Darknetuser bevorzugen weiterhin BItcoin – aber benutzen immer öfter Mixer

Tasten in der Dunkelheit. Bild von "Rocco" via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Die Dominanz von Bitcoin im Darknet ist ungebrochen, auch wenn die Beliebtheit von Monero immer weiter steigt. Um die fehlende Anonymität von Bitcoin auszugleichen, benutzen immer mehr Darknetuser Mixer.

Manchchmal hört man, der einzige echte Zweck von Bitcoin und Kryptowährungen sei es, Geld an der Regulierung und am Gesetz vorbei zu schieben. All der Schnickschnack darum herum – die Spekulation, die Altcoins, die Technologie, die Versuche, Bitcoin in den legalen Handel zu bringen – seien lediglich Schönfärberei.

Sollte dem so sein – wir sehen es vollkommen anders – wären diese Meldung eine Erfolgsgeschichte für Bitcoin: Die erste und größte Kryptowährung ist weiterhin die unangefochtene Nummer eins im Darknet. The Block hat sich 49 Darknetmärkte angeschaut, auf denen Drogen und andere verbotene Waren gehandelt werden. Von diesen akzeptieren 48 Bitcoin. Wer im Darknet handelt, scheint weiterhin nicht um Bitcoin herumzukommen.

Sensationeller könnte aber ein weiterer Befund dieser Untersuchung sein: 22 der 49 Darknetmärkte akzeptieren auch Monero. Damit gelang es der anonymen Kryptowährung, im Darknet eine sehr weitgehende Akzeptanz zu erreichen. Der eine Marktplatz, der keine Bitcoins akzeptiert, ist vermutlich ein Monero-Only Marktplatz. Andere Privacycoins wie Dash oder Zcash werden lediglich von 6 bzw. 4 der untersuchten Marktplätze angenommen. Das Darknet scheint sich darauf geeinigt zu haben, dass Monero die einzige wirkliche Alternative zu Bitcoin ist.

An dritter Stelle nach Monero steht weiterhin Litecoin. Diese Währung wird von immerhin 14 der 49 Marktplätze angeboten. Als einer der ältesten Altcoins überhaupt dürfte Litecoin ein über viele Jahre gewachsenes Vertrauen genießen. Das scheint auf den Darknetmärkten wesentlich wichtiger zu sein als technologische Innovation. Wie Dash wird schließlich Bitcoin Cash auf sechs Marktplätzen akzeptiert – trotz der relativ hohen Liquidität, der technischen Ähnlichkeit zu Bitcoin, den geringeren Gebühren und starken und leicht zu benutzenden Privacy-Tools wie CashShuffle oder CashFusion. Ebenso weit abgeschlagen wie Zcash ist Ethereum. War die zweitgrößte Kryptowährungen noch 2019 relativ weit verbreitet, scheint sie im Darknet-Zahlungswesen 2020 so gut wie keine Rolle mehr zu spielen.

Inwieweit die Darknetmärkte tatsächlich eine Rolle für den Kryptomarkt spielen ist schwer zu bestimmen. Für den Preis scheint die Nutzung im Darknet eher unbedeutend zu sein. Ansonsten würde sich die steigende Akzeptanz von Monero auch in einem besseren Kurs im Vergleich zu anderen Coins äußern. Überhaupt haben die Analysten Probleme damit, zu bestimmen, welcher Anteil der Bitcoin-Transaktionen in kriminelle Machenschaften verwickelt ist – sind es 0,08 oder doch gar 50 Prozent?

Für die Darknet-Händler und -Kunden stellt sich die mangelnde Anonymität von Bitcoin als immer größeres Problem dar. Bitcoin-Transaktionen sind nachverfolgbar, weshalb Analyse-Tools einfach herausfinden können, ob ein Coin seinen Ursprung in einem Darknet hat. Börsen und andere Wechselstellen sehen sich einer immer strengeren Regulierung gegenüber, die neben einer genauen Prüfung der Identität der Kunden auch die Analyse ihrer Bitcoin-Transaktionen beinhaltet. Das Ergebnis waren und sind zahlreiche Verhaftungen von Darknetusern, sowohl Händlern als auch Kunden.

Das Problembewusstsein existiert. Anstatt jedoch auf anonyme Kryptowährungen wie Monero umzusteigen, behelfen sich die Darknet-User offenbar immer öfter damit, ihre Coins bei Mixing-Dienstleistern zu anonymisieren und regulierte Börsen zu vermeiden. Ein Ende Mai von BitFurys Crystal veröffentlichter Bericht unterstreicht diese Tendenz: Im ersten Quartal 2020 habe es einen rapiden Anstieg des Bitcoin-Betrags gegeben, der von Darknet-Usern an Mixer gesendet wurde, während zur selben Zeit der Betrag, der an Börsen gesendet wurde, die eine Identitätsprüfung verlangen, deutlich abnahm.

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18 Kommentare zu Darknetuser bevorzugen weiterhin BItcoin – aber benutzen immer öfter Mixer

  1. Paul Janowitz // 12. August 2020 um 10:12 // Antworten

    The Block hat sich 49 Darknetmärkte angeschaut, auf denen Drogen und andere verbotene Waren gehandelt werden. Von diesen akzeptieren 48 Bitcoin. Wer im Darknet handelt, scheint weiterhin nicht um Bitcoin herumzukommen.

    In der Tat, als Händler kommt man dort wahrscheinlich so wenig um Bitcoin herum wie als Onlineshop an PayPal, denn der Kunde ist träge.

    Andere Privacycoins wie Dash oder Zcash werden lediglich von 6 bzw. 4 der untersuchten Marktplätze angenommen.

    Wie schon öfter gesagt, mag ich die Bezeichnung „Privacycoins“ genauso wenig wie „Stablecoins“, denn wenn man „P2P Cash System“ überträgt, dann sollte es tatsächlich so funktionieren wie Bargeld, welches man nicht tracken kann, denn die Seriennummern werden zu 99,x% nirgends erfasst. Dann schon eher Transparente Ledger „Surveillance Coins“ nennen, die durchaus ihre Berechtigung haben können, aber imo nicht für Transaktionen zwischen zwei privaten Akteuren, wenn dann bei staatlichen und z.B. NGOs.
    Dash auch in die „Privacy“ Liga aufzunehmen, nachdem für Bitcoin mit Wasabi und Samourai deutlich bessere CoinJoin Verfahren existieren ist nicht mehr seriös. Bei Zcash wäre interessant, ob verschleierte z-Adressen oder nur t-Adressen akzeptiert werden wie bei den meisten Exchanges, denn die Implementierung letzterer bedarf der Änderung nur weniger Parameter von Bitcoin, aber dann ist es genauso „anonym“ wie Bitcoin. Was mich daran ärgert, ist dass die meisten User gar nicht wissen, dass sie den „Privacy Coin“ Zcash nutzen und sogar transparenter sind als bei Bitcoin, weil die Nutzung viel niedriger ist, denn selbst die offizielle GUI Wallet hat bis vor ca. einem Jahr nur transparente Transaktionen unterstützt, wer zkSnarks verwenden wollte, musste zur CLI greifen, und das auf einem Rechner mit hohen Anforderungen. Bis heute sind „Fully Shielded“ Transaktionen, also z zu z die Ausnahme und man kann sie an ein paar Händen abzählen, gestern z.B. ganze 73 von 5892 Transaktionen:
    https://explorer.zcha.in/statistics/usage

    An dritter Stelle nach Monero steht weiterhin Litecoin. Diese Währung wird von immerhin 14 der 49 Marktplätze angeboten. Als einer der ältesten Altcoins überhaupt dürfte Litecoin ein über viele Jahre gewachsenes Vertrauen genießen. Das scheint auf den Darknetmärkten wesentlich wichtiger zu sein als technologische Innovation.

    Es geht schlicht um Transaktionsgebühren, ebenso mit Dash und BCH. Bei BTC sind die Gebühren einfach unberechenbar, aber noch gibt es die Momente, an denen sich der Mempool leert und ich vermute, die CoinJoin Mixings werden bevorzugt eben dann vorgenommen.

    Inwieweit die Darknetmärkte tatsächlich eine Rolle für den Kryptomarkt spielen ist schwer zu bestimmen.

    Ich würde behaupten, Silkroad war das Momentum, welches Bitcoin überhaupt angeregt hat und schließlich auch in die breite Öffentlichkeit gebracht hat. Wikileaks und ein paar andere hatten imho viel weniger Einfluss darauf.

    Überhaupt haben die Analysten Probleme damit, zu bestimmen, welcher Anteil der Bitcoin-Transaktionen in kriminelle Machenschaften verwickelt ist

    Wenn man Spekulation / Exchange Transaktionen herausnimmt, würde ich eher zum Upper Limit tendieren, denn die Nutzung im Onlinehandel ist den meisten einfach zu Stressig gegenüber PayPal, zumal die meisten Bitcoin nicht minen, sondern kaufen und beim Spending eher mehr bezahlen als mit anderen Zahlungsmitteln.

    Das Problembewusstsein existiert. Anstatt jedoch auf anonyme Kryptowährungen wie Monero umzusteigen, behelfen sich die Darknet-User offenbar immer öfter damit, ihre Coins bei Mixing-Dienstleistern zu anonymisieren und regulierte Börsen zu vermeiden.

    Das Problembewusstsein seitens der Käufer sehe ich kaum und ich kenne einige, die sich ihr Dope von DNM besorgen. Das Risiko für den Käufer und Selbstkonsumenten ist auch eher gering in Deutschland, denn wegen ein paar Gramm Gras wird man außer vielleicht in Bayern eher nicht einmal angeschrieben, selbst wenn die Daten an die Ermittlung geleakt werden. Die Händler sind sich eher bewusst und ich habe mir sagen lassen, dass auf manchen Märkten Premium von 5-10% gegenüber Monero Zahlungen verlangt werden. Der unwissentliche Käufer merkt das nicht, aber der Trend ist sichtbar, denn effektives BTC Mixing geht wirklich ins Geld:

    Wahrscheinlich sind Non-KYC Börsen Offshore wie Morphtoken die bessere Wahl für viele…

    Nicht, dass ich mich freuen würde, dass Monero mittlerweile auf den größten Marktplätzen im Darknet neben Bitcoin akzeptiert wird, aber innovative Technologien werden (leider?) meist erst von Kriminellen genutzt, bis sie vielleicht irgendwann im Mainstream ankommen. So war es auch mit Messengern mit Ende-zu-Ende Verschlüsselung, die früher nur eine graue Nische genutzt hat, heute mit WhatsApp & Co. praktisch alle.

    Im Prinzip störe ich mich persönlich auch nicht sehr an den Darknet Markets, denn zumindest von der Angebotsseite sind deutlich über 90% Marihuana und Hasch und das Berichten zufolge in deutlich besserer Qualität als irgendwo anders. Waffen & Co. haben die meisten Märkte schon lange verbannt und selbst Fentanyl ist bei vielen verboten…

    • hallo paul!

      ich wollte dich neulich schon im juli beim fbi fred fragen.
      mal angenommen ich wäre paranoiker und würde mir auch mal ne priese gras im dunklen web bestellen wollen.
      was wäre denn der sicherste weg bzgl der bezahlung bei a)btc und b)xmr wenn noch keinerlei cryptos im besitz sind?

      vielen lieben dank!

      • Könnt ihr das bitte privat fortführen?

      • Paul Janowitz // 18. August 2020 um 13:05 //

        Sorry Christoph, wird nicht wieder vorkommen!

      • Ich denke grad noch drüber nach und werde die Kommentare vermutlich etwas später löschen.

      • Paul Janowitz // 18. August 2020 um 19:00 //

        Kannst Du gerne machen, hätte mich auch zurückhalten können bezüglich DNM, aber habe mich dazu verleiten lassen, da ich Cannabis-Konsum nicht verwerflich empfinde, obwohl ich selbst kein User bin…

      • Schon klar, ich finde Cannabis-Konsum an sich auch nicht verwerflich. Aber dieselben Methoden, mit denen Leute im Darknet anonym Cannabis kaufen, können auch für sehr viele andere Dinge genutzt werden, siehe den Artikel über Terrorfinanzierung, siehe die Vorfälle mit CP, siehe den Münchner Attentäter, siehe … unabhängig davon, wie ich es sehe, denke ich nicht, dass ich hier Tipps zum Verschleiern der Spuren krimineller Aktivitäten dulden darf.

      • Paul Janowitz // 20. August 2020 um 19:51 //

        Die Frage ist doch eher, ob das was du aufzählst nicht auch ohne Bitcoin/Monero/Stablecoin passiert wäre… Irgendwie haben es die bösen Buben in der Menschheitsgeschichte auch geschafft, ohne, dass es Kryptowährungen gab.

  2. An dieser Stelle wollte ich mich einfach mal bei Paul Janowitz bedanken für all die wertvollen Infos! …du musterst dich langsam aber sicher zu einem guten co Autor! 🙂

  3. jetzt wo du die vorlage gebeben hast, schliesse ich mich dem dank ganz herzlich an!

  4. Paul Janowitz // 15. August 2020 um 16:56 // Antworten

    Vielen Dank für die Blumen, ich freue mich, wenn ihr meine Kommentare hilfreich findet!

    Bei bestimmten Themen wäre ich auch gerne in einer Co-/Gastautor Konstellation dabei, aber mit so einer Frequenz wie Christoph das macht, wäre ich deutlich überfordert, vor allem da ich das nur nebenbei machen kann…
    Ich hatte bereits Angebote von der Konkurrenz, aber ohne ausgiebige Kommentarspalte wäre das wenig befriedigend für mich.

    • dies beruht neben deinem fachwissen, vor allem dem wissen/verständniss ggü den zwingherren und deren motivation und möglichkeiten, was sich durch deine kritische betrachtung der/bestimmter cryptos darstellt.
      es gibt eine massive korrelation zwischen gold und btc bugs, beides sind zu 99% hardcore apologeten mit rieeeeeesigen schwarzen flecken, gepaart mit massivster kognitiver dissonanz.

  5. @christoph:
    „Könnt ihr das bitte privat fortführen?“
    und das soll wie genau gehen?

    „Ich denke grad noch drüber nach und werde die Kommentare vermutlich etwas später löschen.“
    himmel, nun ist aber auch echt gut und übertreib mit dem deutschen gutmenschentum und vorauseilenden gehorsam bitte nicht!
    wir haben hier nur hypothetisch was beschnaggt, was weder irgendwelche tatbestände beinhaltet, noch geht es um terror oder kinderporno finanzierung, oder steuerhinterziehung!
    selbstverständlich ist es dein haus hier, aber mach du dich jetzt nicht auch noch wg so einem kindergartenkrams lächerlich!

    • Das war leider eine hypothetisch-konkrete Antwort auf eine hypothetisch-konkrete Frage …

      Paul ist auf Telegram, ich nehme an, es gibt keine Monero-Gruppe, in der er nicht ist 🙂

      • Paul Janowitz // 20. August 2020 um 19:46 //

        Bin mittlerweile extrem selten auf Telegram, da das ein Zeitkiller ohne Vergleich ist, aber man erreicht mich in der Regel per Mail, Nachname ät Gmail dot com. Ja, Gmail, aber bei Bedarf auch gerne PGP/GPG…
        Aber tatsächlich dürften sich in der Moneroger oder internationalen Gruppe viele User finden, die Erfahrungen im Darknet haben, in der Monero Reddit Gruppe sind DNM Themen auch ausgeschlossen, insbesondere deswegen kann ich das hier auch verstehen.

  6. @paul: recht herzlichen dank für deine fachliche experten expertise!
    bitte biedere dich nicht so an, ist ja nun nicht so als ob du dich zu einer gruppenvergewaltigung hast hinreissen lassen 😉
    das hat ganze hat nicht mal ansatzweise irgendwas mit irgendwelchen fehlenden respektes des hauses hier zu tun.

  7. Paul Janowitz // 25. August 2020 um 19:52 // Antworten

    In der Szene gibt es zwischenzeitlich eine interessante Entwicklung, der größte DNM Empire ist seit Tagen down, wohl durch einen sehr starken dDoS Angriff, dem man nicht standhalten kann, zumal in anonymen Netzwerken wie Tor ein Filtern von Netzwerken nicht möglich ist und eine Skalierung der Serverkapazitäten deutlich schwieriger ist als im öffentlichen Netz. Der Hauptmoderator geht mittlerweile davon aus, dass der Markt dauerhaft offline ist, da selbst die zusätzliche Plattform für Moderatoren offline ist und die Admins nicht mehr erreichbar.

    Interessanter Weise sind die nächst größten Märkte entweder Monero-only oder Monero-Standard und ein Merchant muss Bitcoin als Zweitwährung explizit erlauben. Auf allen Monero Social Media Kanälen sieht man vermehrt Neulinge und die Transaktionsanzahl ist derzeit konstant hoch, nicht weit vom ATH von etwas über 15k Tx an einem Tag: https://moneroblocks.info/stats/transaction-stats

    Natürlich wünschte ich mir eine breitere Nutzung außerhalb des Darknets, aber gerade am Rande der Gesellschaft findet meist der technologische Umbruch seinen Anfang. So war es mit Pornographie, die maßgeblich zur Verbreitung von VHS, DVD, BluRay, Streaming und auch Online Payments per Kreditkarte und auch Paypal geführt hat, bis diese dann das Schmuddelimage loswerden wollten und per Rundumschlag alle gebannt haben, um nach Jahren wieder zurückzurudern. Auch Bitcoins erste Ernst zu nehmende Merchant Adoption war Silk Road und vielleicht braucht das auch Monero, bis es breitere Verwendung findet. Kann sich noch jemand daran erinnern, wie viele Leute geschrien haben, Bitcoin zu verbieten und wer kann sich das heute noch ernsthaft vorstellen?

    Bei Tor haben die anhaltenden dDoS Angriffe auch zu Vorschlägen geführt, eine Art Schutz per einfachem PoW zu implementieren, den der Client erfüllen muss, um einen Hidden Service zu erreichen. Schade, dass es kaum möglich ist, die Quelle der Angriffe zu ermitteln, denn von Konkurrenten bis zu Strafverfolgern ist alles denkbar, letztere könnten sich über solche Sybill Angriffe erhoffen, den massiven Traffic an Internetknoten nachzuvollziehen und die entsprechenden Serverstandorte zu ermitteln.

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