ACK oder NACK? Von der sozialen Fork in Mailand

Die Veranstalter des Scaling Bitcoin Workshops versuchen, Kontroversen zu unterdrücken, indem sie Blocksize an sich offtopic mache. Doch spätestens als die chinesischen Miner Roger Vers Free Speech Party besuchten, wurde klar, dass es so nicht läuft: Es gab niemals weniger Konsens als nach dem dritten Scaling Bitcoin Workshop.

Kennt ihr das? Jemand sagt zu euch, dass ihr “ja” sagen sollt, und ihr wollt, alleine deswegen, unbedingt “nein” sagen? Manchen ging es so, als sie im Flur der Politecnica am Samstag-Vormittag das offizielle T-Shirt zur “Scaling Bitcoin” entgegennahmen und darauf den Aufdruck “ACK” entdecken.

Um diese Abkürzung zu verstehen, muss man wissen, dass Bitcoin-Entwickler “ACK” schreiben, wenn sie mit einem Commit oder einem Proposal auf github einverstanden sind: ACKnowledged, “einverstanden”. Wenn sie nicht einverstanden sind, schreiben sie dagegen “NACK”, Not ACKnowledged.

Wer diesen Code versteht, bemerkt also, dass er eben ein T-Shirt bekommen hat, auf dem steht “Ich bin einverstanden”. Egal, was ihr sagt, egal was ich denke: ACK.

Das könnte natürlich ein Unfall sein, etwa ein schlechter Geschmack der Veranstalter. Dass es jedoch eher ein Hinweis auf mehr – auf ein grundsätzliches Mindset der Veranstaltung – war, zeigte der Verlauf des Workshops sowie der Code of Conduct. Denn neben dem T-Shirt wurde den Besuchern beim Eintritt ein Zettel mit Verhaltensregeln ausgehändigt:

  • keine Fotos, keine Aufnahmen
  • keine Zitate mit Namen, es sei denn aus den Präsentationen
  • Die Veranstaltung dient lediglich dem akademischen Austausch. Entscheidungen sollen nicht diskutiert werden

Die Ausweitung des Offtopic

Das Programm des Workshops enstpricht exakt der Roadmap, die Ende 2015 von den Core-Entwicklern beschlossen wurde. Die Besucher sind da, um zu erfahren, wie es mit dem Programm läuft. Sie dürfen Vorträge hören, nicken, snacken, sich sozialisieren, mehr Vorträge hören, diesen wieder zustimmen, und so weiter. Sie dürfen hingegen nicht an der Roadmap an sich zweifeln.

Der nicht zur Debatte stehende Plan ist, zuerst mit SegWit die notwendige Kapazität zu liefern und dann mit Lightning endgültig und fast endlos zu skalieren.  Desweiteren experimentiert man mit Sidechains und kleineren Optimierungen wie dem Austausch des Signaturverfahrens sowie der Verbesserung der Coin Selection.

Die Blocksize, lange das dominante Scaling-Thema, spielt nun überhaupt keine Rolle mehr. Während auf den letzten Scaling Bitcoin Workshops lediglich jene Projekte offtopic waren, die in Eigenregie die Blocksize erhöhten – namentlich XT, Classic und Unlimited – wurde nun die Tabuzone ausgeweitet: Die Blocksize selbst wird als Offtopic behandelt. Sie ist “als Thema einfach nicht interessant”, sagte Eric Lombrezzo.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich habe kein Problem mit der Roadmap. Wenn der Workshop irgendetwas gezeigt hat, dann, dass die Weigerung der Core-Entwickler, den naheliegendsten Weg der Skalierung zu gehen – also die Blocksize zu erhöhen – eine riesige Menge kreativer Energie freigesetzt hat, die in die Erforschung alternativer Lösungen geflossen ist. Das Spektrum an Herangehensweisen an das Scalability-Problem, das auf dem Workshop in Milan präsentiert wurde, ist beeindruckend und gibt Anlass zu sehr viel Optimismus.

Aber, nichtsdestoweniger: muss man die Blocksize deswegen gleich vollständig offtopic machen? Und muss man jedem Teilnehmer ein T-Shirt schenken, auf dem “Ich stimme zu” steht?

Soziale Fork mit China-Minern

Die meisten Teilnehmer des Workshops hatten kein Problem damit. Unter denen, die nicht ACK, sondern NACK sagen wollten, war Roger Ver wohl der Bekannteste. Der Bitcoin-Promi und Besitzer von Bitcoin.com und r/btc hat zu einer “Free Speech” Party eingeladen. Wer zu Roger ins Hotel Lombarda kam, unweit der Politecnico di Milano, bekam freies Bier und freie Snacks.

Da zur selben Zeit, deutlich weiter von der Politecnico entfernt, die offizielle Abendveranstaltung stattfand, nannte Organisator Pindar Wong Rogers Party eine “soziale Fork”. Damit demonstrierte er erneut, dass Respekt vor individuellen Entscheidungen nicht unbedingt zu seinen täglichen Geistesübungen gehört.

Im Hotel Lombarda trafen sich laut Roger Ver etwa genauso viele Leute wie auf der offiziellen Abendveranstaltung. Die Mehrheit von ihnen bediente sich am Buffet, trank ein Bier, klöhnte ein wenig herun um dampfte dann ab. Etwa 30 Leute blieben den ganzen Abend.

Das Abendprogramm leitete Roger Ver ein. Er erzählte, dass der Pool von Bitcoin.com mittlerweile mit einer Hashrate von 1,6 Prozent Bitcoin Unlimited Blöcke mined. Dann wies er auf die Attraktion dieser Party hin – auf drei Chinesen, die in den hinteren Reihen des Publikums Platz genommen hatten, zwei von ihnen als einzige in diesem Raum mit weiblicher Begleitung: “Die Miner sind hier. Jihan Wu von Antpool, Haipo Yang von ViaBTC, und dort ist Jack, der keinen Pool, aber sehr viele Miner hat. Keiner der Miner aus China ist auf der offiziellen Veranstaltung.”

Damit trifft Roger ins Schwarze. Man kann es drehen und wenden wie man will – China beherrscht das Mining, und die chinesischen Miner sind auf der Free Speech Party.

Wer sich darüber wundert, hat die Ereignisse der letzten Monate nicht wirklich beobachtet. Vor nicht allzu langer Zeit trafen sich bekanntlich einige Kernentwickler sowie der Blockstream-Boss Adam Back mit den chinesischen Minern, um nach langer Diskussion die “Hongkong Übereinkunft” zu unterschreiben. In dieser versicherten die Entwickler, dass sie an einer Blocksize-Hardfork arbeiten werden. Dass diese nun geradezu offiziell ins Offtopic abrutscht, dürften Miner – unabhängig vom exakte Wortlaut der Übereinkunft – als Beweis dafür sehen, dass man sie an der Nase herumgeführt hat.

Ausscheren aus der Konsens-Front

Neben den Minern stellte Roger auch Andrew Stone aka “theZerg” vor, den Chefentwickler von Bitcoin Unlimited, der derzeit heißesten Alternative zu Core. Andrew erzählte ein wenig von Unlimited und beantwortete mit seinen Ko-Entwicklern einige Fragen, die zum Teil so doof waren, dass sie entweder lanciert oder ein Produkt schreiender Missinformation waren.

Anschließend begann der Hauptteil des Free-Speech-Abends, der aus, nun ja – noch mehr Präsentationen bestand. So zeigte ein Unlimited Entwickler, Andrea Suisani, die Ergebnisse eines umfassenden, gemeinsam mit AntPool durchgeführten Tests, wie schnell sich Blöcke mit xthin im Netzwerk verbreiten. Diese Präsentation wurde ebenso wie Andrew Stones Präsentation einer UTXO-reduzierenden Verbesserung der Input-Selektion vom Scaling Bitcoin Kommitee abgelehnt.

Neben diesen Vorträgen ging es auch bei der Free Speech Party vor allem ums Sozialisieren. Für Haipo Yang von ViaBTC war das Kennenlernen wohl so ergiebig, dass er einen Tag später begann, Unlimited Blöcke zu minen und damit als erster großer Pool überhaupt aus der Konsens-Front ausscherte.

Mit einer Rate von gut 10 Prozent Unlimited-Blöcken ist das Netzwerk nun also, zwei Tage nach dem Scaling Bitcoin Workshop, näher an einer kontroversen Hardfork als jemals zuvor. Die T-Shirts mit dem “ACK”-Aufdruck scheinen keine Hilfe dabei gewesen zu sein, einen Konsens zu erzwingen. Das ist, selbst wenn man dem Scalability-Programm der Organisatoren zustimmt, eine beruhigende Nachricht.

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32 Comments on ACK oder NACK? Von der sozialen Fork in Mailand

  1. Danke , schöner Artikel.

  2. Wie begründet das Core Entwicklerteam denn, dass man nicht einfach auf z.B. 4 MB Blocksize forkt? Dazu würde ich gerne mehr erfahren.

  3. Nattydraddy // 11. October 2016 at 23:38 // Reply

    “Der nicht zur Debatte stehende Plan ist, zuerst mit SegWit die notwendige Kapazität zu liefern und dann mit Lightning endgültig und fast endlos zu skalieren.”

    Problem ist wohl, dass niemand außerhalb Blockstreams die Kapazität besitzt, diesen Plan vollständig zu erfassen. Wie schafft SegWit die notwendige Kapazität, wenn von den dann möglichen 4 MB nur wieder 1 MB für Transaktionen zur Verfügung steht?

    Wie kann “Lightning fast endlos skalieren”? Es müssen ja Routen zwischen den Bitcoin-Adressen gefunden werden. Das geht mit Tausend Adressen, aber mit einer Million? Und wie kann man BTC von der Blockchain rauf- und runtertransferieren, wenn das pro Paymentchannel 4 Transaktionen erfordert, in den Blöcken aber kein Platz mehr da ist? Was passiert, wenn z.B. blockchain.info offline geht, damit alle Hubs des Thunder Netzwerks ausfallen und tausende Paymentchannel gleichzeitig geschlossen werden müssen?

    Ich fürchte Blockstream war geistig einfach zu weit für uns. Aber wir werden sie auf jeden Fall als originelle Kauze in Erinnerung behalten.

    Übrigens ist mein Kommentar zu deinen vorletzten Artikel (Scaling Bitcoin in Mailand) wieder nicht erschienen. Passiert mir anscheinend öfters. Ist mein Computer nicht zum posten fähig, oder werden Kommentare mit Links nicht gerne akzeptiert?

    • Hallo. Dein Kommentar ist geborgen. Warum WP ihn zu Spam deklassiert hat, ist mir ein Rätsel. Ist ja nicht so, dass du zum ersten Mal kommentierst. Da das gelegentlich vorkommt und ich es nicht ändern kann, bitte ich dir, mir Bescheid zu geben, wenn es wieder passiert.

      Zu deinem Kommentar:

      Wie schafft SegWit die notwendige Kapazität, wenn von den dann möglichen 4 MB nur wieder 1 MB für Transaktionen zur Verfügung steht?

      Das verstehe ich nicht ganz. SegWit rechnet ja die Signaturen nicht zur Blockgröße, wodurch Transaktionen im Rahmen der offiziellen Blocksize um 30-75 Prozent kleiner werden. Wenn 100 Prozent des Netzwerks SegWit benutzt, haben wir bei einer offiziellen Blocksize von 1 MB eine echte Blocksize von 1,7-2 MB.

      Wie kann „Lightning fast endlos skalieren“? Es müssen ja Routen zwischen den Bitcoin-Adressen gefunden werden. Das geht mit Tausend Adressen, aber mit einer Million?

      Hm, das Problem ist ja, eine Transaktion die andere finden zu lassen und damit prinzipiell nicht so viel anders als bei Bitcoin zu diesem Zeitpunkt, abgesehen davon, dass eine Handvoll Entwickler das P2P-Netz nochmal überdenken kann. Auf der Scaling Bitcoin gab es einen ganzen Block zum Routing bei Lightning. Ich schätze, mindestens 5-6 Entwickler arbeiten daran.

      Was passiert, wenn z.B. blockchain.info offline geht, damit alle Hubs des Thunder Netzwerks ausfallen und tausende Paymentchannel gleichzeitig geschlossen werden müssen?

      Ja, das ist eine gute Frage. Ich hoffe, wir erfahren in nicht allzu langer Zeit die Antwort. Letzten Endes führt kaum ein Weg daran vorbei, dass wir zentrale, mächtige Hubs bekommen, und die werden, zumindest wenn sie auf europäischem Boden sind, voraussichtlich gezwungen werden, Tagebuch zu führen, wer was versendet hat …

      Und wie kann man BTC von der Blockchain rauf- und runtertransferieren, wenn das pro Paymentchannel 4 Transaktionen erfordert, in den Blöcken aber kein Platz mehr da ist?

      Ich glaube, das wäre ein Grund für Blockstream / Core, die Blocksize anzuheben 🙂

      • ” Letzten Endes führt kaum ein Weg daran vorbei, dass wir zentrale, mächtige Hubs bekommen, und die werden, zumindest wenn sie auf europäischem Boden sind, voraussichtlich gezwungen werden, Tagebuch zu führen, wer was versendet hat.”

        Das ist ja eine Horrorvorstellung! Hast du mehr Material dazu, anhand dessen nachvollzogen werden kann, dass das Lightning Network auf jeden Fall in seiner ultimativen Konsequenz zu einer derartigen Zentralisierung führen wird?

      • Nein, kein Material, keine Beweise, pure Vermutung und Spekulation. Aber da Lightning-Hubs relativ viele relativ große Tranaktionen in relativ kurzen zeitlichen Abständen versenden dürften und zudem nicht geringe Beträge Bitcoins halten müssen, ist anzunehmen, dass mit ihnen in noch schärferer Form passiert, was befürchtet wird, dass es mit Knoten passiert, wenn man das Blocklimit öffnet: sie werden zu groß, um unter dem Radar zu bleiben und damit kontrollierbar.

        (es ist vermutlich gut, dass das dank Blocksize-Limit nicht mit alle Knoten, sondern nur mit Lightning-Hubs passiert, aber vielleicht nicht so gut, wenn ein zu enges Limit zuviele Transaktionen in das Lightning-Netzwerk verdrängt).

      • Nattydraddy // 12. October 2016 at 21:17 //

        Quote:
        Ich: Was passiert, wenn z.B. blockchain.info offline geht, damit alle Hubs des Thunder Netzwerks ausfallen und tausende Paymentchannel gleichzeitig geschlossen werden müssen?
        CBergmann: Ja, das ist eine gute Frage. Ich hoffe, wir erfahren in nicht allzu langer Zeit die Antwort. Letzten Endes führt kaum ein Weg daran vorbei, dass wir zentrale, mächtige Hubs bekommen…

        Passend dazu meldet kurz daraug blockchain.info:
        Hey everyone, our DNS provider was targeted. It’s going to be several hours before our services are fully restored.

        blockchain.info ist ein zentraler, mächtiger Hub (der einzige, der schon im Testbetrieb läuft). Zentrale, mächtige Hubs werden das Lightning Network auch nicht sichern können,,,

  4. Naja, das Problem ist wohl eher die Anzahl der Knoten insgesamt und die Möglichkeit, so einen Knoten vollständig anonym zu betreiben.

    Muss man denn vor großen Lightning Hubs Angst haben? Wie mächtig sind die wirklich? Solange sie nur als “intermediary” agieren, haben die keine Möglichkeit zu sehen, woher eine Zahlung kommt und wo sie hingeht. Da kann es wirklich jedem egal sein, wie diese Superhubs innerhalb Europa reguliert werden, solange man selbst Einfluss auf das Routing nehmen kann.

    Das Zentralisierungsrisiko ist bei der Blocksize-Erhöhung vielfach höher, als bei einer ordentlichen Implementierung des Lightning-Networks..

    • Das Zentralisierungsrisiko ist bei der Blocksize-Erhöhung vielfach höher, als bei einer ordentlichen Implementierung des Lightning-Networks..
      ————————————
      Warum?

      • Weil von den “Lightning-Supernodes” keine Gefahr ausgeht.

        Transaktionen können nicht deanonymisiert werden. Für die Privatsphäre ist Lightning ein Segen. Und wenn eine “Supernode” down ist, wird einfach drumherumgeroutet, analog zu einem Rechenzentrum-Ausfall TCP/IP.

        Das ist nicht der Fall, wenn sich “Supernodes” im Mainnet konsolidieren. Das Team um Core ist in einer schweren Situation, weil es eigentlich eine kleine Weltverschwörung postulieren müsste, um das Vorgehen zu begründen.

        Das schlimmste jedenfalls, was man jetzt machen kann, wäre eine Erhöhung der “CONOP” – Cost of Node Operation. Ich kann allen nur empfehlen, objektiv an die Materie ranzugehen und sich nicht von Unternehmern und Bloggern beeinflussen zu lassen. Ein guter Anfang wäre z.B. das folgende Papier:
        http://www.truthcoin.info/blog/measuring-decentralization/

        Der Grund, weshalb im /r/bitcoin so viel zensiert wird, ist einfach, dass die gefährliche Erhöhung der Blocksize als Angriff verstanden wird. Ich fände es super, wenn man bei Bitcoin Unlimited einfach ein neues Adressformat einführen würde und den Coin Bitcoin 2.0 nennt. Dann könnte man ohne große technische Komplikationen forken und der Markt kann wirklich frei entscheiden, was er denn nun möchte. Aber das ist scheinbar bei Bitcoin Unlimited nicht gewollt. Offenbar wollen die das komplette Netzwerk übernehmen?

      • Allein schon die Annahme eine Blocksize-Erhöhung wäre gefährlich und ein Angriff, sowie dass Bitcoin Unlimited Bitcoin quasi übernehmen möchte, zeugt schon von einem ziemlich fragwürdigen Verständnis von Freiheit und Offenheit.
        Denn es gibt keinen Rechtsanspruch auf Bitcoin, weder von Bitcoin Core noch von Anderen.

        Natürlich könnte Bitcoin Unlimited forken und quasi einen Altcoin ins Leben rufen, so wie Ethereum geforkt hat.

        Darum geht es weder Bitcoin Unlimited, noch Bitcoin Classic, sondern geht es primär um eine Kompromissfindung, so wie es in einer anständigen Demokratie so üblich ist.

        Dabei sind Bitcoin Classic & Co. dem Bitcoin Core schon sehr weit entgegen gekommen, doch worin besteht der Kompromissvorschlag seitens Bitcoin Core? In rein gar Nichts, weil Bitcoin Core keinerlei Kompromissvorschläge gemacht hat.
        Stattdessen hat man zu den Meetings nur noch die Diskussionspartner eingeladen mit denen man halbwegs d’accord ist und alle Anderen nicht mehr berücksichtigt.
        Und da dies noch nicht reicht, hat man nun die Debatte selbst quasi zum Tabu erklärt.

        Dabei wäre die Lösung so simpel, indem man einfach mal würde die Blocksize auf 2MB erhöhen. Allein mit der Anhebung der Blocksize auf 2MB könnte man ein Jahr an Zeit gewinnen in der man Lightning & Co. könnte etablieren ohne die Bitcoin-Community derartig zu spalten.

        U.a. dauern Tx regelmäßig mehrere Stunden oder man zahlt derartig hohe Gebühren, dass die SEPA-Überweisung als Alternative langsam wieder attraktiv wird.

      • “Allein schon die Annahme eine Blocksize-Erhöhung wäre gefährlich und ein Angriff, sowie dass Bitcoin Unlimited Bitcoin quasi übernehmen möchte, zeugt schon von einem ziemlich fragwürdigen Verständnis von Freiheit und Offenheit.”
        Du legst mir hier Sachen in den Mund und bezichtigst mich eines fragwürdigen Verständnisses von Freiheit und Offenheit. Das amüsiert mich sehr.

        Wenn Bitcoin Unlimited die Mehrheit entscheiden lassen wollen würde, könnten sie forken und gut ist.

        Von Core ist hier erst einmal nichts zu erwarten. Sie werden (logischerweise) keinen Kompromiss eingehen, der aus ihrer Sicht das Bitcoin-Netzwerk und vor allem den Peer-2-Peer-Charakter gefährdet.

        Ich denke, dass sie da richtig liegen.
        Du siehst das anders.

        Das kann jeder sehen wie er möchte. Mehrheitsverhältnisse sehen wir erst bei einem Fork. Ich würde mir wünschen, dass man da einen sauberen Fork macht und dann den Markt entscheiden lässt. Ich bin den ganzen Kindergarten satt.

  5. Diskussionen quasi verbieten kommt nicht wirklich demokratisch und freiheitsorientiert daher, sondern erinnert eher an einer Diktatur.
    Für mich ist Bitcoin Core eine Diktatur, die gegen jede andere Meinung vorgeht und Nutzer durch unsinnige Angstmache verunsichert.
    U.a. dass die Erhöhung der Blocksize zu einer zunehmenden Zentralisierung führt oder eine HardFork gefährlich sei.

    Fakt ist, dass eine HardFork nicht gefährlich ist, wenn sie von einer deutlichen Mehrheit getragen wird. U.a. hat dies Ethereum eindrucksvoll gezeigt, dass eine Fork eben keine große Gefahr darstellt.
    Auch die moderate Erhöhung der Blocksize, z.B. auf 2MB würde nicht zu einer gesteigerten ohnehin schon bestehenden Zentralisierung ( Mining-Pools ) führen.
    Da spielt der Mining-Algorithmus selbst eine viel wesentlichere Rolle als die Blocksize selbst.

    • Demokratie bedeutet grundsätzlich, dass die Mehrheit entscheidet. Demokratie bedeutet nicht, dass die Mehrheit mit einer Minderheit Kompromisse schließen muss.

      • Die Mehrheit findet man auf Seiten derer die eine kleine Anhebung der Blocksize befürworten.
        Die Bitcoin Core Roadmap wird zudem mehrheitlich eher kritisch gesehen.
        siehe https://bitcoin.consider.it/

        Und große Player wie Coinbase, BitPay sowie ein Großteil der Tauschplätze stehen Bitcoin Core ebenfalls kritisch gegenüber.

        Nicht ohne Grund hatte Bitcoin Core zuletzt lediglich noch ein paar chinesische Miner eingeladen, weil sie die Einzigen waren die die Roadmap noch unterstützten. Alle Anderen wie eben genannte große Spieler wie Coinbase oder BitPay nahmen gar nicht mehr teil.

        Demokratie jedenfalls sieht anders aus und dass bislang noch keine Fork erfolgte liegt sicherlich nicht an den Mehrheitsverhältnissen, sondern vielmehr an der Hoffnung, dass man am Ende doch noch einen Kompromiss herbeiführen könnte.

        Im Grunde muss Bitcoin Core und Blockstream liefern und dies in naher Zukunft, denn man braucht nur mal den Kursverlauf sowie die Anzahl der Tx zu betrachten und wird feststellen, dass wir seit Monaten stagnieren, das Limit an Tx erreicht ist und die Expandierung von Bitcoin spürbar eingebremst wird. Davon profitieren nachweislich andere Entwicklerteams z.B. Monero oder DASH sowie Ethereum.

      • “Die Mehrheit findet man auf Seiten derer die eine kleine Anhebung der Blocksize befürworten.”

        Was du nicht sagst! Eine Anhebung der Blocksize in Form von SegWit.

        Was du schreibst ist teilweise Rosinenpickerei, teilweise an den Haaren herbeigezogen und teilweise extremer Schwachsinn. Auf https://bitcoin.consider.it/ trollen doch doch nur paar von deiner Sorte rum lulz. Monero hat stark profitiert, nachdem er wegen seinen Privatsphäre Eigenschaften in führende Dark Markets aufgenmmen wurde, nicht wegen Bitcoin Core oder Blockstream lol. Der Kursverlauf von Bitcoin? Vor einem Jahr kostete ein Bitcoin 250$, heute 640$. Aber manche Leute träumen halt von kontinuierlichen Tausenden von Prozenten Plus pro Monat. Wäre ja zu schön, wenn es so einfach wäre

      • Wenn man keine Argumente hat, werden die Kritiker einfach diffamiert, tolle Freiheit und Demokratie.

      • @Christoph
        Bitte mal das Bild entfernen. Diese öffentliche Bloßstellung hat hier nix zu suchen!

      • Alles klar. Sorry, dass ich es nicht früher entfernt habe, ich habe nur einen dropboxlink gesehen.

        @Timmmy: Bitte so etwas wirklich künftig lassen.

      • Auf https://bitcoin.consider.it/ trollen doch doch nur paar von deiner Sorte rum lulz.
        ————————-
        Die Fakten sprechen gegen diese Aussage:
        1. Ist die Plattform offen für Jedermann, so dass es keinen Sinn ergibt, dass sich nur bestimmt gesinnte Leute dort treffen

        2. Ist eine Registrierung erforderlich bei dem man Gesicht zeigen muss. Auch dies steigert die Aussagekraft, weil man eben nicht einfach mittels dutzender Fake-Accounts eine scheinbare Mehrheit vorgaukeln kann.

        3. Kann man dort Pro und Kontra vortragen und seine Sichtweise argumentativ begründen.

        An welcher Stelle gibt es einen solch sachlichen und vor allem seriösen Austausch seitens Bitcoin Core?

        Warum betreibt Bitcoin Core solch eine Öffentlichkeitsarbeit nicht?

        Ferner finde ich Berichte wie diese ziemlich fragwürdig, wo bleibt da die Bereitschaft zum Kompromiss?

        https://bitcoinblog.de/2016/06/28/wenn-abkommen-zwischen-minern-und-core-entwicklern-nichtig-werden/

        Soll dies etwa die Zukunft sein, wo man Miner und unliebsame Kritiker nach dem Motto “Leckt mich am A*” begegnet?

      • 1. Es ist doch naheliegend, dass sich dort nur diejenigen anmelden, die unzufrieden sind, Leute von deiner Sorte eben. Hinter der Plattform steckt Michael Toomim, LSD Junkie und einflussreicher Bitcoin Classic Pusher. Frag mal in einer Scientology Kirche, wie viele Leute von denen Scientology gut finden und du wirst auf ähnliche Mehrheiten stoßen wie bei bitcoin.consider.it

        2. lulz http://www.fiverup.com/categories/Hold-a-Sign

        3. Das kann man auch bei Scientology.

        “An welcher Stelle gibt es einen solch sachlichen und vor allem seriösen Austausch seitens Bitcoin Core?”

        Bitcoin Core ist der Open Source Referenzclient von Bitcoin. Jeder kann teilnehmen. Bitcoin Core kann kann keine Öffentlichkeitsarbeit betreiben, weil er nicht mit einer Stimme sprechen kann. Das entspringt dem Open Source Design Gedanken.

        “Ferner finde ich Berichte wie diese ziemlich fragwürdig”

        Der Bericht ist vom Christoph. Der Christoph will dicke Dinger um jeden Preis und ohne Rücksicht auf Verluste, so wie du. Irgendwo schrieb er mal, dass Bitcoin auch dann noch dezentral sei, wenn es nur noch zwei Knoten gibt. Das ist seine Meinung und das mag auch deine Meinung sein. Meine Vorstellung von Peer to Peer ist es jedoch nicht.

        Das in dem Bericht angesprochene Abkommen ist Rotz, solange es nur zwischen einer Minderheit von Entwicklern und Minern geschlossen wird. Es hat keine Bindung, solange das Abkommen nicht von einer deutlichen Mehrheit der gesamten Bitcoin Community getragen wird (was in dem Abkommen übrigens auch deutlich erwähnt wurde).

        “wo bleibt da die Bereitschaft zum Kompromiss?”

        Demokratie bedeutet grundsätzlich, dass die Mehrheit entscheidet. Demokratie bedeutet nicht, dass die Mehrheit mit einer Minderheit Kompromisse schließen muss. Die Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.

      • Ha!

        Der Bericht ist vom Christoph. Der Christoph will dicke Dinger um jeden Preis und ohne Rücksicht auf Verluste, so wie du. Irgendwo schrieb er mal, dass Bitcoin auch dann noch dezentral sei, wenn es nur noch zwei Knoten gibt. Das ist seine Meinung und das mag auch deine Meinung sein. Meine Vorstellung von Peer to Peer ist es jedoch nicht.

        Dieser Absatz ist, sorry, quark. Was ist mit den Artikeln, in denen ich auf die Risiken großer Blöcke hinweise? Was mit denen, in denen ich erkläre, warum das Team Small Blocks so sehr gegen größere Blöcke ist? Was mit meinen Artikeln zu Lightning und Segwit? Was mit den Interviews, in denen Entwickler der Small Blocks Gruppe Gelegenheit haben, ihre Argumente vorzutragen? All das zählt nicht, weil ich ja irgendwie auf beiden Seiten stehe, weil ich für die Big Blocker Verständnis habe und ihre Argumente nachvollziehen kann, anstatt sie pauschal und grundsätzlich zu verwerfen.

        Dein Kommentar bringt sehr gut ein grundsätzlches Problem zum Ausdruck: Wir sind mittlerweile in einem Busch-Sumpf gelandet, wer nicht für dich ist, in jeder Beziehung, ist gegen dich, die Neutralität wurde ausgehöhlt – übrigens von beiden Seiten – wer einmal politisch unerwünschtes sagt, der wird über einen Kamm geschert, mit Verschwörungstheorien wird der Gegner dämonisiert und so weiter, und Dinge wie der Anstand, ein Abkommen auch einigermaßen einzuhalten, sind “Rotz”. Geht ja um alles oder nichts, und nur die eigene Seite ist moralisch richtig, während die andere versucht, alles kaputtzumachen.

        Zum Kotzen. Das ist der gleiche scheinheilige Radikalismus-Dreck, der die Menschheit seit Jahrhunderten plagt.

        Die Lösung an sich wäre so lächerlich einfach. Aber sie wird nicht gemacht, weil die Leute mittlerweile verbohrt sind, weil es Lager gibt, die pauschal alles aus dem anderen Lager ablehnen, weil sich ein Radikalismus eingeschlichen hat, der keine Kompromisse kennt, weil lieber Leute aus der Community gemobbt werden, als ihre Argumente erntzunehmen, weil der Gegner dämonisiert wird, weil alle den Kopf voll von Verschwörungstheorien haben, in denen der eine oder andere ein Geheimagent der CIA ist.

        Es geht längst nicht um Technologie oder um Politik im Sinne von “Dezentralisierung”. Es geht mittlerweile nur noch um Politik im Sinne von Macht. Oder Populismus. Das wird schon dadurch bewiesen, dass ein lächerlich einfach zu erzielender Kompromiss nicht realisiert wird.

      • Die Lösung wäre in der Tat so lächerlich einfach, dass es weh tut, zusehen zu müssen, wie in erster Linie Bitcoin Core zur unnötigen Spaltung beiträgt.
        Natürlich tragen zur Spaltung ebenso auch Gegner von Bitcoin Core bei. Doch Fakt ist, dass Bitcoin aktuell unter der Flagge von Bitcoin Core fährt und dementsprechend wie eine jede Regierung dafür verantwortlich ist, wie sich eine Community entwickelt und welchen Kompromiss man geht.

        Eine einmalige Anhebung auf 2MB hätte völlig ausgereicht um die Spaltung erstmal nicht zu gefährden. Damit würde man das Wachstum des Bitcoin nicht einbremsen wie es aktuell jedoch der Fall ist.

        Fakt ist, die Anzahl der Akzeptanzstellen, der Kursverlauf sowie viele andere Parameter zeigen eine Underperformance des Bitcoin und ein gewisses Maß an Stagnation und dies in einer Entwicklungsphase in der sich die ganze Sache eigentlich noch beschleunigen hätte müssen. Dies halte ich für sehr gefährlich.

        Für mich rückt die Vision eines einfachen leicht verständlichen Bitcoinsystems welches die Finanzmärkte und Geldmärkte erobert, in immer weitere Ferne. Stattdessen scheint ein System zu entstehen, dessen Komplexität selbst für einen Informatiker kaum noch greifbar wird und zudem von millionenschweren Unternehmungen a la Blockstream und hochbezahlten Informatikern getrieben wird.

        Ich weiß nicht ob dies der Vision eines Satoshi wirklich noch nahe kommt.

        Und dies ist lediglich meine Meinung und kein Grund mich oder andere Nutzer beleidigen und mobben zu müssen.

      • “Die Lösung an sich wäre so lächerlich einfach.”
        “Die Lösung wäre in der Tat so lächerlich einfach,”

        Na logisch! Der Fehlschluss des falschen Kompromisses. Es gibt zwei Extreme, die sich gegenseitig ausschließen und nun wird behauptet, dass die Mischform beider Extreme, der Kompromiss, die wahre “so lächerlich einfache” Lösung ist. Das ist doch wieder mal das typische Argument der Big Blocker Minderheit.

        Wer darauf reinfällt, der übersieht, dass manche Forderungen nunmal gefährlich sind und ein Kompromiss aus gefährlich und erprobt noch immer gefährlich ist so wie halb Wahrheit und halb Lüge noch immer Lüge ist.

      • Ist das das einzige, was an meinem Kommentar für dich interessant ist?

      • Eine simple Erhöhung der Blocksize auf 2MB hat weder Extreme noch mit irgendwelchen Big Blockern zu tun.
        Nicht Alles was nicht Bitcoin Core ist, ist gleich auch extrem.

      • Kein Extrem, aber ein falscher Kompromiss.

        Eine Erhöhung der Blocksize ist angebracht und sie wird auch kommen, nachdem andere Verbesserungen am Netzwerk vorgenommen wurden, die es ihm ermöglichen, besser zu skalieren. Dagegen ist es fahrlässig, Unruhe zu stiften und ungeduldig auf eine höhere Blocksize zu pochen ohne Rücksicht auf Verluste und damit einhergehende Risiken. Komplett daneben wäre es, Blocksize Erhöhungen als den heiligen Grad der Skalierung zu betrachten. Wir müssen uns gedulden damit Bitcoin sicher wachsen kann. Das dauert nunmal.

      • “Ist das das einzige, was an meinem Kommentar für dich interessant ist?”

        Nein, es ist das einzige, was mir an deinem Kommentar nicht passt.

        Du machst einen auf Neutral, kommst mit der “so lächerlich einfachen Lösung” aber gewollt oder ungewollt den Forderungen der Big Blocker Minderheit entgegen und bietest dem Tony für seine Agenda damit gleich wieder eine Steilvorlage, die er dankend annimmt, um auszuteilen.

        Gegen den Rest kann ich nicht argumentieren, weil ich das auch so sehe und mich selbst wieder erkenne. Den Tony aber noch mehr, weil er und seine Big Blocker Minderheit den Streit begonnen haben.

      • > Du machst einen auf Neutral, kommst mit der „so lächerlich einfachen Lösung“ aber gewollt oder ungewollt den Forderungen der Big Blocker Minderheit entgegen …

        Ich versuche, neutral zu sein, bin mir aber klar, dass das nicht geht und versuche daher so gut wie möglich transparent zu machen, dass ich tendenziell auf Seite der Big Blocker bin. Kann sein, dass das ganze in derselben Scheinheiligkeit endet, die ich anderen vorwerfe …

        Mir ist bewusst, dass eine BigBlock Hardfork jetzt gefährlich ist. Aber sie ist es nicht aus technischen Gründen – daran zweifelt kaum noch jemand – sondern aus politischen. Und dies hätte man sich ersparen können, wenn das Team Core, wie Tony (meiner Meinung nach korrekt) sagt, vor etwa einem Jahr kompromissbereit gewesen wäre. Heute ist es schwieriger, aber es wäre weiterhin drin, und vielleicht könnte man größere Blöcke mit einem klaren Bekenntnis zu “onchain Nachhaltigkeit” und “second layer scaling” verbinden, so dass alle Seiten bekommen, was sie wollen. Aber das wird nicht werden, daher schlittern wir leider auf eine weitere soziale / technische Spaltung zu, die dazu führt, dass vieles stagniert und voraussichtlich auch weiter Entwickler mit unliebsamen Meinungen herausgemobbt werden.

        P.S.: Vor ein-zwei Jahren gab es mehrere unabhängige Umfragen, auch hier, zur Blocksize. Alle kamen dazu, dass ~80 Prozent der Leute für eine Erhöhung der Blocksize sind. Damals hieß es dann, dass Bitcoin keine Demokratie ist und die Mehrheit nicht diktieren darf, welche Software die Minerheit benutzen muss. Heute hat sich die Stimmung etwas geändert, in der letzten Umfrage, die ich zum Thema gemacht habe, war es etwa 50:50 (aber ich habe auch doof gefragt, so dass das Ergebnis nicht wirklich aussagekräftig ist, leider). Dass die Big Blocker aber jetzt plötzlich als Minderheit abgetan werden ist nicht ganz unlustig

        P.P.S.: Wer den Streit begonnen hat, ist eine Frage, die glaube ich noch niemals irgendetwas geholfen hat, außer den Streit zu verlängern …

      • @Timmy
        Wenn es nach mir ginge, würde ich mir in der Tat größere Blöcke wünschen.
        Aber ich bin bereit zu einem Kompromiss zwischen Big Blocks und dem was ist zu gehen und da wären 2MB eine vernünftige Lösung, weil sie problemlos konsensfähig wäre und nach oben hin nicht zu viel Spielraum gibt.

        Wo hingegen wäre dein Kompromiss bzw. Kompromissbereitschaft?

        Es gibt bei dir keine Kompromissbereitschaft, weil es nur EINEN Weg gibt, den es gilt mit allen Mitteln ( Beleidigungen, Diffamierungen ) durchzusetzen.

        Für mich ist dies inakzeptabel und wenn sich daran nichts ändern wird, werde ich meinen Bitcoinbestand weiter verringern und mir andere Alternativen suchen.

        Aber ich bin Optimist und denke, dass irgendwann der Punkt kommen wird, an dem sich der Konflikt auflösen wird, entweder durch Druck der Miner und Wirtschaft oder indem Blockstream & Co. rechtzeitig Lösungen liefert.

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