Der Aufstieg eines neuen Geldes geht in die zweite Auflage

Nun ist die zweite, aktualisierte Auflage meines Buches „Bitcoin: Die verrückte Geschichte vom Aufstieg eines neuen Geldes“ erschienen. Es gibt sie nun als Softcover sowie als E-Book. Wer mit Kryptowährungen bezahlt, hat die Chance, ein Stückchen BSV zu gewinnen.

Eigentlich hätte ich es besser wissen müssen. Wenn man ein Buch über die Geschichte von Bitcoin schreibt, ist das Buch veraltet, sobald es gedruckt ist. Bitcoin passiert ja in der Gegenwart, jede Woche, jeden Tag, und überrascht dabei selbst Leute, die sich täglich damit beschäftigen, mit immer neuen Wendungen.

Aber daran habe ich nicht gedacht, als ich vor beinah einem Jahr mein Buch „Bitcoin: Die verrückte Geschichte vom Aufstieg eines neuen Geldes“ herausbrachte. Das Buch stellt Bitcoin in seiner ganzen Pracht dar: Als eine zauberhafte Technologie, ökonomische Disruption und politische Revolution. In es fließt mein Bloggen über Bitcoin seit 2013 ein; viele Leser haben gesagt, es sei das spannendste und unterhaltsamste Buch über Bitcoin, das es derzeit gibt, und dass sie es, trotz einer Seitenanzahl von mehr als 400, in wenigen Tagen durchgelesen haben. Das war für mich, als Autor, eines der schönsten Komplimente überhaupt. Hier, dort und da geht es zu mehr Rezensionen und Leserfeedbacks. Wer will, kann auch das Vorwort sowie ein Probekapitel lesen.

Als der Stoß Bücher in meiner Garage immer kleiner wurde, war das natürlich eine Erleichterung. Es verkauft sich. Aber es war auch die Aufforderung, die Geschichte von Bitcoin weiter zu schreiben. Die erste Auflage endete im Februar 2018, zu dem Zeitpunkt, als der Bärenmarkt gerade einsetzte; sie endete auch mit der Fork von Bitcoin Cash, die ja bekanntermaßen darin münden sollte, dass es die Fork von Bitcoin SV gab; und die Geschichte endete mit einem Lightning-Netzwerk, das sich zart aufspannte, aber weit davon entfernt war, so agil und groß zu sein wie heute. All das schrie danach, überarbeitet zu werden.

Vor kurzem kamen nun die nächsten Paletten mit Büchern an. Das Cover ist diesmal heller und freundlicher, das Buch ist als Softcover gebunden und damit deutlich leichter und dünner. Zugleich habe ich es endlich geschafft, ein E-Book zu erstellen, sowohl als PDF als auch als Epub. In Planung ist zudem ein Hörbuch, für das ich tatsächlich einen echten Hörbuchverlag mit einem echten Hörbuchsprecher gefunden habe. Wann es erscheint, weiß ich aber noch nicht.

Der Preis für das Softcover-Buch beträgt 20,09 Euro. Ich dachte mir, das ist eine nette Zahl für ein Buch über Bitcoin. Bestellen kann man es wie gewohnt mit BTC, ETH, BCH, Lightning, Banküberweisung und PayPal über meine Seite Bitcoin-Buch.org. Zugleich habe ich noch einen neuen Shop eingerichtet, MobyBit.Shop, der flexibler ist und mehrere Produkte erlaubt. Ich habe vor, dort noch Bücher anderer Autoren sowie generell Produkte, die etwas mit Bitcoin zu tun haben, aufzunehmen. Der Shop ist noch etwas experimentell, falls jemand einen Bug findet, bitte melden. Es wird nichts verloren gehen.

Bezahlen kann man hier mit „Bitcoin Complete“, womit ich BTC, BCH und BSV meine, sowie per Banküberweisung. PayPal habe ich vorerst rausgenommen, Ethereum auch, weil es kaum nachgefragt wurde; Lightning ist natürlich weiterhin dabei. Auf MobyBit.Shop kann man auch das E-Book kaufen, entweder vollständig für 14,40 Euro, oder je einen der vier Teile für 5 Euro. Das könnte sich für diejenigen anbieten, die die erste Auflage gekauft haben, aber nun wissen wollen, was es neues gibt, ohne gleich das ganze Paket zu kaufen. Dafür sind vor allem die Teile 2 und 4 interessant. Da das E-Book direkt nach der Zahlung geladen wird, akzeptiere ich hierfür nur die drei Bitcoins.

Gestern hatte ich noch eine amüsante Idee, um den Start der zweiten Auflage zu feiern: Ich verlose Coins unter den ersten Käufern des physischen sowie des vollständigen E-Books. Dafür gibt es eine nette Methode, nämlich PixelWallet, womit man Bitcoin SV (BSV) in eine Bilddatei laden kann. Also habe ich 10 Bilder aus dem Buch genommen, leicht abgeändert, und darauf einen Bitcoin SV – also etwa 200 Euro – gelegt, verteilt auf verschieden große Pakete. Als Mechanismus der Verlosung dient die ID der Bestellung. Sie ist eine Hash im Hexadezimalformat; ich habe einfach zwei der 16 möglichen Zeichen ausgewählt, und wessen Bestell-ID mit einem der beiden Zeichen beginnt, erhält eines der Bilder sowie eine Anleitung, wie er die BSV rausziehen kann. Sprich: Die ersten 80 Käufer haben eine Chance von 1:8, 0,05 bis 0,2 Bitcoin SV zu erhalten. Die Verlosung findet aber nur auf der Seite MobyBit.Shop statt.

Und natürlich gibt es das Buch auch auf Amazon. Das hat seine Tücken und Schmerzen, aber auch seine Vorteile. Ich freue mich mehr, wenn jemand direkt bei mir bestellt, klar, aber wenn jemand lieber den gewohnten Weg zum Buch gehen will, ist das auch kein Problem und hilft mir dabei, meinen Verkaufsrang bei Amazon wieder anzuheben. Nachdem das Buch gut einen Monat lang nicht lieferbar war, ist der nämlich ein wenig in den Keller gerutscht.

Abschließend möchte ich anmerken, dass ich ab heute für einige Tage unterwegs bin. Ich werde erst am Montag dazu kommen, die physischen Exemplare des Buches zur Post zu bringen.

Über Christoph Bergmann (1543 Beiträge)
Das Bitcoinblog wird von Bitcoin.de gesponsort, ist inhaltlich aber unabhängig und gibt die Meinung des Redakteurs Christoph Bergmann wieder. Christoph hat vor kurzem ein Buch geschrieben: Bitcoin: Die verrückte Geschichte vom Aufstieg eines neuen Geldes. Das Buch stellt Bitcoin in seiner ganzen Pracht dar. Ihr könnt es direkt auf der Webseite Bitcoin-Buch.org bestellen - natürlich auch mit Bitcoin - oder auch per Amazon. Natürlich freuen wir uns auch über Spenden in Bitcoin, Bitcoin Cash oder Bitcoin SV an die folgende Adresse: 1BergmanNpFqZwALMRe8GHJqGhtEFD3xMw. Wer will, kann uns auch Hier mit Lightning spenden. Tipps für Stories sind an christoph.bergmann@mailbox.org immer erwünscht. Wer dies privat machen möchte, sollte meinen PGP-Schlüssel verwenden.

18 Kommentare zu Der Aufstieg eines neuen Geldes geht in die zweite Auflage

  1. Glückwunsch Christoph! Ja der neue Einband spricht wirklich mehr an. Guten Verkauf…

  2. Lucky Luke // 26. Juni 2019 um 11:32 // Antwort

    joar wer es braucht 🙂

  3. Glückwunsch!

  4. Cooles Cover, Tolles Buch, weiterhin viel Erfolg 🙂

  5. Wie ich sehe verstoßen sie immer noch gegen geltendes Recht und die Paypal agb.

    • Ich weiß zwar nicht, weshalb Sie es so stört, aber ich habe nun PayPal als Zahlungsoption entfernt.

    • Wie vertößt Christoph denn gegen geltendes Recht? Wenn PayPal ein Problem damit hat wie er es nutzt und wenn er gegen deren AGB verstößt ist das eine Sache zwischen ihm und PayPal. Die werden sich schon melden oder sein Konto vorrübergehend sperren wenn da was nicht passt…

  6. Habe nun auch ein physischen Exemplar bestellt, hauptsächlich nur um mich hier für deine Artikel zu bedanken. Aber sorry bezahle lieber mit dem billigen fiat-Geld, BTC ist einfach zu wertvoll 😉 LG

  7. drei Bitcoin für ein selbstgeschriebenes Buch würde ich auch akzeptieren … 🙂

  8. Der CoinChecker // 27. Juni 2019 um 10:28 // Antwort

    Wollte mit BCH bezahlen. Die Seite fordert mich auf 0,000000000 BCH zu überweisen.
    Hab ich gewonnen?

  9. @Marcus, „Wie ich sehe verstoßen sie immer noch gegen geltendes Recht …“ Solche Idioten trifft man nur in Deutschland! Wahnsinn! Ekelhaft.

  10. Da bin ich ja froh das ich noch eine Erstauflage mit Widmung von Christoph bekommen habe 🙂

    Lohnt es sich die Zweitauflage zu kaufen bzw. Wieviel mehr Inhalt hat sie?

    • Och, ich glaube nicht so sehr, sind etwa 30-50 neue / geänderte Seiten. Wenn du neugierig bist, kannst du dir ja die E-Book-Teile 2 und 4 runterladen. Damit hättest du die meisten Neuigkeiten.

      • Ehrliche Antwort, Hut ab!

        Btw. hast Du Dir mal btcpayserver angesehen? Scheint mir eine gute Möglichkeit, direkt Zahlungen verschiedener Coins zu prozessieren, inklusive Lightning, will ich die Tage mal testen. Für Dich zwar leider nur mit Patches nutzbar, da BCH und BSV (noch) nicht offiziell unterstützt werden (sind aber scheinbar offen dafür, falls jemand die entsprechenden Pakete managed und diese vor allem „richtig“ benennt), aber insgesamt ziemlich Feature-reich. Etwas strange ist, dass hingegen BTG und XBC bereits unterstützt werden… Und warum ich darauf aufmerksam geworden bin, war die geplante Monero Integrierung, die eigentlich im Community Funding vorgeschlagen wurde, aber dann durch einen anonymen Donator direkt gefundet wurde und in Arbeit ist. Die Arbeit am Abstraktionslayer dafür dürfte auch für andere Nicht-Bitcoin Forks wie z.B. Ethereum nützlich sein, welches vor einiger Zeit aufgrund zu viel Aufwand verworfen wurde.

        Falls die Bitcoin Ableger BCH und BSV von jemandem integriert werden und sich jemand auch an ETH wagt, könnte das Projekt jdf. zu einer sehr interessanten Alternative zu Bitpay, Coingate oder Globee werden. Litecoin, Doge und Dash sind jdf. neben Bitcoin + Lightning bereits integriert…

        Wie machst Du das eigentlich mit der eingehenden Liquidität bei Lightning? Sobald man mehr als ein paar Krümel braucht, wird es ziemlich schnell ziemlich teuer…

      • Hm, BTCPayserver verlangt, dass ich für Bitcoin-Zahlungen einen Full Node in irgendeiner Cloud habe, inklusive der Schlüssel. Da gefällt mir meine Variante besser … Aber ich werde das oft gefragt …

        Lightning — eingehende Liquidität habe ich von Kunden, von Leuten, die ich auf Twitter frage, und so weiter. Eigentlich relativ unproblematisch mittlerweile. Aber ist natürlich eine Lösung, die nicht skaliert und nicht für jeden funktioniert.

      • btcpayserver erlaubt glaube ich auch eine „passive“ Wallet, die per Blockexplorer Zahlungen registriert, aber muss ich mir in der Tat genauer ansehen, denn das was ich bisher gesehen habe ist schon ganz nett… Lediglich für Lightning (und Monero) wird afaik ein tatsächlicher Server (oder virtueller Server) benötigt.

        Okay, als Verleger mit eigenem Buch zum Thema ist es wahrscheinlich einfacher, Enthusiasten zu finden, die die nötige eingehende Liquidität stellen. Darauf kann ein durchschnittliches Unternehmen leider nicht setzen und die kostenlosen Möglichkeiten wie LNbig sind schnell ausgeschöpft und man muss ziemlich tief in die Tasche greifen, um vernünftige Liquidität zu bekommen, deutlich über 1% des Channels…

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