Genesis Mining – Cloudmining made in Germany

Kryptowährungen selbst machen oder doch lieber kaufen? Das ist wohl die Frage, die sich jeder stellt, der in Bit- oder Altcoins einsteigen will. Hierbei muss man auf viele wichtige Faktoren achten: Neben den Kosten für die Hardware darf man nicht vergessen, dass die Stromkosten eine große Rolle spielen. Auch die Lieferzeiten und -kosten sind wichtig. Sonst kann aus einem vermeintlich sicheren Geschäft schnell ein Verlust entstehen. Seit einiger Zeit gibt es nun Anbieter, durch die das Risiko der Nebenkosten (Stromkosten, Versandgebühren etc.) und der manchmal vorkommenden unendlichen Wartezeiten auf die Hardware umgangen werden kann. Wir stellen einen Cloudmining-Anbieter aus München vor: Genesis-Mining – Made in Germany!

Felix Vögele sprach mit dem CEO von Genesis-Mining, Marco Streng

Der Wettlauf gegen die Stromzähler begann für Marco Streng bereits im Jahr 2011. In seiner Wohnung baute er sich einen Rechner zusammen, mit dem er die ersten Altcoins, damals noch vor allem Litecoins, schürfte. Und es lief prächtig. Was mit einem kleinen Rig (Bezeichnung für einen Rechner, der Coins schürft) funktioniert, sollte auch mit einem Großen funktionieren, dachte sich Marco Streng und gründete Ende des Jahres 2013 Genesis Mining. Den Namen Genesis hat er in Anlehnung den Genesis-Block, den ersten Block der Bitcoin-Blockchain, gewählt. Wie so oft in der Szene ging alles ganz schnell:

„Wir haben klein angefangen und schnell bemerkt, wie profitabel es ist. Nachdem wir das große Potential bemerkt haben, versuchten wir zu expandieren und schlossen uns mit anderen zusammen.“ – Marco Streng im Interview mit Let`s talk Bitcoin (Link)

Mittlerweile beschäftigt Genesis-Mining rund 22 Mitarbeiter auf der ganzen Welt und ist immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten. Wahrscheinlich kann man sogar vom größten Bitcoin-Unternehmen aus Deutschland sprechen.

Gavin Andresen vermutet Ponzi Schema hinter Cloudhashing

Laut einem der bekanntesten Köpfe hinter dem Bitcoin ist jedoch bei Anbietern von Cloudhashing eine besondere Vorsicht angebracht. Gavin Andresen, wissenschaftlicher Leiter der Bitcoin Foundation, hat vor kurzem öffentlich vermutet, dass es sich bei vielen Cloudmining-Anbietern um Ponzi-Schemen handelt.

“I suspect many of [the Bitcoin cloud mining companies] will turn out to be Ponzi schemes.”

Weil der Begriff im Zusammenhang mit Bitcoin immer wieder auftritt: Was genau ist ein Ponzi Schema, auch Schneeballsystem oder Pyramidenspiel genannt? Damit werden „Geschäftsmodelle“ bezeichnet, die zum Funktionieren eine ständig wachsende Anzahl an Teilnehmern benötigen. So wie ein Schneeball, der zur Lawine wird. Gewinne für Teilnehmer entstehen beinahe ausschließlich dadurch, dass neue Teilnehmer einsteigen und Geld investieren. Schneeballsysteme sind Spezialfälle von Systemen, die auf unendliches Wachstum unter endlichen Rahmenbedingungen angewiesen und daher grundsätzlich instabil sind.

Konkret wirft Gavin Andresen nun den Anbietern von Cloudhashing vor, keine Hardware zu kaufen, sondern nur mit den neuen Nutzern Erträge zu generieren.

Genesis-Mining scheint gegen diese Vorwurf gewappnet zu sein. Registriert ist das Unternehmen in den Bermudas, da es dort steuerliche Vorteile für Unternehmen im Bereich der Kryptowährungen gibt. Wegen der Gefahr, Kunden könnten glauben, dass es gar keine Hardware gibt, hat Marco über verschiedene Kanäle Fotos veröffentlicht, die die Hash-Farm auf der Insel zeigen. In Zukunft wird es auch noch Videomaterial dazu geben.

genesis mining farm 2 genesis mining farm gm hardware 2 genesis mining farm 1

„Transparenz ist uns enorm wichtig, denn gerade die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Nutzer den Bitcoin-Unternehmen einen großen Vertrauensvorschuss entgegenbringen. Ein weiteres Mt. Gox wäre nicht gut für die Szene.“ – Marco Streng

Sieht man diese Bilder, fragen man sich, wieviel Hashpower Genesis-Mining wohl hat. Genaue Zahlen möchte Marco Streng nicht nennen, doch man bewege sich in signifikanten Anteilen an der Gesamt-Hashrate im Scrypt-Mining, was Genesis-Mining zum größten Anbieter in diesem Bereich macht.

Reise um den Globus – die Strompreise machen Mining profitabel oder eben nicht

Um den Kunden von Genesis-Mining den bestmöglichen Preis zu bieten, sind die Entwickler immer auf der Suche nach dem Land, in dem der günstigste Strom angeboten wird. Die Reise führte über China, Rumänien, Bosnien, Amerika und nach Island, wo gerade ein Vulkanausbruch für Unsicherheit sorgt. Aber laut Marco sind steht die Hardware von Genesis-Mining an einem sicheren Standort. Unkompliziert ist die Suche nach einem perfekten Standort natürlich nicht. Es gibt staatlichen Regulierungen, die einzuhalten sind, wofür Genesis-Mining eine Vielzahl von Anwälten, speziell auf das Recht in einem Land spezialisiert haben, engagiert hat.

Das allerwichtigste ist jedoch, wie Marco betont, dass man den Partner in der Kryptoszene vertrauen kann, wie er an einem Beispiel zeigt: Auf einer Veranstaltung in Berlin haben sie einen Chinesen kennengelernt, der sie auf die günstigen Preise in China aufmerksam gemacht hat. Sie haben sofort einen Flug gebucht, sich die Gegend angeschaut und dem neuen Partner einige Bitcoin überwiesen, obwohl sie ihn erst einige Tage kannten. Es ging alles gut und so hatten sie einen neuen Standort gefunden.

Doch die Macher hinter Genesis-Mining verfolgen nicht nur die Interessen der Kryptoszene. Mit der warmen Abluft, die die Miner produzieren, beheizt man zum Beispiel eine Schule in Bosnien.

Mining bei Genesis-Mining

Aktuell haben die Entwickler von Genesis-Mining die „Lifetime Contracts“ eingeführt. Am Tag der Veröffentlichung war der Andrang so groß, dass er die Server lahmgelegt hat. Die Nachfrage der Mining-Interessierten ist riesig. Um den Kunden, die die Plattform schon von Beginn an unterstützen, zu zeigen, wie dankbar man für deren Vertrauen ist, gab Genesis-Mining ihnen ein Update von der Laufzeit über ein Jahr auf den begehrten „Lifetime Contract“. Ab 17,99 $ ( ca. 14 Euro) kann man Altcoins schürfen lassen. Dafür bekommt man 1 MH/s, mit denen am Tag rund 0.35 $ erwirtschaftet werden (Daten errechnet über Coinwarz.com). Bis zum „break even“ dauert es rund drei Monaten. Danach macht man lebenslangen Gewinn.

genesis mining price

Doch wie kann Genesis- Mining solche Angebote realisieren? Denn verglichen mit den Preisen für einen Asic Miner mit 1 MH/s ist dies ein äußerst günstiger Preis, wenn man sich den 1,3 MH/s Miner von GAWMiner für 35,95 $ anschaut. Dazu kommt noch die Arbeit, um den Miner überhaupt am Laufen zu halten.

„Wir von Genesis-Mining sind froh, gute Partner zu haben, die uns aufgrund der großen Abnahmemengen gute Preise anbieten können.“ – Marco Streng

Man spart nicht nur beim Einkauf, sondern auch, wenn man die laufenden Kosten, wie Strom, Wartung etc. betrachtet. Außerdem ist das Schürfen der Coins durch die nutzerfreundliche Oberfläche, über die man einstellt, wie man seine gekaufte Hashpower verteilen möchte (z.B. 60 % LTC, 40 % DOGE), relativ einfach und lässt die Miner für sich arbeiten. Die geschürften Coins werden dann entweder sofort in Bitcoin umgewandelt und der Wallet gutgeschrieben oder gleich in der Wallet aufbewahrt, für den Fall, dass man diese erst später verkaufen möchte. Grundsätzlich kann man jeden größeren Coin der beiden Algorithmen SHA-256 und Scrypt schürfen lassen, da Genesis-Mining sowohl über GPUs als auch über Asic-Miner verfügt. Im Zuge des angekündigten „Projekt X“ werden zukünftig auch x11 und x13 Algorithmen schürfbar sein. Nach Aussage von Marco wurden mehrere 1000 Grafikkarten und Asic-Miner gekauft.

Viele Miner werden sich jetzt aus eigener Erfahrung fragen, wie zahlreich wohl die Störungen bei der großen Anzahl an Grafikkarten und Asic-Minern waren. Aber hier haben die Experten von Genesis-Mining wohl bisher ein glückliches Händchen gehabt, wie Marco sagt.„Störungen kommen selten vor, denn wenn man weiß, was man tut, kann man diese Gefahr auf 0 reduzieren. Solle es dennoch zu Ausfällen kommen, so werden die Hashpower Ausfälle für die Kunden durch die Hashpower der „Ersatz“-Miner kompensiert sodass eine 100%-ige uptime garantiert werden kann.“

In Zukunft wird mit dem „Project X“ noch eine weitere Innovation in der Kryptoszene ins Leben gerufen. Viel ist noch nicht bekannt, doch es wird hier auch die Möglichkeit geben, x11 und x13 Algorithmen zu minen. Und auch das „merged mining“ zwischen verschiedenen Coins soll in Kürze ermöglicht werden.

Zu den „Scam“-Vorwürfen

Da es in letzter Zeit immer wieder zu Vorwürfen gegen Genesis-Mining kam, habe ich selbst geprüft, was dahinter steckt. Ich habe einen Account eröffnet und 1 MH/s gebuchct, die ich dann sofort mit DogeCoins bezahlte. Ca. zwei Minuten nach Überweisung des fälligen Betrages kam die Bestätigung, dass die Miner ab sofort für mich schürfen. Die erste Auszahlung bekam ich pünktlich um 24 Uhr. Soweit also alles in Ordnung!
„Wir hatten ziemlich viele Nutzer, die teilweise signifikant zu wenig gezahlt haben. Wir haben uns dann entschieden trotzdem alle orders durchgehen zu lassen, daher die Verzögerung,” erklärt Marco Streng


Disclaimer: Der Autor führte ein Interview mit Marco Streng, dem CEO von Genesis-Mining.
Der Autor ist nicht in das Unternehmen involviert und schürft seine Coins über seinen eigenen Rechner. Das Bitcoinblog dagegen hat einen kleinen Account bei Genesis Mining. Der Artikel stellt keine Empfehlung dar – über die Risiken langfristiger Investments in der Kryptoszene müssen Sie sich im klaren sein – doch wenn Sie dennoch einen Account eröffnen, verwenden Sie bitte den Affiliate-Code 7gJ8qX. Damit erhalten Sie und wir einen Bonus von 2,5 Prozent auf die Hashpower. Den Code können Sie nicht beim Login eingeben, sondern erst, wenn Sie Hashes kaufen. Vielen Dank!

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26 Comments on Genesis Mining – Cloudmining made in Germany

  1. Ich bin gerade etwas verwirrt: Warum ist der Unterschied zwischen Altcoin-Mining und Bitcoin-Mining so groß? Warum bei dem einen 10GH/s, bei dem anderen 1MH/s.
    Habe mich in Richtung Altcoin-Mining noch nie eingelesen, deswegen die vielleicht seltsame Frage.

    • 99% der Altcoins basieren aud Scrypt (statt wie Bitcoin SHA256). Dort ist die Rechenleistung der selben GPU ca 0,1% (800 MH/s –> 800 KH/s). Auch gibt es für Scrypt noch nicht so lange ASICS.

  2. Felix Vögele // 18. September 2014 at 19:12 // Reply

    Die difficulty beim Bitcoin-Mining (aktuell bei 29,829,733,124) ist um ein Vielfaches höher als bei den Altcoins. Daher braucht man mehr Mining-Power.

  3. Ist auch schwierig zu bauen ein ASIC für Scrypt – da sind ja FloatingPoint operationen und bei SHA256 – Integerzahlen.

  4. Die_Wahrheit // 19. September 2014 at 10:48 // Reply

    was ist jetzt da bitte “Made in Germany” ?

    Herr Streng sieht aus wie ein Osteuropäer und die Firma residiert in den Bahamas.

    das finde ich jetzt alles nicht negativ

    aber Made in Germany… das ich nicht lache!

  5. The price of bitcoin is falling down. Does somebody knows the reason for that?

  6. Enlich mal ein vernünftiges Angebot. Preis/Leistung stimmt schon mal. Mit dem Promotion-Code “j5KlNP” bekommt man nochmal 2,5% Rabatt beim Kauf von Hashpower.

  7. Sorry, meinte natürlich “endlich” …

  8. Na ja..
    In den FAQ wird ausdrücklich die Zahlung über SEPA angeboten. Ich habe jetzt mal einen mittleren Scrypt Plan abgeschlossen, Zahlung in Euro, und siehe da, die Zahlungsadresse ist eine Bank in Hongkong. Also nix mit SEPA! Dazu keinerlei Informationen bezüglich der bei Auslandsüberweisungen unerlässlichen Gebührenreglung. Rechne ich mal die Gebühren für eine Auslandsüberweisung auf den Preis drauf nutzt mir der Promotion-Code wenig. Das ganze wird wohl rund 10 % teurer als angegeben. Da die Banken in der Regel Mindestgebühren nehmen, dürften das beim kleinen Plan dann 100 % sein…
    Kein Wunder, dass Herr Streng jammert, viele Kunden hätten zu wenig gezahlt. Wird keine Gebührenregelung explizit angegeben, gilt die Teilung, d. h. der Überweisende zahlt die Gebühren seiner Bank, der Empfänger bekommt die Gebühren seiner Bank vom Überweisungsbetrag abgezogen.
    Vielleicht hätte er mal jemand fragen sollen, der sich mit FIAT-Geld und Banken auskennt.
    und noch ein Tipp: für europäische Kunden ist eine gebührenneutrale Zahlmöglichkeit per SEPA unerlässlich.
    So, jetzt harre ich mal der versprochenen Rendite… und wenn sich das ganze nicht in drei Monaten amortisiert hat, dann melde ich mich wieder.

  9. @gefra Deine Investition wird sich nicht nach 3 Monaten amortisieren im Schnitt dauert so etwas ein halbes Jahr oder länger bei mir sind es 187 Tage wenn die Payouts halbwegs konstant bleiben. Danach machst du dein Leben lang Gewinn bis die Gebühren die Payouts übersteigen. Und warum bezahlt ihr nicht mit Bitcoins? Die Probleme die Ihr hier ansprecht sind doch genau die Probleme die der Bitcoin löst wenig Gebühren schnelle Zahlung schnelles Mining also ich habe in Bitcoin bezahlt und 15 Minuten später hat er mir im Account meine Hash Power angezeigt gehabt und 1 Tag später hatte ich die erste Auszahlung auf meiner Wallet.

    Und wenn jemand starten möchte wäre ich euch sehr dankbar wenn ihr meinen Promo Code verwenden würdet ich und ihr bekommt 2,5% vielen Dank: U5MXfp

    Mfg Julian

  10. Also bei mir hat alles geklappt.

    Ich habe mit Bitcoin bezahlt und es funktioniert ohne Problem.

    Eine Schritt für Schritt Anleitung in deutscher Sprache findet ihr hier:

    https://bitcointalk.org/index.php?topic=485610

  11. Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe mit altcoins bezahlt, ein paar Minuten später wurde der Zahlungseingang bestätigt und seitdem läuft alles reibungslos mit täglicher Auszahlung.
    Falls mir jemand was gutes tun möchte: D4Alo8

  12. @Julian Ich zitiere nochmal aus dem Beitrag:

    >>>>
    Aktuell haben die Entwickler von Genesis-Mining die „Lifetime Contracts“ eingeführt. Am Tag der Veröffentlichung war der Andrang so groß, dass er die Server lahmgelegt hat. Die Nachfrage der Mining-Interessierten ist riesig. Um den Kunden, die die Plattform schon von Beginn an unterstützen, zu zeigen, wie dankbar man für deren Vertrauen ist, gab Genesis-Mining ihnen ein Update von der Laufzeit über ein Jahr auf den begehrten „Lifetime Contract“. Ab 17,99 $ ( ca. 14 Euro) kann man Altcoins schürfen lassen. Dafür bekommt man 1 MH/s, mit denen am Tag rund 0.35 $ erwirtschaftet werden (Daten errechnet über Coinwarz.com). Bis zum „break even“ dauert es rund drei Monaten. Danach macht man lebenslangen Gewinn.
    >>>>

    Nach Deinen ersten Erfahrungen ist aus den 3 Monaten also schon etwas über ein halbes Jahr geworden, relativ konstante Payouts vorausgesetzt… (schau’n mer mal)

    Und das mit dem lebenslangen Gewinn hast Du schon selber relativiert … bis die Gebühren die Erträge übersteigen …

    Und da sind wir schon beim nächsten Klopfer: Der Blog und vor allem auch der Internetauftritt erwecken den Eindruck, mit dem Kaufpreis sei alles erledigt und danach kommt das große Verdienen.

    Erst beim Abschluss eines Kontraktes kann man im Kleingedruckten nachlesen (wenn man es denn tun) das außer diesem Kaufpreis noch tägliche Gebühren anfallen, die mit den anfallenden Erträgen verrechnet werden, bevor ein evtl. verbleibender Überschuss als Payout an den Käufer geht.

    Beim kleinen Scrpyt-Plan (Gold) entstehen so neben dem Kaufpreis von rund 18 $ weitere 29,20 $ Gebühren jährlich, die erst einmal erschürft werden wollen, bevor der Kunde auch nur einen Satoshi (oder sonst etwas) sieht.

    Ich will hier gar nicht die Höhe der Gebühren beurteilen, das mag jeder für sich tun, ich finde es nur bedenklich, das sie so konsequent verschwiegen werden, nirgends auf der Seite, auch nicht im >Vergleich< zwischen privatem und Cloudmining oder in den FAQ werden sie erwähnt und auch der Blog sieht großzügig darüber hinweg.

    Und was die Bezahlung angeht: natürlich kann ich mit Bitcoins bezahlen, wenn ich denn schon genügend habe und sie bei dem derzeitigen Kurs auch einsetzen will, denn die Vertragspreise sind in USD ausgewiesen und werden entsprechend zum Tageskurs umgerechnet.

    Dann geht das ganze natürlich relativ schnell, aber auch eine SEPA – Überweisung würde nur einen Werktag dauern und wäre (übrigens im Gegensatz zur Bitcoinzahlung) sogar komplett gebührenfrei, wenn es sie denn, wie auf der Website angegeben, auch wirklich gäbe.

    Fazit: Natürlich funktioniert das ganze, zumindest technisch, was mich stört ist die massiv geschönte Darstellung des Angebotes. Im Prinzip finanzieren die Kunden das Mining des Anbieters, in der Hoffnung, aus einem völlig intransparent ermittelten Überschuss irgendwann einmal das eingesetzte Geld wiederzubekommen und darüber hinaus dann auch noch eine nennenswerte Rendite zu erzielen. Zumindest Letzteres steht meiner Ansicht nach doch ziemlich in den Sternen.

    Bislang habe ich die Blogs des Verfassers recht interessiert verfolgt, aber in diesem Fall hat Herr Bergmann meiner Meinung nach doch recht tief in die berüchtigte Schüssel gegriffen.

    • Sorry, dieser Kommentar ist im Spam-Ordner gelandet. Habe gerade zufällig reingeschaut. Danke für die vielen nützlichen Informationen, die man unbedingt bedenken sollte, bevor man kauft. Ich gehe davon aus, dass jedem meiner Leser klar ist, dass es sich beim cloud-Mining um kein Sparbuch oder Festgeld handelt, sondern um ein (hoch)riskantes Investment auf der Basis eines (hoch)riskanten Anlageguts. Siehe dazu das Interview mit Herrn Zimmermann: “Die Leute, die derzeit Bitcoins verwenden, wissen, was sie tun”.

  13. Ich denke Genesis-Mining bietet einem schon die profitabelste Lösung in Sachen cloudmining an. 3% Rabatt erhaltet Ihr mit dem promo-code: “limegreen”. Viel Spaß

  14. LEIDER RECHNET ES SICH NICHT! Die difficulty von bitcoin steigt um durchschnittlich 15% alle 2 Wochen und die Servicekosten sind ein Fixpreis. Daher läuft der Kontrakt noch vor 7 Monaten aus. Zu dieser Zeit hat man grademal die Hälfte des Kaufpreises zurück..

    Referenz: https://bitcoinwisdom.com/bitcoin/calculator
    http://prntscr.com/4q4080
    Eingabe: 10$, 0,01 TH, 0,30$ Servicekosten pro Monat

  15. 1st time miner // 25. September 2014 at 15:05 // Reply

    Hallo,

    das sollte man gut durchrechnen, bevor man nennenswert Geld investiert. Ich habe mir den Spaß gegönnt und 25 mBTC investiert für 10 GH/s. Meine tägliche Auszahlung beträgt knappe 0,2 mBTC.

    Wenn man das unter Berücksichtigung einer 10% steigenden difficulty hochrechnet, bekommt man nach unendlich langer Laufzeit 25,2 mBTC wieder zurück. Formel siehe unten.

    http://www.wolframalpha.com/input/?i=sum+%2814+*+0.2+*+0.9%5Ex%29+%2Cx%3D1+to+infinity

    Oder nach einem Jahr (26 * 14 Tage) ist man bei 23,6 mBTC. Wer mag, kann selber mit der Formel spielen. Jetzt lohnt sich der Mathe-Unterricht endlich mal😉

    Trotzdem geil, ich wollte schon immer mein eigenes Geld produzieren. Es war mir aber stets zu blöd, in DE mining zu betreiben wegen den abnormalen Stromkosten.

    Jetzt tue ich es indirekt (mit einem kleinen Verlust wie es aussieht).

    Lieben Gruß an alle

  16. Felix Vögele // 26. September 2014 at 12:58 // Reply

    Die Berechnungen im Artikel haben sich auf das Schürfen von Altcoins (Scrypt) bezogen. Hier ist eine Difficulty-Steigerung zwar auch vorprogrammiert, aber nicht so extrem wie beim Bitcoin-Schürfen.
    Es werden in Zukunft neue Tools, die das Trading verbessern sollen, und das “merge-mining” mit gewissen Coins angeboten, was dazu führen sollte, dass die Rentabilität konstant bleibt oder nur leicht fällt. Warten wir es ab!

  17. Die Erfahrungen der letzten Monate haben gezeigt, dass man die Steigerung der Schwierigkeit nicht “berechnen” kann. Es kommt SEHR auf den Zeitpunkt an, WANN man einsteigt.
    Im Moment z.b. sinkt die Rechenleistung fast täglich. Könnte daran liegen, dass viele private Miner aussteigen. Ich z.b. mit meinen Neptune´s auch.
    Genesis bietet das (viel interessantere) Scrypt-Mining an – auf Wunsch mit automatischer Umwandlung in BTC. UND DAS IST DER BURNER. Ein echter Geheimtipp. Sämtliche Scrypt-Miner verspäten sich übrigens oder sind ein einziges Fiasko (siehe KNC Titan). Davon könnte man jetzt profitieren, wenn man denn will.

    • Felix Vögele // 30. September 2014 at 16:59 // Reply

      Die KNC Titans wurden letzte Woche ausgeliefert. Und scheinbar produzieren sie ordentlich Coins, wie dieses Video zeigt:

  18. You can share this code with other people that want to get account with Genesis Mining. Each time when somebody uses affiliate code (KaohIw), that user will get discount of 2.5 % on all Hashpower packages and you will get a free upgrade of your existing Hashpower plan in the same amount for 1 year! For example, if a user uses your affiliate promo code while purchasing 10 MH/s, they will get a discount of 2.5 % on existing prices and you will get free upgrade of your existing Hashpower plan in amount of 0.25 MH/s! It is a win-win situation for both of you!Each time when somebody uses your affiliate promo code you will be notified by email with all the details.Genesis Mining wishes you Happy Mining!

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  22. Nebenbei erwähnt:

    Mit diesem Rabattcode gibt es 4% Rabatt auf jede Bestellung bei Genesis Mining: vF8WAT

  23. Marco Baumgartner // 22. March 2016 at 0:09 // Reply

    Wenn du ein paar % Rabatt möchtest, gibt einfach diesen Code bei genisis mining ein: uQ96xl
    Nichtviel aber immerhin etwas.
    Viel Spass

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  1. Genesismining ausprobiert | Alex Radeke
  2. Ist Bitcoin-Mining noch profitabel in Deutschland? | BitcoinBlog.de – das Blog für Bitcoin und andere virtuelle Währungen

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