Mining von Bitcoins – wie die Blockkette den Bitcoin vor Manipulation schützt

Da nur die längste Blockkette vom Bitcoin-Netzwerk akzeptiert wird, ist der Bitcoin gegenüber Fälschungen sicher.

Nachgemachtes Geld sieht echtem Geld ähnlich, besitzt aber keinen Wert. Betrüger fälschten bereits das erste eingeführte Geld. Satoshi Nakamoto hat bei der Entwicklung seiner neuen, elektronischen Währung mit krimineller Energie gerechnet. Daher schuf er mit Bitcoin ein elektronisches Zahlsystem, das schnell so komplex wird, dass es schwer, wenn nicht unmöglich ist, Bitcoins zu fälschen. Bitcoin basiert auf einem Peer-to-Peer-Netzwerk. Das gesamte Netzwerk errechnet beim Mining neue Blöcke, welche  die Sicherheit von Bitcoin-Transaktionen gewährleisten. Ein Block entsteht nach Lösen einer komplexen mathematischen Aufgabe. Das Netzwerk regelt den Schwierigkeitsgrad der Aufgabe, damit alle zehn Minuten ein neuer Block entsteht. Der oder die Computer, der den korrekten Hashwert des neuen Blocks errät, erhält als Belohnung neugenerierte Bitcoins.

Transaktionen sind im Bitcoin-Netzwerk öffentlich. Mitglieder akzeptieren korrekte, vom Kontoinhaber authorisierte Transaktionen und verknüpfen diese mit einem neuen Block und verbreiten ihn über das Netzwerk. Alle Nutzer sortieren ungültige Blöcke aus und akzeptieren gültige Blöcke. Einen akzeptierten Block verkettet man mit der Blockkette, welche die Transaktionsdatenbank von Bitcoin beinhaltet. In ihr sind alle bisher akzeptierten Transaktionen enthalten. Damit die Datenbanken aller Nutzer identisch bleiben, führen sie bei mehreren gültigen Blockketten nur die längste Blockkette weiter.

Die Blöcke der Blockkette sind voneinander abhängig, eine Manipulation daher extrem schwer. Teile der Blockkette zu löschen oder zu verändern, bedeutet alle nachfolgenden Blöcke ebenfalls zu ändern. Alle zehn Minuten verlängert ein neuer Block die Kette. Daher ist es unmöglich, eine falsche, längere Blockkette zu erstellen. Um als Angreifer die Spitze der Blockkette mit eigenen Blöcken zu versehen, müsste er beim Mining schneller einen korrekten Block erstellen als das gesamte Bitcoin-Netzwerk. Hoher Aufwand ohne Erfolgsgarantie. Die Komplexität der Blockkette hinter jedem Bitcoin verhindert daher wirkungsvoll Manipulationen. Die Kontrolle aller Teilnehmer deckt Betrug auf.

Über Christoph Bergmann (1602 Beiträge)
Das Bitcoinblog wird von Bitcoin.de gesponsort, ist inhaltlich aber unabhängig und gibt die Meinung des Redakteurs Christoph Bergmann wieder. Christoph hat vor kurzem ein Buch geschrieben: Bitcoin: Die verrückte Geschichte vom Aufstieg eines neuen Geldes. Das Buch stellt Bitcoin in seiner ganzen Pracht dar. Ihr könnt es direkt auf der Webseite Bitcoin-Buch.org bestellen - natürlich auch mit Bitcoin - oder auch per Amazon. Natürlich freuen wir uns auch über Spenden in Bitcoin, Bitcoin Cash oder Bitcoin SV an die folgende Adresse: 1BergmanNpFqZwALMRe8GHJqGhtEFD3xMw. Wer will, kann uns auch Hier mit Lightning spenden. Tipps für Stories sind an christoph.bergmann@mailbox.org immer erwünscht. Wer dies privat machen möchte, sollte meinen PGP-Schlüssel verwenden.

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