#UASF: User an die Macht?

Wenn die Miner nicht wollen, dann machen es eben die User: Die Bewegung um BIP148, der User aktivierten Softfork, nimmt Fahrt auf. Ab dem 1. August soll es losgehen. Wir schauen uns an, was hinter dem Stichwort #UASF steckt.

Plötzlich geht es ganz schnell: Überall in der Bitcoin-Community wird für #UASF geworben, die von Usern aktiviert Softfork zu SegWit. Die ersten Core-Entwickler kämpfen bereits dafür, und ein Vorschlag, UASF optional in Core zu integrieren, hat bereits Konsens erreicht.

Die Botschaft der #UASF-Community ist klar: Nachdem die Miner damit beauftragt waren, das lang ersehnte Protokoll-Upgrade SegWit zu aktivieren, sich aber dieser Aufgabe verweigert haben, ist es Zeit, dass die User übernehmen. Es soll keinen Kompromiss mit Jihan, Roger, Gavin, Jeff, Unlimited und wie sie alle heißen geben, sondern nur das reine SegWit. Wenn die Miner meinen, sie könnten SegWit als Geisel nehmen, um eine Hardfork zu erzwingen, dann nehmen sich die User, was ihnen gebührt und aktivieren SegWit ohne die Miner. Koste es, was es wolle. Kein Kompromiss.

Etwa das ist die Story von #UASF. Ich selbst finde es unnötig und schädlich, auf Teufel komm’ raus und um jeden Preis einen Kompromiss zu verhindern. Aber das bedeutet nicht, dass UASF uninteressant ist. Es ist sogar faszinierend. Also: Was genau macht BIP148 – und hat es Chancen, erfolgreich zu sein?

BIP148 / UASF

Grundlage der UASF ist das von Litecoin-Entwickler ShaolinFry geschriebene BIP148. Nodes, die BIP148 implementiert haben, werden ab dem 1. August 2017 die Regel einführen, dass Blöcke das Version Bit 1 haben müssen, das SegWit anzeigt. Dies bedeutet, dass die Nodes alle Blöcke, die nicht SegWit anzeigen, verwerfen. Diese Maßnahme soll helfen, den bereits geschriebenen Start von SegWit zu beschleunigen.

BIP148 läuft mit der regulären Aktivierungs-Periode von SegWit am 15. November 2017 aus. Aber damit endet die Chance auf eine UASF noch nicht. Denn nach der Diskussion in der Mailing-List hat ShaolinFry noch BIP149 geschrieben, das am 15. November aktiviert wird. BIP149 ist derzeit allerdings noch eine Skizze.

Laut uasf.co, der Webseite der “UASF Arbeitsgruppe”, wird die UASF SegWit nicht nur bei den Nodes aktivieren, die BIP148 implementiert haben, sondern im Erfolgsfall auch bei den etwa 80 Prozent der Nodes, die das reine SegWit-Update (Core > 0.13) haben. Anscheinend wurde bereits die P2SH Softfork – die, die uns die Adressen mit der 3 am Anfang, etwa MultiSig, gebracht hat – auch mit einer Art UASF aktiviert. Um zu funktionieren, so die Webseite, braucht die SegWit-UASF allerdings die Unterstützung der ökonomischen Mehrheit, vor allem Börsen und Wallets.

Nachdem BIP148 eher von Litecoin zu Bitcoin übergeschwappt ist, wurde es zunächst von einigen SegWit-Fans beworben. Jemand hat UASF auf Mützen in Camouflage-Optik drucken lassen, und immer mehr Leute machen ein Selfie mit dieser Mütze.

Mittlerweile werben die Core-Devs Luke-JR und wohl auch Eric Lombrozo offen für UASF, Core-Maintainer Wladimir van der Laan benutzt privat dem Vernehmen nach bereits einen Bitcoin-Client mit BIP148, und Blockstreams Lightning-Entwickler Rusty Russel ist auch schon im UASF-Camp.

Die Bewegung nimmt Fahrt auf. Schauen wir uns mal an, wie die Sache ausgehen kann.

Szenarien

Was wird passieren, wenn der 1. August und damit die Aktivierung der UASF kommt?

Zunächst werden die UASF-Nodes aufhören, auf die bisherige Blockchain zu hören. Wenn die Miner weiterhin kein SegWit signalisieren bzw. keine neue UASF-Chain aufbauen, werden die Nodes im Dunklen sitzen. Man könnte es so sehen, als würde jemand am Tisch sitzen und sich die Ohren zuhalten, bis man endlich über sein Lieblingsthema redet. Wenn das nicht passiert, bleibt er taub.

Interessant wird es aber, wenn ein Miner beschließt, einen UASF-Block zu bilden. BitFury hat dem Vernehmen nach verlauten lassen, BIP148 zu unterstützen. Wenn also BitFury einen UASF-Block mined, wird dieser Block von den anderen Minern zurückgewiesen, aber von den UASF-Nodes akzeptiert. Es kommt zum Chain-Split. Die alte Chain, nennen wir sie Oldchain, wird weiter auf Nicht-SegWit-Blöcken aufbauen, während die neue Chain ab dem 1. August nur noch aus SegWit-Blöcken besteht. Sofern der einsame Miner nicht aufgibt, wird sich so eine sehr viel langsamere UASF-Chain bilden.

Diese Minderheiten-Chain wird natürlich zahlreiche Nachteile haben. Zum einen wird sie erheblich langsamer sein. Machen wir mal eine einfache Milchmädchenrechnung: Wenn die neue Chain sich mit sagen wir 15 Prozent der Hashrate absplittet, hat sie zunäch auch nur 15 Prozent Kapazität, was etwa 45.000 Transaktionen am Tag entspricht. Neue Blöcke erscheinen in Zeitlupe, anstatt wie jetzt 10 dauert es etwa 66 Minuten, bis ein neuer Block erscheint. Dieser Zustand hält etwa 2.000 Blöcke an, was nun nicht wie gewöhnlich 2, sondern 12 Wochen dauert.

Verschärfend kommt hinzu, dass die UASF keine Replay-Protection hat. Denn da so zunächst fast alle Transaktionen auf beiden Chains gültig sind (sofern keine frisch geprägten Coins im Spiel sind), wird die langsame UASF-Chain täglich mit rund 300.000 Transaktionen bombardiert. Wenn sich das Mining nach 12 Wochen wieder normalisiert, hat sich ein Backlog von mehr als 20 Millionen Transaktionen oder etwa 5 Gigabyte gebildet.

Zweitens müssen es die Coins dieser Chain auf eine Börse bringen, damit die Miner eine Motivation haben, sie weiterhin zu bewirtschaften. Weil es sich zwar um Bitcoins, aber um Bitcoins auf einer anderen Blockchain handelt, müssen die Börsen sie als Altcoin handelbar machen. Wie die Börsen bei der potenziellen Fork von Bitcoin Unlimited klar gemacht haben, ist dies für sie aber nur möglich, wenn es eine Replay-Protection gibt. Da diese Bitcoin-Abspaltung zudem ein irrsinniges Backlog haben wird, ist es fraglich, ob Börsen den Coin überhaupt listen.

Solange die UASF eine Minderheit repräsentiert, hat sie wenig Aussicht auf Erfolg. Wenn UASF nicht die ökonomische Mehrheit gewinnt, so die UASF-Webseite, sollten die Node Operator BIP148 nach dem ersten August nicht benutzen.” Ebenso wird zum Teil empfohlen, keine Transaktionen zu bilden, wenn man UASF benutzt, und schon gar keine SegWit-Transaktionen, da diese auf der alten Chain als “Anyonecanspend” ausgewiesen werden, was durchaus wörtlich zu verstehen ist. Dies macht die Aktion zugleich auch etwas witzlos. Schließlich geht es ja nur darum, SegWit benutzen zu können.

Erst wenn die ökonomische Mehrheit und eine ordentliche Anzahl von Minern, Usern und Mützen hinter der UASF steht, entfaltet sie ihre Macht. Denn dann haben die Miner starke Anreize, SegWit-Blöcke zu bauen, da diese auf den Märkten akzeptiert werden, während es für sie zugleich immer schwieriger wird, die Coins aus alten Blöcken loszuwerden.

Hardfork, Softfork, Chain-Split, Reorg

Aber Moment. UASF droht also, die Blockchain zu splitten. War nicht genau das der Grund, weshalb viele Leute eine Hardfork zu größeren Blöcken abgelehnt haben? Es ist faszinierend, dass dieselben Leute, die mit dem Split immer gegen eine Hardfork gewettert haben, sich nun offenbar darum keinerlei Sorgen mehr machen.

Allerdings gibt es einen kleinen, nicht ganz unbedeutenden Unterschied. Denn auch mit UASF bleibt SegWit eine Softfork. Sie kann zwar die Blockchain spalten, ist aber noch immer keine Hardfork. Dieser feine Unterschied ist wichtig.

Eine Hardfork ändert oder entfernt eine Regel. Die Blöcke, die nach ihr gebaut werden, verstoßen gegen die Regeln von Nodes und Minern, die kein Update haben, und werden von diesen für immer ignoriert, egal wie viel Hashpower hinter ihnen steckt. Die Nodes und Miner folgen der “längsten Chain”, die den Regeln gehorcht.

Eine Softfork hingegen fügt lediglich eine neue Regel hinzu. Blöcke, die nach ihr gebildet werden, gehorchen sämtlichen Regeln von sowohl neuen Nodes mit Update als auch alten Nodes ohne Update. Anders ausgedrückt: Wenn eine Softfork die “längste Chain” bekommt, werden alle Nodes und Miner sie als gültige Chain anerkennen.

Sympathien und Antipathien sind eben nicht immer eine Sache der Gegenseitigkeit. Gerade nicht bei einer UASF. Die UASF-Nodes “ghosten” die alte Chain, aber die alten Nodes ghosten die UASF-Chain nur, wenn diese “kürzer” ist. Anders ausgedrückt: Wenn die neue Chain, die mit SegWit, mehr Hashrate bekommt, kommt es zum Zusammenfall. Die alten Nodes springen auf die neue Chain, und die alte Chain, die ohne SegWit, wird aus gelöscht. Es kommt zu einer gigantischen Reorganisation der Blockchain.

Daher, sagen die Fans der UASF, gibt es handfeste Anreize für die Akteure, auf die UASF-Chain zu setzen. Denn anders als die alte Chain ist diese sicher vor der Auslöschung. Dies sowie die Aktivierung von SegWit wird die UASF-Chain um ein vieles wertvoller machen als die Legacy-Chain und zwingend dazu führen, dass das Ökosystem auf diese Chain umsteigt.

Wirklich? Gab es da nicht ein Problem mit spontanem Konsens und Gefangenen und so?

Ich bin mir nicht sicher, ob das funktioniert. Damit die UASF gelingt, muss eine Einigkeit unter Usern und Unternehmen bestehen, diesen Schritt zu gehen. Es ist ein wenig so, als versuchen die UASF, das Problem zu lösen, das Bitcoin gelöst hat – nämlich spontan und dezentral zu einem Konsens zu kommen – verzichtet aber auf die Miner.

Damit die UASF erfolgreich ist, muss sie relativ schnell von mehr als 50 Prozent der Miner bewirtschaftet und von einem Großteil der Firmen unterstützt werden. Solange dies nicht gegeben ist, ist es sowohl für Miner als auch Unternehmen ein Risiko bzw. ein Verlust, auf die UASF zu setzen. Wir sind hier beim Problem der dezentralen Abstimmung über einen Zeitpunkt, dem Problem der Byzantinischen Generäle, das Satoshi Nakamoto mit den Bitcoin-Minern und den Blöcken gelöst hat. Der Versuch der UASF, es ohne Miner zu schaffen, wirkt ein wenig wie ein Rückschritt.

Aber das bedeutet nicht, dass es in diesem Fall nicht funktioniert. Mal schauen, was ab dem ersten August passiert.

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41 Comments on #UASF: User an die Macht?

  1. Tony Ford // 22. May 2017 at 18:05 // Reply

    Wahrlich ziemlich fragwürdig, wenn man einen Kompromiss mit Hardfork auf 2MB + SegWit + Lightning verteufelt und mit den damit verbundenen Unsicherheiten argumentiert, Andererseits man billigend eine wesentlich größere Unsicherheit mit UASF in Kauf nimmt.
    Letztendlich geht es hierbei einzig um Macht und den Versuch den Kompromiss zu umgehen indem man eine Lösung erzwingt.

    Für mich wäre UASF ein Argument um aus Bitcoin schrittweise auszusteigen.

    Ich gehe davon aus, dass Bitcoin in den kommenden Wochen weiter an Marktanteile verlieren wird, u.a. weil so manch Bitcoins bedingt dieser drohenden Unsicherheit einen anderen Hafen suchen.

    • “Letztendlich geht es hierbei einzig um Macht und den Versuch den Kompromiss zu umgehen indem man eine Lösung erzwingt.”

      Classic? Unlimited? XT? Core?

      Der Spieß wurde umgedreht. Die Argumente auch…

      • Classic, Unlimitet, Xt, Core versuchten eine Mehrheit zu erlangen, nicht zu erzwingen.

  2. Gut erklärt, UASF ist auch nicht ungefährlich, aber etwas softer als ein Hardfork. Das Problem ist halt, dass SegWit gebraucht wird. Auf Dauer wird sich ein Fork des Bitcoin nicht verhindern lassen, dann also lieber so einen “Softhardfork”.
    Es ist aber natürlich prinzipbedingt immer schlecht etwas gegen die Mehrheit der Hashrate durchzusetzen. Denn eben genau diese ist ja mittels PoW der Schutz, dass nicht jeder an Bitcoin herumschrauben kann. In dem Fall ist Segwit etwas Gutes und die Miner halten den Fortschritt auf, aber es kann auch mal genau anders kommen und ein Angriff gegen Bitcoin soll auf solch eine Art durchgesetzt werden. Bitcoin Nodes kann schliesslich jeder massenweise erzeugen (wenn der Angreifer gross genug ist), Hashrate eben nicht so einfach.

  3. Ich sehe auch die Gefahr, dass man mit UASF ein Proof of Concept für einen folgenden Angriff auf die Blockchain demonstriert. Aber jetzt, wo die Katze aus dem Sack ist, ist es eh zu spät. Also machen…. und dann schauen, wie das wieder eingefangen bekommt. Ich sehe das als Lernprozess, der BTC nur besser macht.

  4. Vielen Dank fuer einen weiteren hervorragenden Artikel!

    Zu Hardforks, ich glaube nicht, dass viele unbedingt einen Hardfork oder eine Blockgroessenerhoehung ablehnen, sondern eher gegen Emergent Consensus sind, da dadurch die Miner die alleinige Kontrolle ueber die Blockgroesse und den Fee Market bekommen.

    Zum UASF, man darf nicht vergessen, dass beim Scaling War auch eine gewisse psychologische Kriegsfuehrung gehoert und der UASF ist nunmal eine recht schwere Keule, die da geschwungen wird. Bitcoin ist halt auch eine gute Portion Politik.

  5. ..und jetzt bin ich mal gespannt, ob christoph noch einen Bericht nachreicht wo er von Barry Sielberts IndustyAgreement erzählt, welches nämlich einen hardfork benutzen möchte(alle node clienten müssen wechseln) und zwar in nur 2 monaten, um damit segwit zu aktivieren, aber auf eine andere art, als core dies wollte, deshalb die Hardfork – Covert ASIC-Boost bleibt so möglich. -unterschrieben von bitmain bitpay bitfury und und

    Ja, ihr versteht das richtig, der core-client soll vollständig ersetzt werden, es gibt jetzt auch ein BIP.

    Die sind lustig. –
    BraveNewCoin.

    DA ist mir UASF aber um längen lieber.

  6. Ganz besonders hier hätte ich mehr Mathematikverständnis erwartet. Eher sogar so viel, daß ich nicht mehr hätte folgen können. Aber die Schlußfolgerung im Artikel, daß sich eine neue, kleinere und langsamere Blockchain nicht durchsetzen könnte, ist ganz klar falsch. Wenn die neuen Blöcke auf der alten Blockchain anerkannt werden, aber nicht andersherum, dann gibt es nur eine mögliche Richtung: die neue Blockchain bekommt mehr Zulauf, die alte schrumpft. Schon die Langsamkeit zu Beginn ist ein deutlicher Hinweis darauf, daß das Wachstum der neuen Blockchain exponentiell davongaloppieren wird. Das kleine Problem, die zur neuen Blockchain gehörenden Coins nicht an Börsen handeln zu können, läßt sich leicht durch eine Transaktion auf ein anderes Konto umgehen, weil diese Coins auf der alten Blockchain anerkannt werden.
    Ranma

    • Was habe ich denn mathematisch falsch verstanden? Ich bin in der Beziehung eher ein Milchmädchen —

      Warum sollte die neue Blockchain mehr Zulauf bekommen und die alte schrumpfen? Ich meine, auf der alten werden Transaktionen in Stunden oder Tagen bestätigt, auf der neuen in Wochen. Zumindest die ersten paar Monate. Wer will das benutzen? Vor allem Börsen und Online-Wallets ärgern sich schon jetzt über die vollen Blöcke, weil das einen riesigen Support-Aufwand mit sich bringt. Meinst du wirklich, die werden auf eine Chain aufspringen, die noch weniger Kapazität hat?

      • Ranma // 24. May 2017 at 4:09 //

        Es hat sich schon oft Schlechteres gegen Besseres durchgesetzt, zum Beispiel früher mal als Videorekorder noch eine neue und ganz tolle Sache waren VHS gegen Video 2000. Oder Windows gegen Linux. Natürlich ärgert man sich über die Nachteile des schlechteren Systems. Aber es gibt nur eine Richtung, wenn eine Blockchain die andere akzeptiert, aber nicht umgekehrt. Den Trick hat Microsoft auch angewandt als es widerwillig die offenen Dateiformate in seine Software integrierte und die eigenen Dateiformate veränderte, so daß sie von freier Software nicht mehr vollständig gelesen werden konnten. Obwohl man sich ständig über hohe Preise, Sicherheitslücken und am laufenden Band notwendige Aktualisierungen ärgern muß, sind Microsoft Windows und Microsoft Office Marktführer. Schon durch die Installation von LibreOffice (für Windows) könnte man sich die Hälfte des Ärgers ersparen. Aber versuch das mal Leuten klarzumachen, die fetischartig auf Microsofts proprietären Dateiformaten bestehen!

        So funktioniert das auch mit der neuen Blockchain. Man kann dorthin wechseln und sich dann darüber ärgern, aber zurück kommt nicht in Frage. Unter den Börsen und Online-Wallets werden die kleineren Unternehmen vom Markt gefegt werden und die großen profitieren. Mit verschwunden Online-Wallets habe ich bereits schlechte Erfahrungen gemacht. Darauf beschränken sich übrigens meine gesamten Erfahrungen mit Bitcoin und solange sich nicht etwas gründlich ändert wird das wohl so bleiben. Vielleicht wird es sogar Monopole geben. Die Monopolisten werden sich nicht sehr darüber ärgern, wenn ihre Konkurrenz vom Markt verschwindet. Ein größerer Ressourcen-Aufwand bedeutet für Monopolisten sogar, jeden neuen Konkurrenten leichter loswerden zu können. Falls Bitcoin den UASF überlebt, dann bedeutet das wohl die Entwicklung eines neuen Unternehmens in der Art von Microsoft. Die alte Blockchain könnte wie Linux als Alternative mit gerade zwei Prozent Marktanteil dienen.
        Ranma

      • Online-Wallets sollte man eigentlich nie benutzen, wenn man nicht weiß, wer dahintersteht. Das ist ja die ganze Sache von Bitcoin: Man lädt eine Software runter, installiert sie auf seinem Computer, und dann ist der Computer deine Bank. Man kann, siehe Paperwallets, sehr einfach ein Backup machen. Die meisten Wallets heute haben einen “Seed”, das sind 12 oder 15 zufällige Wörter, mit denen man alle Bitcoins wieder herstellen kann. Megapraktisch.

        Zur UASF: Jein. Es könnte eine ständige Bedrohung der alten Chain sein, wenn eine neue existiert, die sie fressen kann, und vermutlich würde man sich irgendwann fragen, ob man nicht auf die neue Chain aufspringt, um sie besser zu machen. Aber die existierende Chain ist ja nicht wehrlos. Sie kann lokal die Blöcke der neuen Chain ungültig machen und die geplante 2MB hardfork mit einem Reorganisierungs-Schutz durchziehen.

      • Ranma // 25. May 2017 at 2:41 //

        Ja, online-Wallets sind gefährlich. Ich habe sogar schon zweimal schlechte Erfahrungen damit gemacht und beide Male Bitcoin verloren. Zu der Zeit gab es noch Bitcoin-Faucets. Du brauchst also nicht zu glauben, daß ich völlig neu wäre und von Bitcoins noch garkeine Ahnung hätte. Aber danach bin ich ausgestiegen. Aus Erfahrung wird man klug.

        Aus dem gleichen Grund haben andere inzwischen auf dem eigenen Computer zu installierende Bitcoin-Clients aufgegeben. Auch aus den Erfahrungen anderer kann man lernen. Ich selbst hatte sowieso nie die Kapazität, um eine 40 GB große Blockchain bei mir zu speichern. Ich mußte also inzwischen feststellen, daß Bitcoin doch eher nur etwas für eine Oberschicht ist. Aber ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt.

        Ansonsten finde ich Ethereum, Ripple und vielleicht noch Steemit interessant. Aber auch da gilt es für mich vor allem die weiteren Entwicklungen abzuwarten.
        Ranma

      • Du kannst einfach Light-Wallets wie Electrum benutzen. Funktioniert hervorragend mit ein paar MB Festplattenspeicher.

  7. Allerdings gibt es einen kleinen, nicht ganz unbedeutenden Unterschied. Denn auch mit UASF bleibt SegWit eine Softfork. Sie kann zwar die Blockchain spalten, ist aber noch immer keine Hardfork. Dieser feine Unterschied ist wichtig.

    Für mich ist das Ignorieren der längsten Chain eine klare Änderung der Regeln und somit eine Hardfork.

    Daher, sagen die Fans der UASF, gibt es handfeste Anreize für die Akteure, auf die UASF-Chain zu setzen. Denn anders als die alte Chain ist diese sicher vor der Auslöschung.

    Vor der Auslöschung ja, zumindest solange jemand Blöcke auf dieser mined. Sollte es allerdings wirklich zum Chainsplit kommen, werden Miner mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Patches einspielen, die BIP148 Blöcke auch im Falle der längeren Chain ignorieren und es würde zu einer ähnlichen Situation kommen wie ETH und ETC, nur dass wohl beide den Namen und das Kürzel behalten wollten.

    @Ranma

    Wenn die neuen Blöcke auf der alten Blockchain anerkannt werden, aber nicht andersherum, dann gibt es nur eine mögliche Richtung: die neue Blockchain bekommt mehr Zulauf, die alte schrumpft.

    Das ist falsch. So lange die “neue” Chain weniger Hashrate hat als die “alte”, ignorieren alte Nodes die neue Chain einfach, denn sie ist kürzer und somit unwichtig. Falls es dazu kommen sollte, könnte eine Kettenreaktion einsetzen:
    Gehen wir von der aktuellen SegWit Signalisierung von 33% aus, hätte die “alte” Chain 2/3, die “neue” 1/3 der Hashrate vereint. Somit brauchen Blöcke auf der neuen Chain ca. 15 Minuten, auf der alten aber nur ca. 7,5 Minuten. Die Difficulty wird nach 2000 Blöcken angepasst (zur Einfachheit nehme ich den ganzen Zyklus, denn es wird der Durchschnitt der letzten 2000 Blöcke genommen), auf der neuen Chain nach 3 Wochen, auf der alten bereits nach 10,5 Tagen. Bis auf der neuen Chain die Difficulty angepasst wird, sind auf der alten 1000 zusätzliche Blöcke entstanden. Auf der neuen Chain sind (fast) alle Transaktionen der alten gültig und es kommt zu einem erheblichen Backlog, zumal zusätzlich SegWit Transaktionen in die neue Chain aufgenommen werden müssen.

    Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Miner in so einer Situation zur “neuen” Chain wechseln und ihre alten Blöcke und Rewards aufgeben, zumal sie auf der längeren Chain wären. Die einzige Möglichkeit wäre, falls Börsen, Dienstleister und Investoren tatsächlich die neue Chain bevorzugen, allerdings scheint mir das keineswegs sicher. Zumindest in meinem Umfeld sehe ich eine große Mehrheit für eine größere Blocksize.

    • Hei Paul,

      Für mich ist das Ignorieren der längsten Chain eine klare Änderung der Regeln und somit eine Hardfork.

      Eine Änderung der Regel*n*, ja, aber keine Änderung einer bestehenden Regel. Ist ein wenig wie mit den Gesetzen: Man fügt neue hinzu, löscht aber keine alten. Technisch ist das schon wichtig, wie ich danach ja auch erklärt haben.

      Sollte es allerdings wirklich zum Chainsplit kommen, werden Miner mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Patches einspielen, die BIP148 Blöcke auch im Falle der längeren Chain ignorieren

      Danke für die Anmerkung. Denke auch, dass das kein Problem ist. Man kann es sogar lokal mit “invalidateblock” einstellen. (an sich macht UASF mit der invalidateblock-Konfiguration dasselbe wie BU mit der Blocksize).

      Gehen wir von der aktuellen SegWit Signalisierung von 33% aus, hätte die „alte“ Chain 2/3, die „neue“ 1/3 der Hashrate vereint. Somit brauchen Blöcke auf der neuen Chain ca. 15 Minuten, auf der alten aber nur ca. 7,5 Minuten.

      Du meinst 15 und 30 Minuten, oder? Die Difficulty bleibt ja auf beiden Chains zunächst gleich … Das trifft auch auf deine Wochenangaben zu … 3 Wochen und 6 Wochen …

    • Sorry, meine Angaben sind leider auch falsch, denn sie würden für eine 100% alt zu 50% neu gelten. Da hat wohl der Morgenkaffee noch nicht angeschlagen… Korrektur:

      Bei einer Verteilung von 1/3 (neu) zu 2/3 (alt) der aktuellen Hashrate bedeutet dies:
      Neue chain benötigt für die Dauer von 2000 Blöcken jeweils etwa 30 Minuten, alte Chain benötigt ca. 15 Minuten. Die Anpassung der Difficulty erfolgt auf der neuen Chain nach ca. 6 Wochen, auf der alten nach ca. 3 Wochen. Die alte Chain wäre der neuen damit 1,5 Difficulty Anpassungen voraus und nach 6 Wochen hätte die alte Chain bereits 5000 Blöcke, die neue lediglich 2000. Die alte Chain einzuholen und damit die längere zu werden, wäre nur noch mit erheblicher Abwanderung der Hashpower möglich und für Miner gäbe es dafür keinerlei Grund. Falls eine UASF sogar mit geringerer Zustimmung unter Minern aktiviert werden sollte (was durchaus möglich ist, denn nicht jeder Miner der SegWit signalisiert, würde eine UASF mittragen), fällt das Verhältnis entsprechend krasser aus und es gäbe zwei Bitcoin Chains parallel.

      Falls es also zu einer UASF ohne Mehrheit der Miner kommt, haben wir den GAU.

      • Ranma // 24. May 2017 at 4:21 //

        Wenn es wirklich keinen Grund gäbe, um zur neuen Blockchain zu wechseln, dann wäre UASF niemals vorgeschlagen worden. Wieso sollte man etwas vorschlagen, für das es keinerlei Grund gibt?
        Ranma

      • Ranma // 24. May 2017 at 4:28 //

        Für Miner gibt es den Grund, daß auf der neuen Blockchain die Difficulty geringer ist. Also ist die Chance neue Bitcoins zu generieren dort höher.
        Ranma

    • Es mag sein, daß ich etwas am Konzept nicht verstanden habe. Du sagst auf der neuen Chain sind fast alle Transaktionen der alten gültig. Aber ich habe dem Artikel entnommen, daß alle nicht Segwit-konformen Blöcke von der neuen Blockchain abgelehnt werden. Die Blöcke bestimmen doch die Gültigkeit der Transaktionen? Das heißt dann, die alte Blockchain wird die Transaktionen der neuen bestätigen, aber die neue Blockchain nicht die Transaktionen der alten Blockchain. Die alte Blockchain wird zwar Transaktionen der alten Blockchain bevorzugen, weil die schneller sind, trotzdem ist es eine vielleicht neunundneunzigprozentige Ablehnungsrate gegenüber einer hundertprozentigen Ablehnungsrate von Segwit-konformen Transaktionen auf der neuen Blockchain. Also verschieben sich die Anteile ganz langsam. Dabei ist nur eine Richtung möglich.
      Ranma

      • Ich nochmal 🙂

        Wenn Transaktionen in den Blöcken sind, sind sie “bestätigt”. D.h. sie stehen in der Blockchain. Die Bedingung dafür ist, dass sie “gültig” ist (richtige Signatur, gedeckt durch Guthaben und mehr). Eine gültige Transaktion kann es durchaus in Blöcke auf beiden Blockchains schaffen.

      • Ranma // 25. May 2017 at 2:28 //

        Ja, gut, Bitcoin-Transaktionen, die bereits in der Blockchain sind, die sind gültig. Aber erst verhandeln doch alle Clients, die gerade am Netz sind, über die Gültigkeit? Dann fehlt mir offensichtlich nur der richtige Name für diesen Vorbereich der Blockchain. Egal wie man den Verhandlungsbereich nennt, die Mathematik gilt trotzdem.
        Ranma

  8. lest die Zeichen an der Wand…:

    http://www.coindesk.com/131-countries-bitpay-goes-international-bitcoin-prepaid-card/


    uasf

    Liebe Grüsse an alle Menschen.

    • Der Link zur uasf-webseite ist exakt auf dieser Seite bereits da. Bitte keinen Link-Spam betreiben. Langsam nervt es.

      P.S.: Als wäre BitPay die einzige Bitcoin-Firma, die Debit-Karten herausgibt. Ist ein Geschäftsmodell und viele schätzen das. Kein Grund, Randale zu machen.

      • Ranma // 24. May 2017 at 4:26 //

        Ist das wie VoIP-Telefonie? Also die Debitkarte funktioniert so wie alle anderen auch, nur firmenintern wird Bitcoin verwendet, aber davon merkt man als Kartenbenutzer nichts? Außer wenn sich durch die interne Funktionsweise Nachteile (wie sehr erleichterte Abhörbarkeit, geringere Ausfallsicherheit und noch geringere Datenübertragung im Fall der VoIP-Telefonie) ergeben?
        Ranma

      • Ist viel einfacher. Man gibt der Firma Bitcoins, die wechselt sie gegen Euro, und man bekommt auf einer Debit-Karte die Euro gutgeschrieben.

      • Ranma // 25. May 2017 at 2:30 //

        Also nur etwas für Miner. Der Nutzer kauft eher Bitcoins gegen Euro statt umgekehrt.
        Ranma

  9. WIeso ist der Zeitabstand mit dem ein neuer Block in die Blockchain geschrieben wird so zeitlich festgelegt?
    Wäre es nicht sinnvoller zu sagen, dass wenn es genug Transaktionen gibt um einen Block zu füllen, wird dieser erstellt?

    • Satoshi ging davon aus, dass alle Nodes (Miner) im Netzwerk um den nächsten Block konkurrieren sollten, wer ihn findet und den Block Reward (+ Gebühren) dafür kassiert. Dafür wird eine Hashfunktion verwendet, die alle Transaktionen, den vorherigen Block und eine zufällige Zeichenkette. Um nicht mit jeder Transaktion einen Block zu generieren, musste eine Schwierigkeit eingeführt werden. Ein Hash sieht z.B. so aus: 098f6bcd4621d373cade4e832627b4f6 (md5 von “test”). Die Schwierigkeit besteht bei Bitcoin (vereinfacht gesagt) darin, dass der Hash mit einer bestimmten Anzahl von Nullen beginnen muss und der Miner einfach ausprobiert, was der Hash von “test1”, “test2”, “test3” ist, bis er einen passenden findet. Hier ist z.B. der letzte Block samt Hash: https://blockchain.info/block/0000000000000000016b0c41c42499910e3e90de2ac182cae9204cc678ca8ebf

      Diese Schwierigkeit wird alle 2000 Blöcke angepasst, damit die Blockfrequenz im Schnitt alle 10 Minuten erfolgt. Manchmal findet ein Miner den nächsten Block nach weniger als einer Minute, manchmal dauert es länger als 20 Minuten. Wenn man einen Block erst erstellt, wenn genügend Transaktionen vorhanden sind, würde es zu Spam auf der Blockchain führen, denn ein Miner würde einfach sinnlose Transaktionen aufnehmen, um an den Block Reward zu kommen.

    • Dann gäbe es mehr Inflation wenn es mehr Transaktionen gibt.

  10. Sehr interessanter Artikel!

    “Es soll keinen Kompromiss mit Jihan, Roger, Gavin, Jeff, Unlimited und wie sie alle heißen geben, sondern nur das reine SegWit. Wenn die Miner meinen, sie könnten SegWit als Geisel nehmen, um eine Hardfork zu erzwingen, dann nehmen sich die User, was ihnen gebührt und aktivieren SegWit ohne die Miner. Koste es, was es wolle. Kein Kompromiss.” – ok. Die Miner sollten aber gerade darüber abstimmen, ob SegWit aktiviert wird oder nicht. Wenn man SegWit unabhängig davon, ob die Miner das wollen, aktiviert, dann braucht man sie auch gar nicht erst zu fragen. Unabhängig vom Beweggrund der Ablehnung seitens der Miner, ist der Dialog im Prinzip der Folgende:
    Entwickler/User: “Du entscheidest, ob SegWit aktiviert wird. Willst du SegWit aktivieren?”
    Miner: “Nein.”
    User: “Deine Antwort gefällt uns nicht. Wir aktivieren SegWit trotzdem.”
    Wäre ich ein Miner, würde ich mich hintergangen fühlen.

    • halbwissen,halbwissen…

      Das “fragen” der miner(sie signaliesieren lassen), wird erst seit kurzem gemacht, weil es die transition(den Übergang zum jeweiligen soft oder hard-update) sicherer und reibungsloser macht.
      Die ersten 5 jahre wurden alle änderungen in bitcoin per uasf eingeführt.

      Gefährliches Halbwissen.


      Der Mann von La Mancha – gegen windmühlen..

  11. John Doe // 23. May 2017 at 22:38 // Reply

    Hier ist das Barry Silbert Pamphlet:
    View story at Medium.com

    Zum ersten Mal überhaupt glaube ich, dass ein Scaling Agreement funktionieren könnte. Erst Segwit (leider mit bit 4 activation statt dem bisherigen bit 1, weshalb Core gepatcht werden müsste, siehe https://lists.linuxfoundation.org/pipermail/bitcoin-dev/2017-May/014380.html), dann nach 6 Monaten eine 2MB Hardfork.

    Damit würde dann BU hoffentlich über die Klippe springen. Und Core müsste sich in 6-8 Moanten entscheiden, ob sie eine HF mit tragen.

    • Warum meinst du, dass BU über die Klippe springen wird? Der BU-Client ist der einzige, der ohne Update durch die ganze Sache kommen wird (wenn sie passiert) …

      Aber an sich, ja, das Agreement könnte funktionieren. Ich hoffe es.

      • John Doe // 24. May 2017 at 18:54 //

        Die echte BU Unterstützung seitens Minern und Usern liegt bei ca. 10-15%. Antminer und die meisten anderen Miner, die BU signalisieren, machen das nur aus politischen Gründen. Kommt der genannte Kompromiss zustande, wird BU maximal eine Randerscheinung bleiben…

      • Wenn überhaupt. Nach der Flut an ropaganda gegen BU würde ich mich wundern, wenn mehr als 1 Prozent der User ein einigermaßen ausgewogenes Bild davon haben, was BU macht.

        Im übrigens IST es BU bzw. Emergent Consensus, wenn eine breite Koalition von Minern und Unternehmen sagen, “wir machen jetzt 2 MB Blöcke”. Und während die User von Core derzeit eine Software benutzen, die bei Umsetzung des Agreements bald ihre Funktionalität verliert und taub für die Blockchain wird, benutzen BU-User bereits seit zwei Jahren eine Software, die darauf vorbereitet ist. In dem Sinne ist für mich, als BU-Fan, das Agreement ein mächtiger Sieg für BU 🙂 (auch wenn das die meisten BU-Mitglieder und -Fans das anders sehen)

  12. ..seht das mit dem “soft-Chainsplit” am 1 august 2017(UASF-bip148) doch einmal so:

    95% der noden im netzwerk von heute ist COREsegwit bereit und wird am 1 august zusammen mit den UASF bip148 noden(netzwerkknoten) das weitaus grössere Bitcoin netzwerk stellen, über 90-95% der netzwerkknoten – aber ein grossteil der mining Hardware und der übrigen Industrie-hardware(wallet,ATM..) wird erstmal an den alten strukturen- den verblleibenden 5-10% des NICHT-segwit-netzwerks angeschlossen sein.
    D.h. unter anderem, kein segwit, kein lightning für diese chain. –

    Früher oder später stellt sich die Glaubensfrage: Ist bitcoin aus der Hardware entstanden oder durch die Software?

    Du entscheidest – zB. indem du eine BIP148 UASF BItcoinCOre 14.1 Node installierst.


    Übrigens, wenn bip148 erfolgreich ist, vereinigen die beiden chains sich wieder(es kommt zu einer reorganisation auf der nicht-Bip148 chain) und es gibt keine 2 bitcoins mehr.

    Die gefahr einer reorganisation(Löschung!) der bip148 chain besteht niemals.
    Diese Gefahr besteht nur für die alte, NICHT segwit chain nach dem 1 aug 2017.

    Liebe Grüsse, Jens.

  13. Eric lombrozo(Core):Why i support UASF

    View story at Medium.com

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