Ängste, Burnout, Probleme – beim Sorgentelefon mit Bitcoins Minuten kaufen

There was a time I felt exhausted, helpless, weird ... It changed… It changed… Bild: "Chaos Inside" von Hartwig HKD via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Falls Sie der aktuelle Kurssturz um den Schlaf bringt, haben wir eine Empfehlung: Das Sorgentelefon. Psychische Beratung findet man dort natürlich auch bei vielen anderen Problemen: Beziehungsängste, Einsamkeit, Jobverlust, Zwangsstörungen, Prüfungsangst und all die anderen Alltagsgeister, die einen plagen und um die Lebensfreude bringen. Für 1,20 Euro je Minute kann man mit ausgebildeten Beratern telefonieren, für 0,49 Euro chatten. Seit neuestem sind die Gesprächsminuten auch mit Bitcoins zu erwerben.

Eigentlich könnte das Leben so wundervoll sein. Wir haben genügend zu essen, es gibt keinen Krieg, und im Prinzip fühlt es sich toll an, ein Mensch zu sein. Aber eben nur im Prinzip. Tatsächlich lauern an jeder Ecke des Bewusstsein die kleinen und großen Alltagssorgen, die einem die Lebensfreude versauen. In der Beziehung wird nur gestritten, man hat Angst, den Job zu verlieren, finanziell wird es eng, weil man sein Geld verschleudert hat, man würde gerne mit jemandem so richtig reden, kann aber nicht, ein Verwandter ist erkrankt, mit dem Sex läuft es nicht mehr, man steigert sich in eine Wut auf die Kollegen hinein, hat Angst vor diesem und jenen, ist süchtig nach Tabak, Alkohol, Arbeit oder Bitcoins, wird vom Chef tyrannisiert, die eigene Wohnung versinkt im Chaos und man schafft es trotz aller guter Vorsätze nicht, aufzuräumen, und und und …

Manchmal hilft es, einfach ausgiebig über seine Sorgen und Nöte und Ängste zu quatschen und sich eine Außenperspektive anzuhören, die oft jene beunruhigenden Gedankenketten, die man sich in seinem eigenen Schädel zusammengereimt hat, relativiert. Wem dazu in seinem Umfeld die Vertrauenspersonen fehlen, der kann sich an professionelle Helfer wenden. Das Sorgentelefon aus Frankfurt ist eine  dieser Anlaufstellen. Ein Team von 23 geprüften Beratern deckt alle Bereiche ab und berät entweder telefonisch, per chat oder per Mail. Das Sorgentelefon ist kostenpflichtig: eine Gesprächsminute kostet 1,20 Euro, eine Chatminute 49 cent. Bezahlen kann man seit neuestem mit dem Bitcoin.

Gregor Kempny, Chef des Sorgentelefons, handelt selbst mit Bitcoins. Er erklärt: „Wir haben dabei keine Zwischenfirma wie Coinbase, vielmehr landen die Beträge in unserer Wallet, wo sie teilweise erstmal aufbewahrt werden.“

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7 Kommentare zu Ängste, Burnout, Probleme – beim Sorgentelefon mit Bitcoins Minuten kaufen

  1. Ihr versucht echt an jeder Ecke Kohle zu machen, zur Not auch mit Leuten die eh schon pleite sind. Es gibt genug kirchliche Sorgentelefone die kostenlos sind und wo auch Experten dran sitzen.

  2. Wir bieten auch eine kostenlose und ausführliche Beratung per Mail an, die zum Beispiel von vielen jüngeren Leuten genutzt wird.
    Die „Experten“ bei der Telefonseelsorge sind ehrenamtliche Mitarbeiter, die eine einmalige etwa 20-stündige Schulung genossen haben (das ist die Vorraussetzung für die Teilnahme bei der Telefonseelsorge). Wenn man wirklich durchkommt, ist das natürlich auch eine gute Möglichkeit sich auszusprechen, unsere kostenpflichtige Ergänzung mit psychologischen ausgebildeten Beratern und Psychotherapeuten kann allerdings etwas mehr in die Tiefe gehen.

  3. Was hat das hier zu suchen?

  4. Wer Bitcoins hat, ist nicht pleite.
    Es muss aber schon ein seltsames Gefühl sein, mit dem was einem Sorgen bereitet das Sorgentelefon zu löhnen.

  5. der aktuelle Bitcoin Kurs könnte schon dem einen oder anderen Anlass zur Sorge geben

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