Der Kampf um die 10.000 Dollar

Am Sonntag durchbrach der Bitcoin-Kurs wieder die 10.000-Dollar-Schwelle, um Montag-Morgen wieder durch sie durchzufallen. Ein Blick auf das Geschehen auf den Börsen mit einigen Daten – vom Transaktionsvolumen über die Google-Trends zum Kursverlauf einiger Altcoins.

Runde Zahlen sind an sich nur eine kosmetische Besondersheit in einem Kontinuum der Nummern. Dennoch haben einige Schwellen etwas magisches. So wie man runde Geburtstage und Jubiläen besonders feiert, ist die 10.000-Dollar-Marke für den Bitcoin-Kurs eine besondere Schwelle.

Am Wochenende hat der Bitcoin-Kurs diese Schwelle mal wieder durchbrochen. Nachdem der Kurs schon den ganzen letzten Monat im klaren Aufwärtstrend lag, erreichte er am Wochenende gut 10.100 Dollar. Für rund 2,5 Tage konnte sich der Preis über 10.000 Dollar halten, um dann wieder in den vierstelligen Bereich zu fallen. Seitdem oszilliert er zwischen 9.700 und 9.900 Dollar, so, als wäre er auf dem Sprung, erneut fünfstellig zu werden und wolle nur noch kurz durchschnaufen – oder als würde er noch kurz zögern, um dann wieder tiefer zu stürzen. Während ich dies schrieb, gab es einen Sprung, der Bitcoin wieder über die 10.000 Dollar hob. Es scheint also ein spannender Kampf zu sein.

Der Bitcoin-Kurs der letzten sieben Tage in Dollar. Quelle: CoinMarketCap.com

Auch wenn man etwas langfristiger auf den Kurs blickt, bleibt ein äußerst positiver Eindruck zurück:

Der langfristige Bitcoin-Kurs nach CoinMarketCap

Dieser Chart zeigt den Kursverlauf seit Mitte 2013. Wie sehen weiterhin die gewaltige Spitze Anfang 2018, die nach wie vor unerreicht ist. Aber wenn wir etwa die Tiefpunkte verbinden, vor der großen Blase zum Frühjahr 2019 und Ende 2019, offenbart sich ein eindeutiger Aufwärtstrend, der sich schön als nach oben ausscherende Kurve zeichnen ließe. Es scheint Kräfte im Markt zu geben, die zu einem exponentiellen Wachstum hinstreben.

Lässt sich dieses exponentielle Wachstum auch in anderen Werten bestätigen? Wir blicken im Folgenden auf verschiedene Datenpunkte, um diese Frage zu beantworten.

Volumen

Wer den letzten Chart genauer anschaut, sieht unterhalb des grünen Kursverlaufs eng nebeneinander stehende graue Säulen. Diese stellen das von CoinMarketCap gemessene Handelsvolumen auf allen Börsen dar. Und das ist eindeutig ebenso im Aufwind wie der Kurs; es ist derzeit sogar deutlich höher, als im Januar 2018, und strebt fortlaufend auf ein neues Allzeithoch dar. Allerdings ist hier nicht ganz klar, wie solide die Daten sind, und ob ein Teil des Volumen von manchen Börsen gefälscht wird, die CoinMarketCap noch nicht aussortiert hat, oder durch das sogenannte „Washtrading“ produziert wird.

Eine interessante, vermutlich aussagekräftigere Ergänzung dazu ist das wöchentliche Handelsvolumen auf LocalBitcoins. Diese Börse bedient Märkte in fast allen Ländern der Welt, indem sie es Leuten erlaubt, miteinander Bitcoins gegen Fiat-Geld zu tauschen. Sie ist oft ein solider Indikator dafür, wie Bitcoin vor allem in Schwellenländern nachgefragt wird, da die Trades auf LocalBitcoins in der Regel eine echte Nachfrage repräsentieren. Beispielsweise in Chile:

Wöchentliches Handelsvolumen auf LocalBitoins Chile. Quelle: Coin.Dance

Dieser Chart ist relativ typisch für LocalBitcoins. Das beinah identische Muster finden wir auch für Kasachstan, wenn auch schärfer herausgearbeitet:

Das Handelsvolumen spiegelt den Verlauf des Kurses wieder. Es hat im Juli vergangenen Jahres eine Spitze erreicht, sinkt von dort aber wieder. In Chile scheint es einen Boden erreicht zu haben, von dem aus es wieder steigt, in Kasachstan ist das derzeit noch nicht zu sagen. In beiden Fällen sehen wir aber ein stabiles Handelsvolumen, das tendenziell ansteigt, was auf einen konstanten Bedarf nach Bitcoin in vielen Schwellenländern hindeutet.

Transaktionen

Der Blick auf das Transaktionsvolumen lässt keine vermehrte Aktivität auf der Blockchain erkennen.

Anzahl täglicher Transaktionen nach Blockchain.com

Das Transaktionsaufkommen liegt noch deutlich unter der Spitze Ende 2017, hat sich aber von dem auf sie folgenden Einbruch wieder deutlich erholt. Im Juli vergangenen Jahres, als der Preis mit etwa 12.000 Dollar den bisher höchsten Wert nach der Blase erreichte, stieg die Anzahl der Transaktionen wieder deutlich an; zusammen mit dem Kurs fiel sie von dort aus, allerdings allzu drastisch, und liegt nun wieder im Aufwärtstrend. Langfristig könnte dies nach einem starken Wachstum aussehen, allerdings erneut kein explosives, sondern eher ein langsames, sich schleichend aufbauendes. Da dieser Trend wegen dem begrenzten Platz auf der Blockchain kaum Raum nach oben hat, ist hier allerdings kein signifikantes Wachstum zu erwarten.

Sehr viel mehr Potential hat das Lightning-Netzwerk, das Bitcoin offchain skaliert. Allerdings ist hier keinerlei Trend zu einer vermehrten Nutzung zu erkennen:

Anzahl Lightning-Channels nach Bitcoin Visuals

Dieser Chart zeigt die Anzahl der öffentlichen Payment-Channels im Lightning-Netzwerk. Seitdem er im April 2019 seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat, ist die Anzahl deutlich abgesackt, hat sich aber mittlerweile immerhin stabilisiert. Wie bei sämtlichen anderen Werten ist auch hier ein leichter und stiller Aufwärtstrend zu bemerken. Ein ähnliches Bild ergibt die Kapazität der öffentlichen Channels in Bitcoin:

Kapazität der öffentlichen Lightning-Channels nach Bitcoin Visuals.

Die weitgehend stagnierende Anzahl der Lightning-Channels wird also nicht von einem Steigen der Kapazität derselbigen begleitet. Damit deutet nichts darauf hin, dass das Lightning-Netzwerk als Zahlungsmittel wächst – auch wenn die beiden Werte wenig darüber aussagen können, wie viele Transaktionen tatsächlich durch das Lightning-Netzwerk laufen. Es wäre möglich, dass trotz der stagnierenden Channels die Anzahl der Transaktionen, die diese passieren, rasant anwächst. Allerdings deutet auch nichts darauf hin, und solange sind die einzigen Werte, die wir haben, die eben vorgeführten.

Wenn nicht erkennbar ist, dass die Anzahl der Transaktionen steigt – könnte dann nicht deren Wert steigen? Dies würde bedeuten, dass Bitcoin nicht durch Transaktions-Quantität skaliert, sondern durch deren Qualität, was ebenso gut, wenn nicht noch besser wäre. Allerdings lässt sich auch dies nicht aus den Charts herauslesen:

Dieses Volumen hat sich im Lauf der vergangenen 30 Tage nicht signifikant geändert. Es gibt, immerhin, zwei ein wenig steilere Spitzen und zwei etwas höhere Tiefs. Aber ein eindeutiger Trend scheint dies nicht zu sein. Im Jahresverlauf sehen wir hier beinah dasselbe Muster wie schon bei den Werten weiter oben: Es gibt einen leichten, nicht-explosiven Anstieg, der allerdings weiterhin nicht das Niveau der Spitze im vergangenen Sommer erreicht.

Das Dollar-Volumen der täglichen Transaktionen im Jahresverlauf nach blockchain.com

Suchanfragen

Auch eine Inspektion der Google-Trends bringt wenig zutage. Die Suchanfragen nach Bitcoin sind stabil. Hier gibt es keinen Ausbruch zu erkennen.

Wenn wir diesen Chart auf einen längeren Zeitraum herauszoomen, erhalten wir wieder dasselbe Bild wie so oft: Es gibt keinen Trend hin zu einer Explosion, aber Stabilität auf relativ hohem Niveau sowie ein langsames, zartes Wachstum.

Bitcoin wirkt also in fast jeder Beziehung stabil. Es mag nicht das Wachstum geben, das sich viele erhofft haben, und teilweise könnte man von Jahren der Stagnation reden. Allerdings gibt es auch keine Einbrüche, sondern einen soliden und tendenziell steigenden Bedarf nach Bitcoin und Blockchain-Transaktionen.

Das alles ergibt, finde ich, zwar keinen unmittelbaren Grund für einen spontanen Ausbruch, aber insgesamt ein recht positives Bild, zumal angesichts der in 86 Tagen bevorstehenden Halbierung der Schöpfung neuer Bitcoins durch die Miner. Sofern Bitcoin diese Stabilität gepaart mit einem sanften Wachstum erhält, verspricht dies rosige Aussichten für Investoren.

Aber wie sieht es bei anderen Coins aus? Wir schauen uns an, wie sich die Top-Coins im Ranking nach der Marktkapitalisierung geschlagen haben.

Altcoins

Zunächst einmal ist festzustellen, dass die Kursgewinne von Bitcoin direkt an Altcoins weitergeflossen sind. Der Bitcoin-Dominanz-Index ist im Lauf der letzten sieben Tage von mehr als 65 Prozent auf gut 63 Prozent gefallen, die allermeisten Altcoins haben Kursgewinne erreicht, die über denen von Bitcoin liegen.

Der Großteil der Top-Performer der letzten 24 Stunden liegt auf den Plätzen 50 bis 100 im Ranking der Kryptowährungen und hat in vielen Fällen zehn bis zwanzig Prozent gewonnen, in Ausnahmefällen auch deutlich mehr. Auch das Handelsvolumen der Altcoins auf den Börsen hat deutlich zugelegt, ich habe das Volumen aller Coins außer Bitcoin zusammengezählt, solange dieses über 500 Millionen Dollar in 24 Stunden lag. Es war etwa 10-20 Prozent mehr als das von Bitcoin.

Altcoin-Kurse in BTC

Die meisten Top-Coins haben in den vergangenen sieben Tagen gegenüber Bitcoin spürbar aufgeholt. Wir schauen uns die wichtigsten davon an:

Ethereum-Kurs in Bitcoin im Lauf der letzten 7 Tage nach CoinMarketCap.

Der Preis von Ether (ETH) ist im Lauf der vergangenen Tage von 0,02 Bitcoin auf etwa 0,0226 Bitcoin gestiegen. Das ergibt auf den ohnehin bestehenden Euro-Gewinn von Bitcoin noch einmal rund 13 Prozent Gewinn in Bitcoin gerechnet.

7-Tages-Kurs von Bitcoin Cash in BTC.

Ähnlich stark schnitt Bitcoin Cash (BCH) ab, das von 0,041 BTC auf 0,045 BTC gestiegen ist. Das ergibt auch hier einen zusätzlichen Gewinn von gut 10 Prozent. Noch stärkere Gewinne finden wir beim „dunklen Schatten“ von Bitcoin Cash, nämlich Bitcoin SV:

Hier haben wir einen Anstieg von etwa 0,03 BTC auf mehr als 0,036 BTC, also ein Anstieg um rund 20 Prozent.

Weniger rosig sieht es dagegen bei Ripple (XRP) aus:

Der Kurs sank um etwa 10 Prozent gegenüber Bitcoin. Auch IOTA gab im Lauf der Woche rund 10 Prozent an Bitcoin ab.

Einigermaßen neutral sind Litcoin und Dash, die beide Gewinne gegenüber Bitcoin im kleinen einstelligen Prozentbereich eingefahren haben.

Gehen wir aber von der Schlacht auf den Börsen weg und schauen uns an, ob Altcoins gegenüber Bitcoin tatsächlich durch handfeste Gründe aufgeholt haben. Spekulation ist ja nett, aber ohne echte Anwendungen und eine solide Nachfrage bleibt sie ein Kartenhaus.

Altcoins bei Google

Wenn wir uns die Google-Trends anschauen, ist die Dominanz von Bitcoin weiterhin ungeschlagen:

 

Wir haben hier der Einfachkeit wegen die Tickersymbole der fünf größten Kryptowährungen nachgeschlagen. Dabei zeigt sich die klare Dominanz von Bitcoin, die insbesondere in den Ländern, in denen es ein erhöhtes Suchaufkommen gibt – Botswana, Slowenien, Nigerien und Venezuela – weit über den 60 Prozent auf den Märkten liegt und eher zu 90 Prozent oder mehr tendiert. Das könnte darauf hindeuten, dass da, wo es eine wirkliche Nachfrage danach gibt, Kryptowährungen zu benutzen, Altcoins so gut wie keine Rolle spielen.

Während Ethereum und Ripple einen kleinen, stabilen Anteil verbuchen, der etwa bei je einem Viertel von Bitcoin liegt, sind Bitcoin Cash und Bitcoin SV weit abgeschlagen.

Wenn wir uns die Altcoins an sich anschauen, verfestigt sich dieses Bild:

Wir haben hier Bitcoin (BTC) aus den Suchbegriffen gelöscht, die anderen Kürzel ausgeschrieben und noch Tether ergänzt. Wie sich zeigt, teilen sich Ethereum und Ripple die Aufmerksamkeit, wobei Ethereum hier aufzuholen scheint. Interessant ist hier, dass Ripple in Nordamerika, Russland, Indien und Australien mehr Suchvolumen generiert, Ethereum dagegen in Lateinamerika, Afrika und Europa.  Allerdings kann sich unter dem Suchwort „Ripple“ auch noch anderes verbergen als nur die Kryptowährung.

Bitcoin Cash und Tether scheinen dagegen in den meisten Ländern deutlich weniger nachgefragt zu sein.

Transaktionen

Zuletzt schauen wir uns noch an, was auf den jeweiligen Blockchains passiert. Ein wichtiger Indikator ist erneut das allgemeine Transaktionsaufkommen, das wir bei Bitinfochart übereinanderlegen können.

Dieser Chart zeigt, dass Ripple mit 800.000 bis 1.000.000 Transaktion die meistbenutzte Blockchain ist, gefolgt von Ethereum mit 500.000 bis 660.000 und Bitcoin SV mit 400.000 bis etwa 600.000. Bitcoin bildet mit rund 300.000 Transaktionen am Tag eine eher tiefliegende, stabile Linie, während Bitcoin Cash mit derzeit rund 50.000 Transaktionen leicht aufwärts strebt, und Litecoin meist bei weniger als 30.000 stagniert.

Erneut allerdings ist die Frage nach der Anzahl der Transaktionen womöglich viel weniger wichtig als die nach deren Qualität. Wie viele Werte, gemessen in Dollar, werden über die Blockchains versendet? Bei dieser Frage stellt sich der bisherige Chart beinah auf den Kopf:

Bitcoin führt hier mit weitem Abstand mit 10-20 Milliarden Dollar am Tag, gefolgt von Bitcoin Cash, das mit 0,8-1,2 Milliarden Dollar nicht einmal auf 10 Prozent von Bitcoin kommt. Ethereum bewegt sich meist zwischen 150 und 400 Millionen Dollar, Litecoin ein wenig darunter, und Bitcoin SV hat sehr schwankende Beträge, die mal nur 50 Millionen ausmachen können, aber auch auf mehr als 500 Millionen Dollar steigen können. Für Ripple gibt es bei Bitinfocharts leider keine Daten hierzu.

Dieser Chart könnte einmal mehr bestätigen, dass sich die „echte Nutzung“, also die der ernstzunehmenden Wertübertragung, auf Bitcoin konzentriert, während Altcoins eher experimentelle und spielerische Anwendungen beheimaten.

Man muss hierbei betonen, dass beide Charts sehr unscharfe Werte vermitteln. Die Anzahl der Transaktionen kann durch viele Faktoren verwässert sein. Bei Bitcoin SV wären das Stresstests sowie Datentransaktionen, bei Bitcoin Cash Memo-Datentransaktionen und CashShuffle, bei Bitcoin Mixing-Transaktionen durch CoinJoin. Ebenso ist es schwierig, solide Daten zu den tatsächlich übertragenenen Werten zu machen, weil alle hier vorkommenden Coins außer Ethereum auf einem UTXO-System basieren und es niemals eindeutig bestimmbar ist, welcher Output an einen Empfänger geht, und welcher als Wechselgeld an den Sender zurückfließt. Zudem lässt sich selten sagen, ob eine Transaktion tatsächlich eine Zahlung manifestiert, oder ob sich jemand einfach nur Geld von der rechten in die linke Wallet sendet.

Daher sollten diese Werte mit großer Vorsicht genossen werden. Sie sind allenfalls Hinweise auf Aktivitäten bei Coins. Dennoch hoffe ich, dass dieser Datenüberblick ein paar Erkenntnisse erbracht hat.

Über Christoph Bergmann (1905 Beiträge)
Das Bitcoinblog wird von Bitcoin.de gesponsort, ist inhaltlich aber unabhängig und gibt die Meinung des Redakteurs Christoph Bergmann wieder. Christoph hat vor kurzem ein Buch geschrieben: Bitcoin: Die verrückte Geschichte vom Aufstieg eines neuen Geldes. Das Buch stellt Bitcoin in seiner ganzen Pracht dar. Ihr könnt es direkt auf der Webseite Bitcoin-Buch.org bestellen - natürlich auch mit Bitcoin - oder auch per Amazon. Natürlich freuen wir uns auch über Spenden in Bitcoin, Bitcoin Cash oder Bitcoin SV an die folgende Adresse: 1BergmanNpFqZwALMRe8GHJqGhtEFD3xMw. Wer will, kann uns auch Hier mit Lightning spenden. Tipps für Stories sind an christoph.bergmann@mailbox.org immer erwünscht. Wer dies privat machen möchte, sollte meinen PGP-Schlüssel verwenden.

21 Kommentare zu Der Kampf um die 10.000 Dollar

  1. Ein ganz wichtiger Chart fehlt hier meiner Meinung nach. Der Mempool wird schon wieder etwas voller. Würde der BTC-Kurs noch weiter steigen, wird dieser wieder übervoll werden, die Gebühren werden in die Höhe schnellen und der Kurs würde wieder sinken.

  2. Hallo,
    wie sind die Gebühren zum den Ende 2017 gestiegen im Verhältnis zu günstigeren Kursen, habe mich damit noch nicht beschäftigt?!
    MfG

  3. Paul Janowitz // 12. Februar 2020 um 7:52 // Antworten

    @Hans Frosch
    Ich sehe aktuell keinen ungewöhnlichen Anstieg des Mempool: https://jochen-hoenicke.de/queue/#0,3m
    Auch sehe ich keine Korrelation zwischen höheren Gebühren und sinkendem Kurs, auch wenn das Ende 2017 irgendwann der Fall war, aber das führe ich eher auf die geplatzte Blase, die zuvor irrational gefüllt wurde. Langfristig muss man sich bei Bitcoin auf Gebühren >1 Euro einstellen, um eine Transaktion überhaupt bestätigt zu bekommen. Das passt zur mittlerweile entwickelten Analogie der meisten Maximalisten von „digitalem Gold“, das ist nämlich auch umständlich und teuer zu bewegen… In einem möglichen Bull-Run ähnlich Ende 2017 werden die durchschnittlichen Gebühren in USD dann wohl zum ersten Mal dreistellig.

    @Seller
    Während der Preis am 17. Dezember 2017 bei knapp $20k gipfelte, fanden die Fees ihr Allzeithoch am 22. Dezember beim Pullback / Selloff auf unter $15k: https://bitinfocharts.com/de/comparison/bitcoin-transactionfees.html

    • Wie es Paul sagt, der MemPool ist nicht angestiegen. Ich hatte vor, den Chart unterzubringen, um zu zeigen, dass die Situation hier stabil ist, aber es dann gelassen, um den Artikel nicht zu überfrachten.

      Ich glaube nicht, dass die Gebühren dauerhaft auf mehr als 1 Euro steigen. Ein „MemPool-Event“ macht eine Transaktion ja nicht nur teuer, sondern auch langsamer und unberechenbarer (wann wird sie bestätigt). Man bezahlt mehr, um ein schlechteres Produkt zu bekommen. Die meisten User werden dann eben etwas anderes verwenden, Altcoins, Lightning, Liquid, Fiat, und die Gebühren werden wieder runter gehen.

      • >Ich glaube nicht, dass die Gebühren dauerhaft auf mehr als 1 Euro steigen

        Nach den Halvings werden die Gebühren auch weiter steigen, weil der Anreiz für die Miner bestehen bleiben muss und der Reward irgendwann nicht mehr reicht.

      • Ja, sie sollten steigen, aber das bedeutet nicht, dass sie es auch machen

      • Paul Janowitz // 13. Februar 2020 um 9:39 //

        Lieber Christoph, ich weiss nicht wie oft Du selbst BTC nutzt, aber heute habe ich z.B. eine Transaktion mit mehr als 1€ Gebühr (4 Inputs, 2 Outputs) und sie ist seit über 10 Blöcken nicht bestätigt worden. Man bemerke wir sind weiterhin in einer gechillten Blockchain Situation, denn es gibt noch keinen Stau im Mempool. Noch ist Bitcoin unausweichlich, auch für Altcoins, denn der meiste Handel geht über BTC Onramp und damit werden die Gebühren steigen… Ein second Layer oder Altcoins werden daran kurz-/mittel-fristig nichts ändern können.

  4. BSV hat auf jeden Fall 1000 mal mehr Transaktionen.

  5. DeFi ist das neue Zauberwort, MakerDao da fließen viele Millionen von € und $ hin.
    Dort gibt es 8% auf die eigenen Spareinlagen, nicht Negativzins wie bei Fiatgeld.
    Schätze dass es vielen bewusst geworden und dass deshalb der Markt so abgeht.
    https://defipulse.com/
    Da steckt mittlerweile mehr als 1 000 000 000 $ drin!

  6. Wenn jemand in BTC investiert, spiegelt sich das in den allermeisten Fällen nicht und schon gar nicht direkt in einer Transaktion auf der BTC-Blockchain wider.

  7. Warum werden meine Kommentare grundlos gelöscht? Ich werde weder ausfallend , noch beleidigend. Nur weil ich ne andere Meinung habe? Weil Christoph es nicht lustig findet? Ja, ich finde BSV toll und sage das auch, aber das machen ja andere auch. Ich kann mich noch gut erinnern wo Christoph Reddit Zensur vorgeworfen hat. Jetzt zeigt er sein wahres Gesicht.

    • Ich glaube nicht, dass Christoph den BSV nicht gut findet.
      Aber das hier ist nicht Reddit, wo jeder sinnlosen Senf schreiben darf. Das hier ist sein Blog, da bist du Gast und solltest dich auch entsprechend verhalten. Qualitative Kommentare werden sicher nicht gelöscht.

    • Jajaja. Wie kindisch. Das hier ist ein Blog, kein Diskussionsforum, und du äußerst keine Meinung, sondern schmierst kindisch in den Kommentaren herum. Ich diskutiere das auch nicht.

      • peter neuer // 14. Februar 2020 um 0:48 //

        Super Ausrede für Zensur. So hat wohl jeder Zensor seine eigene. Das ist übrigens ein Blog mit Kommentarfunktion und zu löschen ein Kommentar, weil man den für sinnlos oder nicht lustig findet ist Zensur. Bei Reddit war man auch Gast des Gruppenowners.
        Es ist genau das gleiche was Christoph anderen vorwirft. BSV ist toll und IOTA finde ich noch besser.

      • Anders als bei reddit verbiete ich dir deine Meinung nicht.

      • Paul Janowitz // 14. Februar 2020 um 8:09 //

        Heul doch, Peter!
        IOTA ist tatsächlich beste, vor allem wenn es wie aktuell mal eben zwei Tage down ist… Dezentralisierung, Zuverlässigkeit und so…

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