Es droht ein neuer Krieg gegen Verschlüsselung – und Australien bildet die erste Front

Der Emu ist eines der Wappentiere Australiens. Der Laufvogel kann sich nicht rückwärts bewegen, was die Fortschrittsfeindlichkeit Australiens zeigen soll. In Sachen Kryptographie trifft das nicht ganz so zu. Bild von Kiwi Flickr via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Die sogenannten Five Eyes sowie Indien und Japan starten mit einem gemeinsamen Statement eine neue Kampagne gegen Verschlüsselung. Das erste Opfer dieser Wiederauflage der „Crypto Wars“ könnten Privacy Coins wie Monero, Dash oder Zcash sein.

Für Regierungen ist Verschlüsselung seit jeher Fluch und Segen. Einerseits ist es natürlich praktisch, die eigenen Geheimnisse vor den neugierigen Blicken ausländischer Feinde und inländischer Naseweise zu verbergen. Andererseits ermöglicht starke Verschlüsselung den Bürgern selbst, sich der Beobachtung durch die Regierung zu entziehen, was, trotz aller Bekenntnisse zum Datenschutz, doch nicht ganz erwünscht ist.

Gute Verschlüsselung und böse Verschlüsselung

Ein gemeinsames Statement der sogenannten „Fünf Augen“ – das meint die USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland – sowie Japan und Indien bringt diese ambivalente Unzufriedenheit mit der Verschlüsselung zum Ausdruck:

Einerseits unterstütze man „starke Verschlüsselung“, da diese „eine bedeutende Rolle dabei spielt, persönliche Daten, die Privatsphäre, Urheberrechte, Handelsgeheimnisse und die Cybersicherheit zu schützen.“ Darüber hinaus schütze starke Verschlüsselung in repressiven Staaten „Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und andere verletzliche Menschen“. Sie sei daher „ein existenzieller Anker des Vertrauens in der digitalen Welt“.

Aber … aber … man kann auch zu arg verschlüsseln! Es gibt gute, und es gibt böse Verschlüsselung. „Spezielle Implementierungen der Verschlüsselungstechnologie stellen eine signifikante Herausforderung dar für die öffentliche Sicherheit, darunter auch die verletzlichsten Mitglieder der Gesellschaft wie Kinder, die sexuell missbraucht werden.“ Daher fordern die Regierungen die Unternehmen auf, „auf unsere ernsthaften Bedenken zu reagieren, wenn Verschlüsselung in einer Weise angewandt wird, dass sie jeden legalen Zugriff auf den Inhalt vollständig verhindert.“

Das Verhindern des Zugriffs auf den Inhalt unter allen Bedingungen ist zwar exakt der Sinn und Zweck von starker Verschlüsselung. Entweder man kann sie brechen, oder man kann es nicht; entweder Big Brother kann mitlesen, oder er kann es nicht. Darüber, dass es bei Verschlüsselung keine Grauzone gibt, sondern nur harte Mathematik, schrieben schon die Cypherpunks in den 90ern (siehe dazu das Kapitel zur „kryptographischen Kluft“ in meinem Buch über Bitcoin).

Dennoch fordern die Regierungen alle Tech-Unternehmen auf, zusammen mit ihnen die folgenden technischen Lösungen umzusetzen: Sie sollen in der Lage sein, gegen illegale Inhalte vorzugehen, etwa diese zu löschen, und Inhalte auf Wunsch in lesbarer Form an die Strafverfolgung weiterzugeben.

Offensichtlich macht die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, wie sie beispielsweise von Messangern wie Signal angewandt wird oder Teil jeder sinnvollen E-Mail-Verschlüsselung durch PGP ist, diese Wünsche grundsätzlich unmöglich. Sie „schließt einen gesetzmäßigen Zugang zur Kommunikation aus, was ernsthafte Risiken für die öffentliche Sicherheit mit sich führt“: Sie hindert Tech-Unternehmen daran, zu gewährleisten, dass ihre User sich an die Nutzungsbedingungen halten, und sie hindert die Polizei daran, Informationen für wichtige Ermittlungen einzuholen.

Daher sollen Tech-Unternehmen „Mechanismen in das Design ihrer verschlüsselten Produkte einführen, welche es Regierungen erlauben, Zugang zu den Daten in einem lesbaren Format zu erhalten.“ Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll also nur noch in einer Weise möglich werden, dass der Anbieter – und damit die Regierung – mitlesen kann. Die Unternehmen sollen also die berüchtigte Backdoor einbauen.

Australiens Gesetz gegen Verschlüsselung

Natürlich widerspricht dieses Anliegen dem Grundprinzip von Verschlüsselung so vollständig, dass all die Bekenntnisse zum Schutz der Privatsphäre, die das Statement voranstellt, zu reinen Worthülsen werden. Daher droht mit dieser Anweisung der Regierung der Ausbruch eines neuen „Krieges gegen die Verschlüsselung„, wie ihn die US-Regierung schon in den 90ern geführt (und verloren) hatte.

Oder sind wir schon mitten drin? Es scheint so, zumindest, wenn man nach Australien schaut.

Denn Australien hat schon Ende 2018 mit dem Assistence and Access Act bestimmt, dass Tech-Unternehmen die Staatsgewalrt dabei unterstützen soll, Inhalte der und Daten zur Kommunikation ihrer User einzusehen. Dazu gehörte auch die Aufforderung, auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu verzichten und Backdoors einzubauen, welcher die Regierung Nachdruck verleihen kann, indem sie Unternehmen zwingt, Überwachungssoftware zu installieren.

Allerdings schien das Gesetz relativ unkonkret zu sein, weshalb sich zunächst nicht viel tat. Facebook blieb beispielsweise munter bei seinen Plänen, die Nachrichten in Whatsapp richtig zu verschlüsseln, weshalb sogar der Innenminister Peter Dutton das Unternehmen aufforderte, von diesen Plänen abzukommen und „zum Schutz unserer Bürger eine Methode zu implementieren, durch die es einen rechtmäßigen Zugang zum Inhalt der Kommunikation gibt.“

Facebook gab diesem Wunsch allerdings eine Absage. Ihn zu erfüllen würde bedeuten, eine Backdoor einzubauen, welche auch bösartigen Akteuren Zugang zu den Nachrichten geben könne.

Trotz der bisher offenbar mäßigen Erfolge scheint Australien zum Hardliner im neuen Krieg gegen Verschlüsselung zu werden. Dies wird auch durch eine verblüffende Entwicklung im Kryptomarkt bestätigt.

Privacy Coins, nicht länger für Australier

Ende August dieses Jahres haben mehrere australische Börsen die sogennannten Privacy Coins, vor allem Monero, Dash und Zcash, vom Handel genommen.

Die Börse Coinspot beispielsweise schreibt: „Ein regulatorisches Update von unseren Service-Providern hinsichtlich dieser Privacy Coins macht es für uns leider unmöglich, sie weiter zum Handel anzubieten.“ Ähnlich die Börse Swyftx, die ankündigt, „aufgrund von externem Druck durch die Regulierung und das Bankwesen“ alle Privacy Coins delisten zu müssen.

Während diese beiden Börsen in Australien beheimatet sind, ist Kraken eine amerikanische Börse. Doch auch diese hat Ende August den Handel mit sämtlichen Privacy Coins für Kunden aus Australien ausgesetzt. Als Grund nennt sie eher vage gehalten einen Mangel „an Unterstützung für diese Assets von unseren kommerziellen Partnern in Australien.“

Über die konkreten Gründe für das weitflächige Delisting herrscht weiterhin Unklarheit. Es gibt Vermutungen, dass dahinter Zahlungsdienstleister wie Assembly Payments stehen könnten, welche Fiatzahlungen mit Australischen Dollar abwickeln. Denkbar wäre aber auch, dass der Blockchain-Analyst Chainalysis, den die beteiligten Börsen wohl beauftragen, die Zahlungsströme zu beobachten, seine Finger im Spiel hat.

So oder so ist aber dennoch auffällig, dass die beteiligten „kommerziellen Partner“ gerade in Australien solche Probleme haben. Es mag vielleicht keinen direkten Zusammenhang zu Australiens Gesetz gegen Verschlüsselung geben – aber mit Sicherheit einen indirekten. Privacy Coins, könnte man vermuten, dienen als eine Art Frühwarnsystem für eine harte Gangart gegen digitale Freiheiten.

Über Christoph Bergmann (1902 Beiträge)
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25 Kommentare zu Es droht ein neuer Krieg gegen Verschlüsselung – und Australien bildet die erste Front

  1. Kristof Erdman // 21. Oktober 2020 um 8:39 // Antworten

    Schade, dann hat sich Monero für mich erledigt.

    • Paul Janowitz // 21. Oktober 2020 um 9:38 // Antworten

      Es gibt kaum einen Staat, der nicht früher oder später zumindest versucht, die Freiheiten seiner Bürger einzuschränken und mehr Kontrolle über sie zu bekommen. Ganz aktuell gestern in Deutschland hat man im Gegenzug für eine Rassismus“studie“, die den Namen nicht wert ist, den Geheimdiensten weitreichende Befugnisse zum Staatstrojaner beschlossen. Dass dies in der Berichterstattung meist nur in einem Nebensatz erwähnt wird, zeigt wie abgestumpft die Gesellschaft dafür mittlerweile ist. Früher ist man sogar gegen die Volkszählung auf die Barrikaden gegangen, heute nimmt man alles hin.

      Mein Dank geht an all die Entwickler, vor allem im Open Source Bereich Tools bauen, die die Bestrebungen der Regierungen zwar nicht unterbinden können, aber den Erfolg dieser Maßnahmen unterwandern. Ich denke da an GPG, XMPP, OTR, Tor, I2p, IPFS, Tails, Whonix und eben auch Monero. Was die Gesellschaft daraus macht oder nicht, ist eine andere Sache.

      Leider ist Privatsphäre für unsere aktuellen Generationen zunehmend zu einem Fremdwort in Zeiten von Social Networks, Smartphones, SprachassistentenWanzen usw. geworden.

      Ich kann nur immer wieder Benjamin Franklin zitieren…
      Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

      • amen!
        du bist der einzige cryptianer, der grundlegende problematiken erkannt hat und kein debiler btc bug ist, dem es per verlogener doppelmoral um ein liberales geldsystem geht, aber auch nur und vordergründig, weil man auf die maximale mammon ausbeute hofft.

        der staat war, ist und wird immer die ursache sämtlichen leids und schmerzes auf erden sein!
        und dieses parasitäre staatsschmarotzergesindel wird ALLES tun, um am trog und der macht zu bleiben, dazu gehört am ende auch das crypto und em verbot, in welcher form auch immer.

        VIELEN VIELEN DANK FÜR DEINE BEITRÄGE HIER!!!!!!!!!!

  2. Paul Janowitz // 21. Oktober 2020 um 9:17 // Antworten

    Es ist traurig anzusehen, wie ein Land welches für beinahe grenzenlose Freiheit und Demokratie stand, seit spätestens 2018 so eine dramatische Wende eingeschlagen hat. Eine Reise dorthin mit elektronischen Geräten ist eigentlich ausgeschlossen, es sei denn man macht vor der Einreise ein verschlüsseltes Backup, lädt es irgendwo hoch und setzt das Gerät komplett zurück, um es nach der Einreise wiederherzustellen, denn anders als nationale Dienste darf der Grenzschutz ohne Angabe von Gründen auf Herausgabe aller Passwörter bestehen, inklusive zu Banking Apps, was auch Kryptowallets beinhaltet. Ich kann mich erinnern, als Andreas Antonopoulos einen Auftritt auf einer Konferenz gerade aus diesem Grund abgesagt hat.

    Australien hat im Zuge der Einschränkung von Bargeldzahlungen auf 10.000 AUD (ca. 6.000 EUR) bereits 2019 auch ein paar bemerkenswerte Passagen eingebaut:

    12 Offence—cash payments equalling or exceeding the cash paymentlimit (strict liability)
    (1) An entity commits an offence if:
    (a) the entity:
    (i) makes a payment to another entity; or
    (ii) accepts a payment from another entity; and
    (b) the payment is or includes an amount of cash; and
    (c) the value of the cash equals or exceeds the cash payment limit.
    (2) Strict liability applies to paragraphs (1)(b) and (c).
    […]
    cash means either or both of the following:
    (a) digital currency;
    (b) physical currency.
    […]
    digital currency has the meaning given by the Anti-Money Laundering and Counter-Terrorism Financing Act 2006.

    Quelle: https://parlinfo.aph.gov.au/parlInfo/download/legislation/bills/r6418_first-reps/toc_pdf/19189b01.pdf

    Man hat also Zahlungen per Kryptowährungen wie bei Bargeld strikt auf 10.000 AUD limitiert, ohne Ausnahme wie KYC, Reporting etc. und dann gemerkt, dass man das im Zweifel unter manchen Umständen gar nicht nachvollziehen kann. Da aber „Privacy Coin“ schwer definierbar ist, denn die Grenzen sind fließend, siehe Bitcoin OnChain, über Lightning, mit CoinJoin, Liquid mit Confidential Transactions oder eben Zero Knowledge Transaktionen bei Zcash oder Moneroo. Man könnte natürlich eine explizite Liste erstellen, diese müsste aber gepflegt werden, denn Veränderungen kommen unter Umständen schnell oder man macht es verdeckt durch Druck auf die Banken, ohne konkrete Gesetzesgrundlage (was ich auch hier schon vor Jahren vermutet habe…). Chainanalysis hatte sicher auch seine Finger im Spiel, die machen sehr viel Lobbyarbeit, was auch nicht verwundert, denn deren einziges Geschäftsmodell basiert auf der Transparenz von Blockchains.

    Zum Glück werden DEX immer populärer und bald gibt es Atomic Swaps zwischen Bitcoin und Monero, was Zwischenmänner komplett obsolet macht.

    Australien ist unter Umständen eine Art Testnet für die USA verkommen, wie weit man die Freiheit einschränken kann…

    • und, was die meisten nicht peilen, das ist alles erst der anfang!
      mehr als aufwärmen ist das ganze nicht, denn der grosse neustart steht ja noch bevor und dazu wird JEDES mittel recht sein….

  3. Regierungen selbst entpuppen sich immer wieder als Monster, gegen die sich der Bürger schützen muss.

    • Ende der Demokratie ? Monster wählen Monster und der Bürger wird als Nahrungsquelle missbraucht ? Oder aber die Mehrheit der Bürger sind selber Monster und wählen die Monster ? 😀

      • nein, die bürgen sind ängstliche und verantwortungslose wesen, welche die versklavung der freiheit vorziehen und deshalb alle jahre wieder ihre souveränität an vollkommen fremde, neurotische und narzisstische staatsschmarotzer ab geben und ihnen damit eine generallvollmacht erteilen.
        so geistig umnachtet muss man erstmal sein….

  4. Kristof Erdman // 21. Oktober 2020 um 15:16 // Antworten

    Pahhh, Leute, jetzt hört mal auf. Ohne Staat, wer würde dann unsere Straßen bauen und für unsere Sicherheit sorgen???
    Es gab noch nie so ein starkes vereintes Europa wie jetzt. Klar, das gibt es nicht umsonst und man muss dann auch ein paar Eingriffe in seine Privatsphäre erdulden.
    Ohne strikte Vorgehensweisen bei Geldwäsche und dazu wird nunmal Monero genutzt geht es nicht. Dann können wir ja gleich in Anarchie leben.

    • Paul Janowitz // 21. Oktober 2020 um 15:55 // Antworten

      Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Internationale Banken sind die größten Treiber der Geldwäsche, ganz vorne mit dabei die Deutsche Bank. Verschachtelte Firmenkonstrukte in Delaware (USA), Irland, Luxemburg, Zypern, Malta, GB oder gleich die British Virgin Islands, Gibraltar, Guernsey bieten auch Schutz vor Zugriffen. Investiert wird dann vornehmlich in (ganz vorne mit dabei deutsche) Immobilien. Geldwäsche mit Kryptowährungen funktioniert nur dann, wenn man ein entsprechendes Gateway in die Realwirtschaft hat. Wenn jemand auf einer Börse Millionen Kryptoassets in Fiat wechseln möchte, wird das alle Alarmglocken triggern, sollte es auch bei der Bank, die die Überweisung dann annimmt.

      Und was Australien und die „Big Five“ mit einem starken, vereinten Europa zu tun haben, bleibt mir schleierhaft. Die Briten und ihre Überseegebiete, die maßgeblich zur von Dir genannten Geldwäsche genutzt werden, sind formal ja nicht mehr Teil des starken, vereinten Europas, daher dürften sich ihre illegalen Finanzströme sogar noch eines schönen Wachstums erfreuen.

    • Paul Janowitz // 21. Oktober 2020 um 16:21 // Antworten

      Ach und lieber Kristof, was treibt Dich eigentlich zu Bitcoin? Wenn es nicht die Freiheit ist, dann bleibt wohl nur die Flucht vor Inflation… Muss man die Inflation des Euros nach Deinem Denkmuster denn nicht auch „erdulden“?

      Das Recht auf Verschlüsselung, von dem es in dem Artikel geht, ist ein Grundrecht vergleichbar mit dem Briefgeheimnis. Wenn Du bereit bist, Deine Grundrechte für die Wirtschaft aufzugeben, dann wirst Du Dich sicher nicht wundern, wenn wir tatsächlich wieder auf ein totalitäres Regime zusteuern.

      • Kristof Erdmann // 21. Oktober 2020 um 17:07 //

        Gerade aus Angst wieder in ein totales Regime zu schlittern brauchen wir einen starken Staat, der alles unter Kontrolle hat. Kryptos und Blockchain wird auch bald von der EU genutzt um eben der Geldwäsche einen Riegel vor die Tür zu schieben.

      • Michael. // 21. Oktober 2020 um 17:27 //

        Genau, wer würde sonst die Autobahnen bauen und für Staatssicherheit sorgen … Bankgeheimnis ist abgeschafft, Fernmeldegeheimnis wird ignoriert, das Parlament ist entmachtet, im Verfassungsgericht sitzen Ex-Politiker, die Presse ist großteils gleichgeschaltet, die Grenzen sind abgeschafft, neuerdings gibt es Kontakt- und Reisebeschränkungen, etc. pp. Was fehlt eigentlich noch, um die EU als totalitäres Gebilde zu bezeichnen ?

      • Paul Janowitz // 21. Oktober 2020 um 17:27 //

        Kryptowährungen, egal wie viel Privatsphäre sie haben, also Bitcoin und Monero sind potenziell gefährlich für den Staat und seine eigene Geldsouveränität, wie das auch kürzlich im Interview hier dargestellt wurde. Der Staat kann seine Kontrolle maßgeblich durch seine Geldkontrolle und deren Ausstellung halten. An Bitcoin & Co. dürfte dieser wenig Interesse haben, denn diese unterwandern seine Macht.

        Und wie sollte Bitcoin vor Geldwäsche schützen?

    • Ich bin mir nicht sicher, ob Dein Kommentar Sarkasmus ist? Ansonsten, Begriffe wie: starker Staat, einer muss Strassen bauen, sind die typischen Begriffe eines tiefen Staates, Planwirtschaft, Sozialismus und am Ende Faschismus. Da wird mir speiübel.

    • DON’T FEED A TROLL!
      hier hat sich ein focus stammleser durch fehlerhafte werbung hierher verirrt.
      ich würde tippen, dieser schwachsinn wurde auch mit maske geschrieben….

      • Hans Frosch // 27. Oktober 2020 um 4:19 //

        Der Staat schreibt die Maske vor und Bill Gates will der Weltherrschaft an sich reißen oder wie auch immer diese schwachsinnigen Verschwörungstheorie über Bill Gates lautet. Alles klar mein Lieber.
        Vielleicht könnte der Staat die Maske und Abstand vorschreiben, weil die überwältigende Mehrheit der Bürger dies so will, damit einzelne Superspreader nicht diesen ungeheuren Schaden wie in Belgien oder Tschechien anrichten? Schon mal auf diese Idee gekommen?
        Im übrigen bin ich der Meinung, dass die parlamentarische Demokratie bald am Ende sein wird. Dank Blockchain wird es bald viel mehr direkte Demokratie geben. Smart Contracts werden analoge Contracts ablösen, Gerichte werden somit auch an Macht verlieren, da sie schlichtwegs weniger gebraucht werden. Allerdings wird das Ergebnis bezüglich Maske das gleiche sein. Da die überragende Mehrheit der Leute in die Blockchain schreiben wird, dass sie Maske befürwortet, werden auch durch neuartigere Demokratiemodelle, bei denen die Macht wirklich in den Händen der Menschen ist, Masken vorgeschrieben sein, damit einzelne Maskenverweigerer keinen verheerenden Schaden auf Kosten der Allgemeinheit anrichten können und in ihre Schranken gewiesen werden.

  5. Der Sozialismus birgt den Faschismus in sich. Das ist seine Natur. Hatten wir doch alles schon mehrfach.

  6. Hier ist eine Umfrage zum digitalen Euro der EZB. Das ist doch sicher was, zumindest für die freiheitsliebenden Bürger. Man sieht schon klar, wo es hingehen soll. Wie retten wir die Banken, wie kann man die Bürger perfekt überwachen.

    https://www.btc-echo.de/ezb-startet-umfrage-zum-digitalen-euro/

  7. Skywire VPN gibts jetzt in der beta
    https://www.skycoin.com/blog/posts/skycoin-vpn/
    bis auf die endpunkte zum clearnet komplett anonym

  8. 283408 VPN …. was ist das? Ich wäre dankbar für einen Hinweis, wo man mehr Informationen findet.

    • Paul Janowitz // 22. Oktober 2020 um 10:05 // Antworten

      Wenn man bei Google „VPN Vergleich“ eingibt, kommt man exakt auf diese Zahl, gefühlt gibt es mittlerweile mehr Anbieter als User… Wer Ironie findet, darf sie auch behalten 😉
      Übrigens haben einige Anbieter sogar dauerhaft kostenlose (meist auf wenige Locations eingeschränkte) Services, wenn mich nicht alles täuscht gibt es das z.B. bei ProtonVPN, soll aber keine Empfehlung sein.

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