Der Bitcoin-Basiskurs

(cc) remography / flickr.com -Creative Common License 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Eine gute Adresse für offene Fragen und ein guter Einstieg, um sich in Hintergrundartikel zum Bitcoin zu vertiefen: Die Bitcoin-Infotheke. Hier erfahren Sie (fast) alles, was Sie über den Bitcoin wissen möchten. Sowohl für blutige Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet. Einfach die entsprechenden Bilder oder Links klicken.

Bitcoin-Wissen

FragezeichenWas sind Bitcoins?
2009 als Experiment gegründet, 2014 ein Vermögen wert: Wir definieren den Bitcoin. Und zwar als Währung, Zahlungssystem, digitales Gold, Software, Netzwerk, Experiment, Bewegung und Schneeballsystem.
VersVersprechen2prechen
Auf dem Markt der Währungen wirbt der Bitcoin mit dem Versprechen, die Währung der Zukunft zu sein: Er ist Bargeld fürs Internet, mengenmäßig begrenzt, dezentral und teilweise anonym.
Risiken2Risiken
No risk no fun: Es gibt zahlreiche Risiken rund um den Bitcoin. Eine große Gefahr ist, dass Sie Bitcoins verlieren, so wie Bargeld oder Gold, und die andere große Gefahr ist, dass der Bitcoin an Wert verliert.
glossar2Der Bitcoin-Glossar
… ist noch in Arbeit. Bisher verfügbar sind die Abschnitte A-B und C-E.

 

 

Bitcoin praktisch

BitcoinsbekommenBitcoins bekommen
Hier stellen wir Ihnen Möglichkeiten vor, an Bitcoins zu gelangen: Sie können sie kaufen, minen oder durch verschiedene Arten verdienen. Sie haben die Wahl, für welche Version Sie sich entscheiden.
WissenbevorWas Sie wüssen müssen, bevor Sie loslegen
Mithilfe einer Wallet können Sie Bitcoins überweisen und empfangen. Darüber hinaus sollten Sie die Eigenschaften des Bitcoins kennen, wissen, was eine Adresse ist und sich um die Sicherheit Gedanken machen.
BitcoinsbenutzenBitcoins verwenden
Hier erfahren Sie, was man mit Bitcoins machen kann: Man kann sie sparen oder handeln, mit ihnen spekulieren, mit ihnen wie mit Geld einkaufen und bezahlen, Überweisungen ins Ausland vornehmen, mit ihnen tipen und vieles mehr.
fürunternehmerBitcoin für Unternehmer
Welche Chancen bieten Bitcoins für Unternehmen? Hier erfahren Sie, wann sich die Arbeit mit Bitcoins lohnt und auf welche Weise Sie Bitcoins akzeptieren können: Nativ, für digitale Güter oder in Ihrem Online-Shop.
SteuernundrechtRecht und Steuern
Wiewohl noch nicht endgültig geklärt, lässt sich doch einiges zur rechtlichen und steuerlichen Situation von Bitcoins in Deutschland und international sagen.

(c) Heidi Apel / pixelio.de

(c) Heidi Apel / pixelio.de

Was sind Bitcoins?

Begonnen hat der Spaß im Januar 2009, als Satoshi Nakamoto ein Programm gestartet hat, dass sich wie eine dezentrale Währung verhält. Anfangs hat nur eine Handvoll Geeks, die über kryptographische Mailingslisten vom Bitcoin erfahren hatte, mitgemacht.

Heute pumpen Fabriken rund um die Welt Rechenleistung ins Netzwerk, um wenige Bitcoins zu minen. Behörden von China bis in die USA und von Russland bis Dänemark beschäftigen sich mit der virtuellen Währung, und alle Bitcoins zusammen sind rund 5 Milliarden Dollar wert geworden. Verrückt, oder?

Kommen wir zur Frage: Was sind Bitcoins? Bitcoins sind eine alternative, dezentrale Währung, die nach einem peer-to-peer-Prinzip, ähnlich wie filesharer, funktionieren und keiner staatlichen Kontrolle obliegen. Bitcoins sind nur über das Internet zu verwenden, aber gelten prinzipiell überall, wo es Internet gibt. Sie bieten gegenüber den sogenannten Fiat-Währungen diverse Vorteile, wie etwa erheblich schnellere Transaktionen, internationale Gültigkeit oder eine absolute Sicherheit vor starker, unkontrollierter Inflation. Allerdings ist damit noch nicht endgültig geklärt, was Bitcoins sind. Denn neben dieser gebräuchlichen Definition als “Währung aus dem Internet” kann man den Bitcoin auch anders definieren. Acht Definitionen, was Bitcoins sind:

(1) Als Währung: Diese Definition ist die gebräuchlichste und naheliegendste, da der Bitcoin sich praktisch wie eine Fremdwährung verhält: Man kann Euro gegen Bitcoins zum jeweiligen Kurs wechseln und damit dort bezahlen, wo er akzeptiert wird. Dementsprechend ist der Bitcoin “die Währung aus dem Internet”: vollständig virtuell und dezentral, von keinem Staat beherrscht oder herausgegeben, gültig überall dort, wo er freiwillig akzeptiert wird, sei es in Berlin oder Tokio, und wert, was Marktteilnehmer zu bezahlen bereit sind.

(2) Als Zahlungssystem: Aus Sicht von Händlern ist es praktisch, den Bitcoin als ein Zahlungssystem wie PayPal oder eine Kreditkarte zu verstehen: Kunden müssen etwas einzahlen, um im Internet bezahlen zu können. So, wie Leute etwas auf ihr PayPal-Konto überweisen müssen, müssen Sie geld bezahlen, um Bitcoin auf der Wallet zu haben. Allerdings sind Bitcoins ein offenes Zahlungssystem, bei dem man sowohl als Kunde als auch als Händler nicht auf die Dienstleistung eines Anbieters angewiesen ist.

(3) Als digitales Gold: Da der Bitcoin nicht nur wie eine Währung funktioniert, sondern auch mengenmäßig auf 21 Millionen Einheiten begrenzt ist, weist er eine Analogie zu Gold auf. Dies macht ihn zu einer sehr speziellen Form von Anlage, die von der Hoffnung getragen wird, dass der Preis aufgrund des begrenzten Angebots und einer steigenden Nachfrage nur eine Richtung kennt – nach oben. Auch wenn sich diese Annahme bisher bestätigt hat und der Bitcoin mit Wertsteigerungen von mehreren tausend Prozent das wohl rentabelste Investment der Finanzgeschichte war, ist er nicht frei von Risiken und gilt deswegen als hochspekulativ.

(4) Als Software, die etwas erzeugt, dass sich wie Geld verhält: Die Bitcoin-Software produziert ein Medium, das alle Anforderungen an Geld glänzend erfüllt: Bitcoins sind fast beliebig teilbar, räumlich-zeitlich übertragbar, prinzipiell so lange haltbar, wie es das Internet gibt, mengenmäßig begrenzt, absolut fälschungssicher und fungibel, was bedeutet, dass die Einheiten identisch sind. Bitcoins eigenen sich damit vielleicht besser als jedes andere vorherige Medium dafür, die Rolle von Geld einzunehmen. Eine Währung sind sie deswegen allerdings ebenso wenig, wie eine Software für ein soziales Netzwerk per se ein soziales Netzwerk ist.

(5) Als dezentrales Netzwerk: Der Bitcoin überträgt die Prinzipien dezentraler Netzwerke wie im File-Sharing auf eine Währung: Die Blockchain genannte Datenbank mit den bisherigen Transaktionen wird von allen Benutzern des Bitcoin-Clienten gespeichert, und das Netzwerk der Miner sorgt dafür, dass alle Transaktionen dem Protokoll gehorchen. Damit ist der Bitcoin faktisch nicht totzukriegen, da es keinen “Single-Point-of-Failure” gibt, also keinen zentralen Angriffspunkt und keinen Knopf zum Ausschalten. So sind Behörden zwar wiederholt gegen Filesharer vorgegangen und haben etwa Megaupload oder kino.to vom Netz genommen, ohne damit das Filesharing an sich auch nur minimal zu treffen.

(6) Als Experiment: Man stelle eine sich selbst erhaltende Software, die Geld erzeugt, ins Netz und sehe zu, was die Menschen mit ihr machen – so könnte man den Bitcoin-Versuchsaufbau beschreiben. Möglich, dass die virtuelle Währung einmal als größtes sozio-ökonomisches Experiment in die Geschichte eingeht, in dem zu beobachten ist, wie eine Währung auf dem Markt heranwächst, was die menschliche Gier mit einer neuen Währung macht und wie sich ein unregulierter, teilanonymer Markt verhält.

(7) Als Bewegung: Man könnte den Bitcoin auch so verstehen, dass sich eine neue Generation ihre eigene Währung erschafft. Als heilige Prinzipien gelten dabei Dezentralität, Open-Source und Privatheit. Der Bitcoin ist eine Bewegung gegen das Schuldgeld, das im Lauf der Jahrzehnte dahininflationiert, und gegen die Banken, welche bisher gebraucht werden, um Geld zu überweisen. Als Bewegung versucht der Bitcoin, das peer-to-peer-Prinzip, also den Handel ohne Zwischenhändler, auf das Geld zu übertragen.

(8) Als Schneeballsystem: In gewisser Weise verhält sich der Bitcoin wie ein Schneelballsystem, Pyramidenspiel und Ponzischema: Diejenigen, die zuerst einsteigen, werden mit exponentiellen Gewinnen belohnt, weil später Leute dazustoßen und Geld investieren. Der Wert eines Bitcoins steigt ausschließlich dann, wenn mehr Leute Bitcoins kaufen. Allerdings macht dieses Verhalten den Bitcoins ebenso wenig zu einem Schneeballsystem wie eine Aktie. Es ist jedoch ein Merkmal und es steht für manche Investoren im Zentrum.

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Was der Bitcoin verspricht

Der Bitcoin verspricht, für Geld das zu sein, was die Email für Briefe war: das Protokoll, das zentrale Netzwerke überflüssig macht. Warum und inwieweit dies eine Revolution ist, beschreiben wir in dem Artikel 4 Gründe warum der Bitcoin eine Revolution ist“. Welche Chancen dies für verschiedene Wirtschaftszweige bietet, erfahren Sie im Text Freuen Sie sich, Sie haben eine Währung mehr!“.

Grob skizziert bringt der Bitcoin vier Versprechen ins Spiel:

(1) Er ist wie Bargeld mit Teleport-Funktion. Man kann ihn fast augenblicklich überall hin überweisen. Bis zur Bestätigung dauert es maximal zehn Minuten, dann ist ein Bitcoin so übergeben wie Bargeld. Das ist schon mal praktisch für jeden.

(2) Es wird niemals mehr als 21 Millionen Bitcoins geben. Das macht den Bitcoin so ähnlich wie Gold, was Freunde langfristig wertstabiler Währungen anzieht. Der Bitcoin ist somit sicher vor einer exzessiven Geldschöpfung und vor Hyperinflation.

(3) Er ist so dezentral wie das Internet oder Filesharer und damit eigentlich nicht totzukriegen. Es gibt nur Knoten eines Netzwerkes und keinen “Single-Point-of-Failure”, an dem man ansetzen könnte, um das System abzuschalten. Der Bitcoin verspricht, so lange zu funktionieren wie das Internet. Er ist theoretisch unsterblich.

(4) Der Bitcoin ist mehr oder weniger anonym. Dies ist für Anhänger eines Rechts auf Privatsphäre interessant – allerdings auch für Kriminelle.

Sollten Sie diese Versprechen reizen, wäre dies ein Grund, Bitcoins zu kaufen. AUF GAR KEINEN FALL sollten Sie jedoch in Bitcoins investieren, um damit für Ihre Rente vorzusorgen. Das ist eine der blödesten Ideen, die es gibt.  Noch blöder ist es, wenn Sie einen Kredit aufnehmen, um die Bitcoin Rally nicht zu verpassen.

Die Hoffnung, durch ein spekulatives Investment Geld zu verdienen, so, wie im Casino, darf dennoch auch mitspielen. Im Artikel “Fundamentale Analyse des Bitcoins” beschreibt ein Gastautor, welche Preise möglich sind. Aber bitte beachten Sie, dass dies reine Spekulation ist und es ebenso möglich ist, dass ein Investment in Bitcoins mit Verlusten endet. Mehr dazu im Bereich “Risiken des Bitcoin”.

(c) Rainer Giel / pixelio.de

(c) Rainer Giel / pixelio.de

Risiken

Sowohl die Europäische Bankenaufsicht (EBA) als auch die BaFin haben ausdrücklich vor dem Bitcoin gewarnt – und vollkommen zu Recht. Vieles, wovor die Institutionen gewarnt haben, hat sich wieder und wieder bewahrheitet.

Die BaFin bringt es auf den Punkt: “BTC bergen Risiken für Unternehmen und Verbraucher, die für sich genommen auf dem Finanzmarkt nicht neu sind, sich aufgrund der spezifischen Struktur von BTC dort jedoch häufen

Der Bitcoin verbindet die Risiken von Bargeld mit denen eines hochspekulativen Investments. Dies schmälert zwar nicht die Versprechen des Bitcoins – ist vielleicht sogar Teil davon – aber ergibt zusammen ein so großes Risiko, dass ich Sie fragen muss, wie es Ihnen erginge, wenn Ihr Bitcoin-Investment sich als Totalverlust entpuppt: 0,00 Euro. Sie würden sich ärgern? Klar, wer würde das nicht. Sie würden in existenzielle Sorgen geraten oder die Ersparnisse mehrere Jahrzehnte verlieren? In diesem Fall rate ich Ihnen dringend, die Höhe Ihres Investments zu überdenken. Die vielleicht wichtigste Regel für den Bitcoin lautet: Investieren Sie nur so viel, dass Sie einen Totalverlust ertragen können.

Aber kommen wir zu den Risiken rund um den Bitcoin im Einzelnen:

(1) Sie können Bitcoins verlieren. Dies kann durch einen Festplattencrash, ein verlorenes Passwort oder durch Malware geschehen.

(2) Sie können betrogen werden. Da Transaktionen nicht reversibel, aber teilanonym sind, haben Sie in der Regel nicht die geringste Chance, etwas wiederzusehen.

(3) Wenn Sie Bitcoins auf einer Börse oder einer Online-Wallet lagern und diese gehackt wird oder pleite geht, ist es wahrscheinlich, dass Ihre Bitcoins unwiderbringlich weg sind. Denn es gibt weder einen Einlagenschutz noch ein geregeltes Insolvenzverfahren noch einen Versicherungsschutz. Dass Börsen gehackt werden, ist wiederum leider kein seltenes Ereignis.

(4) Wie eine Aktie kann der Wert eines Bitcoins stark schwanken. Dadurch können Sie Geld verlieren.

(5) Der Bitcoin ist ein Experiment mit ungeklärtem Ausgang. Es gibt mehrere Szenarien, die einem Scheitern gleichkommen und einen dauerhaft niedrigeren Preis zur Folge haben:

    • Der Bitcoin wird global verboten. Dies wäre nicht sein Tod, aber es würde den Preis wahrscheinlich dauerhaft senken
    • Der Bitcoin scheitert als Software. Siehe hierzu den Abschnitt über Schwächen.
    • Eine andere virtuelle Währung setzt sich durch, der Bitcoin verschwindet in der Bedeutungslosigkeit
    • Das Interesse am Bitcoin hat bereits seinen Höhepunkt überschritten. Ab jetzt geht es nur noch abwärts.
    • Satoshi Nakamoto verkauft seinen Bitcoin-Schatz, was den Kurs auf Tiefstwerte treiben würde

Also: Informieren Sie sich über die Risiken, die beherrschbar sind, folgen Sie dem Rat der EBA “mit Ihrem digitalen Wallet dieselbe Vorsicht walten lassen wie mit Ihrer gewöhnlichen Geldbörse” und schützen Sie sich vor den Risiken, die Sie nicht beherrschen können, indem Sie Ihr Investment auf eine Größe beschränken, deren Komplettverlust Sie verkraften können.

Bitcoin-133Wie bekomme ich Bitcoins?

Es gibt mehrere Möglichkeiten: Sie können Bitcoins kaufen, minen oder verdienen.

Bitcoins kaufen
An dieser Stelle ist unbedingt Bitcoin.de zu empfehlen. Der deutsche Marktplatz für europaweite Käufer und Verkäufer von Bitcoins hebt sich von anderen Anbietern dadurch ab, dass hinter ihm ein hochprofessionelles, ehrliches und hochseriöses Team steht, dass sehr viel Mühe darin investiert wird, den Kunden die größtmögliche Sicherheit zu bieten und dass der Support einzigartig schnell auf Kundenanfragen reagiert. Bitcoin.de wird sämtlichen deutschen Gesetzen gerecht, kooperiert mit der Fidor Bank und entwickelt Monat für Monat neue Features.

Bitcoin.de ist ein Marktplatz. Dies bedeutet, dass die Nutzer Bitcoins miteinander handeln. Um hier Bitcoins zu kaufen, müssen Sie

  1. sich anmelden und Ihr Bankkonto verifizieren lassen (das geht mit Sofortüberweisung rasch)
  2. auf dem Marktplatz ein Angebot aussuchen
  3. das Angebot annehmen und
  4. den Verkäufer per Banküberweisung bezahlen.

Sie können so wenige Minuten nach der Erstanmeldung Bitcoins zum Marktpreis kaufen oder verkaufen. Bis der Handel abgeschlossen ist, müssen Sie allerdings warten, bis die Euro-Beträge überwiesen sind. Manchmal kann das auch zwei Tage dauern, was gerade beim ersten Mal aufregend ist. Kleiner Tipp: wenn er bei derselben Bank(engruppe) wie Sie ist, geht es schneller. Derzeit arbeitet bitcoin.de daran, die API mit der Fidor-Bank zu synchronisieren, wodurch Fidor-Kunden in den Genuss eines Handels in nahezu Echtzeit kommen werden.

Sobald die Überweisung abgeschlossen ist, gibt der Verkäufer die Bitcoins, die Bitcoin.de treuhänderisch verwaltet, frei. Mehr dazu im Artikel “Mein erster Bitcoin.”

Der Fairness wegen wollen wir hier erwähnen, dass Bitcoin.de nicht die einzige Möglichkeit ist, Bitcoins zu kaufen. Es gibt noch diverse Börsen wie Bitstamp oder Kraken. Diese haben allerdings den Nachteil, dass Sie zunächst Geld auf ein Konto einzahlen müssen, bevor Sie handeln können. Das bedeutet, Sie müssen beim ersten Kauf einige Tage warten, bis Sie zuschlagen können. Außerdem müssen Sie die beteiligten Euro einem Dritten anvertrauen.

Bitcoins minen
Bitcoins entstehen durch das Bitcoin-Mining. Dazu müssen Sie Ihren Computer kryptographische Rätsel lösen lassen, und wenn Sie genügend Rechenzeit investiert haben, erhalten Sie eine gewisse Menge Bitcoins. Allerdings muss ich hinzufügen, dass der Mining-Markt durch die ASICSs sehr überhitzt ist, weshalb Sie mit der handelsüblichen Grafikkarte nicht nur kaum eine, sondern überhaupt keine Chance haben, auch nur die Stromkosten zu decken. Leider habe ich noch keinen Beitrag zum Minen. Die Suchmaschine Ihrer Wahl hilft Ihnen jedoch weiter.

Bitcoins Verdienen:
Nun ja, natürlich steht es Ihnen frei, Ihre Arbeitskraft oder Produkte, die Sie verkaufen, gegen Bitcoins anzubieten. Sie können auch Ihren Chef fragen, ob er Sie zum Teil in Bitcoins auszahlt. Wenn Sie Glück haben, macht er mit. Freiberufler in den Bereichen IT, Grafik, Text, Marketing oder auch Film haben zudem gute Chancen, auf dem internationalen Bitcoin-Arbeitsmarkt einen kleinen Auftrag zu finden.  Angebote gibt es im BitcoinJobs-Subreddit, beim Twitter-Account @bitcoinjobs oder im Forum BitGigs. Falls Sie digitalen Content verkaufen, können Sie das einfach selbst als kostenpflichtigen Download mit verschiedenen Programmen extrem einfach machen. Wir empfehlen CoinLock.

Es gibt jedoch drei weitere Wege, wie Sie Bitcoins verdienen können:
(1) Sie können sich durch sogenannte Bitcoin Faucets klicken. Diese leiten Sie auf verschiedene Werbeseiten und spucken kleine Bitcoin-Beiträge aus. Eine Hinweise auf Faucets finden Sie hier oder hier.
(2) Falls Sie ein Blog oder sonst eine Webseite betreiben, können Sie Bitcoin-Werbung schalten oder bei Affiliate-Programmen mitmachen. Zu empfehlen wäre hier etwa das Affiliate-Programm von Bitcoin.de. Eine Möglichkeit ist auch CoinURL, aber bitte fragen Sie mich nicht, wie und ob es funktioniert.
(3) Durch Tips. Wenn Sie sich bei ChangeTip anmelden, können Sie “Tips”, also Trinkgelder über reddit, twitter, github und vielleicht auch bald facebook erhalten. Anschließend müssen Sie das nur noch kundtun und auf den genannten sozialen Plattformen möglichst witzige und hilfreiche Beiträge posten.

Wenn Sie nun Ihre ersten Bitcoins besitzen, können Sie diese natürlich auch auf bitcoin.de liegen lassen. Bitcoin.de ist sehr sicher, Sie ersparen sich die ganze Einarbeitung in diese Bitcoin-Sache und Sie können mit den Bitcoins bequem handeln. Wir empfehlen jedoch, Bitcoins zu verwenden. Einfach nur, weil sie faszinierend sind. Zuvor sollten Sie aber noch ein paar Kleinigkeiten wissen.

Was muss ich wissen, um Bitcoins zu benutzen?

Eigenschaften des Bitcoins: (1) er hat 8 Stellen nach dem Komma. 0.001 Bitcoin wird ein MilliBitcoin genannt (auch mBit), 0.00000001 Bitcoin, die kleinste Einheit, ein Satoshi. Sehr beliebt ist mittlerweile auch die Einheit “Bit“, die ein Millionstel Bitcoin beschreibt. (2) Bitcoin-Transaktionen werden beinah sofort gesichtet, und in der Regel nach maximal zehn Minuten bestätigt. Unabhängig vom Ort von Sender und Empfänger (3) Bitcoin-Transaktionen sind irreversibel. Es gibt keine zentrale Instanz, die eine Überweisung rückgängig machen kann.

Die Bitcoin Wallet: Um Bitcoins wirklich zu benutzen, müssen Sie sie auf Ihren Rechner übertragen. Dazu benötigen Sie eine Bitcoin Wallet. So wird die digitale Brieftasche genannt. In dem Artikel “Wallets im Vergleich” stelle ich die verschiedenen Bitcoin Wallets vor.

Die Bitcoin Adresse: Die Adresse entspricht einer Kontonummer: Auf sie kann man Geld überweisen. Adressen sind 34-stellige seltsame Zeichenkombinationen und sehen etwa so aus: 1BvayiASVCmGmg4WUJmyRHoNevWWo5snqC. Dies ist eine meiner Adressen, die ich nutze, um Spenden für das Blog zu empfangen und auch Gastautoren auszuzaheln. Wenn Sie die Adresse anklicken, werden Sie auf den Blockexplorer Blockchain.info weitergeleitet. Dort können Sie sehen, welche Bitcoins ich empfangen und gesendet habe. Jede Adresse ist öffentlich einsehbar, allerdings nicht mit einem Namen verbunden.

Überweisen und Empfangen: Mit einer Wallet kann man spielend einfach Bitcoins versenden: Man muss lediglich die Adresse des Empfängers in das Empfängerfeld kopieren, den Betrag eingeben und senden klicken. Das Bitcoin-Netzwerk erkennt augenblicklich, dass Sie gesendet haben, und etwa zehn Minuten später wird Ihre Transaktion bestätigt. Hier ein Beispiel aus dem Electrum-Wallet:

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(1) Die Adresse des Empfängers. Diese können Sie entweder kopieren und einfügen, durch eine Zahlungsaufforderung automatisch vorausfüllen lassen oder per QR-Code einfügen.

(2) Der Betrag: Hier können Sie den Bitcoin-Betrag eingeben. Achtung: Die allermeisten Wallets nutzen einen Punkt anstatt ein Komma, um die Null zu markieren

(3) Die Gebühr: Eine Gebühr ist nicht immer, aber manchmal fällig. Um ein Spammen des Netzwerks mit Winztransaktionen zu verhindern, fallen auf alle Transaktionen unter 0.01 Bitcoin standardmäßig Gebühren an. Diese beträgt bei den meisten Wallets 0.0001 BTC, kann aber mit Bitcoin Core auf 0.00001 BTC gesenkt werden. Unabhängig davon kann eine Gebühr dazu beitragen, dass eine Transaktion von den Minern schneller verarbeitet wird.

(4) Senden: Einfach anklicken – schon wird der Betrag gesendet.

Um Bitcoins zu empfangen, müssen Sie lediglich eine der von Ihrer Wallet verwalteten Adressen heraussuchen und dem Bezahlenden zukommen lassen. Dies ist auch als QR-Code möglich.

Sicherheit: In der Regel sollten Sie aber noch ein relativ starkes Passwort aktivieren, das abgefragt wird, bevor Sie die Bitcoins senden. Denn Sie lagern nun digitale Münzen auf Ihrem Computer, die ebenso wie Bargeld unwiderbringlich gestohlen werden können. Daher sollten Sie sich, zumindest ein wenig, mit der Sicherheit von Bitcoins sowie Ihrem System im Allgemeinen auseinandersetzen. In dem Artikel “Mit Sicherheit” erfahren Sie mehr darüber. Wer vorhat, Bitcoins langfristig zu behalten, kann auch ein Paperwallet in Betracht ziehen: Dies bedeutet schlicht, dass der private Schlüssel ausgedruckt und dann von Ihrem Rechner vernichtet wird. Es gibt diverse Möglichkeiten, ein Paperwallet zu erstellen: Sie können etwa im Wallet Armory eines ausdrucken, oder in Electrum einen sogenannten Seed aufschreiben, mit dem sich die Wallet wiederherstellen lässt. Eine weitere, jedoch mit Vorsicht zu genießende Variante sind Brainwallets.

Danach können Sie eigentlich schon loslegen.

Bitcoin-168Was kann ich mit Bitcoins machen?

Bitcoins sind eine Währung und prinzipiell können Sie mit ihr dasselbe wie mit jeder anderen Währung tun: Bezahlen. Allerdings sind die Möglichkeiten beim Bitcoin zugleich eingeschränkt und erweitert.
(1) Halten und Handeln: Sie können Ihre Bitcoins einfach bei einem Marktplatz wie Bitcoin.de oder einer Börse aufbewahren und zum einen auf eine weitere Wertsteigerung hoffen und zum anderen zu geschickten Zeitpunkten kaufen oder verkaufen.

(2) Spekulieren und Zocken: Der Bitcoin ist ein wild wucherndes, außer Rand und Band geratenes Casino. Spielernaturen finden hier Gelegenheiten ohne Ende, Bitcoin zu gewinnen – oder zu verlieren. Sie können auf Börsen handeln, Sie können Aktien von Bitcoin-Unternehmen (“Securities“) erwerben, Sie können Anteile von Mining-Pools kaufen, und Sie können durch Bitcoins in sogenannte Altcoins, alternative virtuelle Währungen, investieren. Selbstverständlich können Sie mit Bitcoins auch Online-Casinos wie SatoshiDice besuchen.

(3) Einkaufen und Bezahlen: Im Prinzip funktioniert der Bitcoin wie eine Kreditkarte oder wie PayPal im Internet – nur besser. Die Shops, die den Bitcoin akzeptieren, sind zwar noch begrenzt, aber sie wachsen. In unseren Einkaufsführern, Teil 1, Teil 2 und Teil 3, finden Sie einige Gelegenheiten. In einem vierten Teil stellen wir Kneippen und Gaststätten vor, und in einem fünften Teil widmen wir uns Reiseanbietern und Hotels. Lohnend ist jedoch auch immer ein Blick auf coinmap.org. Kleiner Tipp: Lieferservice.de akzeptiert auch Bitcoins. Ebenso der Computerhändler Casekings.

(4) Bitcoins ins Ausland senden: Sie wollen direkt einer Spendenorganisation in ferner Liven spenden? Oder Sie wollen einen Freelancer aus dem Ausland bezahlen? Dann ist der Bitcoin ideal, da er keine Wechselgebühren kennt. In ganz Nord- und Westeuroa, in weiten Teilen Osteuropas, in den USA, in China, Australien und Teilen Südamerikas sollte dies, soweit der Empfänger mitmacht, kein Problem sein.

(5) Tipen: Mit Bitcoins können Sie bei reddit, twitter, github und eventuell auch bald bei Facebook Trinkgelder für gelungene Beiträge verteilen. Warum auch nicht, es macht Spaß. Sie müssen sich lediglich bei ChangeTip anmelden.

(cc) Taxtime / flickr.com

(cc) Taxtime / flickr.com

Bitcoins für Unternehmen

Lohnt es sich, Bitcoins zu akzeptieren? Die Antwort hängt wohl von dem ab, was Sie verkaufen. Zum Beispiel akzeptiert ein Antiquar in Mainz den Bitcoin seit mehreren Jahren, ohne dass damit bereits bezahlt worden wäre. Dagegen scheinen die Angebote, Computer, Smartphones, Pizza oder Steam-Keys für Bitcoins zu kaufen, rege genutzt zu werden. Grundsätzlich ist der Bitcoin ein sehr händlerfreundliches Zahlungsmittel, da die Einrichtung des Zahlungssystems einfach ist, die Gebühren unschlagbar niedrig sind und Transaktionen irreversibel sowie schnell sind. Dem steht die hohe Volatilität des Bitcoin-Preises sowie die geringe Verbreitung der virtuellen Währung entgegen. Zur Inspirationen können Sie die Abwägungen eines IT-Administrators eines Bitcoin-akzeptierenden Shops lesen oder die Zwischenbilanzen diverser internationaler Unternehmen zur Bitcoin-Akzeptanz.

Wie kann man nun Bitcoins akzeptieren? Hierzu gibt es nun diverse Möglichkeiten. Denn der Bitcoin ist kein Zahlungssystem, sondern er funktioniert wie eine Währung. Das bedeutet, dass es innerhalb des Bitcoin-Ökosystems zahlreiche Zahlungsanbieter gibt, unter denen Sie auswählen können. Welcher davon der richtige ist, hängt von Ihrem Geschäft ab. Verkaufen Sie reale oder digitale Güter oder eine Dienstleistung? Wie hoch ist Ihr Umsatz, wie technikaffin ist Ihre Kundschaft, wie teuer sind Ihre verkauften Produkte?

Nativ: Die einfachste Möglichkeit ist es, Bitcoins “nativ” zu empfangen: Sie können einfach eine Adresse und eine Summe anzugeben, etwa per Email, und dann die Ware zu versenden, sobald die Zahlung eingetroffen ist. Dazu benötigen Sie lediglich eine Wallet.

Sie können dies auch in Form einer Bitcoin:URI machen, was eine Zahlungsaufforderung als Link darstellt. Eine Bitcoin:URI shat folgendes Schema:

bitcoin:<address>[?[amount=<size>][&][label=<label>][&][message=<message>]].

Wenn ich Ihnen also für das Blog eine Spende von einem MilliBitcoin berechne, würde meine URI so aussehen: Bitcoin:1BvayiASVCmGmg4WUJmyRHoNevWWo5snqC?amount=0.001&label=Bitcoinblog&message=danke. In der Regel kann man die Bitcoin:URI als Link angeben, bei diesem Blog geht es allerdings nicht. Wenn Sie die URI jedoch in den Browser kopieren und bestätigen, wird sich Ihre Standardwallet automatisch mit vorausgefülltem Überweisungsformular öffnen. Das native Empfangen von Bitcoins hat selbstverständlich den Nachteil, dass es bei einer gewissen Umsatzmenge nicht mehr durchzuführen ist, ohne dass der Aufwand den Ertrag in den Schatten stellt.

Einen Dienstleister nutzen: Es gibt nun diverse Dienstleister, die Ihnen dabei helfen, Bitcoins zu akzeptieren. Ich unterscheide hier zwischen digitalen und realen Gütern.

Für digitale Güter: Sie können eine Datei auf einem Cloud-Speicher hochladen und dann den Download per Link verkaufen. Geht kindereinfach. Ich habe damit experimentiert, einen Artikel zu verkaufen. Meine Erfahrungen mit den verschiedenen Anbietern finden Sie in dem Artikel: Die PayWall im Blog

Für reale Güter: Falls Sie diese in größerem Umfang verkaufen, ist ein Zahlungsdienstleister zu empfehlen. Diese übernehmen die komplette Prozession der Zahlung und bieten auch an, die Bitcoins zum Kurs des Kaufzeitpunkts gegen Euro zu tauschen. Die Gebühren sind in der Regel mit 1 Prozent oder weniger deutlich tiefer als von anderen Anbietern bei einer gleichzeitigen 100-prozentigen Sicherheit vor Betrug. Es gibt folgende Anbieter: BitPay, BIPS, GoCoin. Letzterer akzeptiert auch weitere Kryptowährungen. Zuletzt bietet auch blockchain.info eine Payment-API an, die gerade für Kleingewerbetreibende eine einfache und günstigste Variante darstellt.

 

(cc) Taxes / flickr.com

(cc) Taxes / flickr.com

Wie sieht es mit Recht und Steuern aus?

Um genau zu sein, ist dies noch nicht ganz entschieden. Seit Mitte vergangenen Jahres wird internation nach Möglichkeiten gesucht, den Bitcoin einzuordnen. Abgesehen von Russland und wohl Island und vielleicht Thailand ist der Bitcoin dabei nirgendwo verboten. Teilweise wird er als Anlageform behandelt, teilweise als E-Geld, teilweise als Eigentum.

Rechtliche Lage in Deutschland: Hier ist die rechtliche Definition von Bitcoins relativ klar. Sie gelten als “Privates Geld”, was aus einer Anfrage des FDP-Politikers Frank Schäffler an das Finanzministerium hervorgeht. Sie sind damit eine “Rechnungseinheit”, die in “multilaterialen Verrechnungskreisen” aufgrund privatrechtlichen Übereinkommens eingesetzt werden kann und laut Kreditwesengesetz (KWG) § 1 Absatz 11 Satz 1 als Finanzinstrument gilt. Bitcoins sind kein gesetzliches Zahlungsmittel und damit weder eine Devise noch eine Sorte, und sie sind auch kein E-Geld, da es keinen Emittenten, der Bitcoins gegen eine Forderung an sich herausgibt.

Die BaFin stellt darüber hinaus klar, dass die Nutzung des Bitcoins als Währung, um Waren zu kaufen oder zu verkaufen, nicht erlaubnispflichtig ist. Ebenso sei das Minen oder der Verkauf durch das Minen erzeugter oder durch den Kauf erworbener Bitcoins nicht erlaubnispflichtig. Es gibt aber diverse Sonderfälle, in denen die BaFin eine Erlaubnis verlangt, wozu etwa die Betreiber von Börsen oder Mining-Pools gehören.

Steuern für Bitcoins: Wie man Bitcoins versteuert, haben wir bereits in einem heiß diskutierten Artikel beschrieben. Wie bei jedem Investitionsgut gilt, dass Sie Gewinne versteuern müssen. Darüber hinausgehende Klarheit haben weitere Anfragen von Frank Schäffler an das Finanzministerium geschaffen: Zum einen sind Bitcoin-Gewinne steuerfrei, sofern man die Bitcoins 12 Monate hält. Umstritten ist allerdings noch, welche Veräußerungsreihenfolge bei der Besteuerung von Bitcoin-Gewinnen zu beachten ist. Anders als oft dargestellt besteht keine gesetzliche Grundlage für einen Fifo-Zwang.

Auch das Thema Umsatzsteuer ist komplex. Zum einen fällt auf den An- und Verkauf von Bitcoins in einer Transaktion keine Umsatzsteuer an (sehr wohl auf eine Ware, wenn man sie mit Bitcoins kauft, aber nicht auf den Bitcoin an sich) – allerdings wohl doch, wenn es sich um einen gewerblichen Verkauf handelt. Siehe ausführlich diesen Artikel. Laut dem Bundesverband Bitcoin ist diese vom Finanzministerium anvisierte Regelung “innovationsfeindlich“. Das letzte Wort ist in dieser Beziehung allerdings noch nicht gesprochen, da das europäische Recht eine Harmonisierung der Umsatzbesteuerung verlangt und Länder wie Großbritannien, Dänemark oder die Niederlande einen anderen Kurs einzuschlagen scheinen.

 

(cc) Kyle van Horn / flickr.com

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Glossar

A-B
C-E

Fortsetzung folgt …

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6 Comments on Der Bitcoin-Basiskurs

  1. Hallo, was leider immer noch nicht geklärt ist wie das Mining eingestuft ist. Ist es ein Dienstleistung an die Gesellschaft und wäre im größeren Rahmen eines Gewerbes USt-pflichtig?
    Welche Art von Bewertung von geminten Bitcoin muss angenommen werden und welcher Bewertungszeitpunkt ist relevant für die Wertermittlung, wenn man die Bitcoins nicht an andere verkaufen sondern halten (natürlich privat) oder wenn man damit Waren kaufen möchte?

  2. Old School // 26. April 2014 at 12:38 // Reply

    Ich war drauf und dran Bitcoins zu kaufen, aber nachdem ich ihren Artikel gelesen habe, wurde mir bewußt wie unfassbar kompliziert, riskant und vor allem sinnlos der Bitcoin ist. Danke, für Ihre Aufklärung und Warnung.

  3. Da man mit Bitcoin-Mining mehr Geld ausgibt als man einnimmt, ist es wohl eher eine ehrenamtliche Tätigkeit mit minimaler Rückvergütung ohne Gewinn.

    Die Energie und Hardwarekosten übersteigen den Gewinn fast immer. Das liegt unter anderem auch daran, dass Teilnehmer auch aus reinem Idealismus Mining betreiben und nicht kalkulieren ob sich das minen lohnt. Dadurch wird der steuernde Effekt ( Difficulty / Schwierigkeit ) zu Ungunsten der Kosten noch oben ausgeglichen. Man kann auch sagen, dadurch, dass Manche nicht nachsehen ob sich das Mining rechnet wird es immer etwas teurer als zum gleichen Zeitpunkt die Belohung durch Coins.

    Es gibt nur eine Ausnahme mit evtl. Langzeitwirkung. Das Mining über komplett autage Systeme. -> Wind-/Wasser-/Solarenergie, kostenfreies Internet ohne mon. Gebühren. Dennoch ist es auch hier schwer über die Anschaffungskoten der Hardware hinaus Gewinn zu machen.

    Man darf auch nicht vergessen, dass die Hersteller die Hardware gerade so teuer machen, dass es sich mehr lohnt diese zu verkaufen anstatt das Geld damit selber zu drucken.😉

  4. skeptischer kunde // 19. September 2014 at 15:57 // Reply

    Hi,
    ich möchte gerne Bitcoins kaufen… bitcoin.de scheint mir da eine seriöse Möglichkeit zu sein. Doch wie steht es um meine Anonymität ggü den Betreibern? Was passiert mit meinen Daten, wenn ich meinen Account lösche? Dann weiß doch bitcoin.de nach wie vor meinen echten Namen (wegen Bankkonto-Verifizierung) und kennt die Adressen, an die dich BTC ausgezahlt habe und kann damit weiterverfolgen, wohin dieses Geld wandert. Entsteht dadurch nicht eine ungeheure Macht?

  5. coins minen muss nich immer was kosten.es gibt seiten bei denen man gratis minen kann.bis es allerdings zu einer auzahlung kommt, kann man wohl n halbes jahr warten.

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