… und die nächsten 50.000 Bitcoins kommen unter den Hammer

"USMS Rita Crundwell Auction 085" von Office of Public Affairs via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Silk-Road-Coins-Auktion, die dritte: Die US-Marshalls versteigern weitere 50.000 Bitcoins, die von Silk-Road-Administrator Ross Ulbricht beschlagnahmt worden sind. Für den Preis dürfte dies keine gute Nachricht sein – aber langsam kommt ein Ende der Bitcoin-Versteigerungen in Sicht.

Beinah 200.000 Bitcoins wurden auf dem Computer von Ross Ulbricht aka Dread Pirate Roberts beschlagnahmt, als dieser festgenommen wurde. Diese Bitcoins werden nach und nach von den US Marshalls versteigert. Nachdem bereits zwei Pakete versteigert worden sind, folgt nun ein drittes mit 50.000 Bitcoins. Dieses ist das vorletzte. Es bleiben wohl „nur“ noch weitere 44.000 Coins.

Der Ablauf der Versteigerung ist derselbe wie bei der letzten. Es gibt 10 Blöcke von jeweils 2.000 und 10 Blöcke von jeweils 3.000 Bitcoins. Bieter können Angebote für diese Blöcke einreichen, die Meistbietenden gewinnen. Wer mitbieten will, muss sich registrieren und 100.000 bzw. 150.000 Dollar – je nach den Blöcken, die man ersteigern möchte – von einer amerikanischen Bank auf das Konto der Marshalls hinterlegen, um zu beweisen, dass er über die Mittel verfügt, um an der Versteigerung teilzunehmen.

Die Regiestrierungsphase hat gestern, am 17. Februar, begonnen und endet am 2. März. Ausländische Bieter können ebenfalls teilnehmen, allerdings benötigen sie dafür ein Konto bei einer Bank in den USA. Die tatsächliche Versteigerung findet am 5. März statt. Die US-Marshalls geben keine Informationen über die Gewinner bekannt, allerdings wurde bei den vergangenen Auktionen stets zumindest zum Teil bekannt, wer stolzer Besitzer dieser ansehnlichen Bitcoin-Mengen geworden ist.

 

Über Christoph Bergmann (1441 Beiträge)
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Ein Kommentar zu … und die nächsten 50.000 Bitcoins kommen unter den Hammer

  1. Gut das der Spuk bald mal ein Ende hat. Der Kurs reagiert jedes mal, obwohl die Dinger immer weggehen wie warme Semmeln…

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