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Dank EU-Regulierung bekommen EU-Bürger bei Coinbase nun keine Zinsen für Stablecoins mehr

Was kann schon schiefgehen? Mit der richtigen Regulierung kann die Bitcoin-Branche in er EU abheben.

Die EU mag mit MiCAR den Anspruch haben, ihre Bürger zu schützen. Doch was genau bringt es EU-Bürgern, wenn sie keine Zinsen für Stablecoins erhalten dürfen?

Die große amerikanische Börse Coinbase, die eng mit dem Stablecoin USDC zusammenarbeitet, erlaubt Usern aus mehr als 100 Ländern, auf ihre Stablecoins Zinsen zu erhalten. Die Zinsen erwirtschaftet Coinbase nicht, indem es die Coins der User verleiht, sondern durch eigene Mittel. Sie sollen Anreize setzen, USDC zu halten.

User aus der EU bzw. dem Europäischen Wirtschaftsraum, werden jedoch im Lauf der ersten Dezemberwochen ihre letzte Auszahlung erhalten. Denn Ende des Monats tritt die MiCAR-Regulierung auch für Dienstleister in Kraft. Ab da an wird es für diese nicht länger erlaubt sein, Zinsen auf Stablecoins auszuzahlen.

Damit zeigt sich schon jetzt, welche Folgen MiCAR haben wird. Durch das große Regulierungspaket steht nicht nur auf der Kippe, ob EU-Bürger künftig weiter Zugang zum weltweit größten Stablecoin, Tether (USDT) haben, sondern sie werden auch von Innovationen ausgeschlossen, wie sie eben das Potenzial von Stablecoins sind.

Schon jetzt perlt sich das Ergebnis heraus, dass die Regulierung das Gegenteil von dem erreicht, was sie erreichen soll:

Es ist unangenehm, aber das ist es, wohin eine zu straffe Regulierung führt. Ebenfalls unangenehm ist, dass es vermutlich niemanden an den entsprechenden Positionen gibt, der bereit ist, daraus zu lernen.

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