UASF: Wie SegWit gegen das Veto der Miner durchgesetzt werden könnte

fork@@ von jiunn kang too via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Nachdem die Miner sich offenbar weigern, die Aktivierung des Protokoll-Upgrades SegWit zu signalisieren, beginnt die Entwickler-Community zu überlegen, wie sie SegWit auch gegen den Widerstand der Miner aktivieren können.

Stellt euch mal vor: Das Ökosystem Bitcoin ist einstimmig dafür, ein Upgrade auszuführen, weil es wichtige Probleme löst. Entwickler, Börsen, Wallet-Provider und Hardware-Wallets wollen das Upgrade. Doch die Miner weigern sich, es zu aktivieren. Muss das Ökosystem das nun hinnehmen? Darf es sich gar von den Minern erpressbar machen lassen?

Wir reden, natürlich, von SegWit. Jener Softfork, die Transaktion in einem neuen Format ermöglicht, das, neben einigen weiteren Vorteilen, auch ein gutes Stück mehr Kapazität auf der Blockchain mitbringt. SegWit sollte eingeführt werden, wenn 95 Prozent der Miner ihre Bereitschaft dazu signalisieren. Allerdings scheinen die Miner nicht gewillt zu sein, das zu tun.

Sitzen die Miner einem Missverständnis auf?

Als sich abzeichnete, dass es vorerst kein SegWit auf Bitcoin geben würde, hat Charlie Lee, wie bereits berichtet, versucht, es in Litecoin durchzusetzen. Doch auch dort stellen sich die Miner quer. In einem AMA (Ask Me Anythin, Frag mich was du willst) hat Litecoin-Chefentwickler Charlie Lee daraufhin den politischen Konflikt, der in der Sache liegt, auf die Spitze getrieben: Lee hat erklärt, dass die Miner gar nicht um ihre Zustimmung gefragt werden, sondern lediglich signalisieren sollen, wann sie das Update eingespielt haben, um die Softfork zu koordinieren. Und überhaupt, so Lee etwas nebulös: Wenn die Miner weiterhin nicht kooperieren, aber das Ökosystem SegWit will, dann werde es auch andere Möglichkeiten geben.

Wie diese “anderen Möglichkeiten” aussehen, hat der Litecoin-Entwickler Shaolin Fry kürzlich in der Mailing-List der Bitcoin-Entwickler skizziert. Fry beginnt seinen Beitrag damit, aufzuzählen, welche Nachteile das bisherige Verfahren hat, eine Softfork zu aktivieren, wenn 95 Prozent der Hashrate über 1.000 Blöcke Bereitschaft signalisieren müssen: Es gibt einem kleinen Anteil der Hashrate eine Vetomacht und droht damit, durch eine künftige “Upgrade Trägheit” maßgebliche Verbesserungen von Bitcoin zu blockieren.

Fry wiederholt, was Lee bereits im AMA gesagt hat: Die Methode wird “weithin dahingehend missverstanden, dass die Hash Power über einen Vorschlag abstimmt.” Er fügt hinzu, dass es schwierig sei, “dieses Missveständnis in der weiteren Community zu bereinigen.” Tatsache sei jedoch, dass Softforks “immer von den Nodes, nicht von den Minern durchgesetzt werden.” Miner “können sich natürlich ausloggen, indem sie einfach keine Transaktionen bestätigen, die die Features der Softfork benutzen.” Aber – und jetzt wird es etwas kniffelig: “Sie können keine Blöcke produzieren, die für die Softfork ungültig sind.”

Lasst uns an der Stelle kurz stehenbleiben. Was ist eine Softfork? Warum ist sie anders als eine Hardfork? Was hat das mit den Minern, mit den Nodes zu tun? Und wie kann das den Entwicklern dabei helfen, eine Softfork gegen die Miner durchzudrücken?

Vom Unterschied zwischen Hard- und Softforks

Sowohl Soft- als auch Hardforks sind Upgrades von Bitcoin, die nicht nur auf der Ebene der Software, sondern auf der des Konsens-Protokolls stattfinden, das dafür sorgt, dass alle Bitcoin-Knoten auf der Welt mit derselben Blockchain nach denselben Regeln synchronisieren. Während eine Softfork jedoch weitere Regeln hinzufügt, eliminiert eine Hardfork alte Regeln. Eine Softfork ist rückwärtskompatibel, was bedeutet, dass alte Knoten, die das Update nicht eingespielt haben, die neu eingeführten Features – wie SegWit-Transaktionen – zwar nicht verstehen, aber dennoch als gültig akzeptieren. Eine Hardfork hingegen bricht die Rückwärtskompatibilität, was bedeutet, dass alte Clients, die das Update versäumt haben, die neuen Blöcke nicht nur nicht verstehen, sondern auch als ungültig zurückweisen.

Stellt euch ein Word-Dokument vor. Wenn man eine .doc Datei produziert, kann sie von einer Vielzahl von Programmen gelesen werden. Als Microsoft jedoch das .docx-Format einführte, konnten open source Alternativen wie OpenOffice die Dokumente zunächst nicht lesen. Man könnte sagen, dass das einer Hardfork entspricht. Allerdings sind die Grenzen fließen: Zum Teil konnte man .docx-Dateien mit anderen Programmen öffnen, da das grundsätzliche Format anerkannt wurde, doch angezeigt wurde nur ein Buchstabensalat mit Sonderzeichensauce. In dem Fall würde es einer Softfork entsprechen.

Zurück zu SegWit: Die Transaktionen, die SegWit einführen soll, werden von allen Knoten als gültig anerkannt. Wirklich verstanden werden sie jedoch nur von den Nodes, die auch SegWit installiert haben. Der Plan war eigentlich, dass 100 Prozent der Miner Blöcke minen, in denen SegWit-Transaktionen in der vorgesehenen Weise prozessiert werden, während die Nodes – die User und Unternehmen – die Wahl haben, ob sie SegWit-Transaktionen ebenfalls bilden und verstehen wollen oder sich zunächst mit einem Kauderwelsch zufriedengeben.

Shaolin Fry stellt nun einen Plan auf, um eine Softfork ohne die Miner zu aktivieren. “Die hier diskutierte Alternative ist eine ‘flag day activation’ in denen Knoten beginnen, die Softfork zu einer bestimmten Zeit in der Zukunft durchsetzen. Diese Methode braucht eine längere Vorbereitungszeit als ein auf Hash power basierender Trigger, bietet aber eine Reihe von Vorteilen …”

Sobald Leute beginnen, SegWit-Transaktionen zu senden und zu empfangen, besteht für rationale Miner ein Anreiz, diese auch zu bestätigen, da die Witness – die ohne SegWit-Aktivierung ausgeklammert wird – zusätzliche Gebühren einbringt. Eine solche “User activated Soft Fork” (UASF) sei ein “win-win, denn sie schafft eine Option, die einige Leute wollen, ohne anderen Leuten etwas zu nehmen. Selbst wenn nur 10 Prozent der User ein Feature wollen, wäre es für die anderen nicht rational, ihnen dies zu verweigern, sofern die Vorteile die technischen Risiken überwiegen.”

Pro & Contra

In der Mailing-List wurde die UASF natürlich kontroves diskutiert. Manche jubeltem dem Vorschlag zu, machen lehnten ihn rundheraus ab, andere brachten Skepsis zum Ausdruck.

Jameson Loop, Ingenieur des Wallet-Providers BitGo, gab etwa zu bedenken, dass eine UASF nicht ohne Risiko sei. Wenn die Softfork per Flag Day aktiviert wird, kann jemand einen Split der Ketten triggern, indem er Transaktionen bildet, die auf der alten Chain gültig, aber auf der Softfork ungültig sind. Wenn die Softfork nur mit Unterstützung einer Minderheit der Hashrate aktiviert wird, dann, so Loop, könnte die Mehrheit der Miner zusammen die Softfork-Blöcke ablehnen, um diese abzuwürgen. Auch Core-Entwickler Luke Dashir meint, dass es ohne die Mehrheit der Hashrate möglich ist, mit einem einzigen Block die Chain zu spalten. Eine User aktivierte Softfork stelle, so Luke Dashir, die Vorteile einer Softfork gegenüber einer Hardfork auf den Kopf, da sie sich wie eine Hardfork verhält.

Chris Belcher, Entwickler von Joinmarket, findet hingegen Gedallen an der Idee. “Ich denke, UASF ist eine großartige Idee, da es den Macht-Balancen in Bitcoin gerecht wird und viel freiwilliger ist.” Belcher möche eine UASF nicht mit einer Hardfork vergleichen. Denn wenn es zu einer Fork kommt, dass also auf der einen Chain SegWit gültig und auf der anderen ungültig ist, dann wird die alte Chain vernichtet, wann immer die SegWit-Chain mehr Hashrate hat, und es kommt zu einer großen Reorganisierung der Blockchain. Anders als bei einer Hardfork wird die alte Chain schlichterdings aufhören zu existieren.

Auch David Vorrick, Entwickler von Siacoin, schätzt die Iee: “Die Hashrate folgt dem Preis eines Coins. Wenn die UASF einen höheren Preis hat, wird die andere Chain vernichtet. Wenn  die UASF einen tieferen Preis hat, kann sie dennoch existieren (auch wenn die Coins trivial auf der Mainchain gestohlen werden können).” Der Erfolg einer UASF hänge ausschließlich vom Preis ab. Alles, was man brauche, sei die Unterstützung der wirtschaftlichen Zentren. Vorrick schätzt, dass eine UASF erfolgreich sein dürfte, wenn sie die Unterstützung von 75 Prozent der wichtigsten Börsen und Zahlungsdienstleistern findet.

Tom Zander, Entwickler von Bitcoin-Classic, ist dagegen skeptisch: “Mach’ keinen Fehler; wenn eine Hash-Minderheit die Hash-Mehrheit angreift, ist das ein Angriff auf Bitcoin als ganzes. Wenn so etwas im nächsten Jahr möglich ist, werden wir erleben, wie Regierungen versuchen, Änderungen durch eine UASF durchzusetzen. Ich bin sehr froh, dass UASFs nicht funktionieren, denn dies wäre das Ende von Bitcoins freier und dezentraler Natur.”

Shaolin Fry ließ sich von solcher Kritik jedoch nicht davon abhalten, seine Idee auszubauen. Ein wenig später schlug er in der Mailing-List eine Flag-Day-Aktivierung vor.

Die Flag Day Aktivierung

Da es offenbar eine starke Unterstützung von SegWit in der Bitcoin-Ökonomie gibt, aber einige Mining-Pools die Aktivierung blockieren, schlägt Shaolin Fry vor, die Softfork auf anderem Wege durchzusetzen. Und zwar als eine User Activated Soft Fork (UASF).

“Während die Anzahl von Nodes an sich bedeutungslos ist,” so Fry, “ist der Upgrade-Trend” zugunsten SegWit signifikant. “Es auch auch recht klar, dass ein deutlicher Teil des Ökosystems Zeit und Ressourcen investiert hat, um mit SegWit umzugehen, etwa durch die Upgrades von Wallet-Codes, die Updates von Libraries und andere Arbeiten, die Zeit und Geld kosten. Darüber hinaus haben andere bereits Systeme entwickelt, die auf SegWit beruhen, haben signifikante Resourcen investiert, um Systeme zu entwickeln, die SegWit benötigen – so wie verschiedene Lightning Netzwerk Systeme. Das ist ein sehr viel signifikanterer sozialer Beweis als einen Node laufen zu lassen.”

Anstatt nun die Miner um die Aktivierung zu bitten, schlägt Fry vor, “den Code zu veröffentlichen, der die existierende SegWit Entwicklung aktiviert, ohne auf einer kompletten Neu-Entwicklung zu basieren und ohne der Hash-Power Vetorechte zu geben. Das könnte erreicht werden, wenn die ökonomische Mehrheit übereinstimmt, einen Code zu benutzen, der Blöcke zurückweist, die kein SegWit aktiviert haben. Aus der Perspektive aller existierender Witness-Nodes würden die Miner dann die BIP9 Aktivierung signalisieren. Eine solche Regel könnte 4 bis 6 Wochen vor dem Timeout von BIP9 [im November 2017, CB] in Kraft treten. Wenn große Teile der ökonomischen Mehrheit öffentlich erklären, dass sie diesen neuen Client anwenden, müssen Miner das Signal zur SegWit-Aktivierung geben, um gültige Blöcke zu produzieren.”

Was Shaolin Fry vorschlägt, ist also, dass die Bitcoin-Unternehmen die Miner zwingen, SegWit zu aktivieren, indem sie die Blöcke der Miner, die sich SegWit verweigern, zurückweisen.

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70 Comments on UASF: Wie SegWit gegen das Veto der Miner durchgesetzt werden könnte

  1. Na siehste, geht doch.

  2. > Darf es sich gar von den Minern erpressbar machen lassen?

    Da die Miner seit jeher alle Kontrolle haben, ist man erpressbar und das wird immer so sein.

    Bitcoin erfordert keine Kooperation! Das ist doch das Geniale. Wenn einfach jeder nach seinem eigenen Nutzen handelt, funktioniert das ganze Ökosystem. Die Miner haben statt dessen den Schwanz eingezogen. Die Kriese hätte vor 1-2 Jahren schon einfach vorbei sein können mit einem Konferenztelefonat der Miner und einem zwingenden Fork, dem alle hätten folgen müssen.

  3. ..noch ausgeglichener wäre natürlich, wenn du schon das Wort “zwingen” benutzen musst, daß du darauf hinweist, daß die Miner vorher den absoluten Großteil der User dazu “zwingen” wollten, kein segwit zu benutzen.

    – und wenn man die netzwerkknoten zählt, hat man 98% bitcoin coreNodes(60%segwit),2%BU.
    Das ist mehr als signifikant.

    Gruß,Peter.

    • Tony Ford // 16. March 2017 at 16:51 // Reply

      Welch Bitcoiner betreibt denn Heute noch eine Full Node?
      Und von Denen die eine Full Node betreiben, wie viele davon interessiert dieses Politikum?

      Der Run auf Dash & Co. sowie die sinkende Dominanz des Bitcoin zeigt meiner Meinung nach eine eindeutige Sprache, dass eben ein zunehmendes Maß an Unzufriedenheit vorhanden ist.

      • Jeanette // 16. March 2017 at 22:25 //

        ICH!
        Genauer gesagt, seit heute betreibe ich sogar zwei Full Nodes!
        Einer Core und einer Classic.
        Und mich interessiert das Thema durchaus.

      • @Jeanette
        Interessant. Du gönnst Dir also zwei gegensätzliche Stimmen? Verstehe mal diese Logik…
        An sich ist das doch das beste Beispiel, dass die Anzahl der Nodes irrelevant ist, da man mit einem VPS oder billigen Server mehrere hundert Nodes betreiben könnte, alle auf unterschiedlichen IPs. Mit IPv6 ist dies noch extremer…

        Und die Mehrheit der User interessiert sich doch gar nicht für dieses Politikum oder ist sich dessen gar nicht bewusst. Software wird eben upgedated, sobald es eine neue Version gibt. Und ein Splash-Screen mit einer Abstimmungsmöglichkeit ist mir jedenfalls nicht bekannt.

        Die einzigen, die nur auf SegWit beharren, ohne eine OnChain Skalierbarkeit zu ermöglichen, sind Unternehmen, die sich Profite davon versprechen. Lasst uns beides haben, das Bessere System wird sich dann zwangsläufig durchsetzen. Wenn sich herausstellt, dass Lightning wirklich so toll, billig und skalierbar ist, wird es sich für die meisten Transaktionen durchsetzen. Wenn wir (die User) aber Lightning aufgezwungen bekommen, weil OnChain Transaktionen einfach unermesslich teuer werden und es sich herausstellt, dass es das deutlich schlechtere System ist? Es wäre so einfach, beide Lösungen (SegWit+Lightning & variable Blocksize) parallel gegeneinander antreten zu lassen…

        Eine UASF ist in meinen Augen eine Hardfork und bringt für beide Lager unabsehbare Risiken.

      • Jeanette // 17. March 2017 at 20:54 //

        @Paul:
        nein, ich habe nur eine Meinung. Leider gibt es keinen Client, der dieser entspricht:
        Ich bin für 2MB Blöcke und für SegWit!
        Mir ist bewusst, dass ich mich hier zwischen die Lager stelle. Vielleicht kommen beide irgendwann zur Einsicht, dass dies ein guter Weg sein könnte…

      • @Jeanette
        OK, kann ich sehr gut nachvollziehen. Warum dann aber wieder für ein hartes Limit von 2MB, wenn man bereits jetzt sieht, wie schwer Änderungen machbar sind? Wäre es nicht sinnvoller, eine nachhaltige Skalierbarkeit zu unterstützen? Ich meine nicht unbedingt BU, aber eine Debatte um eine nachhaltig skalierbare Blockgröße je nach Bedarf sollte geführt werden.

        Mir persönlich gefällt der Ansatz bei Monero ganz gut. Ein Miner “darf” einen Block erstellen, der den Median der letzten 100 Blöcke um maximal 10% überschreitet. Erstellt er einen noch größeren Block, verringert sich die Blockvergütung bis hin zu 0, falls er einen deutlich größeren Block erstellen möchte. Es kommt allerdings zwangsläufig zu einer Balance, die alle Miner zusammen finden. Ob das die beste Lösung ist, ist für mich offen. Allerdings möchte ich zumindest eine Debatte um langfristige Onchain Skalierbarkeit, statt alles auf Offchain zu setzen. Denn Offchain hat mit dem ursprünglichen Bitcoin Gedanken erst einmal gar nichts zu tun, während die Blocksize nur ein kleines Detail am Rande ist und sein sollte.

    • Hm, bin mir nicht sicher, ob das wirklich ausgeglichener gewesen wäre. In der Regel ist “zwingen” aktiv zu verwenden, im Sinne von “zwingen zu … “. Ein passives zwingen – “zwingen, nicht zu …” ist eigentlich verbieten / blockieren.

      Die 99 Core Nodes Rate ist nur eine von mehreren verfügbaren Statistiken. Andere gehen eher von 85-90 Prozent aus. Sich da auf die eine zu konzentrieren, ist nicht eben ausgeglichen 😉

      (aber an sich spielt die Node-Anzahl wg. Sybill Angriffen sowieso keine Rolle – und ich denke auch, dass es egal ist, wie viele Leute etwas wollen – wenn der Rest es ihnen gestatten kann, ohne etwas zu verlieren … )

  4. Tony Ford // 16. March 2017 at 16:45 // Reply

    Witzig finde ich, dass man Einerseits die HardFork auf 2 MB wegen der Risiken ablehnt, nun aber selbst über ähnlich riskante Maßnahmen nachdenkt.

    meiner Meinung nach eine unkalkulierbare Geschichte, die am Ende in einer ungeplanten Hardfork münden könnte, u.a. wenn die verprellten Miner sich zusammenschließen und Blöcke nach Bitcoin Unlimited Blöcke minen. Es ist davon auszugehen, dass ein nicht kleiner Teil diesen Blöcken folgen würde und man dann zwei Bitcoins hätte, denn ich denke nicht, dass so wie die Nodes signalisieren, quasi 85% Pro Bitcoin Core sind.

    Wenn dann die BU Miner besonders clever wären, würden sie anschließend SegWit akzeptieren und dann gäbe es wenig Gründe warum man Core weiter folgen müsste.
    Zumal letztendlich BU die Entwicklungen von Core, Blockstream, etc. übernehmen könnte ( Stichwort Open Source )

    Aber allein schon der Gedankengang gegen die Miner agieren zu wollen ist schon ziemlich fragwürdig. Man sollte sich besser mal die Frage stellen, weshalb die Miner sich quer stellen.
    Mit einer Hardfork auf 2 MB wäre SegWit längst aktiviert und die Diskussionen überflüssig.

    • @Tony Ford
      Genau das verstehe ich auch nicht, danke @Name required für diesen Hinweis und genau das ist der Punkt. Ich bin nicht gegen SegWit, aber das LN müsste sich erst beweisen. Es ist so einfach, beides zu implementieren… Statt jetzt eine unkalkulierbare, harte “Soft”fork gegen die Miner (die übrigens seit den Anfängen die größte Macht haben und im Gegenzug das Netzwerk sichern) durchzudreschen, könnte man einfach an einer sinnvollen, variablen Blocksize (ähnlich wie bei Monero, aktuell wird aufgrund der erheblich größeren RingCT Transaktionen daran gearbeitet: https://github.com/JollyMort/test/issues/2 ) arbeiten und diese mit einer HF, zusammen mit SegWit durchführen.

      Bei einer solchen Lösung rechne ich mit >90% Zustimmung der Miner und wir hätten diesen sinnlosen Patt überwunden.

    • “…weshalb die miner sich quer stellen…”
      Könnte daran liegen, dass sie selbst Nutznießer großer Blöcke würden:
      1. Da kleinere Miner früher oder später vom Markt verdrängt werden = mehr Macht für die Großen Miner
      2. höhere Gebühren für Transaktionen absahnen weil durch deren Veto bis jetzt, die Blöcke voll sind. Wie es ohne deren Vet aussehen würde, kann zur Zeit niemand genau beantworten.
      3. Lightning könnte Gebühren für Miner auch in Zukunft gering halten. = schlechter aus Sicht der Miner.
      4. Trotz leerer werdendem Mempool, sinken die Gebühren zur Zeit sogut wie garnicht.

  5. Tony, bedenke, dass der Minderheitenteil nach dem Fork eine unbenutzbare Währung hat, weil die Hashrate gesunken ist. Wenn der Split 80/20 ist, dann muss die Minderheit 10 Wochen mit 20% der Transaktionskapazität leben.

    Dieser Mechanismus erzwingt eigentlich saubere Forks, wenn man weit über 50 (aber weit unter 100!) ist. Der Minderheitenanteil ist einfach im Eimer und muss auch wechseln.

    Es gibt dann also keine 2 Coins sondern nur eine.

    • Tony Ford // 16. March 2017 at 19:10 // Reply

      Naja ich denke dass Miner eine solche Hardfork entsprechend planen würden.

    • Name required // 16. March 2017 at 22:59 // Reply

      Es kann durchaus zwei Coins geben. Siehe Ethereum und Ethereum Classic.
      Von daher sollte man sich einfach einigen. Und zwar auf größere Blöcke, anstatt solcher Spielereien wie Segwit. Lieber einmal eine ordentliche Hardfork, als so ein Herumgedoktore mit Sideschains und Co. Stattdessen kann man die Altcoins als “Sideschains” nutzen.

  6. Wenn nicht vorab klar ist, dass eine große Mehrheit der Hashrate mitmacht, ist UASF in meinen Augen ein Spiel mit dem Feuer.

    Zum einen, weil es im Falle einer Hashrate Minority zu einem Chain Split führen kann, denn die SegWit Fraktion verliert (weil kleinere Hashrate).

    Zum zweiten aber, weil sie damit die Miner gegen sich aufbringen. UASF ist ein klares Signal an die Miner. Der UASF Vorschlag war der Tropfen in’s Faß, der Jihan veranlasst hat, mit Antpool BU zu signalisieren. Ein akzeptierter BIP für UASF könnte weitere Miner in die Arme von BU treiben. Wenn noch 1-2 Miner wechseln, dann signalisiert die Mehrheit der Miner BU – und dann gibt’s tatsächlich keinen Ausweg aus der Situation mehr.

    • Stimme weitgehend zu. Kurze Anmerkungen: UASF ist nützlich als Verhandlungsinstrument. Wenn ihr Miner das, dann wir, Developer + Unternehmen dies. Kann gut sein, um Miner in Schach zu halten, nichts verrücktes zu tun. Passt dementsprechend gut zu BU, weil sie auch mit BU nichts verrücktes machen können, sondern versuchen müssen, das Ökosystem von der Fork zu überzeugen. Wenn nun noch 1-2 Miner wechseln, passiert erstmal gar nichts.

      • Name required // 17. March 2017 at 11:09 //

        @ Christoph & John Doe:

        Die 1-2 Miner, die UIhr meint sind in Wahrheit aber Pools (aus vielen kleinen Minern, die gemeinsan an der Lösung der Aufgabe arbeiten):

        https://en.bitcoin.it/wiki/Pooled_mining
        https://en.bitcoin.it/wiki/Comparison_of_mining_pools

        Nur der Vollständigkeit halber, um die Terminologie zu klären und mitlesenden Anfängern die notwendigen Infos zu geben.

      • Guter Punkt. Man übersieht schnell, dass Pools auch nur Pools von vielen Minern sind.

      • @Christoph
        Nicht unbedingt ein Zusammenschluss vieler Miner, sondern oft ein großes Unternehmen. Genau wissen das nur die Pools selbst. Die großen Pools versuchen zwar durch Statistiken Offenheit zu propagieren, doch ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selber gefälscht habe.
        Bitmains 140 Megawatt Rechenzentrum ist da (wahrscheinlich) nur ein Tropfen auf dem heißen Stein… https://twitter.com/cnledger/status/793675026402717698

        Die Macht liegt in der Tat bei den großen Minern und diese können sich absprechen. Denen liegt aber auch am meisten daran, dass der Bitcoin(preis) sich entsprechend entwickelt, während Dienstleister wie Bitpay, Coinbase, Blockstream & Co. an Offchain Lösungen oder anderen Dienstleistungen rund um Bitcoin ihr Geld verdienen möchten…

  7. Name required // 17. March 2017 at 11:27 // Reply

    Und noch zur Ergänzung:
    Die eigentlich beste (demokratischste) Variante wäre, wenn alle Miner auf P2Pool umsteigen würden:

    https://en.bitcoin.it/wiki/P2Pool

    Denn da ist die Abhängigkeit vom Pool-Betreiber deutlich geringer. Mann kann dann beispielsweise während einer Runde den Pool wechseln und verliert nicht die bis dahin gefundenen Shares.
    Auch kann man “relativ” einfach eine eigene Node aufsetzen und sich damit mit einer eigenen Wallet dem Netzwerk anschließen und so ebenfalls seine Stimme als Miner noch unabhängiger abgeben. Denn bei den “konventionellen” Pools delegiert man diese Entscheidung ja an den Pool-Betreiber und einen eigenen konventionellen Pool aufzusetzen ist derzeit ja so gut wie aussichtslos, weil man sicher nicht die notwenige Größe hat, um überhaupt jemals einen Block zu finden.

    • Name required // 17. March 2017 at 11:48 // Reply

      “Denn da ist die Abhängigkeit vom Pool-Betreiber deutlich geringer. Mann kann dann beispielsweise während einer Runde den Pool wechseln und verliert nicht die bis dahin gefundenen Shares.”

      Um die Abgrenzung zu herkömmlichen Pools besser hinzubekommen, müßte man eigentlich schreiben:
      “Denn da ist die Abhängigkeit vom Node-Betreiber deutlich geringer. Man kann beispielsweise während einer Runde die Node (innerhalb des P2Pool-Netzwerks aus vielen verschiedenen, zusammengeschlossenen Nodes) wechseln und verliert nicht die bis dahin gefundenen Shares.

      Aber momentan scheint P2Pool nicht angesagt zu sein …

      • “Aber momentan scheint P2Pool nicht angesagt zu sein …”
        Wie bereits oben geschrieben gibt es wohl nur wenige “kleine” Miner. Wie in jeder Branche hat sich das Mining (leider?) professionalisiert und konzentriert. Zum einen benötigt man spezialisierte Hardware, zum anderen einen möglichst günstigen Strompreis. Ersteres lohnt sich in der Entwicklung nur bei entsprechenden Stückzahlen. Warum sollte man diese verkaufen, wenn man sie selbst in einem möglichst auf Stromkosten und Kühlung optimierten Rechenzentrum aufstellen kann? China, Texas, Kanada, …

  8. Der Strompreis zum minen ist nicht zu hoch, die Hardware ist zu unproduktiv oder dieses gerechne zu kompliziert. Im Prinzip sollen die doch nur die Transaktionen bestätigen, diese werden dann in die Blöcke geschrieben und dafür werden sie belohnt, oder hab ich was übersehen?
    Ich finde es sollte ein Gerät geben, dass sich jeder nach Hause stellen kann und sofort beginnt Bitcoins zu generieren. Zusätzlich hat das Teil gleich ein sinnvolles Bedienfeld, mit vom Netz getrennten Tresor und normalen Wallet, irgendeinen nützlichen Dreck soll das Teil halt können. Im Idealfall stellt dieses Gerät dann den einfachen sicheren Ersatz für Banken dar und ein neues Zeitalter kann beginnen:D
    Also in 50 Jahren möchte ich, dass dieses Gerät Handygröße besitzt.

    • Tony Ford // 17. March 2017 at 20:45 // Reply

      Du hast den Reward von 12,5 BTC je Block übersehen, d.h. die Schöpfung neuer Bitcoins.
      Gäbe es keinen Reward, d.h. keine neuen Bitcoins, läge auch der Aufwand wesentlich niedriger.
      Da die Eintrittsbarrieren relativ niedrig sind, bemisst sich der Aufwand im Regelfall nahe des Reward + Gebühren.

      • Langfristig ist dieses Feature aber nicht am Start

      • Tony Ford // 18. March 2017 at 5:23 //

        langfristig nicht, doch auf Sicht der nächsten Jahre wird uns der Reward auf jeden Fall noch beschäftigen.

      • Warum wurde das Halving eingeführt? Weil am Anfang der Anreiz, dass Miner sich über Fees von (fast) nicht existierenden Transaktionen finanzieren undenkbar wäre. Mit dem Halving wurde ein Kompromiss geschaffen, dass die Miner ihre immer kleineren Block Rewards durch die Fees (mehr als) wieder wett machen können. War Satoshis Intention, dass die Block Size für immer und ewig auf 1MB beschränkt bleibt und die Miner immer weniger daran verdienen, weil sich der Block Reward verringert?

    • Tja, so funktioniert der Bitcoin nicht.

      Vereinfacht gesagt, sucht ein Miner nach einem Hash des letzten Blocks + unbestätigter Transaktionen + Zufallszahl, der bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Diese Voraussetzungen passen sich in etwa alle zwei Wochen automatisch an, damit egal wie viele Miner wie viele Hashes generieren, ein Block immer in etwa alle 10 Minuten erstellt wird. Das wird Difficulty genannt und steigt (oder sinkt) falls im Schnitt Blöcke schneller oder langsamer gefunden wurden als besagtes 10 Minuten Ziel. Im Bitcoin wird dies grob gesagt durch die Nullen am Anfang eines Hashes dargestellt, wie man z.B. hier schön sehen kann, aktuell haben sie alle mindestens 17 Nullen am Anfang: https://btc.com/

      Bitcoin verwendet als Algorithmus für den Hash die Funktion sha256, und zwar doppelt, um Kollisionen praktisch unmöglich zu machen. Denn ein Hash besteht immer aus einer festen Anzahl von Zeichen, sha256 aus 64. Man kann jede beliebige Zeichenkette “hashen” und bekommt immer einen Hash mit der Länge 64.
      Beispiele:
      “bitcoin” -> “6b88c087247aa2f07ee1c5956b8e1a9f4c7f892a70e324f1bb3d161e05ca107b”
      “bitcoin.” -> “0afb8eabf18a97beba4f74b0a5c3b7268a14710a810d368a9e7a2d936b46f221”
      “bitcoin!” -> “6f68a675c916b4ced677b777d6e790a80bc9c84d6ea0bfdccb1b1984253a8cc1”

      Man sieht, die Hashes unterscheiden sich deutlich, obwohl die Ausgangszeichenfolge fast identisch ist. Leider hat Satoshi damals nicht bedacht, dass sha256 sich relativ einfach ins Silizium eines speziellen (ASIC) Chips brennen lässt und diese Chips können zwar nichts anderes als sha256, das aber als eine Art Inselbegabung besonders gut. Aktuelle Chips schaffen mehrere Terahashes pro Sekunde(!), also Billionen von Hashes: https://www.bitcoinmining.com/bitcoin-mining-hardware/

      sha256, dazu doppelt hintereinander durchgeführt gilt als sicher und ich gehe nicht davon aus, dass es zumindest vor potenten Quantencomputern zu Sicherheitsbedenken dabei kommt. Allerdings ist man mit handelsüblicher Hardware um Potenzen schlechter gestellt als ASIC Miner und benötigt pro Hash deutlich mehr Strom. Aktuell liegt die gesamte Hashrate im Bitcoin Netzwerk bei knapp 4 ExaHashes pro Sekunde, was eine Zahl mit 18 Nullen ist. Und alle ca. 10 Minuten ist einer dieser Hashes der “Richtige” und der glückliche Miner bekommt den gesamten Block Reward von aktuell 12,5 BTC + Gebühren aller Transaktionen, die er in den Block gepackt hat. In Mining Pools bekommt jeder einen Anteil, je nach seiner beigetragenen Hashrate.

      Es gibt Möglichkeiten, wie man ASIC Mining erschweren kann, z.B. durch Verkettung verschiedener Hashfunktionen, die ihre spezifischen Schwierigkeiten haben (z.B. hoher Speicherbedarf, schwer lösbare mathematische Funktionen), so dass alleine die Entwicklung eines ASIC Chips so teuer wäre, dass es sich nicht lohnt, zumal man sich nicht sicher sein kann, ob man einen Chip mit nennenswerten Vorteilen gegenüber herkömmlicher Hardware hinbekommt. Allerdings ist eine derart zentrale Änderung beim Bitcoin utopisch, wenn man sich die aktuelle Situation um die relativ simple Vergrößerung der Blöcke anschaut.

      Die meines Wissens effizienteste öffentlich verfügbare Hardware ist der AntMiner S9 mit einem Verbrauch von 0,098 W/Gh. Man kann den Gesamtverbrauch nur schätzen, aber selbst wenn alle Miner mit der neuesten Hardware “arbeiten” würden, hätten wir aktuell einen Verbrauch von mehreren 100 Megawatt im ganzen Netzwerk. Und da Mining Hardware nicht gerade billig ist, sind noch sehr viele deutlich ineffizientere Miner beteiligt. Ob das viel oder wenig ist im Vergleich zum bisherigen Finanzsystem ist auch schwer zu sagen, denn das ist auch nicht gerade Effizient. Ich warte auf jemanden, der sich einer Doktorarbeit zu einem dieser Themen annimmt 😉

  9. Naa du Schreibtischtäter, Mister Bergmann. Was sagst du jetzt wo sich die Börsen ausgesprochen haben dass BTU ein Altcoin sein wird und nicht das original Bitcoin bei einem möglichen Hardfortk?
    Ihr seid am Ende. Finito. Fertig.

    Ihr (Dieser Blog hier, Roger Ver, r/btc..uva) seid ein Krebsgeschwür. Der Bitcoin setzt sich aber gegen diese ständigen Zentralisierungsversuche und Propaganda erfolgreich zu wehr.

    Bitcoin XT war gescheitert. (Du Bergmann warst dafür)
    Bitcoin Classic war gescheitert (Du Bergmann warst dafür)
    jetzt wird Bitcoin Unlimited scheitern (kaufe dir paar Taschentücher zum heulen)

    • Emil Nolte // 18. March 2017 at 12:19 // Reply

      Entspann’ Dich mal. Es geht hier nicht darum, jemanden fertig zu machen, sondern produktiv miteinander zu diskutieren. Es gibt manchmal verschiedene Ansichten, und Christoph nimmt eben öfter die Position des Advocatus Diaboli ein. Die Skalierungsdebatte wird irgendwann eine Lösung finden und die muss und sollte nicht zwangsläufig in einer weitreichenden Spaltung der Community enden.

      Christoph handelt meiner Auffassung nach aus Überzeugung, liefert oft gute Argumente und ist auch für Gegenargumente offen. Ihn mit /r/BTC oder Roger Ver in einen Topf zu werfen, halte ich für unfair und sehr weit hergeholt.

      • Da ich gerade am Rechner sitze: Vielen Dank!

        Ich muss die Sache mit den Töpfen ein wenig kommentieren:

        Wäre es ok, wenn wir r/bitcoin mit Al Ban in einen Topf werfen? Zum Beispiel hier: https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/5zgt72/bitcoiners_make_no_mistake_even_though_it_is_very/ (obacht! Kommentare sind nach “kontrovers” sortiert, weil das selbst für die r/bitcoin communiy zuviel ist Und obacht! Ist ein Sticky, so dass es jeder lesen kann!).

        Und ja, man sollte mich nicht mit Roger Ver in einen Topf werfen. Roger hat nämlich viel größere Eier als ich. Ich stimme nicht allem zu, was er sagt und macht, finde manches auch zweifelhaft, aber dass er, anstatt in Altcoins abzuwandern oder sich auf seinen Bitcoins auszuruhen, sich jeden Tag den übelsten Beleidigungen und Verleumdungen aussetzt, um für seine Meinung einzustehen – dafür bewundere ich ihn. Könnte ich nicht. Ich wäre schon lange eingeknickt.

      • Emil Nolte // 18. March 2017 at 13:12 //

        Roger Ver ist ein klassischer Soziopath. Deine Beschreibung stimmt insoweit, ich kann das aber absolut nicht als Inspiration sehen. Und austeilen kann er selber ganz gut.

        Der Sticky gibt sehr gut wieder, warum viele Bitcoiner überhaupt erst mit Bitcoin angefangen haben und jetzt auf den Barrikaden stehen, wenn “ihr Baby” (mal wieder) angegriffen wird.

        Mir ging es bei meinem Kommentar bzgl. Al Ban um den Ton, nicht unbedingt um den Inhalt. 😉

      • Ja, ich stimme dem Sticky in sehr vielem zu. Dieser Teil des Inhalts ist nicht das Problem. Die Wendung hin zu “Wir müssen Krieg gegen alle führen, die ausscheren” finde ich ekelhaft. Liegt vielleicht alles daran, dass ich die Blocksize-Sache nie als Angriff, sondern als Upgrade-Versuch verstanden habe. Außerdem ist diese Haltung, wie ich Joerg auch schon gesagt habe, die beste Garantie um Bitcoin durch eine Hardfork in die Bedeutungslosigkeit zu ballern. So, wie es derzeit steht, wird Bitcoin vermutlich den ersten Rang in der Marktkapitalisierung verlieren, wenn es eine Hardfork mit zwei Chains + Panik gibt.

        Was wir brauchen, ist Einigkeit und Konsens, vielleicht sogar einen “Emerging Consensus”, anstatt alle, die gegen die eigene Meinung sind, als Feind von Dezentralisierung, Bitcoin und Freiheit hingestellt werden. Diese Haltung ist eine Garantie fürs Scheitern.

        Ob Roger ein Soziopath ist, kann ich nicht sagen. Ich habe ihn einmal getroffen und fand ihn mäßig sympathisch. Aber ich habe auch nicht wirklich viel mit ihm geredetet. Ich bin, wie gesagt, längst nicht mit allem einverstanden, was er macht, bin aber dankbar, dass er ein Forum aufrechthält, dass eine permanente Opposition zu r/bitcoin abgibt. Der Hass, der ihm entgegenkommt, weil er ein Forum der freien Meinungsäußerung bereitstellt und mit seinem Eigentum – seinem Mining-Pool – die Software verwendet, die er verwenden möchte – dieser Hass ist maßlos und zum Fremdschämen.

        Ich kann mir diese hasserfüllte Fixierung auf ihn nur durch Autoritätshörigkeit erklären (Wenn Gott die Welt erschaffen kann, muss es auch einen Teufel geben, der sie vernichten kann).

      • Bergmann schreibt: ”anstatt in Altcoins abzuwandern oder sich auf seinen Bitcoins auszuruhen, sich jeden Tag den übelsten Beleidigungen und Verleumdungen aussetzt, um für seine Meinung einzustehen – dafür bewundere ich ihn.” (Roger Ver)

        Das ist ja das üble. Er lässt uns Bitcoiner nicht in Ruhe. Er könnte doch ein eigenen Alternativen Coin gründen welches so funktioniert wie er es sich vorstellt. Aber nein, er weiß das es nichts nutzen und wertlos sein würde, er will den existierenden original Bitcoin durch Zentralisierung übernehmen. Durch seine 300.000 Bitcoins die er früh gekauft hat, hat er genug Munition für seine Schlacht. Damit kauft und besticht er so manche. Die Miner an sich handeln nicht ideologisch, die haben nur Interesse an größeren Transaktionsgebühren. Da treffen sich also 2 zusammen. Roger Ver und Jihan Wu.

        Dazu kommen noch Staaten und Regierungen die ihre Macht bedroht sehen und gegen den Bitcoin gesetzlich vorgehen, zaubern sogenannte Antiterror Gesetze aus den Ärmel, regulieren wo es geht (Tauschbörsen usw).

        Aber wie du selbst weißt genügen all diese Schritte nicht um Kryptowährungen aufzuhalten. Ihr könnt sie lediglich in ihrer Entwicklung verlangsamen und VERSUCHEN es in eine euch genehme Richtung zu lenken. Und das ist euer Job, der der gekauften Journalisten 😉

        ” Der Auftsieg von Kryptowährungen kann verlangsamt, aber nicht aufgehalten werden.”
        https://bitcoinblog.de/2017/02/27/anstatt-sich-zu-wehren-sollten-europaeische-regulierer-innovativ-sein/

      • Zitierst du einen Artikel von mir, um zu belegen, dass ich gekauft bin – oder um zu belegen, dass es sich lohnen könnte, Journalisten zu kaufen?

        Zu Roger. Warum sollte er das tun? Der Kerl hat Anfang 2011 einen Großteil seines Vermögens in Bitcoin gesteckt, weil er die Idee einer dezentralen Währung geil fand. Aus demselben Grund habe ich Mitte 2013 angefangen darüber zu schreiben. Warum sollte Roger nun einen Teil seiner Bitcoins dafür ausgeben, um dafür zu sorgen, dass der Rest wertlos wird?

        Und ja, Kryptowährungen werden nicht aufgehalten werden. Ihr Siegeszug wird verlangsamt – das passiert bereits – oder die Bewegung wird in Coins umgeleitet, die entweder weniger anonym sind (Ethereum), die Struktur von Banken reproduzieren (Dash) oder durch zuviel Anonymität ein Komplettverbot provozieren (Monero).

        Das ist die Situation, in der wir sind. Wenn Leute wie du alle, die für Lösungen eintreten, die seit Jahren im Gespräch sind, als Feinde beschimpfen, tust du vor allem den Leuten, die wirklich gegen Kryptowährungen sind, einen Riesengefallen. Aber das merkst du natürlich nicht. Da es bei dir ja nur deine Seite und die Feinde gibt.

      • Zitat: ”Zitierst du einen Artikel von mir, um zu belegen, dass ich gekauft bin – oder um zu belegen, dass es sich lohnen könnte, Journalisten zu kaufen?”

        Nein ging es darum dass du es selbst geschrieben hast dass man Kryptowährungen nur verlangsammen könnte sie aber nicht aufhalten.

        Zitat: ”Warum sollte Roger nun einen Teil seiner Bitcoins dafür ausgeben, um dafür zu sorgen, dass der Rest wertlos wird?”

        Wie kommst du darauf? verdrehst mir die Wörter? Ich meinte nur er setzt seine Bitcoins für eine Zentralisierung von Bitcoin ein.

        Wenn er aber einen Eigenen Coin gründen würde, würde SEIN COIN nichts nützen weil die Community ihn nicht folgt.
        Das ist der Grund warum er kein eigenen Altcoin gründet sondern den original Bitcoin angreift.

        Wem erzähl ich das. Werden uns nie einig. Du hast andere Interessen. Punkt

      • Ist dir die Ironie bewusst, mich permanent als gekauften Journalisten / Bitcoin-Feind zu beleidigen, aber zugleich meine Artikel zu zitieren, wenn sie dich bestätigen?

        Wenn ich es richtig verstehe, ist “Zentralisierung von Bitcoin” also ein Selbstzweck für Roger Ver?

      • ”mich permanent als gekauften Journalisten / Bitcoin-Feind zu beleidigen”
        Ist gekauft eine Beleidigung? Jeder arbeitet für jemand.

        ”Wenn ich es richtig verstehe, ist “Zentralisierung von Bitcoin” also ein Selbstzweck für Roger Ver?”
        Jetzt wirst du aber lustig. Du verstehst mehr als genug. Nur ist es so dass du dein Wissen missbrauchst. Es dient nicht den Interessen der Weltbevölkerung.

      • Hach ja, natürlich bin ich ein gekaufter Journalist, so gesehen, ich schreibe für Bitcoin 🙂

        Um dem Missbrauch meines Wissens abzuhelfen: Was will Roger Ver deiner Meinung nach? Einfach schreiben, ohne mich zu beleidigen.

      • Frag du ihn doch was er will. Schließlich hast du ihn doch persönlich getroffen. Kein Wunder dass du all seine Vorhaben unterstützt. Es war auch einer von “eure Seite” Gavin Andresen, die sich damals mit CIA getroffen hat. Seit dem sind diese Konterrevolutionsversuche (Bitcoin XT usw) angeführt von Mike Hearn und Gavin Andresen erst losgegangen. Der Roger Ver mischt in diesem Geschäft mit solange er die Hose dabei anhaben darf. Den Minern (Jihan Wu) sind solche spielchen egal, die wollen nur Profit (höhere Transaktionskosten). Dadurch dass Segwitt blockiert/verzögert wird, haben diese Herren da oben ein zusätzliches Argument zu sagen: seht her Bitcoin ist lahm und teuer. Ihr Schreiberlinge habt dann in dieser Zeit eine “Bitcoinalternative” nach dem anderen raus gehaut. (Ripple,Monero,Dash,Etherum) Alle in den Himmel gelobt. Den Bitcoin konnte trotzdem keiner gefährlich werden.
        Alle eure Versuche sind gescheitert. XT, CLASSIC, jetzt BU.
        Jetzt habt ihr eins auf die Mütze von den Börsen selber bekommen, BU wird als Altcoin behandelt solltet ihr HF machen. Ich gehe davon aus dass diese Spielchen an sein Ende gelangt sind, Segwitt bald aktiviert wird, Die Transaktionsgebühren sinken und Performance gesteigert wird.

        Ich bleib optimistisch. 😁

      • @Al Ban
        Wenn Du Roger Ver und den größten Minern bösartige Absichten unterstellst, aber nicht sagen kannst, was diese wollen… Sag uns doch wenigstens bitte, was Blockstream will, denn dort ist die Entwicklung Cores fast komplett zentralisiert. Und diese werden von Blockstream bezahlt, die sitzen auf über $100M Investment und werden das (wahrscheinlich) nicht in Immobilien angelegt haben, sondern bezahlen die Core Entwickler.

        Das Lightning Netzwerk könnte sich für einige Anwendungen beweisen, könnte aber genauso gut komplett scheitern. Immerhin muss sowohl der Sender als auch der Empfänger JEWEILS die gewünschte Summe commiten. Diese Transaktion wird dann OnChain als offener Payment Channel propagiert und die jeweiligen Zustände können OffChain aktualisiert werden, solange die Gesamtsumme der Akteure stimmt. Man kann dann auch über weitere Personen eine Route erstellen, wenn man keinen offenen Channel mit besagter Person hat, aber über ein paar Ecken. Diese müssen dazu jeweils online sein und diese Möglichkeit eröffnen…

        1. Wie soll das den Armen, die Du ansprichst überhaupt helfen können? Wenn sie mal irgendwo z.B. durch Klickworking ein paar Satoshi verdienen, müssen sie, um diese zu empfangen, einen offenen Payment Channel haben, in dem sie mindestens dieselbe Summe (OnChain) commited haben.

        2. Durch die Möglichkeit, offene Channels von bekannten Nodes zu nutzen (die permanent online sein müssen) werden sich zwangsweise Hubs bilden, die wie bei DASH den Zahlungsverkehr abwickeln und fast jede Transaktion durch ihre Hände geht. DAS wäre für mich Zentralisierung.

        Deshalb bin ich durchaus für die Aktivierung von SegWit, aber nur zusammen mit einer langfristigen OnChain Skalierbarkeit. Dann soll sich die bessere Lösung behaupten oder beide nebeneinander für verschiedene Anwendungen genutzt werden. Mein Node bekommt kein Upgrade, denn ich möchte nicht als Stimme “für SegWit” und auch nicht als “für BU” gewertet werden, weil beides jeweils nur ein faules Ei für sich ist…

        Bitte korrigiere mich, falls ich falsch liege. Aber nur mit Argumenten oder Erläuterungen, sonst kannst es Dir sparen.

    • Was soll erstmal wieder dieser Hass?

      Natürlich gäbe es im Falle eines Netzwerk Splits einen “neuen” Coin und BTC wäre weiterhin BTC. Das war schon immer so, seit es Open Source Software gibt. Falls beide Lager nicht zu einem Kompromiss kommen (was nicht wünschenswert ist), ist dann eben die Frage, welcher Ansatz besser skaliert und im Endeffekt Coin sich auf Dauer durchsetzt. Wünschenswert wäre, dass beide Ansätze auf einer Blockchain gegeneinander konkurrieren…

      Es gibt in der Geschichte von OSS etliche Beispiele solcher Forks (aus verschiedensten Gründen), manchmal setzt sich der weggeforkte Ansatz durch, manchmal das Original…

      Debian < Ubuntu
      https://trends.google.com/trends/explore?date=all&q=%2Fm%2F02996,%2Fm%2F03x5qm

      OpenOffice < LibreOffice
      https://trends.google.com/trends/explore?date=all&q=openoffice,libreoffice

      Mambo < Joomla
      https://trends.google.com/trends/explore?date=all&q=mambo,joomla

      XBMC Nextcloud
      https://trends.google.com/trends/explore?date=all&q=owncloud,nextcloud

      Forks sind im Prinzip nichts Schlechtes, oft arbeiten diese sogar noch zusammen und übernehmen (teilweise) Code voneinander. Beim Bitcoin sind die Lager allerdings sehr verhärtet und es ist ein sehr spezielles OS Projekt, denn es basiert auf der Hashpower, die die Miner stellen und es geht um sehr viel Geld Dritter. Ein gefährliches Experiment, wenn Core sich für diese UASF (die im Endeffekt einer HF gleicht) und BU diese Blöcke nicht akzeptiert.

    • Zum Thema “gescheitert”… Aktuell sieht es eher nach einer Trotzreaktion der Miner aus, denn BU hat einen Peak beim Zuspruch in den Blöcken der letzten 24h erhalten, 43,8%… http://www.awesomescreenshot.com/05b69pih68

      Nicht, dass ich mir eine HF und einen Split herbeisehne, aber vielleicht lenken die Core Entwickler von ihrem Trotz mal ab und kommen neben SegWit auch einer OnChain Lösung entgegen. Obwohl ich da leider kaum noch Hoffnung habe und falls ein Split offensichtlich wird, bin ich von Bitcoin & seinem Fork weg, falls sich kein neues, kompetentes und vor allem versöhnliches Lager formt, welches den Bitcoin wirklich weiterbringen will und eine offene Debatte zulässt. Es gibt zwar leider nur wenige Ansätze, denen ich wirkliches Potenzial zuschreibe, da ich immer die Haare in der Suppe suche, wenn es um Geld geht, aber es gibt sie durchaus…

  10. Hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber ich hab was recht lustiges gefunden:
    Die Suchanfragen für “ethereum price” sind in den letzten Tagen ein wenig hochgegangen, nach Regionen war das Interesse weit verteilt, Slovienien, Kosovo ganz vorne.
    Für “ethereum bubble” ist das Interesse um scheinbar 4700% gestiegen und die einzige blaue Region sind die Vereinigten Staaten.
    https://trends.google.de/trends/explore?date=now%207-d&q=ethereum%20price
    https://trends.google.de/trends/explore?date=now%207-d&q=ethereum%20bubble
    Also ich grinse immer noch weil ich das so lustig finde:D

  11. naja, hass ist jetzt uebertrieben, AI Ban ist sehr emotional dabei, das bestimmt…ist aber auch ein sehr emotionales thema, mehr zu essen morgen fuer alle auf der welt, die das brauchen..

    Fuer mich ist das natuerlich jetzt eher von der Wichtigkeit an letzter Stelle, jedoch muss ich AI BAn im grossen und ganzen recht geben, vor allem der Versuch einer feindlichen Übenahme des Bitcoin Netzwerks durch roger ver(PR,Bitcoin.com) und JIhan Wu(28% der miner und 75% der ASIC Produktion Weltweit(ASIC=spezielle Bitcoin-BerechnungsChips)) ist moralisch doch mehr als fragwürdig.

    Aber auch vom technischen her, sehe ich gewaltige unterschiede zwischen einem JihanWU-BUcoin und bitcoin…

    • Das Thema an sich ist nicht emotional, sondern rational und man sollte mit Hilfe von Argumenten, Simulationen o.Ä. diskutieren können. Man kann natürlich auch aus einem Mückenstich ein emotionales Thema machen, aber dann sind wir im Kindergarten und können uns auch gleich an den Haaren ziehen oder virtuell als “Blöde Kuh” beschimpfen.

      Wenn Du schon selbst die aktuelle Zentralisierung ansprichst, wie soll diese noch weiter voranschreiten? Ich weiss nicht, woher die Zahlen stammen, aber mit 75% der ASIC Produktion und somit Hashrate (denn nur der Produzent weiß, was im ASIC wirklich drin steckt) kann man deutlich mehr manipulieren…

  12. Tony Ford // 18. March 2017 at 20:58 // Reply

    Was meinst du mit gewaltigen technischen Unterschieden konkret?

  13. BU fuehrt ein voellig neues Prinzip ins netzwerkprotokoll ein, “Emerging Consensus”.
    -Dieses Teil des Gesammtkonzepts ist in BitcoinCore nicht enthalten.
    Emerging Consensus ist ungetested, im besten Fall umstritten, auf jeden fall unbewiesen.
    Trotzdem ist es tief genug drin im Netzwerkprotokoll, um die ganze im Netzwerkcode verankerte MachtBalance umzuschmeissen.

    Wenn ein Mitspieler mit zu rechtfertigendem Aufwand die anderen ausschalten kann, wird das irgendwann geschehen.-Punkt.-(ja, menschen halt, ist so, leider..)

    -Der bishereige Bitcoin-Netzwerkcode berücksichtigt in seiner momentanen Form diese Gefahr..do gut das eben in code geht..
    -Daran herumzumachen, will sehr, sehr gut überlegt sein.
    Das ist einer der HauptGründe fuer Bitcoins Erfolg und WERT!!

    Lieber vorsichtig und stetig vorangehen…das hier ist avangarde, oder wie steht es im loading screen von Bitcoin Core:” This is experimental Software. ”

    Lieben Gruss,Peter.

  14. Auch wenn ich seit längerem zu 100% auf Seiten der Core Entwickler stehe und die Weigerung der Miner als Gier identifiziert habe empfinde ich den Blog als einer der besten Infoquellen. Die Beiträge sind äußerst lehrreich und wer sie einigermaßen versteht sollte kein Problem haben sich eine eigene Meinung zu bilden.
    Ich vermute dass Core diesen Kampf bald für sich entscheiden kann. In diesem Sinne ein friedliches We

    • Mit dem ersten Teil Deines Beitrags bin ich zu 100% einverstanden, der zweite Teil macht leider alles zunichte. Warum redest Du von “Kampf”? Diese Rhetorik verschärft die ganze Situation doch nur. Und die Miner spitzen jetzt auch zu, 44,4% BU & 21,5% SegWit. Will Core wirklich einen Split riskieren und mit einer Minderheit der Hashpower weitermachen oder wird sich endlich eine Diskussionsbereitschaft zeigen? “Die Miner” sind nicht unsere Feinde, sie sind die Grundlage der Stabilität im Netzwerk!

      Das ist doch genau das große Problem, einen sinnvollen Konsens zu finden. Die Abwanderung zu anderen Coins ist doch jetzt schon offensichtlich, wir sind auf dem tiefsten Stand (72% der Marktkapitalisierung aller Coins) seit es Bitcoin gibt [1]. Falls es zum Split kommt, wird der Bitcoin (und seine Forks) zum Altcoin…

      http://coinmarketcap.com/charts/#btc-percentage

  15. Jetzt wird´s ja Irre bei Bitfinex

    die haben BTC mittels Token schonmal gesplittet und kannst traden damit.

    @Christoph sollte mal im nächsten Blog aufgegriffen werden und wie sich Bitcoin.de mit BTC Guthaben verhält, sollte es am Ende 2 Versionen geben. (Was macht BTC.de mit den doppelten Coins?)

    mfg

  16. Al Ban mag recht Emotional sein, was aber auch nicht verwundert..
    Ich teile weitgehenst seine Meinung.

    Wie kommen die sich um die Skalierungsdebatte streitenden Parteien nur darauf sich anzumaßen nach gutdünken und zu Ihrem Vorteil, quasi über Nacht und ohne Terminvergabe oder Fahrplan Bitcoin zu zentralisieren.
    Wir sind hier nicht in China !

    Bitcoin war gedacht als dezentrales Konstrukt, das was hier läuft ist nichts anderes und fast noch schlimmer als die Geschehnisse im herkömmlichen Finanzcasino.
    Die Parteien haben sich mehr als reich gemacht und meinen nun Sie könnten der ganzen Community Ihren Willen aufzwingen.

    Sie würden ernsthaft gut daran tun, mal an die kleinen und großen privaten Anleger zu denken, die mit Ihrem eigenem Kapital das Rückgrad dieses Systems darstellen.
    Jene, die noch nicht so lange dabei sind um soviel Geld gemacht zu haben, dasd Ihnen der Kurs egal sein kann. Jene, die sich nun mit Verlusten in Fiat retten weil sie ein scheitern in Betracht ziehen müssen. Jene die Ihre Bestände investiert haben und nun bei einem Fork deutlich benachteiligt sind und übergangen werden.

    Dann die Handelsplätze die Partei ergreifen, geheuchelt im Kundeninteresse.
    Dessen Aufgabe es einfach nur ist einen Handelsplatz zur Verfügung zu stellen und nebenbei gesagt nicht mal hierfür genug Verantwortung an den Tag legen.
    Dafür haben Sie eine Gelddruckmaschine in Form von maker und taker Fee´s.

    Das ganze gleicht einem Streit zwischen halbstarken einer Vorschule, dessen Benehmen rücksichtslos ist weil nicht fähig Verantwortung zu definieren.

    Man hätte ganz einfach für jeden verifizierten Account eines Handelsplatzes ein Voting organisieren können um dann nach entschiedener Mehrheit zu handeln, mit einem
    angelegtem und Termingerechten Fahrplan für alle beteiligten
    Dies wäre ein dezentral demotkratisches System im Sinne des Bitcoins, für was er auch eigentlich auch steht.

    Leider ist da der Faktor, dass jene die mehr haben denken Sie hätten die Macht über die zu entscheiden die weniger haben.
    An was erinnert dies ??

    Danke

    • Hi. Ich verstehe die Emotionalität, das hat Bitcoin so an sich.

      Man hätte ganz einfach für jeden verifizierten Account eines Handelsplatzes ein Voting organisieren können um dann nach entschiedener Mehrheit zu handeln, mit einem angelegtem und Termingerechten Fahrplan für alle beteiligten
      Dies wäre ein dezentral demotkratisches System im Sinne des Bitcoins, für was er auch eigentlich auch steht.

      Ganz genau meine Meinung! Börsen haben dank Verifizierungspflicht der Kunden die Möglichkeit, eine relativ Sockenpuppen resistente Umfrage zu starten.

      Jene, die noch nicht so lange dabei sind um soviel Geld gemacht zu haben, dasd Ihnen der Kurs egal sein kann. Jene, die sich nun mit Verlusten in Fiat retten weil sie ein scheitern in Betracht ziehen müssen. Jene die Ihre Bestände investiert haben und nun bei einem Fork deutlich benachteiligt sind und übergangen werden.

      So schmerzlich es ist, aber Bitcoin ist eben ein riskantes Investment und jeder, der eingestiegen ist, sollte sich bewusst machen, dass es auch in die Hose gehen kann.

      Aber an sich sehe ich es relativ gelassen. Es gibt nun zwei Möglichkeiten zur Auswahl, und das Ökosystem kann sich entscheiden, entweder eine davon zu nehmen, oder sich zu teilen. Nachdem mehr als zwei Jahren Stagnation und Streit ist das erfrischend, weil man hoffen darf, dass in spätestens einem Jahr das ganze Drama dabei ist und sich die Community wieder produktiveren Dingen zuwenden kann. Jede der beiden Lösungen ist besser als das, was wir gerade haben.

      Sie haben jetzt die Wahl, einen emotionalen Kriegszug gegen die Seite, die Sie für den Feind halten, zu starten. Oder Sie versuchen, es weniger emotional anzugehen – wie man es bei Finanzen generell machen sollte – und sich über die Fakten und Angebote möglichst objektiv zu informieren. Vielleicht legen Sie einfach Ihr bereits gewonnenes Urteil ab und schauen sich an, was die verschiedenen Seiten sagen. Wenn Sie dann wieder bei Ihrem Urteil landen, haben Sie nichts verloren. Wenn Ihr Urteil erweitert wurde, umso besser.

      • “Ganz genau meine Meinung! Börsen haben dank Verifizierungspflicht der Kunden die Möglichkeit, eine relativ Sockenpuppen resistente Umfrage zu starten.”

        Christoph, ganz ehrlich? Was hat das noch mit Dezentralisierung zu tun? Und auch mit Fairness? Kann ich eine Börse eröffnen und behaupten, ich hätte Millionen von Kunden und somit Votes?

        Bezüglich der zwei Möglichkeiten habe ich immer noch die Hoffnung auf die dritte nicht ganz verloren… Core könnte SegWit womöglich schon morgen triggern, wenn sie nur bereit wären auch nur 2 oder 4MB Blöcke zu akzeptieren. Mit 8MB Blöcken auch ohne langfristige Lösung der Skalierbarkeit wären die Miner wahrscheinlich allesamt zufrieden (ich nicht, bin auch kein Miner)…

        “640K ought to be enough for anyone.”

      • Wenn du in einem Forum oder auf Twitter eine Umfrage machst, können dich Sockenpuppen manipulieren, also einzelne User mehrere Stimmen abgeben. Börsen sind dagegen, dank Verifizierungspflicht der Kunden, relativ sicher. Das meinte ich damit.

      • Ich habe Dich schon verstanden. Nur halte ich es für einen falschen Ansatz, bei einer dezentralen Währung, die ohne Banken und Mittelsmänner auskommen soll, gerade zentralisierte Börsen als Wahlaufsicht zu nutzen. Zudem gibt es Weltweit hunderte von Börsen, die zum einen nicht alle die gleichen Verifizierungsmaßnahmen einsetzen und potenziell jedem jeweils eine Stimme geben würden. Einen Datenaustausch zwischen den Börsen um doppelte Stimmen auszuwerten halte ich sogar für gruselig.

        In meinen Augen wäre da ein “Proof of Stake” (bin eigentlich Gegner dieser) oder etwas wie ein “Proof of Use”, bei dem man jeder Transaktion seine Stimme hinzufügen kann und z.B. immer die letzten 30 Tage als Wahlergebnis gewertet werden. Eine Manipulation dürfte angesichts der Transaktionsanzahl extrem teuer werden, man müsste den Usern (in jedem Client) nur die Möglichkeit geben, bei jeder Transaktion die Möglichkeit geben, abzustimmen. Ich weiß, nicht ganz einfach… Aber wir sind bei Cryptowährungen noch ziemlich am Anfang der Möglichkeiten und ich hoffe, die Bitcoin Community wird sich einen Ruck geben, um nicht das nächste Altavista, Netscape, ICQ, Yahoo, eDonkey oder Napster zu werden…

  17. @Christoph

    Danke für das Feedback,
    die Beschaffenheit des Investments ist ganz klar, bin auch nur mit dem investiert was ich letztlich verkraften kann.
    Meine Emotionalität richtet sich im großen und fast ganzen gegen die Art und Weise des Vorgehens der Beteiligten. Die sich so verhalten, als wären Sie Alleinherrscher dieses “Ökosystems”.

    Märkte werden halt auch von jenen geregelt, die Angebot und Nachfrage stellen und in Wahrheiit ist dies die Bitcoin Community und eben nicht nur Börsen, Wallet-Anbieter und Entwickler.
    Es wird derzeit ein gigantischer Anteil an Vertrauensvorschuß bewusst und massiv verbrannt.
    Gerade diese Entwicklung ist es die ich für sehr gefährlich halte, man kennt sie ja schon und Bitcoin sollte ja genau deswegen das Gegengewicht dazu sein.
    Ohne Konsens ist Dezentralität nicht viel mehr als ein Werbeslogan.

    • Ja, was meinst du, wie genervt ich von der Debatte bin? Ich muss ja noch drüber schreiben :/

      Wenn man es Akteuren erlaubt, sich zu verhalten, als wären sie Alleinherrscher eines Ökosystems, dann sind sie es. In Märkten haben aber alle die Wahl, das nicht hinzunehmen. Bei Bitcoin bedeutet das halt, dass sie in Altcoins oder euro abwandern. Ich hoffe, dass sich der Trend noch abhalten lässt, indem das Ökosystem sich zu einer Entscheidung aufrafft. Dass die Börsen dafür jetzt, zumindest irgendwie, die Weichen stellen, gibt mir Hoffnung.

      Noch zwei Anmerkungen:

      Es wird derzeit ein gigantischer Anteil an Vertrauensvorschuß bewusst und massiv verbrannt.

      Bitcoin braucht kein Vertrauen. Das ist der ganze Punkt. Wenn Akteure Vertrauen verspielen, schaden sie vor allem sich selbst.

      Ohne Konsens ist Dezentralität nicht viel mehr als ein Werbeslogan.

      Hm, leider haben wir keine Definition von Konsens und Dezentralität, auf die sich alle einigen können. Kann sein, dass wir auch gar keine Definition haben. Aber an sich, ja, man braucht einen Konsens, und im Grunde war die brillante Lösung von Bitcoin, einen dezentralen Konsens durch die Miner herzustellen.

      Märkte werden halt auch von jenen geregelt, die Angebot und Nachfrage stellen und in Wahrheiit ist dies die Bitcoin Community und eben nicht nur Börsen, Wallet-Anbieter und Entwickler.

      Das werden diese Akteure jetzt in den kommenden Monaten zu spüren bekommen. Jeder, der meint, er könne sich gegen den Markt aufstellen und dem Markt seinen Willen aufdrängen, wird sich die Finger verbrennen.

  18. Na, zumindest sehe ich in deiner Antwort einen Konsens, dem habe ich kaum etwas hinzuzufügen 😉

  19. Dezentralität (von lat. de = von, weg und zentrum = sich in der Mitte befinden) = Konsens

  20. ;), aus den BitcoinCore.Slack:

    “Core supporters want freedom, big block people just want fees to go from $0.35 to $0.03”

    hat was..

    • Als ob Mining in heutzutage noch in der Omastube stattfinden würde… Wir haben seit Jahren ein 1MB Limit und es hat noch zu keinerlei Problemen geführt. Selbst bei schwachen Pseudo-DSL Anschlüssen mit 1Mbit/s brauche ich genau 8 Sekunden um meinen Full Node zu synchronisieren. Bei Blöcken alle 10 Minuten ist das kein wirkliches Problem, zumal die wenigsten Anwender einen Full Node haben und benötigen. Vielmehr haben wir selbst in der von uns gefühlten “dritten Welt” eine viel bessere (und günstigere) 3G und LTE Abdeckung als in Deutschland und damit Geschwindigkeiten von 50Mbit/s oder mehr. Wer selbst bei einer Verdoppelung auf 2MB Blöcke von Zentralisierung redet, lebt entweder hinter’m Mond oder lügt.

  21. Warum veröffentlichen die Miner eigentlich nicht einfach einen Patch welcher bei der aktuellen Version von Core das Block-Limit erhöht falls 90% der Hashrate mitzieht? So könnten sie Core die Stange halten und trotzdem ihren Willen für grössere Blöcke durchsetzen. Allen wäre damit gedient und eine Aufsplittung von Bitcoin abgewendet. Glaube kaum dass es Miner gibt die gegen 2Mb Blöcke sind, auch die 27% welche für SegWit voten.

    • Hmm… Interessante Idee! Aber es gibt ein relativ großes Missverhältniss zwischen Minern und Full Nodes, weil es bringt den Minern wenig wenn Sie die Block Size in Ihrer Softwareversion erhöhen, da kein Bitcoin Core Node diese neuen Blöcke für gültig erachten würde. Sie würden dadurch die Consensus Rules ändern und eine Hardfork einleiten – sprich auf einer anderen Chain arbeiten. Die Hashrate wird auch immer etwas verfälscht assoziiert – da selbst bei 10% der Hashrate Bitcoin Core z.B. funktionieren würde – weil es wären dann bei einer Hard-Fork 100% Hashrate der Nodes die Core unterstützen und jede Woche wird der Schwierigkeitsgrad angepasst. Das würde bedeuten, dass nach späterstens einer Woche wieder die Blöcke in 10 Minuten abständen gefunden werden.

      Der Denkfehler ist Bitcoin mit einem statischen System zu vergleichen. Bitcoin ist eine dynamische Software, die sich an die Gegebenheiten anpasst. In dieser Hinsicht ist die Hashrate für das Netzwerk irrelevant. Der Schwierigkeitsgrad revidiert sich selbst nah unten, wenn weniger Miner nach Blöcken “suchen”.

      MfG.,
      BIOS

      • Übrigens gibt es noch einen interessanten Faktor, den wir nicht näher beleuchtet haben. Wenn der Schwierigkeitsgrad sinkt, da viele Miner z.B. auf Unlimited wechseln, aber die Börsen nur Core als Bitcoin ansehen, wären da sehr starke Attraktivitätsfaktoren, da große Mining Pools bei geringem Schwierigkeitsgrad ein starkes Interesse hätten auf der Core Chain zu minen, da sie dadurch ihre Muskeln spielen lassen können – sprich nahezu jeden Block finden. In dieser kritischen Zeit könnte man statt 6 Bestätigungen auf 8 oder so warten um wirklich auf Nummer sicher zu gehen.

        Aber wie gesagt, da gibt es so viele andere Faktoren, die wir noch nicht näher beachtet haben. So etwas ist in dynamischen Systemen oft nicht so einfach zu ermitteln.

        MfG.,
        BIOS

      • Denkfehler.

        “The difficulty is adjusted every 2016 blocks based on the time it took to find the previous 2016 blocks. At the desired rate of one block each 10 minutes, 2016 blocks would take exactly two weeks to find. If the previous 2016 blocks took more than two weeks to find, the difficulty is reduced. If they took less than two weeks, the difficulty is increased. The change in difficulty is in proportion to the amount of time over or under two weeks the previous 2016 blocks took to find.”

        Gesetzt der Fall, den Du beschrieben hast und nur 10% der Hashrate auf einer der Chains verbleiben, wird ein Block im Schnitt alle 100 Minuten gefunden und dieser Zustand würde im schlimmsten Fall 140 Tage anhalten, bis die Schwierigkeit entsprechend angepasst werden würde. Bitcoin könnte also nur 10% des aktuellen Volumens verarbeiten – und das für fast 5 Monate! Das käme für diesen Zeitraum einer Verkleinerung der Blocksize auf 100KB gleich. Kommt dem Proposal von Core Developer Luke Dashjr nahe… https://github.com/luke-jr/bips/blob/bip-blksize/bip-blksize.mediawiki

        In meinen Augen ein gefährliches Spiel, auch für Core. Denn selbst wenn “nur” 50% absplitten, wird ein Block nur noch alle 20 Minuten gefunden, während das Transaktionsvolumen (wahrscheinlich) nicht sinkt. Bis die Schwierigkeit angepasst wird, würde es bis zu 30 Tage dauern.

        Und einen Patch, wie ihn Andreas vorgeschlagen hat, halte ich spontan für keine abwegige und blöde Idee. Die Kommunikation müsste eben stimmen, dann bin ich mir sicher, dass viele Full Nodes mitziehen würden und falls eine überwältigende Hashrate signalisieren würde, dass sie gepatcht ist, würden womöglich auch große Bitcoin Unternehmen diese Blöcke akzeptieren. Und wir hätten endlich SegWit + OnChain! Kann aber auch schief gehen…

  22. Ja super – man stellt ein Feature zur Disposition, und wenn die Zustimmung nicht erfolgt, drückt man es anderweitig durch. Kennt man doch: Und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt…

    So zerstört man Vertrauen, das der Bitcoin, im Gegensatz zu gelegentlich behauptetem, bitter nötig hat, denn ohne Vertrauen investiert keiner mehr, und dann ist das System tot, egal, ob es funktioniert oder nicht.

    Davon abgesehen verstehe ich bis heute nicht, wozu man größere oder andere Blöcke braucht. Der Bitcoin funktioniert prima so wie er ist, wennauch eher als digitales Gold, denn als digitales Geld. Etwas höhere Gebühren würden den sinnlosen 90% Zockertransaktionen und damit den krassen Kursschwankungen entgegenwirken und sind langfristig sowieso unabdingbar, denn von irgendwas müssen Miner ja schließlich auch leben.

    BTC hätte damit die Chance, sich dauerhaft als Geldanlage und Medium für internationale, größere Transaktionen zu etablieren, die digitale Hawala sozusagen. Etwas anderes wird er nie werden, oder glaubt wirklich noch jemand, daß man könne eines Tages die Brötchen beim Bäcker damit bezahlen?

    Mit dem absehbaren Streit könnte es allerdings passieren, daß er demnächst gar nichts mehr ist, denn wenn man einen Kranken schlägt, stehen nicht notwendigerweise 2 Gesunde wieder auf. Deshalb – never change a running system.

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