Edeka Bleise: „5 Prozent der Kunden zahlen mit Bitcoins“

Der Edeka Bleise in Hamburg ist derzeit die einzige deutsche Akzeptanzstelle, bei der man Nahrungsmittel für den Alltag mit Bitcoins bestellen kann. Wir haben nachgefragt, welche Erfahrungen der Edeka mit Bitcoins gemacht hat, nachdem die Akzeptanz Anfang April für viel Aufsehen gesorgt hat.

Für viele Bitcoin-Nutzer ist der Edeka Bleise die einzige Anlaufstelle, um seine Grundnahrungsmittel mit Bitcoins zu bezahlen, nachdem Lieferservice mit Lieferheld verschmolzen ist und dabei die Bitcoin-Akzeptanz „vorübergehend“ über Board ging. Herr Bleise, Betreiber von Edeka-Lebensmittel.de, meint, er möchte in seinem Shop so viele Zahlungsarten wie möglich anbieten. Und dazu zählen neben SEPA, Kreditkarte, PayPal, Amazon Payments nun mal auch Bitcoins.

Für viele Betreiber von Online-Shops stellt die Integration von Bitcoins sowie die Dokumentation von Zahlungsein- und -ausgängen ein scheinbar riesiges Problem dar. Für Bleise nicht: „Die Integration war nicht schwierig! Wir sind sehr zufrieden mit dieser Zahlungsart. Keine Ausfälle oder Probleme bisher.“ Hilfreich war dabei der Service von BitPay, dem größten Bitcoin-Payment-Provider, der neben einer 0-Bestätigungen-Akzeptanz auch anbietet, die bezahlten Beträge gegen Euro zu wechseln.

Für Bleise ist das Experiment mit Bitcoin bislang klar erfolgreich. „Aktuell nutzen 5 Prozent unserer Kunden diese Zahlungsmöglichkeit. Jeder Shopbetreiber sollte langsam Bitcoin als normale Zahlungsart anbieten. Bitcoin ist stetig am Wachsen.“

 

Über Sascha Nierste (34 Beiträge)
Hat Soziologie studiert und arbeitet unter anderem als freier Autor. Für das Bitcoinblog kümmert er sich mit Vorliebe um Neuigkeiten und Akzeptanzstellen.

7 Kommentare zu Edeka Bleise: „5 Prozent der Kunden zahlen mit Bitcoins“

  1. 5 Prozent ist aber verdammt viel. Ich hätte mit weniger als 1 Prozent gerechnet. Auch wenn sich die Zahl nur auf den online Shop bezieht.

  2. Das ist echt viel… hätte auch niemals gedacht, dass es soviel ist…

  3. 5% sind zwar insgesamt noch nicht sehr viel, jedoch so viel, dass man Bitcoinzahlungen nicht mehr einfach so vernachlässigen kann.

  4. Für den einen Edeka-Versnad lohnt es sich durchaus, für viele gleichartige Akzeptanzstellen würde der Anteil dann natürlich proportional fallen, woraus man sich vorstellen kann, dass es sich noch nicht für viele Läden lohnt, Bitcoin anzubieten, aber das wird auch noch

  5. Martin Weber // 10. September 2015 um 0:18 // Antwort

    5% sind echt viel und ich hoffe, dass viele Shops nachziehen werden, es gibt nichts genialeres als Bitcoins. Caseking macht das super, PC-Shop mit BTC-Zahlung und super Service.

  6. Es lohnt sich für jeden Laden für den das noch nicht akzeptiert ist. Ich schaue auch für meine Bestellungen inzwischen jedes mal nach ob nicht schon einen Bitcoinakzeptanz existiert und bestellen da da, wenn der Preisunterchied nicht allzu gravierend ist oder die Qualität besticht.
    Dann kommt noch die kostenfreie Werbung z.B. im Forum dazu.
    Beispiel könnte z.B. ein KfZ-Teilehandel sein. Wenn einer das macht sahnt der schon mal die Kundschaft der Mitbewerber ab, die Bitcoin halten. Habe ich aber bisher noch nicht gesehen.
    Ich schreiben jeden in die Bestellung bereits rein, das Sie über die Bezahlmethode nachdenken sollten. Es ist wie risikoarme Vorkassezahlung, nur noch schneller.

  7. … Kundschaft der Mitbewerber ab, die Bitcoin halten …
    ich meine der Kundschaft die Bitcoin haben.

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