Das Bitcoinblog.de macht eine Woche Urlaub – und lädt zur Umfrage ein

In dieser Woche wird es hier nicht viel zu lesen geben. Wir machen eine kleine Pause. Nächste Woche geht es wieder weiter. Bis dahin können Leser an unserer traditionellen Urlaubsumfrage teilnehmen.

Wer die Umfrage-Items nicht sehen kann: Bei mir macht Firefox Probleme, aber andere Browser funktionieren. Kann sein, dass es an der Einstellung liegt, kann sein, dass es andere Gründe gibt. Vermutlich liegt es am Werbeblocker. Probiert es einfach aus.

 

Über Christoph Bergmann (1562 Beiträge)
Das Bitcoinblog wird von Bitcoin.de gesponsort, ist inhaltlich aber unabhängig und gibt die Meinung des Redakteurs Christoph Bergmann wieder. Christoph hat vor kurzem ein Buch geschrieben: Bitcoin: Die verrückte Geschichte vom Aufstieg eines neuen Geldes. Das Buch stellt Bitcoin in seiner ganzen Pracht dar. Ihr könnt es direkt auf der Webseite Bitcoin-Buch.org bestellen - natürlich auch mit Bitcoin - oder auch per Amazon. Natürlich freuen wir uns auch über Spenden in Bitcoin, Bitcoin Cash oder Bitcoin SV an die folgende Adresse: 1BergmanNpFqZwALMRe8GHJqGhtEFD3xMw. Wer will, kann uns auch Hier mit Lightning spenden. Tipps für Stories sind an christoph.bergmann@mailbox.org immer erwünscht. Wer dies privat machen möchte, sollte meinen PGP-Schlüssel verwenden.

22 Kommentare zu Das Bitcoinblog.de macht eine Woche Urlaub – und lädt zur Umfrage ein

  1. Schönen Urlaub 🙂

  2. @Christoph, Schönen Urlaub
    @Rest, Natürlich ist CSW SN. Wie kann man nur so blind bzw. voreingenommen sein.

  3. Der Bitcoin Preis geht ein paar Prozent hoch und schon wieder ist BTC unbenutzbar… Eine simple Transaktion von mir mit Gebühren von ca. 1,50 Euro hängt seit über einer Stunde im Mempool… https://www.blockchain.com/btc/tx/6612ed73faf85af4193443a009882ec1ba09a1a9364ff898c711431d184a0ba4

    Eine komplexe Multisig Tx für einen Lightning Channel hätte übrigens ca. doppelt so viel gekostet und wäre wahrscheinlich genauso wenig in den nächsten Blöcken bestätigt worden.

    • „Unbenutzbar“. Genau.

      • Wayne, wie oft „nutzt“ Du Bitcoin denn? Wäre übrigens eine interessanter Punkt für die Umfrage gewesen… Ich habe in den letzten Wochen sicher mehr als 50 Euro an Fees ausgegeben, trotzdem musste ich mich oft über stundenlang unbestätigte Transaktionen aufregen. Selbst wenn ich Lightning nutzen wollte, wird es von den wenigsten Händlern akzeptiert, zudem die Liquiditätsprobleme in Channels…

        Laut Umfrage scheinen die meisten „ihre“ Coins auf Börsen zu halten und kommen mit der Blockchain gar nicht in Berührung. Die hier von mir gepostete Transaktion wurde nach knapp zwei Stunden zwar tatsächlich bestätigt, aber die Fee von knapp 2 Euro ohne irgendwelche Multisig Konstruktionen halte ich für viel zu hoch. Ich theoretisiere hier nicht, ich nutze Bitcoin und Monero tatsächlich fast täglich.

        „Unbenutzbar“ ist natürlich überspitzt, aber auch gewollt, denn ein Netzwerk mit derart hohen Gebühren wird auf Dauer von kaum jemandem genutzt werden und die Gebühren für ein paar hundert Byte an Daten sind durch nichts zu erklären. Und wir sind immer noch im Bärenmarkt, in einem Bull-Run erwarte ich Gebühren, die auf das 10-Fache oder sogar mehr ansteigen.

      • Wayne // 12. Mai 2019 um 15:15 //

        In der letzten Woche 5 Transaktionen on-chain und 5 Transaktionen off-chain. On-chain jeweils mit 1 Satoshi/Byte, weil Bestätigungszeit egal (bzw. 0 confirmations ausreichend). Das waren inklusive Stonewall(!) 314 Satoshi für eine Transaktion, also ca. 2 Eurocent.

  4. Der Hype legt sich auch wieder.
    Es wird noch Zeit brauchen um Lightning in die Richtung zu bringen das es nutzbar wird.
    Submarine Sents, Schnorr Signaturen, Atomic Multipath Payments.

  5. Übrigens interessant zu sehen, dass ein nicht zu vernachlässigendes Interesse an Monero vorhanden ist… Auch wenn das ein „Bitcoin“blog ist. Tatsächlich hat Monero mehr mit Bitcoin zu tun als die meisten Forks von Bitcoin. Um Christophs Urlaubszeit zu überbrücken, kann ich jedem ein Interview mit Jeremie „Binary Fate“ empfehlen, der zum Core Team gehört, allerdings auch aus dem Bitcoin Lager kommt… https://www.youtube.com/watch?v=j7oYXqcfXqU
    Er hat Luckybit (sowas wie SatoshiDice) gegründet, danach den wahrscheinlich ersten kommerziellen Service basierend auf Monero, xmr.to, mit dessen Hilfe man überall Monero ausgeben kann, wo Bitcoin akzeptiert werden und kürzlich wieder die Gambling Plattform Minko.to – die übrigens aktuell für mehr als 50% aller Transaktionen im Monero Netzwerk verantwortlich ist. Interessant wurde das erst mit Bulletproofs, als die Transaktionskosten um mehr als 90% gefallen sind. Satoshidice auf der BTC Blockchain wäre – wenn überhaupt – nur für High Roller irgendwie vertretbar. Aktuell muss man bei Bitcoin für eine einfache Transaktion mehr als 2 Euro ausgeben, um in einem der nächsten Blöcke aufgenommen zu werden, bei Monero sind es weniger als 1 Cent und interessanter Weise wurde die dynamische Block Size noch nicht einmal tangiert. Die Transaktionskosten sinken übrigens automatisch mit größeren Blöcken…

    Falls jemandem weiterhin langweilig ist, kann ich die „Breaking Monero“ Serie von Justin Ehrenhofer empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=WOyC6OB6ezA&list=PLsSYUeVwrHBnAUre2G_LYDsdo-tD0ov-y
    Dort werden Angriffsflächen aufgezeigt, die immer noch vorhanden sind. Eine offene Diskussion wünschte ich mir bei Bitcoin auch, allerdings ist die „Szene“ so polarisiert, dass selbst kleinste Kommentare dazu führen, dass man bei Twitter & Co. sofort dermaßen angegriffen wird, dass es keinen Spaß mehr macht. Mittlerweile meide ich diese Plattformen genau aus diesen Gründen, weil ich keinen Bock auf Streit habe.

  6. Ich hätte es sinnvoller und interessanter gefunden, wenn bei Fragen mit der Möglichkeit zu mehreren Antworten die Ergebnisse relativ zur Anzahl der Abstimmenden und nicht zur Gesamtanzahl der Kreuze wären.

    • Berechtigter Einwand, allerdings wird dieses Blog bei WordPress gehostet und Christoph hat beschränkte Möglichkeiten bezüglich Plugins. Umfragen waren schon immer so, dass man nur abgegebene Stimmen sehen konnte, nicht aber wie viele Menschen teilgenommen haben (und ob sie an allen Einzelfragen teilgenommen haben).

      Eigentlich müsste man auf dem Bitcoin Blog eine Abstimmung OnChain durchführen, dann hätten auch nur diejenigen eine Stimme, die Blockchains tatsächlich nutzen und nicht nur (dazu auf einer Börse) HODLn – was eigentlich schon ein Oxymoron ist 😉

    • Genau das habe ich vor 2 Jahren, und dann wieder vor eine Jahr schon mal bemängelt.
      Christoph schrieb dazu, dass er das auch so sieht, und sich bemühen wird, es nächstes Mal besser zu machen. Und dann ist es trotzdem wieder so. Schade, weil so viele Zahlen keine Interpretation ermöglichen. Bsp. „Wie verwahrst du deine Coins“ => Selbst wenn *jeder* auch auf dem PC verwahrt, wird dort am Ende nicht 100% stehen, sondern vlt. 40%, je nachdem wie viele andere Antwortmöglichkeiten durchschnittlich angekreuzt werden. Was sagt mir dann die 40%? Auch der Umkehrschluss, dass 60% keine PC-Wallet nutzen ist falsch. Man kann aus den Zahlen dann absolut nichts interpretieren.

      Verstehe ja, dass wenn es nicht anders geht, es halt nicht geht, aber so bringt diese Umfrage (zumindest einige Fragen davon) halt wirklich gar nichts verwertbares.

      • Robert // 13. Mai 2019 um 10:18 //

        Um die 40% zu interpretieren muss man aus sich der Coin-Verwahrungsorte denken: 40% aller Coin-Verwahrungsorte sind PC-Wallets. In dem Beispiel ist das vielleicht etwas verwirrend und auch sinnfrei, aber in anderen Beispielen mag das was bringen.

        Außerdem ginge es ganz leicht anders, trotz beschränkter Möglichkeiten der Plugins. Einfach nur Fragen mit einer Antwortmöglichkeit stellen, und solche die potentiell mehrere Antwortmöglichkeiten haben zerstückeln: „Nutzt du eine PC-Wallet? ja/nein, Bewahrst du Coins auf einer Börse? ja/nein“, statt „Wie verwahrst du deine Coins?“.

    • Das Beste, was man tun kann, ist diesen Idioten zu ignorieren. Er verkörpert eigentlich alles, was das Gegenteil von Bitcoins Ideologie ist.

      If I had been able to, I would’ve patented Bitcoin.

      I placed back doors in them. At the same time, I ran a number of TCPdump instances and collected traffic.

      Sein Geblubber über Kirchen tut den Rest.

      Schlimmer noch, er schreibt fast nie über Bitcoin, über Technologie, über Visionen, er schreibt über sich. Wahrscheinlich hat er das von seinem Kumpel Ayre gelernt, der ein Profi der Selbstdarstellung ist.

      Und selbst wenn BSV ein schlüssigeres Konzept inklusive Fee Market etc. als BTC hat, wird es gerade wegen solchen Idioten und ihren Triaden keine breitere Unterstützung erhalten, da Bitcoin gerade für die größten Unterstützer sehr stark mit Ideologie verknüpft ist. Patente und Copyright sind das letzte, was wir für eine Revolution des Geldsystems benötigen. Dann wahrscheinlich lieber Paypal, Stripe oder Webmoney, denn die sind zumindest berechenbar und ggf. auch haftbar.

      • noname // 13. Mai 2019 um 2:08 //

        >“Das Beste, was man tun kann, ist diesen Idioten zu ignorieren“

        Warum sollte man ihn ignorieren, wenn er doch ganz offensichtlich seit Anbeginn dabei ist und eine ambitionierte Vision hat, die er mit einer Energie verfolgt, die ich bei keinem anderen im Bitcoin-System sehe?

        >“… Er verkörpert eigentlich alles, was das Gegenteil von Bitcoins Ideologie ist“

        Du meinst, er verkörpert das Gegenteil von dem was für DICH den Bitcoin ausmacht. Du kannst nicht wissen, welche Beweggründe SN dahinter hatte. Du kannst auch nicht für andere sprechen, was für sie der Bitcoin bedeutet.

        >“Patente und Copyright sind das letzte, was wir für eine Revolution des Geldsystems benötigen“

        Warum muss es immer eine Revolution sein? Warum muss das Finanzsystem ersetzt werden? Reicht es nicht, es zu ergänzen? Es „ehrlich“ zu machen und die schwarzen Löcher darin zu eliminieren?
        Kann es sein, dass CSW mehr oder weniger gezwungen war, den Weg der Patente zu gehen, um seine Idee des Bitcoins am Leben zu erhalten, ohne dabei gegen Gesetze zu verstoßen?

        >“Er schreibt fast nie über Bitcoin, über Technologie“

        Nur weil er nicht immer auf Entwickler-Ebene über TechKram redet, heißt das nicht, dass er nicht der Architekt ist. Im Gegenteil, ich kenne im Berufsleben genügend Softwarearchitekten, wo ich mir oft die Frage gestellt habe „Wie ist er nur in diese Position gekommen, der hat doch von den Details keine Ahnung und schwafelt zu abstrakt“. Aber meistens war ich dann derjenige, der nicht über den Tellerand geschaut hat, sondern mit Scheuklappen von einem lokalen Entwickler-Problem zum nächsten gerannt bin. Irgendwann verliert man da schnell den Bezug zum großen Ganzen.

  7. Maik Richter // 12. Mai 2019 um 11:00 // Antwort

    2 Euro Gebühren zu hoch? Klar wenn du damit deine Kaffee bezahlst. Aber nicht wenn du damit in 5 Minuten 1 Million nach Venezuela schickst.

    • Wie oft machst Du Letzteres? Die erwähnten zwei Euro sind in Venezuela übrigens mehr als ein durchschnittlicher Mensch am Tag zum Überleben hat.

    • Das Venezuela Beispiel hat mich etwas länger beschäftigt und in der Tat ist Bitcoin aktuell selbst für dieses Beispiel unbenutzbar. Wie sollte jemand in Venezuela eine solche Summe liquidieren können / wollen? Zum Bezahlen von Brot, Mehl oder Nudeln ist es ja nicht geeignet.
      Bei der Hyperinflation ist es wahrscheinlich auch nicht gewollt, alles auf einen Schlag in Fiat umzuwandeln, sondern in kleineren Stückelungen nach und nach, wobei jeweils eine Onchain Transaktion fällig wird. Per Lightning eine Million zu verschicken ist auch absurd, eine Route lässt sich bereits bei dreistelligen Eurobeträgen schwer finden.

      Wenn wir tatsächlich eine Revolution des Geldsystems wollen, brauchen wir sehr geringe Fees. „Feeless“ Systeme wie IOTA sind zum Scheitern (oder Zentralisierung) verurteilt, was aufs gleiche herauskommt und Bitcoin (sowie alle anderen seriösen Coins) brauchen einen Fee-Markt, der ausreicht, um die Blockchain zu sichern. Wir hatten für das letzte Jahr einen nutzbaren Bitcoin, was sich die letzten Wochen leider wieder dramatisch gewendet hat: https://www.blockchain.com/charts/transaction-fees
      Der Chart ist übrigens in BTC, in Fiat würde er durch den kürzlichen Preisanstieg noch dramatischer aussehen. Falls die kürzliche Steigerung des Preises einen neuen Bullrun einläuten sollte, können wir uns auf Fees im deutlich zweistelligen Eurobereich „freuen“. Leute, die „ihre“ Coins in der Exchange halten, dürfte das wenig jucken, aber Menschen die Bitcoin tatsächlich nutzen wollen dürften spätestens dann auch aussteigen…

      OnChain Scaling ist machbar und notwending, niemand (außer CSW und Co.) spricht derzeit von Terabyte Blöcken, aber eine dynamische Blocksize von mehreren Megabyte wäre selbst in Venezuela machbar. Mein erster Internetzugang vor fast 30 Jahren war übrigens über ein 33,6 kbit/s Modem, was 4,2 KiloByte pro Sekunde, 252 kB pro Minute entspricht und somit einen Bitcoin Block alle zehn Minuten selbst damals synchronisieren könnte. Bereits damals konnte man mit ISDN Kanalbündelung 128kbit/s erreichen und damit fast einen Bitcoin Block pro Minute synchronisieren… Übrigens hatte mein Rechner damals 8MB Ram und das war schon viel, die Platte hatte ganze 800MB.

  8. Wie war das noch? Christoph geht in den Urlaub und die Kurse tanzen Samba^^ Immer wieder schön 🙂

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