Bitcoin bringt als rein digitales Zahlungsmittel vor allem Vorteile im Bereich der Bezahlung über das Internet mit. Im Gegensatz zu einigen anderen Zahlungsmethoden eignet sich Bitcoin in geradezu idealer Weise zur Zahlung von Kleinstbeträgen. Dies wird auch Micropayment bezeichnet und meint in der Regel Beträge von 1 Cent bis 5 Euro. Solche Kleinstbeträge lassen sich zwar im Prinzip genauso transferieren wie größere Beträge auch, aber Aufwand und Nutzen stehen in einem eher ungünstigen Verhältnis. Überweisungen, Lastschriften und Kreditkartenzahlungen verursachen nicht selten höhere Kosten als das gekaufte Gut selber wert ist.
Zeit ist Geld – Bitcoins auch
Hinzu kommt dann noch der Faktor Zeit. Dazu ein Beispiel: Ein kostenpflichtiger Artikel im Internetangebot einer Zeitung soll bezahlt werden. Mittels Bitcoin lässt sich der Betrag binnen kurzer Zeit bezahlen. Das heißt, dass der Betrag auch in dieser Zeit beim Empfänger ankommt. Eine Überweisung würde hingegen mindestens einen Tag dauern – und bis dahin ist der Artikel längst nicht mehr aktuell. Andere Systeme machen es erforderlich, sich vorher zu registrieren und ein Guthaben auf der entsprechenden Internetseite aufzuladen (Pre-Paid-Systeme). Welche Alternative auch immer gewählt wird, sie nimmt in den meisten Fällen mehr Zeit und Mühen in Anspruch, als es dauern würde, den Artikel selbst zu lesen.
Dessen ungeachtet gibt es zwar verschiedene Systeme, die bei dieser Problematik Abhilfe schaffen könnten, aber wer möchte sich schon bei allen anmelden? Hier kann Bitcoin in besonderem Maße punkten, denn die digitale Währung macht keine Anmeldung erforderlich. Es ist nur nötig, sich einen digitalen Geldbeutel zuzulegen, mit dem dann überall bezahlt werden kann. Da die Verbreitung von Bitcoin kontinuierlich steigt und auch der Euro Kurs für Bitcoins entsprechend reagiert, darf in Zukunft damit gerechnet werden, dass mehr und mehr Anbieter Bitcoin als Zahlungsmittel für sich entdecken.
