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Happy Hunderttausend-Dollar-Tag!

Start der bemannten Soyuz MS-02 Rakete zur Internationalen Raumstation. Bild von NASA Johnson via flickr.com, Lizenz: Öffentliche Domäne

Der fünfte Dezember wird historisch: Bitcoin durchbricht erstmals die 100.000-Dollar-Schwelle. Nichts auf dieser Welt akkumuliert so viel Vermögen ohne Grund.

Vielleicht ist es mit allen großen Dingen so. Von weitem aus erscheinen sie unerreichbar und größenwahnsinnig, aber wenn sie dann nahe kommen, wirkt es so, als wäre es unvermeidbar gewesen.

Und nun — was soll man sagen? Ich wollte nicht drauf wetten, dass es geschieht, aber viele Bitcoiner haben sich Laseraugen ins Profil geheftet, bis es so weit ist: bis Bitcoin 100.000 Dollar knackt. Heute, einen Tag vor Nikolaus, ist es agebracht, ihnen zu gratulieren. Und, natürlich, euch, als Leser des Bitcoinblog.de, falls ihr eure Bitcoins gehalten habt.

1-Monats-Chart in USD nach coinmarketcap.com

Am Ende war es noch nicht mal spannend. Der Bitcoin-Kurs eierte schon gut zwei Wochen zwischen 95.000 und 98.000 Dollar herum, und das einzige, was sich der Markt fragte, war, ob es erstmal noch um 10-20 Prozent runter geht, oder ob Bitcoin gleich durchbricht. Als Bitcoin gestern dann auf 98.500 Dollar stieg, war die Sache im Grunde schon in trockenen Tüchern.

Einhunderttausend Dollar sind ein Symbol. Sie sind vor allem eine Größenordnung. Am Anfang hatte der Bitcoin-Preis eine Null vor dem Komma. Dann war er einstellig, zweistellig, dreistellig und so weiter. Nun ist er erstmals sechsstellig.

Der Bitcoin-Pizza-Day, der 22. März, feiert, dass jemand zum ersten Mal mit 10.000 Bitcoins Pizza gekauft hat. Heute, am Hunderttausend-Dollar-Tag, kann man mit einem Bitcoin 10.000 Pizzas kaufen. So weit sind wir gekommen.

Bitcoin hat, mit einer Marktkapitalisierung von fast zwei Billionen Euro, eine Größe erreicht, die nicht mehr zu ignorieren ist. Das ist bald das halbe Bruttoinlandsprodukt Deutschlands. Zwei Billionen Euro entspricht einem Zehntel des Wertes aller Immobilien in Deutschland. Also allen Gebäuden, die in einem mittelkleinen Bundesland stehen.

Nichts auf dieser Welt akkumuliert so viel Vermögen ohne Grund. Und nichts, was so viel Vermögen akkumuliert hat, wird einfach so wieder verschwinden. Bitcoin hat sich als Zahlungsmittel eher mäßig durchgesetzt. Aber es hat offensichtlich eine Funktion als globaler Wertspeicher eingenommen, die nicht länger zu übersehen ist. Der Hunderttausend-Dollar-Tag markiert das nicht nur – er beweist es.

Für diejenigen unter euch, die das Glück haben, diesen Tag mit etwas Bitcoin im Gepäck zu erreichen, gibt es nur eines zu sagen: Freut euch,  genießt es – und seid großzügig. Spendet, ob in Bitcoin oder in Euro, per Lightnig oder PayPal, hängt an eure Spende eher eine Null zuviel als zuwenig dran. Macht Geschenke, erfüllt nicht nur eure, sondern auch die Träume der anderen.


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Über Christoph Bergmann (3247 Artikel)
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8 Kommentare zu Happy Hunderttausend-Dollar-Tag!

  1. „Der Bitcoin-Pizza-Day, der 22. März, feiert, dass jemand zum ersten Mal mit 10.000 Bitcoins Pizza gekauft hat. Heute, am Hunderttausend-Dollar-Tag, kann man mit einem Bitcoin 10.000 Pizzas kaufen. So weit sind wir gekommen.„

    Aber nur Margherita 😉

  2. Wolfgang Lohmann // 5. Dezember 2024 um 12:20 //

    Was ist an 186a0 so besonders? 😉
    100 000 sieht einfach nur so besonders aus – im Dezimalsystem. Ist noch nicht mal eine Primzahl, oder eine Perfekte Zahl, oder eine Narzistische Zahl 😉
    Im Binärsystem haben wir auch ständig schön aussehende Zahlen. 100 001 ist besser für die, die BTC haben, nicht wahr? Aber rechnet jeder in $? Zum Glück kommen die 100 000 € (vermutlich) auch noch.
    Don’t be too religious, aber viel Spass bei einer 100k Party. Das Leben ist dunkel genug.
    🙂

    • 10 0000 0000 0000 0000 ist auch nicht mehr weit 😉

      • Claude Reson // 6. Dezember 2024 um 20:24 //

        Hui, dann haben ja endlich auch Satoshis eine richtigen Wert. Vielleicht wird man dann auch den ganzen Dust wieder los, der sich so über die Zeit ansammelt. Ach ne, Transaktionsgebühren steigen bestimmt entsprechend.

  3. Es war der 4. Dezember.Zumindest hier im ersten Land, welches Bitcoin als legales Zahlungsmittel eingeführt hat.

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