„Die optimale Plattform für Giralgeld“

Ripples by Scott Cresswell on flickr.com - Creative Commons 2.0

Huhu Ripple-Fans! Nachdem der letzte Artikel über Ripple eher negativ gefärbt war, zeigen wir die Sache nun von der stärksten Seite. Was kann Ripple, was Bitcoin nicht kann – und wie funktioniert es?

Technik ist zwar neutral, aber der Bitcoin ist Byte gewordene Weltanschauung. Er steht dafür, niemandem zu trauen, aber jedem vieles zuzutrauen, dafür, dass Geld niemandem und darum allen gehören, begrenzt vorhanden und privat sein soll. Ripple dagegen steht für nichts davon. Es ist einfach nur ein prima Krypto-Zahlungsnetzwerk.

So prima, dass bereits mehrere Banken Ripple integriert haben: die Fidor-Bank, die CBW-Bank und die Cross River Bank sowie der Remittance-Service AstroPay und Earthport, ein Service für internationale Überweisungen. Außerdem wurde Ripple Labs zur 4.-innovatisten Finanzfirma 2015 ernannt und ist Mitglied der W3C Web Payment Interest Group.

Als Zahlungssystem ist Ripple viel schneller als der Bitcoin und benötigt nur einen Bruchteil so viel Energie. Als Netzwerk ist es eine Art dezentrale Börse und ein dezentraler Zahlungsdienstleister mit zentraler Währung. Da, wo der Bitcoin offen ist – bei der Geldschöpfung – ist Ripple geschlossen, und da, wo der Bitcoin geschlossene Zirkel benötigt – beim Geldwechsel – ist Ripple offen.

“Ripple = decentralized BitPay, not centralized Bitcoin”

Die Währung XRP ist, da sind sich alle einig, viel zentralisierter als der Bitcoin. Fast alle Währungseinheiten sind in der Hand von Ripple Labs. Laut der Firma hilft dies, die virtuellen Münzen besser zu verteilen. Währung beim Bitcoin immer mehr der neu geschaffenen Coins in den Händen von den wenigen landen, die sich das Mining noch in großem Stil leisten können, kann eine zentrale Verteilung durch Ripple Labs dafür sorgen, dass die XRP, irgendwann, einigermaßen fair verteilt worden sind.

Man kann jetzt „Juhu, Gerechtigkeit“ rufen oder „Buhu, Absolutismus“. Oder man lässt es. Denn, und auch da sind sich alle einig: Bei Ripple geht es nicht um die Währung. Wer in Ripple nur den XRP sieht, wird das System nie verstehen. Viel eher sollte man Ripple als Zahlungssystem oder Börse denken.

„So wie der Bitcoin das ideale Bargeld sein will, will Ripple die ideale Plattform für Giralgeld sein“, erklärt Sukrim, der derzeit seine Bachelorarbeit über Ripple schreibt. „Ripple ist eine zentralisierte Währung, aber eine dezentrale Börse und ein dezentraler Zahlungsservice.“

Die Blockchain heißt Ledger und speichert alles

Wie schon hier geschrieben, verwandelt Ripple alles, was ins System hineingeht, in Schuldgeld (oder in Gutscheine oder Versprechen). Das ist umstritten, weil es eben Schuldgeld ist, aber gut, weil Ripple so jede Art von Währung fassen und verarbeiten kann. Die Datenbank, in die all das hineingeht, heißt hier Ledger. In ihr stehen nicht nur die Guthaben und Transaktionen aller Währungen (egal, ob Fiat oder Krypto), sondern auch die Tauschangebote, die jemand macht, sowie die abgeschlossenen Trades.

Das dezentrale Prinzip, das beim Bitcoin die Abwicklung jeder Transaktion durch die Blockchain garantiert, erstreckt sich bei Ripple also auch auf den Währungshandel.

Transaktionen sind in Sekunden bestätigt

Ripple benutzt eine andere Datenbankstruktur als Bitcoin. Die Details sind kompliziert. „Hauptvorteil ist, dass man nicht von Genesis weg alles verifizieren muss, um den aktuellen Stand des Netzwerks zu errechnen, sondern den aktuell gültigen Stand schnell erfahren kann,“ so Sukrim, „Ripple hat derzeit mehrere 100GB an Transaktionsdaten, aber man kann einen Validator trotzdem innerhalb von wenigen Minuten oder Sekunden an’s Netz bringen, da Auszüge aus dem Ledger ausreichen.“

Auch bei der Bestätigung von Transaktionen ist der Ripple schneller. Beim Bitcoin können schon mal zehn Minuten oder gar eine Stunde verstreichen, bis eine Transaktion bestätigt ist. Bei Ripple dauert es nur wenige Sekunden. Und zwar ohne dass Miner Unmengen an Strom ins System pumpen oder gar speziell fürs Mining gemachte Maschinen bauen müssen.

Consensus – gültig ohne Mining

Um es gleich zu sagen: Das Consensus genannte Verfahren, durch das Ripple Transaktionen bestätigt, ist wahnsinnig kompliziert, und ich gehöre nicht zu den wenigen Menschen auf dieser Welt, die das Verfahren wirklich verstehen. Sukrum, der vielleicht zu diesem kleinen Kreis gehört, erklärt es mit einem Bild:

„Man kann sich beim Bitcoin vorstellen, dass 100 Leute in einem Raum sind und schwierige Sudokus lösen. Ab und zu ruft einer ‘Juhuu, geschafft – hier ist meine Lösung! Falls ihr sie akzeptiert, gelten folgende Transaktionen als durchgeführt: …’ – alle überprüfen die Lösung und erstellen daraus ihr neues Rätsel und machen weiter. Bei Ripple gibt es ebenfalls 100 Leute in einem Raum, diesmal aber ‘nur’ mit der Fähigkeit, etwas sicher und überprüfbar zu unterschreiben. Sobald nun eine neue Transaktion ankommt, versucht jeder diese Transaktion anzuwenden, unterschreibt das Ergebnis und ruft das in den Raum hinein. Solange sich alle einig sind, alles kein Problem – in dem Fall wird das Ergebnis als neuer Stand der Dinge publiziert und fertig.“

Das bedeutet: jeder der einen Ripple-Validator führt, darf mit abstimmen, ob die neuen Transaktionen gültig sind. Sind sich alle einig, wird die Ledger aktualisiert. Selbstverständlich läuft die Validierung automatisch ab; Ripple Labs verwaltet die Liste mit Validatoren jedoch noch manuell. In Zukunft soll dies jedoch halbautomatisch geschehen.

Was passiert aber, wenn ein Teil der Leute bzw. Server etwas anderes sagt als die anderen? Sukrim erklärt: „Dann kommt es darauf an, wem die Validatoren mehr ‘vertrauen’. Vertrauen bedeutet hier, dass darauf vertraut wird, dass die anderen nicht im Geheimen zusammenarbeiten oder „Sockenpuppen“ sind.“ Der Consensus-Algorithmus sorgt so auf eine recht komplexe Weise dafür, dass immer die Transaktion, die am meisten Vertrauen genießt, bestätigt wird.

Auf diese Weise hat Ripple das, was Bitcoin beseitigt hat, dezentralisiert: das Vertrauen. Es wird so zur Stütze sicherer Transaktionen.

Warum Open Source nicht immer die beste Lösung ist

Auch etwas anderes, das der Bitcoin abgeschafft hat, kehrt mit Ripple zurück: eine Art Zentralbank. Bei Ripple ist dies Ripple Labs. Zwar ist der Code von Ripple Open Source, aber faktisch ist Ripple Labs die Institution, die die Entwicklung des Codes leitet und wie eine Zentralbank die Geldmenge steuert.

Man kann gegen solche Institutionen sein – oder dafür. Eine Zentralbank steuert die Geldmenge ja nicht (nur) aus Spaß und Narredei, sondern auch, um die Wirtschaft (positiv) zu beeinflussen. Und wer verlangt, dass jede Softwareentwicklung nur unentgeltlich über Open Source betrieben wird, der vergisst, dass die für die zeitgenössische Software-Architektur wichtigsten Firmen – google, apple, Mircrosoft, IBM, Oracle, SAP, Adobe etc. – allesamt closed source sind. Dasselbe gilt für richtig gute Computerspiele.

Genau das hat Jaron Lanier schon vor einigen Jahren gesagt. Lanier ist zwar einer der nervtötendsten Schriftsteller der Gegenwart, der seit Jahren Ströme der Konfusität und Selbstgefälligkeit in Bücher absondert, in denen er die junge Generation dafür anklagt, das Internet verschandelt zu haben, das er und seine Kumpels seinerzeit gebaut haben. Aber gelegentlich verirrt sich in diese Ergüsse ein Argument, das nachdenklich macht. Etwa über Open Source: „Ein ehrlicher Empiriker muss erkennen, dass Open Source zwar in der Lage war, hübsche Kopien zu erzeugen, aber unfähig, bemerkenswerte Originale zu kreieren.“ Die Innovationen kommen von Konzernen mit geschlossenem Code, während Open Source nur kopiert. Linux ist eine Kopie eines Betriebssystems, Open Office von Word, Thunderbird von Outlook und so weiter.

So gesehen ist die Zentriertheit von Ripple um eine Firma herum ein Vorteil: Die kontrollierte Steuerung des Angebots an XRP kann den Kurs stabilisieren, Ripple Labs kann der Entwicklung des Codes ein Ziel und eine Struktur geben, und Banken und Regulierer haben einen Ansprechpartner und Hauptverantwortlichen.

Es ist zwar längst nicht alles gut bei Ripple – das Consensus-Verfahren hat noch einige Schwachstellen, es gibt viel zu wenig Nodes, ein zu großer Anteil der Validatoren ist in der Hand von Ripple Labs, die Verbreitung als Währung oder auch als Zahlungssystem ist quasi nicht existent – aber man kommt nicht umhin, festzustellen: Als Protokoll für Geld im allgemeinen bringt Ripple sehr gute Voraussetzungen mit. Vielleicht sogar bessere als der Bitcoin, der angetreten ist, um das System über den Haufen zu werfen. Ripple dagegen fügt sich gut ins System ein und kann es effektiver machen.

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14 Comments on „Die optimale Plattform für Giralgeld“

  1. Sorry aber beim letzten Absatz zum Thema Open-Source da haben sich bei mir als Informatiker die Fußnägel aufgerollt. Man kann sicherlich von Open-Source nicht sofort erwarten, dass es den Entwicklungsstand von Closed Source binnen weniger Jahre aufholt. U.a. muss man bedenken, liegen die Investitionen in Closed Source um einige Potenzen höher, so dass es nur logisch ist, dass da bislang “noch” das bessere Ergebnis vorzufinden ist.
    Doch der Abstand von Closed Source zu Open Source wird von Jahr zu Jahr geringer, ein Betriebssystem wie Ubuntu kann man mit Windows mittlerweile mindestens gleichsetzen, die Ergonomie ist mittlerweile nachweislich besser, die Bedienung einfacher. Ferner kann man über Linux mittlerweile auch Windows-Anwendungen installieren und laufen lassen.

    Firefox hat dem Internetexplorer längst den Rang abgelaufen, Server laufen zudem weitestgehend über Open-Source (Apache), sowie auch die Datenbanken laufen weltweit zum größten Teil über dem Open-Source MySQL.

    Weitere Anwendungen werden Schrittweise folgen und wie Open-Source wirkt, zeigt sich u.a. daran, wie viele Anwendungen es um Bitcoin im Vergleich zu Ripple gibt.
    Würde man Bitcoin Closed Source betreiben, gäbe es keine x verschiedenen Clients wie Multibit, usw. Es gäbe dann auch keine Altcoins mit diversen Variationen. Eine Vielzahl von Erfahrungswerten und Schwachstellen hätte man dann bis heute noch nicht entdeckt.

    • … und wir könnten mit wordpress, drupal, typo3, dem vlc-player und vielem mehr weitermachen. Ich liebe Open Source, ich glaube, auf meinem Rechner läuft so gut wie nichts anderes. Außer Spiele, da habe ich noch nie ein Open Source Programm gesehen, das brauchbar wäre … im Grunde habe ich den Absatz auch nur geschrieben, um endlich eine Gelegenheit zu haben, über Jaron Lanier zu schimpfen. Der Nebeneffekt war ein Argument, weshalb auch closed Source Vorteile haben kann. Mit Bitcoin stimme ich übrigens voll zu – wäre Bitcoin Closed Source, würde das ganze überhaupt nicht funktionieren.

      • Jaron Lanier zählt zu den Internetpionieren, doch wie jeder Pionier altert er, wie auch manch seiner Sichtweisen. Je älter ein Mensch, desto mehr steigt die Tendenz, neue Dinge kritisch zu betrachten oder abzulehnen und an altbewährten festzuhalten, womit man ja nachweislich einen erfolgreichen Weg bestritten hatte.
        Doch die Welt verändert sich und neue Dinge werden alte Dinge langsam aber stetig ablösen und sich auch die Bedenken auflösen bzw. man Lösungen dafür erarbeiten.
        Open-Source wird u.a. auch von einem Lanier wohl viel zu sehr aus ökonomischer Sicht betrachtet, immer wenn es um Open-Source geht, geht es darum wie es im Vergleich zu Closed-Source-Anwendungen abschneidet.
        Was dabei jedoch übersehen wird, sind die Konsequenzen, welche sich aus Open-Source heraus ergeben. U.a. fällt da ein ganzer Rattenschwanz an Bürokratie weg, entfallen Rechtsstreitigkeiten über Patente, Copyright, uvm. U.a. entfällt die Problematik um Raubkopien a la China.
        Daten müssen damit auch nicht mehr explizit gesichert werden, was die Anforderungen an eine notwendige Infrastruktur wesentlich vereinfacht.
        Darüber hinaus würden sich die regionalen Unterschiede zwischen z.B. Dtl. und Südeuropa verringern, weil wir uns in Dtl. nicht mehr durch unsere Patente und KnowHow wesentlich vom Rest der Welt absetzen könnte, sondern dann eben auch ein griechisches Unternehmen nach deutschem Bauplan relativ solide Produkte herstellen kann. Dies mag aus Sicht von Dtl. zwar nicht so attraktiv sein, doch je größer die Ungleichheiten, desto größer die soziale und politische Instabilität, wie wir ja momentan in Griechenland gut sehen können. Sowas kann nicht in unserem Sinne sein, uns permanent mit den Folgen der Ungleichheiten auseinandersetzen zu müssen.
        Und gerade die vielen global verteilten Entwicklungen rund um Bitcoin belegen dies wie ich finde eindrucksvoll.

      • Mit deinem Kommentar zu Jaron Lanier hast du eines der großen Probleme unserer Zeit angesprochen. Ältere Menschen lehnen neue Dinge ab und halten an Altbewährtem fest. Ich würde noch hinzufügen, dass ein Stück Selbstgefälligkeit dazukommt, und dass es besonders schlimm ist, wenn die Leute Erfolg haben (oder hatten). Leider wird unsere alternde Gesellschaft von Leuten im Alter 60+ beherrscht, die in Politik und Wirtschaft sehr viel Erfolg hatten …

  2. ehm… ich lese hier ja sehr gern.. aber der letzte gedanke dass ripple besser sein soll als der bitcoin empfinde ich falsch..

    der bitcoin ist doch die idee der getrennten währung und so auch seinen wirren lauf. wenn aber die gefahr besteht dass das netz manipuliert wird so dass die echtheit nicht mehr im netz garantiert wird dann ist das ein problem.. .. ob absichtlich? bestimmt nicht..

    eine währung die btc und xrp verbinden würde um sicherhiet zu geben aber auch eine trennung von zentral.. kann ich mir vorstellen. wer hier bintcoin einer unterwerfung unterziehen will der begeht verrat an der idee.. oder etwas nicht?

  3. Wer etwas sucht zwischen Bitcoin und Ripple sollte sich mal die Crypto Währung (NODE) auf nodecoin.com anschauen. Sehr einfach aufgebaut, dezentral und nicht so kompliziert wie Ripple. Das ist die nächste Generation von Crypto Geld – Cryptorevolution !

  4. Hallo Herr Bergmann,
    Was Lanier angeht sind wir endlich mal einer Meinung. Konfus, selbstgefällig, kurz überflüssig.
    Aber Ihre Aussage “Bitcoin steht dafür niemand zu trauen…”, gibt mir sehr zu denken.
    Ich möchte nicht mißtrauisch durchs Leben gehen und von jedem Menschen Böses erwarten. Ich halte jeden Menschen für einen guten Menschen bis er mir das Gegenteil beweist. Denken Sie mal darüber nach.

    • “Wer damit anfängt, dass er allen traut, wird damit enden, dass er jeden für einen Schurken hält.” Christian Friedrich Hebbel (1813 – 1863)

    • Yeij, darauf warte ich nun schon mehr als ein Jahr. Und wissen Sie was: Ich halte es mit dem “nicht-mißtrauisch-durchs-Leben-gehen” genauso wie Sie. Ich werde lieber drei mal betrogen, als 1000 mal jedem zu misstrauen. Aber beim Bitcoin als Zahlungsmittel fehlt eben ein Auffangnetz (Irreversibilität), von daher ist schon zu empfehlen, dem Empfänger zu misstrauen, bevor es einen Anlass gibt, das Gegenteil zu denken … was letztlich vor allem heißt, an manchen Stellen mehr nachzudenken.

      • Ähm… beim Bitcoin ist das Gegenteil der Fall, denn man sendet momentan Bitcoin nahezu “blind” an eine Adresse, ohne jede Chance auf eine Rückbuchung.
        Würde man kein Vertrauen haben, z.B. in die oben eingeblendete Spendenadresse, so würde Niemand Bitcoin an eine solche Adresse überweisen. Doch das Gegenteil ist der Fall, Menschen vertrauen eher viel zu leicht und hinterfragen zu wenig inwieweit z.B. die eMail auch wirklich von BankX stammt oder der Anhang an der eMail von einem seriösen Absender stammt. Da passt die Aussage von BTSwolf ziemlich gut.

        Ferner wäre ein System wie Bitcoin prädestiniert dazu, ein dezentralisiertes Web-of-Trust-System zu implementieren.

  5. Serpens66 // 17. March 2015 at 0:35 // Reply

    Auch wenn Fidor Ripple tatsächlich schon länger integriert hat, kann man damit noch nicht wirklich etwas anfangen. “Derzeit sind nur Geldsendungen an Wallets von SnapSwap in die USA möglich. Sie können bis zu 1.000 € pro Transfer und maximal 4.000 € pro Monat versenden.”

  6. Eine Frage zu den “Ripple-Validatoren” Kann ich einfach ohne Ripple Labs zu fragen einen installieren? Ein Link wäre schön.

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