Zinsen für Kryptowährungen und Stablecoins: Viel höher als bei der Bank

"Sparschwein mit Geld - Zoom". Bild von Christoph Scholz via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Die Zinsen, die die Bank für Euro-Guthaben bezahlt, sind ziemlich niederschmetternd. Wer dagegen Kryptowährungen hält, kann Zinsen erhalten, von denen man bei der Bank nur träumen kann. Das Monopol auf den Geldmarkt, an das die Banken gewohnt sind, ist damit offiziell gebrochen.

Ja mei. Bei den Zinssätzen kann man es gleich. Wer heute Geld bei der Bank mit einem Sparbuch anlegt, bekommt, wenn es gut läuft, jämmerliche 0,5 Prozent. Bei den meisten Banken kann man sogar froh sein, wenn man 0,1 Prozent bekommt. Wenn ihr also 10.000 Euro anlegt, bekommt ihr dafür Zinsen von im allerbesten Fall 50 Euro im Jahr.

Wer heute seine Euro für sich arbeiten lassen will, muss Aktien oder Anleihen kaufen. Für die meisten ist das zu riskant und zu kompliziert. Wer kennt sich schon gut genug mit den Unternehmen aus, um in sie zu investieren? Und wer weiß, wann es wieder eine Corona-artige Krise gibt, die in einer Woche mal 10-20 Prozent des Kapitals vernichtet? Ohnehin lohnen sich Aktienkäufe nur, wenn man größere Summen investiert, weil ansonsten die Broker-Gebühren zu viel wegfressen. Und wer dann alles auf ein Papier setzt, um Gebühren zu sparen, erhöht sein Risiko.

Dieses System ist schreiend ungerecht. Investieren lohnt sich nur, wenn man größere Summen hat und wenn man sich auskennt. Diejenigen, die sechs- oder siebenstellige Beträge investieren, verdienen an ihrem Kapital weiterhin ordentlich – während diejenigen, die nicht so viel auf der hohen Kante liegen haben, sehen dürfen, wo sie bleiben. Dass dadurch die Ungleichheit weiter steigt, ist eigentlich selbstverständlich.

Glücklicherweise könnt ihr diesem System mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen entkommen. Sobald ihr aus der Komfortzone „Bankkonto“ rausgeht, könnt ihr plötzlich Zinssätze erhalten, von denen euer Bankberater nicht mal zu flüstern wagt.

Ihr gebt damit natürlich den Einlagenschutz auf, und es könnte, im schlechtesten aller Fälle, dazu kommen, dass ihr alles verliert. Das sollte euch klar sein.

Im Folgenden stelle ich euch ein paar Methoden vor, durch die ihr Geld im Kryptomarkt verzinsen könnt.

4%: Bitwala verzinst Bitcoins

Das Berliner Bitcoin-Startup Bitwala hat vor kurzem Zinsen für Bitcoins eingeführt. Bitwala ist die weltweit erste und einzige Zusammenführung eines Bankkontos und einer Bitcoin-Wallet. Wer darin Bitcoins liegen hat, kann diese investieren und erhält dafür Zinssätze von derzeit rund 4 Prozent im Jahr. Ausgezahlt werden die Zinsen einmal wöchentlich in Bitcoins, das Investment ist jederzeit kündbar.

Wer also bei Bitwala 10.000 Euro in Bitcoin investiert, erhält nicht wie auf der Bank 20-50 Euro, sondern eben mal 400 im Jahr. Das ist attraktiv, oder? Anders als beim Euro-Guthaben bei Bitwala gilt hier natürlich nicht die Einlagensicherung. Man kann bei Bitwala zwar auch direkt Euro einzahlen und dort Bitcoins kaufen, aber die Gebühren sind relativ hoch. Deutlich günstiger ist es, die Bitcoins bei Bitcoin.de zu kaufen und dann auf das Bitwala-Konto zu überweisen, um sie dort verzinsen zu lassen.

Wie schafft Bitwala das? Die Antwort liegt im Celsius-Netzwerk.

3 zu 10%: Direkt beim Celsius Netzwerk

Prinzipiell kann man sich auch direkt beim Celsius-Netzwerk anmelden. Denn über dieses legt Bitwala die Kunden-Bitcoins an. Celsius ist ein britisches Startup, das eine Wallet für viele Kryptowährungen anbietet – und die Coins, die darin liegen, auf Kundenwunsch verzinst. Möglich ist es, die Celsius-Wallet mit einigen der wichtigsten Kryptowährungen aufzuladen, etwa mit Bitcoin, Ethereum, Ripple, Stellar, Bitcoin Cash und Dash, sowie mit allen gängigen Stablecoins, von Tether über USDC und Paxos zu Dai.

Anschließend bekommt man hübsche Zinssätze für die Coins. Für Bitcoin sind es heute 4 Prozent, für Ether 3,82, für Dash sogar mehr als 6. Richtig lukrativ werden jedoch Stablecoins. Wer Tether, Paxos oder USDC in seiner Wallet hat, bekommt dafür satte 8,69 Prozent Zinsen im Jahr. Optional kann man sich die Erträge in Celsius-Token (CEL) auszahlen lassen, wodurch sich die Verzinsung um weitere 2-3 Prozent erhöht. Noch besser als die Zinssätze sind die Konditionen: Es gibt keine Mindestsumme, und man kann jederzeit kündigen.

Wie macht Celsius das? In einem Blogpost erklärt das Startup, dass es kein „magisches Geheimnis“ gäbe. Denn Banken könnten ebenfalls so hohe Zinsen bezahlen, doch „sie wollen es einfach nicht“. Warum sollten sie auch, wenn die Kunden ihnen ihr Geld zu Minimal-Zinsen anvertrauen, während sie den Großteil der Profite für sich behalten? Wenn Banken Geld verleihen, verlangen sie in der Regel einen Zinssatz von 14-25 Prozent. Der absolute Großteil davon fließt an die Aktionäre, während die Sparer nicht einmal 10 Prozent davon erhalten. Celsius dagegen zahlt 80 Prozent der Zinsen an die Sparer aus, während sie Geld zu den bei Banken üblichen Konditionen an „Hedge Fonds, Börsen und institutionelle Trader“ ausleihen, in Form von „Asset-Backed Loans“ mit durchschnittlich 9 Prozent Verzinsung.

Anstatt Bitwala könnte man natürlich auch direkt bei Celsius Geld verleihen. Vor allem Stablecoins sind eine attraktive Variante, da man hier nicht die Volatilität von Kryptowährungen in Kauf nehmen muss und zudem bessere Zinssätze bekommt. Wer aber lediglich Bitcoins verzinsen will, ist mit Bitwala gut beraten. Das Startup gibt offenbar den vollen Zinssatz weiter – ich nehme an, sie bekommen bessere Konditionen durch Celsius – und man genießt zudem den Vorteil eines vollständig regulierten deutschen Partners.

0,5-10%: DeFis – Zinsen ohne Bank

Natürlich ist das Angebot von Bitwala bzw. Celsius hochgradig zentralisiert. Ihr habt nicht eure privaten Schlüssel für die Coins, sondern vertraut sie jemandem anderen an. Wäre es nicht traumhaft, wenn man auch ohne einen solchen Mittelsmann Zinsen bekommen könnte?

Dank den DeFis auf Ethereum ist das auch möglich. Mittlerweile gibt es zahlreiche Smart Contracts, die einen Geldmarkt abbilden. Ihr könnt dort Ether und Token auf Ethereum verleihen, um Liquidität auf Märkte für Derivate oder Token zu geben oder einfach nur, weil jemand die Coins leihen möchte. Gesichert werden diese Darlehen durch ein Kollateral, also ein Pfand, das automatisch liquidiert wird, wenn die Rückzahlung platzt. Daher gibt es für euch so gut wie kein Risiko, solange ihr den privaten Schlüssel nicht vergeigt.

Die Webseite DefiRates zeigt an, wo ihr wie viele Zinsen einsacken könnt. Am attraktivsten sind auch hier Stablecoins. Für die USDC als Token auf Ethereum bekommt ihr auf dem dezentralen Nuo Network heute mehr als 9 Prozent im Jahr. Für die DAI-Dollar dagegen bewegen sich die Zinssätze eher bei 2-3 Prozent, für Ether selbst sind es in der Regel weniger als 1 Prozent. DefiRates zeigt sowohl dezentrale Smart Contracts als Plattformen an wie auch zentralisierte Angebote. Dabei fällt auf, dass die Zinsen bei den dezentralen Plattformen geringer sind, eventuell, weil das Risiko wegfällt, dass eine zentralisierte Plattform pleite geht.

Defi-Pulse hingegen zeigt 11 Smart Contracts an, bei denen ihr dezentral Geld verleihen könnt. Bei Compound könnt ihr dort derzeit DAI-Dollar für 0,9 Prozent und Tether-Dollar für 1 Prozent verleihen; bei Aave gibt es heute für Stablecoins 2-5 Prozent Zinsen; beim Nuo Network schwanken sie zwischen 0,8 und 9 Prozent. Auch in diesem Bereich fällt auf, dass zentralisierte Stablecoins mehr Zinsen geben als der dezentrale DAI-Dollar, was eventuell daran liegt, dass der Markt bei den zentralisierten Dollar-Coins das Risiko einpreist, dass die Anbieter pleite gehen. Generell geben Stablecoins deutlich höhere Zinsen als Kryptowährungen; für Ether bekommt man oft nicht einmal 0,5 Prozent. Eine Ausnahme ist Fulcrum, wo Ether mit 2,5 Prozent verzinst wird.

Die elegenateste Lösung für Zinsen ohne Mittelsmann wäre es, seine Ether auf einem dezentralen Marktplatz gegen DAI-Dollar zu tauschen und diese mit einem Smart Contract zu verleihen. Die Zinsen dafür sind derzeit etwas niedrig, sie waren aber auch mal höher. Dies hängt wohl auch von der Stability Fee der Maker-DAO ab, die derzeit bei gut 8 Prozent hängt, aber auch schon mal mehr als 20 Prozent betrug. Problematisch sind hierfür aber auch die derzeit hohen Gebühren bei Ethereum, die die Exekution der beteiligten Smart Contracts relativ teuer machen. Jede der Operationen kann leicht auf 5-10 Euro Gebühr kommen.

Dennoch ist es enorm faszinierend, zu sehen, dass es bereits möglich ist, Zinsen zu erhalten, ohne dass ein Mittelsmann involviert ist. Die Smart Contracts auf Ethereum für das Leihen und Verleihen treten damit auf dem ureigensten Feld der Banken mit diesen in Konkurrenz.

5-20%: Lending für Margin Trading

Die dritte Möglichkeit, seine Kryptowährungen und Stablecoins zu verzinsen, ist wieder zentralisiert: Man kann sie bei Börsen an Margin-Trader verleihen. Margin Trading meint, dass man sich Geld leiht, um eine Position zu traden. Oft sind diese Positionen „gehebelt“, was bedeutet, dass sich die Gewinne und Verluste durch Kursbewegungen multiplizieren.

Während Margin Trading selbst ein enorm riskantes Glücksspiel ist, verschafft das Verleihen an Geld für Margin Trader ein relativ risikofreies Einkommen. Denn wenn sich jemand auf einer Börse Geld leiht, muss er dies durch ein Kollateral hinterlegen. So kann jemand beispielsweise weiterhin Bitcoin halten, aber sich Dollar leihen, um auf einen Kursverlust von Bitcoin zu wetten. Wenn er die Wette verliert, verkauft er Bitcoins im Gegenwert zum Verlust. Daher ist es gar nicht möglich, dass ein solcher Kredit platzt. Das einzige Risiko hierbei ist, dass die Börse pleite geht, etwa weil sie gehackt wurde.

Das deutsche Startup Coinlend hilft euch dabei, eure Coins auf fünf Plattformen zu verleihen: Bitfinex, Poloniex, Liquid, Celsius, Nexo. Das kostet lediglich 1-3 Dollar in der Woche sowie fünf Prozent der vereinnahmten Zinsen. Dafür gebt ihr Coinlend die entsprechenden API-Schlüssel eurer Accounts auf den Börsen, und deren Bots wählen für euch zeitnah die besten Zinssätze aus. Natürlich kann man es auch selbst machen, um die Kosten zu reduzieren. In dem Fall müsst ihr euch eben bei den entsprechenden Börsen regelmäßig einloggen, um dafür zu sorgen, dass euer Kapital nicht schlafend herumliegt.

Laut den Statistiken von Coinlend sind die Zinssätze für Fiatwährungen auch hier deutlich höher als für Kryptowährungen. So bekommt man bei Bitfinex und Liquid heute mehr als 20 Prozent für Yapanische Yen, bei Bitfinex auch gut 20 Prozent für Dollar. Anders als bei den bisher vorgestellten Optionen kann man hier nämlich nicht nur Kryptowährungen und Stablecoins verleihen, sondern auch das Guthaben in einer Fiatwährungen auf dem Account der Börse. Für diese sind Zinssätze von 6-20 Prozent im Jahr eher die Regel als selten. Für Kryptowährungen sind die Sätze gewöhnlich niedriger, aber zumindest bei Poloniex und Bitfinex sind gerne mal 2-5 Prozent drin; falls ihr eine Rally eines speziellen Coins erwischt, bekommt ihr für einige Tage auch sehr viel höhere Zinssätze. Insgesamt aber dürftet ihr bei Bitcoin über das Margin Lending nicht wesentlich besser fahren als mit dem Verleihen durch Bitwala, was eine wesentlich komfortablere Option ist.

Alles ist besser als bei der Bank

Auf dem Bankkonto genießt man die Einlagensicherung. Das war es aber auch schon mit den Vorteilen. Wenn es um Zinsen geht, schneiden Krypto-Produkte je nach Vergleich 10-100 Mal besser ab.

Am schönsten wäre es natürlich, Kryptowährungen auf eine vollständig dezentrale Weise zu verleihen. Dies ist nur mit Ethereum oder Token auf Ethereum möglich. Ähnlich elegant wäre es, Ether in DAI-Dollar zu wechseln und diese verzinsen zu lassen. So behält man stets den privaten Schlüssel unter seiner Kontrolle und ist auch von keiner Instanz abhängig, die den Stablecoin ausgibt. Allerdings sind die Zinsen bei dieser Methode etwas geringer als sonst. Wer eine DeFi wählt, um seine Schlüssel zu behalten, bekommt derzeit die besten Zinsen mit zentralisierten Stablecoins wie Tether oder USDC.

Wenn man Bitcoins halten, aber verzinsen will, sind Bitwala und Celsius die beste Option. Bei letzterem kann man auch zahlreiche weitere Kryptowährungen verzinsen lassen. Stärkere Profite machen jedoch auch bei Celsius Stablecoins mit bis zu 10 Prozent; wer den Weg des Margin Lendings geht, um Fiat-Guthaben zu verleihen, hat auch Chancen auf Erträge von vorübergehend bis zu 20 Prozent oder mehr.

Egal welche Methode man wählt: Jede davon ist um ein Vielfaches besser als das Bankkonto. Solange man das Risiko kennt – es gibt keine Einlagensicherung – gibt es eigentlich keinen Grund, dem Bankwesen nicht zu zeigen, dass es mittlerweile eine Konkurrenz auf dem Geldmarkt gibt.

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37 Kommentare zu Zinsen für Kryptowährungen und Stablecoins: Viel höher als bei der Bank

  1. Poloniex User // 2. Juni 2020 um 13:49 // Antworten

    Ich warne eindringlich vor Poloniex:
    https://amycastor.com/2019/06/08/clam-flash-crash-forces-poloniex-to-socialize-14-million-worth-of-btc-in-losses-what-happened/

    Die Börse hat die Nutzern, Stand heute, knapp 1.600 BTC genommen, knapp 14.6% der Einlagen. Es sieht nicht danach aus, als würden die BTC je zurückfließen.

    • Paul Janowitz // 2. Juni 2020 um 14:45 // Antworten

      Polo ist halt nicht Bitfinex, die mal eben den Printer anschmeißen können und neue USDT aus dem nichts kreieren [sic!]

      Ich wäre bei jeglichen zentralisierten Systemen wirklich vorsichtig, denn fast jede große Börse wurde schon mal gehackt und hat dabei Kundencoins verloren, ob diese durch die laufenden Einnahmen wieder gedeckt wurden ist ziemlich intransparent, da kann man Bitcoin.de tatsächlich loben, auch wenn das ein Marktplatz ist…

      Es ist klar, dass allen Stablecoins voran z.B. Tether nicht (vollständig) durch USD gedeckt ist und es sind noch etliche Gerichtsverfahren ausstehend, die verheerend enden könnten, auch wenn der Markt das aktuell scheinbar ausblendet.

      DeFi ist da tatsächlich vorzuziehen, vorausgesetzt die Contracts sind ordentlich programmiert und es kommt nicht ein Bug auf wie damals bei der DAO.

      • Mein Eindruck ist, dass die meisten Börsen mittlerweile Sicherheitsstandards haben. Habe schon lange nichts mehr von schweren Hacks gehört.

        Dass alle Stablecoins nicht vollständig gedeckt sind, glaube ich nicht. Ist ja nicht so, dass es nicht möglich wäre. Tether sind vermutlich nicht vollständig gedeckt; allerdings haben sie sich zeitweise durch BTC gedeckt, was einige Monate später viel mehr wert war. Soll nicht heißen, dass das gut so ist, aber sie scheinen zumindest „genug“ Deckung zu haben, um den Kurs aufrechtzuhalten.

        Das Ziel wäre es natürlich, sowohl den Stablecoin als auch den Geldmarkt vollständig dezentral abzubilden und wasserdichte Smart COntracts zu haben. Das ist derzeit bei Ethereum wegen der Skalierungsprobleme schwierig. Mal sehen, ob es mit ETH 2.0 läuft. Wenn ja, werden das rosige Zeiten.

      • Paul Janowitz // 2. Juni 2020 um 16:21 //

        Die regulierten Börsen in den Staaten dürften wahrscheinlich ihre Stablecoins mit USD gedeckt haben, aber wer weiß das schon nach Madoff & Co.?

        Bei Tether sind ja offiziell mindestens $700M an Bitfinex als Darlehen zu unbekannten Konditionen geflossen um den letzten großen Hack zu stemmen, von denen afaik bisher „nur“ $200M zurückbezahlt wurden, zusätzlich wurden etliche Guthaben von Zahlungsdienstleistern z.B. in Polen „eingefroren“, deren Rückfluss eher unwahrscheinlich ist.

        Wenn Ethereum oder vielleicht sogar bald Tari wirklich skaliert, dürfte das tatsächlich noch einen Schub in Richtung DeFi bringen, denn dann sind mit Oracles auch Futures abbildbar, die jeden beliebigen Coin zum Stablecoin machen könnten, weil man sich gegen Kursschwankungen absichern könnte. Dafür muss aber die Chain belastbar sein, um bei plötzlichen Kursschwankungen auch alle Contracts durchzuführen wie geplant, denn die User Experience ist das Schlüsselelement der Adoption. Bei ausreichender Adoption wären auch Crypto-ATMs denkbar, die unabhängig von einer Börse dezentral funktionieren, wenn ein ATM z.B. 2 BTC und €20k zum Start hat, wird der Preis erstmal auf €10k gesetzt und je nachdem wie sich die Balance entwickelt, kostet ein BTC umso mehr, je weniger vorhanden sind oder eben weniger, wenn viele Leute verkaufen. Natürlich ist das dann wieder regulatorisch zu betrachten, ob man Fiat von anderen Kunden direkt an neue Kunden ausgeben darf, aber das machen die Banken in ihren Automaten afaik auch, wahrscheinlich müssen die Seriennmummern erfasst werden etc.

    • Von dem Crash war ich persönlich betroffen. Das tat ganz schön weh und hat Vertrauen gekostet. Poloniex hat aber Mitte Juni 2019 einen kleinen Teil (ich glaube 10%) wieder zurück gezahlt. Seit Mitte April 2020 werden die durch diesen Flash-Crash geschädigten Usern die Gebühren in Form von BTC’s wieder gutgeschrieben bis der Verlust ausgeglichen ist. Das braucht in meinem Falle zwar Zeit, da ich ein kleines Handelsvolumen bewege, aber immerhin.
      https://de.cointelegraph.com/news/poloniex-will-reimburse-135-million-loss-from-clams-flash-crash

      • Poloniex User // 2. Juni 2020 um 16:53 //

        Poloniex erstattet lediglich Gebühren, die neu entstehen. Das setzt voraus, dann man der Börse (mit Sitz auf den Seychellen…) seine Assets anvertraut und dort verleiht oder damit handelt. Wenn man dazu bereit ist (ich rate dringend davon ab), dauert es selbst im besten Fall weit mehr als 10 Jahre, bis alles erstattet ist.

        Für die, die richtig schwer betroffen sind, läuft es letztlich auf ein teures Schlichtungsverfahren hinaus. Da wird aber nicht allzu viel zurückkommen.

  2. Kava dürfte ziemlich gut in die Big Player integriert werden
    https://www.kava.io/

  3. Hi,
    das mit celsius.network klingt ja alles schön und gut, nur als deutscher Anleger darf man sich nicht registrieren. Fällt also leider flach. Fehlermeldung: „Yikes, due to local laws and regulations, we are not support operations in Germany.“

    • Ich kann deine Aussage als deutsche Nutzerin von celsius.network nicht nachvollziehen.

      • greatestview // 6. Juni 2020 um 18:33 //

        Ich bekomme ebenfalls wie Mark die Meldung innerhalb der iOS-App. Wann und wie hast du das denn mit einer deutschen Adresse hinbekommen?

  4. Hallo,
    sobald man auf den genannten Seiten seine Coins verleiht und Zinsen dafür erhältet ist es auch vorbei, dass die Gewinne bei einem Verkauf der Coins nach einem Jahr steuerfrei sind. Oder hat sich da was an der Gesetzgebung verändert? dies ist ein entscheidender und wichtiger Punkt. dies wird im Artikel leider gar nicht erwähnt.

    • Das gilt dann aber nur für die Coins, die man durch die Zinsen verdient hat, oder? Und da man die sonst gar nicht hätte, ist es auch nicht weiter schlimm, wenn man auf diese Gewinne Steuern zahlen muss.

  5. Nein, da hat sich nix geändert. Wer auch nur einen Cent Zinsen kassiert, muss seine Kursgewinne zehn Jahr lang mit persönlichem Einkommenssteuersatz versteueren, wenn er seine Bitcoins und Co in dieser Zeit verkauft. Und das sind heutzutage ganz schnell 42%. Quasi der Zinsertrag von zehn Jahren. Und wenn in zwei drei vier Jahren der Kurs durch die Decke gehen wird, wird man sich wegen der paar Zinskröten selber da beißen, wo normalerweise keiner gebissen werden will.

    • Das ist eine nicht ganz unwichtige Information. Wirklich nicht so ganz einleuchtend, daß Christoph im Artikel nicht darauf eingegangen ist.

      • Ja, sehr interessant. Werde ich noch nachholen.

      • Poloniex User // 3. Juni 2020 um 11:04 //

        Soweit ich weiß, verlängert sich die Haltefrist nicht (s. Steuerdiskussion im Bitcoin Forum).

      • Arielle // 5. Juni 2020 um 3:35 //

        Ja, das ist wirklich ein sehr interessanter Punkt. Zuerst einmal sind die (Zins-)Einnahmen zu versteuern.
        Dann kommt das Thema mit der Haltefrist und hier ist meiner Meinung nach auch interessant, was du genau mit deinen Coins machst: Celsius und Nexo versprechen feste Zinsen für einen festen Zeitraum. Hier von Zinsen im klassischen Sinne zu reden, wie sie Banken für Einlagen in FIAT Währungen (mal) versprochen haben (hatten), ist naheliegend.
        Wenn wir nun aber von dem Lending für Marging Trading sprechen, so sehe ich darin keinen Zinsertrag. Es handelt sich hier um Gebühren, die nicht fest sondern variabel sind. Sie werden wie Kurse von Wertpapieren oder Währungen in einem börslichen Handel ermittelt.

        Ähnliches gibt es für klassische Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente. Hier hat ein Gericht geurteilt, dass es sich hier nicht um Zinserträge handelt und die Verlängerung der Haltefrist für eine Steuerbefreiung auf 10 Jahre nicht greift.

    • Danke, guter Hinweis.
      Wie schaut es denn steuerlich mit Staking Rewards aus? Müsste man dann nicht auch die Kursgewinne seiner stakenden Coins 10 Jahre lang versteuern?

      Ich habe jetzt übrigens neuerdings meine Debit-Karte von Crypto.com erhalten. Deren App und Exchange machen auch einen sehr professionellen Eindruck. Bitwala finde ich aber auch sehr gut und deren Gebühren finde ich sogar recht günstig.

    • Warum muss man das? Verstehe die Logik nicht ganz.

      • Kranich // 3. Juni 2020 um 12:56 //

        Ich meine tatsächlich auch mal gehört zu haben, dass man von Coins die sich „verzinsen“ deren Kursgewinne nach einem Jahr tatsächlich nicht steuerfrei vereinnehmen kann. Bei staked coins meine ich trifft das nicht zu, und man muss nur die staking rewards versteuern. Bin mir aber auch nicht mehr genau sicher.

      • Kranich // 3. Juni 2020 um 13:03 //

        Habe bei 8:20 min gerade noch mal reingehört.
        Anscheinend gelten die 10 Jahre auch für staking coins. Damit also kein Widerspruch zu den verzinsenden coins.

      • Paul Janowitz // 3. Juni 2020 um 13:40 //

        Vorsicht ist geboten. Hosp ist kein Steuerberater oder gar Steueranwalt, darüber hinaus gibt es viele Interpretationen des Steuerrechts. Auch wenn ich persönlich mit Staking nichts am Hut habe, würde ich die Coins, die man selbst kontrolliert und gestaked hat unter die 12-monatige Haltefrist setzen, die Erträge aus dem Staking separat als Einkommen.

      • Kranich // 3. Juni 2020 um 16:06 //

        @Paul
        Ja, intuitiv würde ich dir recht geben. Aber wenn man sich genau überlegt wo das 1-jährige Steuerprivileg für Bitcoin & Co. herkommt, dann wohl daher, dass sich BTC wie Sachgüter (Sammlerstücke) einstufen lässt. Diese werfen aber kein Erträge wie Stakes oder Zinsen ab. Von daher könnte es schon sein, dass man durch Staking oder Verzinzung in eine andere Asset-Klasse eingestuft wird.
        (Die Auskunft gab auch nicht J. Hosp sondern Steuerberater Roland Elias)

      • Paul Janowitz // 3. Juni 2020 um 16:54 //

        @Kranich
        Stimmt schon, aber man sollte eigentlich immer von einer für sich plausiblen Interpretation ausgehen, bis das Gegenteil beschlossen ist (und dagegen kann man ggf. vorgehen, wenn es erheblich ist). Natürlich ist das keine Beratung, sondern lediglich meine bescheidene Meinung.
        Bei Aktien war das bis Ende 2008 auch so geregelt wie bei Krypto aktuell, 1 Jahr Haltefrist, aber das wurde ab 2009 gekippt und es gilt eine allgemeine Abgeltungssteuer. Aber für Krypto gibt es keine einheitliche Regelung, was diese nun sind und wie bei Gold gilt die Steuerfreiheit nach 1 Jahr Haltedauer.
        Beim Staking bekommt man in dieser Zeit etwas von diesem Asset hinzu, aber das wäre auch z.B. bei einem Aktiensplit (bis 2008 steuerfrei) so und bis heute auch bei der Dividende, die man ggf. anders versteuern muss als Kursgewinne der Aktie an sich. Was ist mit einer Tulpenzwiebel, die sich gar während meiner Haltedauer vermehrt und ich dann am Ende drei davon verkaufen kann?

        Hier ziemlich ausführlich, aber ich habe damit nichts am Hut, also nicht durchgelesen:
        https://cryptotax.io/proof-of-stake-was-sind-die-steuerrechtlichen-auswirkungen/

      • Arielle // 5. Juni 2020 um 3:39 //

        Auch bei Sammlerstücken, z.B. einem berühmten Bild, könnte ich mir Einkommen vorstellen: Ich verleihe das Bild an ein Museum für eine gewisse Zeit, damit dies es ausstellen kann, und erhalte dafür eine Gebühr.

  6. not your keys, not your coins. man erhält lediglich zinsen dafür, dass man die verfügungsgewalt über seine eigene bitcoin (d.h. die keys) an einen dritten abgibt bzw. eintauscht gegen eine guthaben-forderung gegenüber mehr oder weniger seriösen start-up-unternehmen. ein anti-bitcoin-mindset, möchte man meinen – wenn man sich vergegenwärtigt, aus welchen motiven bitcoin geschaffen wurde. freiheit und finanzielle souveränität werden jedenfalls aufgegeben.

  7. Ein_Gastleser // 4. Juni 2020 um 10:14 // Antworten

    Das ist ein aufschlussreicher Beitrag zur Versteuerung des Stakings. Im Kern verhält es sich demnach so wie von Paul J. geschrieben.
    Damit ist das Staking potentiell wesentlich attraktiver als das Verleihen von Coins. Aktuell gibt es z.B. für Tezos XTZ über die Ledger Hardware-Wallets unter Beibehaltung der vollständigen Kontrolle über die eigenen Coins ca. 5,5 % Staking-Reward.

    https://cryptotax.io/proof-of-stake-was-sind-die-steuerrechtlichen-auswirkungen/

  8. herzmeister // 4. Juni 2020 um 17:03 // Antworten

    > Denn Banken könnten ebenfalls so hohe Zinsen bezahlen, doch „sie wollen es einfach nicht“.

    lol, srsly?
    ist das deren einzige begründung?

    warum nicht gleich plustoken?

    und du übernimmst das auch noch so unkritisch? um gottes willen.
    wundere mich nur über bitwala, dachte die wären einigermaßen seriös.

    was für eine shitshow dieser space immer mehr wird, heidernei

    • Naja, ich vertraue Bitwala schon einigermaßen. Auch blockchain.com bietet mittlerweile ähnlich hohe Zinsen an, mit einer ähnlichen Begründung. Und ach ja, wenn man Dollar / Stablecoins auf Börsen für Margin Trading verleiht, bekommt man idR noch ein Stückchen mehr.

      Alles Plustoken-Scams?

  9. herzmeister // 4. Juni 2020 um 20:16 // Antworten

    ja, immer mehr dieser buden bieten ponzis an, das ist dann wohl deren exit.
    good riddance!

    !remindme in 1 year

  10. Also wirklich, nach diesem Artikel bin ich froh, dass ich mich nicht mit diesen hochkomplexen Aktien (ich kaufe einen Teil von einem Unternehmen, dessen Produkte ich kenne –> versteh ich nicht!) beschäftigen oder relativ günstige ETFs kaufen muss, die im schlimmsten Falle mal 20% einbrechen (und dann innerhalb weniger Wochen schon wieder einen Großteil davon aufgeholt haben).

    Kryptowährungen dagegen sind ja für die meisten Menschen total einfach verständlich und transparent, das merke ich immer wieder in meinem Umfeld. Und wenn man sich mit dem Risiko eines Totalverlustes oder gehackten Börsen etc. anfreunden kann und dann auch noch daran glaubt, dass irgendein Startup Krypto-Kohle für über 10% Zinsen an einen dritten verleiht, der/die damit risikoarm noch mehr Rendite erwirtschaftet…also dann steht einem so soliden Investment wirklich nichts mehr im Weg!

    Wenn ich mir Geld bei der Bank leihe, zahle ich aktuell 1-2% Zinsen auf dieses Geld, steht zumindest in den Briefen von der Sparkasse. „Wenn Banken Geld verleihen, verlangen sie in der Regel einen Zinssatz von 14-25 Prozent.“ –> Es ist nicht ganz klar ob das noch ein Kommentar von Celsius ist oder deine eigene Aussage ist, in jedem Fall hat es aber nichts mit Journalismus zu tun, sowas zu behaupten bzw. unhinterfragt weiter zu geben.

    Die angesprochenen Zinssätze gibt es nur mit einem haushohen Risiko, denn für alles was einigermaßen sicher wäre, bekommt man für einen Bruchteil Geld von der Bank.

    • Ja, und es gibt auch bekannte Vergleichsportale, die werben mit -0,49% Zinsen für einen Kredit vom 1000 Euro. Am Anfang haben sie noch nicht mal die 1000 Euro erwähnt. Wenn man sich dann genauer mit dem Angebot beschädigt, findet man im Kleingedruckten, dass ich Schnitt der Kredit für 4% vergeben wird…
      Und auch von deiner Sparkasse wirst du keinen Kredit für 1-2% bekommen ohne Sicherheiten. Ja, für ein Kredit für einen Hauskauf mit 50% Eigenanteil, da könnte das funktionieren.

      • Paul Janowitz // 5. Juni 2020 um 9:02 //

        Exakt. Diese niedrigen Zinssätze erhält man in der Regel nur gegen Hinterlegung von Sicherheiten, ähnlich eines Pfandleihers. Beim PKW ist es entweder die Firmeneigene Hausbank, die sich über irgendwelche Leasingmodelle oder auch Vollkaskoversicherungen absichert, beim Hauskauf mit entsprechender Eigeneinlage eben über die Hypothek, bei großen Handelsketten im Elektronikbereich oder Möbeln wird das Kreditausfallrisiko eben durch die hohen Margen abgedeckt.

        Klar bleibt bei all diesen Krypto-Lösungen ein Rest an Gambling und man muss das Risiko für sich selbst abschätzen, welches man eingehen will.
        – Bei Kryptowährungen direkt kann eine mögliche Rendite durch Kursverluste gerne Mal mehr als aufgefressen werden (kann aber auch zusätzlichen Profit bringen).
        – Bei zentralisierten Stablecoins eine mögliche Insolvenz des Betreibers oder ein Shutdown durch Behörden ähnlich E-Gold (mit Sitz in der Karibik hat damals kaum jemand mit einem Shutdown gerechnet und interessanterweise hat sich auch mehr als 10 Jahre später das ziemlich ähnliche „Perfect Money“ weiter halten können).
        – Bei dezentralen Stablecoins bleibt die Gefahr, dass heftige Kurssprünge nicht abgefedert werden können.

        Bei Europäischen Banken bekommt man in der Regel zwar keine Zinsen für Guthaben, aber immerhin gibt es eine bis 100k gekappte Einlagensicherung. Die Frage ist aber, wie viel man gerade aktuell jährlich mit der Inflation verliert, zudem kann dieses Guthaben bei jedem „Verdacht“ (vorübergehend) eingefroren werden.

  11. „Exakt. Diese niedrigen Zinssätze erhält man in der Regel nur gegen Hinterlegung von Sicherheiten,…“ genau das ist der Punkt. Wenn mir jetzt ein Dritter für mein Geld 10% Zinsen gibt, frage ich mich doch, wo er diese Zinsen erwirtschaftet. Christoph behauptet / zitiert unhinterfragt Celsius mit der Aussage, dass Banken i.d.R. 14 – 25% Zinsen nehmen. Das ist schlichtweg falsch. Wenn Geld an Hedgefonds verliehen wird, die damit am Kapitalmarkt hebeln, dann werden sicher höhere Zinsen angesetzt als beim Hauskauf, weil der Hedgefonds damit halt ein hochriskantes Geschäft macht. (Davon abgesehen bin ich mir nicht sicher, ob Hedgefonds aus Krypto – Sicht wünschenswert sind, man sich also über wen auch immer an diesen Kreditgeschäften überhaupt beteiligen will). An der Höhe der Zinsen ist das Risiko der Investition abzulesen, das kann auch eine Blockchain nicht ändern. Wenn man bereit ist das Risiko einzugehen, fein!

    Nur dann im gleichen Artikel von hochriskanten Aktien zu reden, denen diese Anlagen ja überlegen seien weil man die böse Bank übergeht (dabei aber anscheinend trotzdem Hedgefonds unterstützt) finde ich ziemlich lahm.

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  13. Wie wärs mit masternodes!

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