deswegen, noch zusätzlich, zu den transaktionsgebühren, evtl. noch grundgebühren zu verlangen, bzw. anzukündigen, das es nicht ausgeschlossen ist, sehe ich als doppelbezahlung.

        Neben den ganzen authentifikationen läuft dann das fass über, und mann wird schnell zu anderen alternativen handelsplätzen gehen. Sicherheit ist ja schon und gut, aber kann nicht der preis sein, um „bitcoin“ kaputt zumachen mit extra gebühren und kopletter transparenz.

        wir erinnern uns an den grundgedanken des Bitcoin 🙂

      • Oliver Flaskämper // 6. August 2013 um 0:59 //

        Die komplette Historie der von uns gehandelten Bitcoins können Sie unter http://www.bitcoincharts.com/ einsehen. Ich bin ja ein Freund von Transparenz, aber ich werde hier sicherlich nicht ohne Not alle unsere Geschäftsdaten und -zahlen preisgeben. Dass die Serverkosten und Sicherheitsmassnahmen nur einen Bruchteil unserer Einnahmen verschlingen ist auf jeden Fall völlig daneben – das Gegenteil ist der Fall.

        Ja, es gibt kostenlose Wallets. Zum Beispiel unter http://www.blockchain.info/ Hier sollte man nur bedenken, dass die Bitcoins weg sind, wenn man mal sein Passwort vergessen sollte. Zudem sind bereits einige kostenlose Wallets auf einmal mit den Bitcoins ihrer User von der Bildfläche verschwunden. Aber: no risk, no fun 😉

        Ich habe jetzt schon mehrfach gehört, dass bitcoin.de bald keine Kunden mehr haben wird, dass es mittlerweile schon langweilig ist dagegen anzuschreiben. Wir werden auf jeden Fall weiter für unsere Kunden und auch den Bitcoin UNSER Bestes geben. Und wenn am Ende nur noch eine Hand voll Kunden da sein sollten, die uns die Treue halten dann ist das eben so. Ich sags mal mit Frank Sinatra: „And more, much more than this, I did it my way“.

        Viele Grüße,
        Oliver Flaskämper

  18. Ein 22 Seiten lange AGB, Handypflicht, Online-Banking-Pflicht, 2.500,– EUR/Jahr Umsatzgrenze, Gebühren können sich jederzeit erhöhen, Angabe vieler persönlicher Daten … und und und. Das nenn ich mal ein kundenfreundliches Angebot.

    Ehrlich gesagt, das ist eine Zumutung!

    Wie soll sich Bitcoin als flächiges E-Bezahlsystem entwickeln, wenn Entwickler und Konzepter einfältig alles verkomplizieren. Keiner wird mit Bitcoin mehr als spielen, wenn es zeitaufwändiger als herkömmliches Geld ist. Bitcoin.de versucht scheinbar angeblich einen Imagewandel von Bitcoin zu vollziehen, hin zu etwas Sicherem und Seriösem. Das ist in etwas das gleiche als wollte Mediamarkt das Image von Sony ändern oder wollte man einem Harley-Davidson-Fan erklären, der tiefe Sound seiner Maschine könnte doch etwas höher sein.

    Bitcoin.de wird mit diesem Konzept nicht dazu beitragen, dass sich der Bitcoin etablieren kann. Muss Bitcoin.de ja auch nicht, es ist eine Börse. Aber damit Bitcoin.de auf der vermeintlich „sicheren und seriösen Seite“ Gewinne erzielen kann, muss ja doch irgendwer die „Drecksarbeit“ machen. Evtl. andere Portale in Ländern, die einen nicht so ausgezeichneten Datenschutz haben und nicht so kundenfreundlich sind wie Deutschland (ist zynisch gemeint). Denn ohne ständige Hypes oder tatsächlich kundenfreundliche Konzepte und dadurch eine breite Akzeptanz, wird der Bitcoin nicht attraktiv für Anleger.

    Hypes funktionieren in diesem Segment höchstens 1–2 mal und werden immer unwahrscheinlicher mit legalen Mitteln. Kundenfreundliche Konzepte sehe ich auf breiter Flur nicht, weil sie mit Privat Equity-Erwartungen nicht in Einklang zu bringen bzw. nicht finanzierbar sind. Und wen diese Privat Equity-Gelder so gehören, von denen hätte ich als Kunde auch gern einmal Name, Postanschrift und Geburtsdatum.

    Schade und bitte endlich aufwachen liebe Web 2.0 Freunde!

    • Oliver Flaskämper // 4. August 2013 um 15:43 // Antwort

      1.) Die meisten Seiten der neuen AGB sind den 5% der Fälle geschuldet die leider nicht wie erwartet abgewickelt werden können, weil entweder der Käufer nicht oder zu spät zahlt oder der Verkäufer die Bitcoins nicht oder zu spät freigibt. Jeder betroffene Käufer und Verkäufer hat aber das Recht zu wissen, wie die Vorgehensweise in diesen Fällen ist.

      2.) Die Handy- und Online-Banking-Pflicht habe ich bereits mehrfach erläutert. Des einen Leid des anderen Freud. Es gibt eben Käufer UND Verkäufer. Unsere Aufgabe ist es Kompromisse zu finden, die beiden Seiten gerecht werden.

      3.) Dass sich Gebühren jederzeit ändern können und zudem im Allgemeinen keine Freude verbreiten versteht sich von selbst. Derzeit ist aber – wie bereits geschrieben – keine Änderung an den Gebühren geplant. Wir dachten aber es wäre fair im Vorfeld darauf hinzuweisen, dass bestimmte – bisher kostenlos angebotene und nicht von allen Kunden genutzte – Dienstleistungen von uns evtl. nicht auf Dauer kostenlos angeboten werden. Aber wie man es macht, es ist vermutlich immer falsch…

      4.) Die Angabe persönlicher Daten ist ein großer Wunsch viele bitcoin.de-Kunden, die mehr Sicherheit auf der Plattform wollen. Da muss man nur bei uns ins Forum schauen. Wer ein Problem damit hat, der möge bitte andere Plattformen wie localbitcoins.com nutzen oder Bitcoins auf der BXB in Berlin handeln.

      So gesehen sind ALLE Änderungen aus meiner Sicht extrem kundenfreundlich – aber eben leider nicht für jeden Kunden. Da wo Käufer und Verkäufer mit unterschiedlichen Interessen miteinander handeln geht es nur mit Kompromissen.

      Das Internet war am Anfang auch weitestgehend umreguliert. Dann kamen die 0190-Dailer-Abzocker, Abofallen, Spam-Versender, Hacker, Abmahnanwälte, betrügerische Online-Shops ect. ect. und (fast) alle haben nach besseren Gesetzen und Regeln gerufen. Als es die ersten Automobile gegeben hat, gab es auch noch keine Ampeln, keine Vorfahrtsregeln, keine Straßenverkehrordnung und auch keine Straßenverkehrszulassungsordnung, aber dafür immer mehr Verkehrstote. Ich denke es ist völlig normal, dass jede Innovation am Anfang erst einmal unreguliert startet und dann Regeln gefunden werden, die naturgemäß nicht immer nach Jedem Geschmack sind. Dass Bitcoins langfristig ohne jede Regulierung sein werden halte ich für eine Illusion. Zumindest dort wo es (wie bei bitcoin.de) Schnittstellen in die „Zivilisation“ gibt werden wir nicht ohne Regeln auskommen. Anarchisten sehen das natürlich völlig anders – sollen sie auch.

      Wir haben eine Verantwortung gegenüber unseren Kunden. Daher haben wir uns entschieden nach den vorhandenen Regeln spielen zu wollen. Die anderen Portale im Ausland, die – wie Sie sagen – die „Drecksarbeit“ machen sind meistens irgendwann wieder von der Bildfläche verschwunden. Oft auch gerne mit den Kundengeldern, bzw. Bitcoins und in der Regel weil die es nicht nur mit Datenschutzbestimmungen nicht genau nehmen, sondern auch nicht mit den andere Gesetzen wie z.B. dem Geldwäschegesetz. „Liberty Reserve“ lässt grüßen. Meine Erfahrung ist die, dass die Leute, die sich über mehr Regulierung und Verkomplizierung beschweren oft auch Diejenigen sind, die am lautesten schreien, wenn es Probleme mit den „kundenfreundlichen“ Portalen im Ausland gibt, denen z.B. eine E-Mail Adresse für die „Legitimierung“ reicht.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

      • Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

        Machen Sie nicht den Fehler, aus der Automobilentwicklung die oberflächlichen Schlüsse für Ihr Geschäft zu verwerten und verwechseln Sie lieber nicht Freiheit mit Anarchie.

        Argumente und Lebeserfahrungen wie „Wer sich beschwert ist meist derjenige, der zuerst schreit.“, verstehe ich gut. Doch ich denke nicht, dass Menschen einfache und gut funktionierende Produkte nicht zu schätzen wissen. Was meinen Sie, warum sich bis heute viele noch immer damit schwer tun im Internet einzukaufen? Weil es zu kompliziert, zeitfressend und vor allem nervend ist – egal was Sie oder ich denken und für Argumente haben.

        Besten Gruß

        PS: Mit „Drecksarbeit“ war nicht einseitig Abzockerei gemeint, sondern auch zivilisierte Länder nur mit anderer Gesetzgebung. „Drecksarbeit“ wäre es dann ja wohl, wenn bei uns in Dtl. alles so sicher, seriös und reguliert abläuft.

      • Oliver Flaskämper // 6. August 2013 um 0:31 //

        Ich bin ganz bei Ihnen, dass Menschen einfache und gut funktionierende Produkte zu schätzen wissen. Es ist ja nicht so, dass wir jeden Tag in unserer Kemenate sitzen, uns die Hände reiben und überlegen, wie wir unseren Kunden den Bitcoin-Handel noch ein bisschen schwerer machen können. Unser Anspruch ist definitiv ein anderer. Einfachheit und Sicherheit sind aber leider keine guten Freunde. Früher hatte man seine TAN-Liste mit 99 Transaktionsnummern auf Papier. Das war zwar nicht sicher, aber einfach. Heute hat man einen TAN-Generator, bei dem ständig die Batterien leer sind und bei dem man die Rolladen herunterlassen muss, damit sich das Sonnenlicht sich nicht auf dem Bildschirm spiegelt und die TAN-Generierung verhindert. Das ist zwar nicht einfach, aber (vermutlich) sicherer. Wir haben in den letzten Monaten hart daran gearbeitet unseren Kunden weiterhin einen sicheren Bitcoin-Markplatz anbieten zu können. Dass dabei hier und da die Einfachheit auf der Strecke geblieben ist will ich gar nicht verhehlen. Ich bin jedoch stolz auf auf unser Team, das wirklich alles gegeben hat in den letzten Monaten. Dass von den Top5 Bitcoin-Bösen und Marktplätzen in Europa nur noch 2 online sind, spricht glaube ich für sich.

        Viele Grüße,
        Oliver Flaskämper

    • Mit dem Zwang zum Online-Banking könnte man ja noch leben, eine GSM/UMTS „Überwachungswanze“ lasse ich mir von bitcoin.de aber auch nicht vorschreiben.

      Weiters finde ich die Formulierung nicht sehr passend:

      >Der Besitz eines Handys oder Smartphones zum Empfang von SMS ist zukünftig verpflichtend für die Teilnahme bei bitcoin.de

      Es gibt nämlich auch andere Geräteformen mit GSM-Empfang, z.B. Laptops.
      2-Factor-GA mache ich auch nicht am Handy, sondern einem Zweit-Rechner und oath-toolkit.
      Und für den SMS-Empfang ohne eigenem Handy wird sich auch eine Lösung finden…

      • Oliver Flaskämper // 5. August 2013 um 23:51 //

        Es gibt einfach Situationen die es nötig machen Jemandem eine SMS o.ä. zukommen zu lassen. Zum Beispiel, wenn ein Kunde seine App für die 2-Faktor-Authentifizierung gelöscht hat oder Jemandem sein Handy gestohlen wurde. Beide Situationen kommen jeden Tag einige Mal vor. Bisher werden diese User aufwändig über eine Überweisung auf das von ihnen angegebene Konto verifiziert. Über eine bei der Anmeldung angegebene Handynummer kann die Freischaltung zukünftig automatisiert via SMS erfolgen und erleichtert uns ungemein die Arbeit. Wir werden daran arbeiten Schritt für Schritt auch andere Lösungen wie z.B. Festnetz-SMS oder automatisierter Festnetz-Anruf via Sprachcomputer anzubieten, aber derzeit müssen wir uns einfach auf die Lösungen konzentrieren, die von der großen Mehrzahl der User unterstützt werden, da unsere Entwicklungskapazitäten auch beschränkt sind. Mit anderen Worten: wir würden gerne sehr viel mehr anbieten, können aktuell aber nicht jede Extra-Wurst braten, weil „die Männer hinterm Grill“ derzeit an allen Fronten viel zu tun haben.

        Viele Grüße,
        Oliver Flaskämper

  19. hallo!

    bzgl wallet gebühren: sie sagten es gibt viele „kunden“, oder in dem fall dann nur „user“, die nur das wallet nutzen, ohne zu traden..
    wie wäre es denn, ein mindest-trade-volumen festzulelegen – jeder der dieses nicht erreicht, zahlt dann gebühren fürs wallet. ich bitte sie, über diese art der lösung des problems nachzudenken und danke im voraus 🙂

    mfg

    • Oliver Flaskämper // 5. August 2013 um 23:06 // Antwort

      Über solche Lösungen denken wir in der Tat bereits nach. Es ist diesbezüglich aber noch nichts entschieden. Vorerst bleibt alles so wie es ist.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  20. Oliver Flaskämper schrieb: „…Nein, für Unternehmen gibt es (unseres Wissens) leider noch keine SMS-Flat die auch gewerblich genutzt werden darf 😉 “

    Naja, zumindest etwas Ähnliches in Form eines günstigen Kontingentes gibt es. Wer sich – auch als Unternehmer – bei 5CentSMS.com registriert und die kostenlos angebotene, werbefreie Software (oder das eigene, anpassbare Webinterface) nutzt, kann sich ein zeitlich unbegrenztes Kontingent (1000 SMS; 5 Cent/SMS) kaufen. Ich nutze 5CentSMS seit Jahren und bin sehr zufrieden.

    • Oliver Flaskämper // 5. August 2013 um 23:09 // Antwort

      Ich habe ja auch bewusst von „Flat“ und nicht von Kontingenten gesprochen. Solche Kontingente nutzen wir bereits. Wobei der Preis nicht das alles entscheidende Kriterium ist. Die SMS sollten auch zuverlässig zugestellt werden. Gerade hier gibt es viele „Billigheimer“, die leider in einige Netze schlecht ausliefern.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  21. Hallo.
    Tolle Antworten bis jetzt. Ich finde eure Verfahren und Änderungen super.
    Mal eine ganz andere Frage.

    Was passiert oder worauf müssen Leute achten die in der Insolvenz sind?
    Werden diese Probleme bei dem neuen Verfahren bekommen?
    Werden die bisherigen trades oder zukünftigen trades kontrolliert oder die Leute von euch oder der Bank nicht mehr als User akzeptiert?

    MfG Daniela

    • Oliver Flaskämper // 5. August 2013 um 23:04 // Antwort

      Bei bitcoin.de sind diesbezüglich keine Überprüfungen geplant. Wie das bei der Fidor Bank bei der Eröffnung eines neuen Kontos aussieht vermag ich aktuell nicht zu sagen.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  22. Ich handel seit paar Monaten auf Bitstamp. Auch dort musste ich mich mit meinem Ausweis verifizieren. Vorher habe ich auf Bitcoin.de gehandelt und war eigentlich zufrieden. Ich habe erst gewechselt, als ich von den Betrügereien erfuhr, die über Postbank.de Konten begangen wurden.
    Aber sobald die Umstellung vollzogen worden ist und ich ein Konto bei der Fidor Bank eröffnen kann, werde ich auch hier wieder vertreten sein.

    Ein Bankkonto mit Realdaten wurde doch eh schon auf Bitcoin.de hinterlegt also ist es doch sowas von egal, ob man sich jetzt mit Postident verifiziert oder nicht, was die Anonymität betrifft.

    Ich denke, dass Bitcoin.de nach der Umstellung ein sehr sicherer und seriöser Marktplatz sein wird, den ich sehr gerne wieder hauptsächlich nutzen werde.

    • Oliver Flaskämper // 6. August 2013 um 0:32 // Antwort

      Die Betrügereien mit Postbank-Konten haben wir wohl in den Griff bekommen, da sich Postbank-Kunden seit einigen Wochen über das ePost-Verfahren bei bitcoin.de verifizieren müssen.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  23. >>> Ja, die Registrierung über das PostIdent-Verfahren ist ab dem 07.08. möglich. Der ausgefüllte PostIdent-Coupon wird direkt von der Post an bitcoin.de geschickt. Kunden, die das PostIdent-Verfahren über bitcoin.de durchführen, müssen sich später für die Eröffnung eines FidorPay-Kontos nicht erneut legitimieren.<<<<

    Gilt das umgekehrt auch,also das Fidor Kunden,die sich legitimiert haben,sich nicht nochmals bei Bitcoin.de zum zweiten Mal anmelden müssen?

    • Oliver Flaskämper // 5. August 2013 um 23:31 // Antwort

      Das prüfen wir. Aktuell ist die Anzahl von Fidor-Kunden bei bitcoin.de noch überschaubar, aber wir wollen trotzdem eine praktikable Lösung finden, so dass Fidor Kunden sich nicht noch mal per PostIdent legitimieren müssen.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  24. Sebastian Bak // 5. August 2013 um 15:33 // Antwort

    Das wars wohl mit der anonymen währung maximal halbes jahr dann nutzt keiner mehr bitcoins neue anonyme währungen werden jetzt schnell folgen

    • Oliver Flaskämper // 5. August 2013 um 23:13 // Antwort

      „Todgesagte“ leben meistens länger als man denkt 😉 Ich denke die (vermeintliche) Anonymität von Bitcoin ist nur für einen verschwindet geringen Teil der User wirklich von Wichtigkeit. Und diese User sind vermutlich keine Kunden von bitcoin.de. Das würde auf jeden Fall keinen Sinn machen, da es auf bitcoin.de noch nie einen anonymen Handel gab.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  25. hunter s. thompson // 5. August 2013 um 16:41 // Antwort

    ts ts ts

    die ANONYMITÄT, der handel AUSSERHALB staatlicher kontrolle (dazu gehören banken), ist und bleibt der sinn von bitcoins.

    hier soll genau das umgangen werden.
    und schon stehen geifernd bank- und finanzbeamte in den startlöchern.

    ich könnte mir vorstellen, dass das handelsvolumen, mindestens zunächst, ein wenig in die knie geht, da manche sicher diese „anti-bitcoin“ platform bald nicht mehr nutzen werden.

    banken/staat und bitcoin – das passt nicht zusammen !

    nur gut, dass es so viele plattformen dafür gibt. 🙂

    in diesem sinne …

    • Oliver Flaskämper // 5. August 2013 um 23:21 // Antwort

      Unser Handelsvolumen wird schon wegen der Legitimierung via PostIdent temporär sinken, aber vermutlich schon nach wenigen Wochen den aktuellen Stand übertreffen. Bei der ganzen Kritik uns gegenüber sollte man nicht vergessen, dass es praktisch keine Bitcoin-Handelsplattform gibt bei der man wirklich anonym und ohne die Mithilfe von Banken handeln kann oder konnte. Ohne Mt. Gox & Co. wäre der Bitcoin mit sehr großer Wahrscheinlichkeit heute immer noch völlig bedeutungslos. Das Entscheidende ist doch, dass das Bitcoin-System (relativ) anonym ist und praktisch Niemand wirklich kontrollieren kann was Jemand mit seinen gekauften Bitcoins anschließend macht.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  26. Mathias Dalheimer // 5. August 2013 um 19:52 // Antwort

    Hi,

    im Prinzip hört sich das ganz vernünftig an – eine deutsche Firma muss halt auch auf bestehende Gesetze (Stichwort Geldwäsche) reagieren. Allerdings halte ich es für einen erheblichen Fehler, die Authentifizierung auf mTAN umzustellen. Es gibt bereits Trojaner, die gezielt mTAN-Systeme angreifen[0]. Demgegenüber ist eine 2-Faktor-Authentifizierung nach RFC 6238 das deutlich sichere System – wer wirklich sicher gehen will kann auch auf dedizierte Hardwaretoken ausweichen. Alternativ wäre – gerade im Zusammenspiel mit der Fidor – ChipTAN ein sicheres Verfahren. Warum die Sicherheit zurückentwickeln?

    Schönen Gruß,
    -Mathias Dalheimer

    [0] Siehe z.B. Heise: mTAN-Trojaner

    • Oliver Flaskämper // 5. August 2013 um 23:29 // Antwort

      Wir stellen nicht auf mTan um, sondern bieten das seit Monaten als eine von drei Möglichkeiten (neben 2-Faktor-Authentifizierung und Yubikey) zur Authentifizierung an. So gesehen entwickeln wir definitiv nichts „zurück“. Ich möchte mir nicht die Aufschreie anhören, wenn wir jetzt auch noch unsere User zwingen würden sich einen Yubikey oder ein Smartphone zu kaufen… Dass Yubikey und 2-Faktor Authentifizierung sicherer als mTan via SMS mag sein. Nur ist das augenscheinlich leider nicht für alle User praktikabel.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

  27. Wie sieht es mit vertraulicher Kommunkation mit den Kunden aus?
    Ich kann bisher keinen PGP Key für die mir bekannten Email-Adressen seitens bitcoin.de entdecken.
    Was sagen Sie über die Sicherung und Art der Speicherung der Zugangsdaten und Personenbezogenen Daten?
    mTan ist inzwischen als unsicher im Zusammenhang mit Onlinebanking bewertet, habt ihr eine sicherere Methode geplant? Was spricht gegen Signatur mit den Bitcoin-Schlüsseln oder z.B. PGP und S/MIME als Alternativen?
    Offene Verfahren sind nicht nur meiner Ansicht nach vertrauenswürdiger als unbekannte. Daher bitte ich hier um stärkere Transparenz.
    Die bisherigen Einlassungen zur Herausgabe von Personenbezogenen Daten an andere Stellen sind nicht erschöpfend. Ich erwarte eine in den AGB eingschlossene Zusicherung, dass Daten z.B. ausschließlich aufgrund einer entsprechend richtierlich autorisierten Verfügung herausgegeben werden (rechtsbezug können die Anwälte hoffentlich gut verständlich aber korrekt darlegen). Die Prämisse muss bei diesem hohen Informationsgehalt auch das Interesse der Nutzer an ihren Daten sein.
    Die Verfahren für Auskunft und Löschung von Daten sollten bitte ebenfalls offengelegt werden.

    Danke für die fortschreitende Integration in das bestehende Finanzsystem, das sort hoffentlich auch dort für mehr Akzeptanz der Sache. Aber versucht auch mal in Manier der Aluhüte die Offenheit eures Systemes und Sicherheit im Sinne des einzelnen Nutzers für seine Daten im Blick zu behalten anstatt es nur den Regulierern recht zu machen.

    • Oliver Flaskämper // 6. August 2013 um 1:21 // Antwort

      Gegen Signaturen spricht grundsätzlich nichts, außer dass es implementiert werden muss, was sicherlich aber bald passieren wird. Besprochen wurde das im Team bereits und es steht auch schon auf der ToDo-Liste…mit vielen vielen anderen Wünschen. Wenn es nach mir ginge, würde ich gerne wie „Bruce Allmächtig“ mit dem Finger schnippen und alle Wünsche erfüllen, aber die Realität heißt „Prioritätenliste“ und an der geht leider kein Weg vorbei.

      Schauen Sie sich Morgen unsere Datenschutzklauseln in den neuen AGB an. Diese sind rechtsanwaltlich geprüft. Ohne Notwendigkeit geben wir sicherlich keine Daten heraus. Was hätten wir auch davon? Alle bisherigen Anfragen von ermittelnden Behörden betrafen augenscheinlich Betrugs- und BTM-Fälle. Hier haben wir bisher partnerschaftlich mit den ermittelnden Behörden zusammengearbeitet und haben vor es auch weiter so zu handhaben.

      Viele Grüße,
      Oliver Flaskämper

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