Mutterfirma der New Yorker Börse und Starbucks gründen Plattform für digitale Währungen

Wow!

Starbucks Christman, Bild von machechyp via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Manche Beobachter feiern es als größte Nachricht des Jahres, als den finalen Durchbruch für Kryptowährungen wie Bitcoin: Die Intercontinental Exchange (ICE) kündigt mit Bakkt “ein globales Ökosystem für digitale Wertobjekte” an. Mit im Team sind unter anderem Starbucks und Microsoft. Das Projekt soll sowohl Trader als auch Händler und User ansprechen und Kryptowährungen in den Mainstream katapultieren.

Mit dem Intercontinental Exchange (ICE) hat Bitcoin endgültig die Spitze des Finanzwesens erreicht. Die ICE ist einer der führenden Börsenbetreiber der Welt, der mehr als zwei Dutzend Märkte, Börsen und Clearinghäuser auf der ganzen Welt betreibt. Die ICE ist zudem die Mutterfirma der NYSE, der traditionellen New Yorker Börse. Viel weiter rauf geht es nicht mehr.

Ende letzter Woche hat die ICE nun eine Bombe platzen lassen. Nach mehr als einem Jahr der Geheimhaltung hat das Unternehmen Bakkt angekündigt: Eine neue Firma, die Cloud-Lösungen von Microsoft benutzen wird, “um ein offenes und reguliertes, globales Ökosystem für digitale Assets zu erschaffen.” Die neue Firma arbeite mit einer auserlesenen Gruppe von Partnern, darunter die Boston Consulting Group, Microsoft und Starbucks, daran “eine integrierte Plattform zu bilden, die es Kunden und Institutionen ermöglicht, digitale Assets zu kaufen, verkaufen, speichern und auszugeben.”

Das Bakkt-Ökosystem soll neben vollständig regulierten Märkten auch Lagerhäuser und Anwendungen für Händler und Konsumenten umfassen. Es soll alles abdecken, was man mit Kryptocoins machen kann. Zunächst plant die ICE aber, noch im November “1-Tages-Futures für physisch ausgelieferte Bitcoin” auf den US-Markt zu bringen. Die Anmeldung liegt bereits der Börsenaufsicht vor.

Hui oder Pfui?

Das wichtigste Wort in der Produktbeschreibung ist “physisch”: Denn während die Futures von CBOE und CME bislang lediglich als “Cash” angeboten werden, also nach Ablauf der Frist den Wert von Bitcoins in Dollar auszahlen, möchte die ICE tatsächliche Bitcoins ausgeben. Diese “physischen” Bitcoins sollen in den regulierten Lagerhäusern der ICE gespeichert werden.

Für viele Finanz-Analysten macht dieses Detail Bakkt zu einem Durchbruch. Brian Kelly von BK Capital Management sagt der CNBC, dass ein solches vollständig lizensiertes Lagerhaus es für einen ETF erheblich leichter mache, grünes Licht von der Aufsicht zu erhalten. Und der Business Insider weißt darauf hin, dass solche physisch ausgelieferten Bitcoin-Futures genau das sind, was Trading-Firman schon lange wollen. Sie reduzieren die Risiken des Arbitrage-Handels mit Kryptowährungen erheblich, und machen es deutlich einfacher für Banken, Rentenkassen und Investmentfonds, Bitcoins ins Portfolio aufzunehmen. Kryptowährungen könnten damit zum Teil der ganz normalen Rentenversicherung von ganz normalen Amerikanern werden.

Allerdings teilen nicht alle Beobachter diesen Enthusiasmus. Caitlin Long, eine erfahrene Wall-Street-Finanzanalystin, nennt in einem Gastbeitrag für die Forbes einige Nachteile, die Bakkt für Bitcoin haben kann. Eine solche Plattform gebe der Wall Street nämlich die Möglichkeit, mit Derivaten mehr Coins zu verkaufen, als es in Wahrheit gibt. “Bitcoin hat eine durch einen Algorithmus erzwungene Knappheit, und das ist ein großer Teil von dem, was ihm einen Wert gibt. Wenn die Wall Street beginnt, Ansprüche auf Bitcoins aus heißer Luft zu erzeugen, die nicht durch echte Bitcoins gedeckt sind, dann wird es der Wall Street gelingen, die Knappheit zu einem Teil aufzulösen.” Exakt dasselbe geschah auf den Märkten für Rohstoffe wie Gold und Silber sowie bei Kredit-Derviaten, die mit die Finanzkrise von 2008 ausgelöst hatten. Wenn es jedoch bei Bitcoin passiert, wird dies eine sehr essentielle Eigenschaft der Kryptowährung beschädigen.

Nein, Starbucks wird keine Bitcoins akzeptieren

Der Future-Markt ist aber nur der erste Teil von Bakkt, den die ICE umsetzen will. Insgesamt, erklärt Jeffrey C. Sprecher, der Gründer von ICE, soll die Plattform “eine regulierte, verbundene Infrastruktur sowie Anwendungen für digitale Wertprodukte nutzen, um Vertrauen in diese neue Anlageklasse mit globaler Reichweite bringen.” Bakkt wird gebildet, um “als eine skalierbare Auffahrts-Rampe für Institutionen, Händler und Verbrauche zu dienen, die am Markt für digitale Assets teilnehmen wollen,” erklärt Kelly Loeffler, der CEO von Bakkt. “Wir arbeiten mit mehreren Firmen zusammen, um eine offene Plattform zu bilden, die das transformative Potenzial von digitalen Assets für die globalen Märkte und den globalen Handel entfesselt.”

Am verwirrendsten ist die Rolle der Kaffeehaus-Kette Starbucks bei Bakkt. Maria Smith von Starbucks erklärte, dass die Firma “eine zentrale Rolle dabei spielen wird, praktische, vertrauenswürdige und regulierte Anwendungen für Verbraucher zu entwicklen, um ihre digitalen Assets in Dollar zu wechseln, um sie bei Starbucks zu benutzen.” Dies wurden von vielen Seiten dahingehend interpretiert, dass man bald bei Starbucks mit Bitcoin bezahlen kann. Der Jubel war groß, aber nur von kurzer Dauer. Denn ein Pressesprecher von Starbucks hat schon heute erklärt, dass dies falsch ist: “Es ist wichtig, klarzustellen, dass wir bei Starbucks keine digitalen Assets akzeptieren werden. Stattdessen wird die Börse digitale Assets wie Bitcoin gegen US-Dollar tauschen, mit denen man bei Starbucks bezahlen kann.”

Das wiederum ist nicht so richtig beeindruckend. Als würde das nicht schon lange gehen. Das ändert aber nichts daran, dass die Nachricht von der ICE insgesamt ziemlich imposant ist.

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14 Comments on Mutterfirma der New Yorker Börse und Starbucks gründen Plattform für digitale Währungen

  1. Anonymous // 6. August 2018 at 14:27 // Reply

    > Nein, Starbucks wird keine Bitcoins akzeptieren

    Das will doch auch keiner, Bitcoin Core ist doch nicht für Coffee-Payments 😉

  2. Danke für die vielen guten Artikel!

    Korrektur: Kelly Loeffler ist eine Frau. (Und auch die Ehefrau von Jeff Sprecher).

  3. Irgendwie traurig das es zum warscheinlich wichtigsten Artikel dieses Jahres (und allen zuvor) fast keine Komentare gibt. Hier sind wir nun angekommen, neben Papier-Gold kommt das Papier-Bitcoin. Eventuell sollten wir mal einen Schritt zurückgehen und nochmals darüber nachdenken was Bitcoin wirklich ist. Wie war das nochmal? Electronic Cash Peer to Peer? Also warum halten wir Bitcoin? um reich zu werden? oder wollten wir vor einigen Jahren damit die Welt verändern? Als ob das LN nicht schon schlimm genug ist, ein Schuldverschreibungssystem welches in Zukunft nur von Instituten mit Banklizenz betrieben werden darf kommt jetzt auch noch diese Scheisse. Wahrscheinlich musste es ja soweit kommen, lasst uns nie vergessen das Geld nur wirklich Geld ist solange es in der Blockchain für uns zugänglich ist.

    • Hast du ein Lightning-Problem?

    • Vitalik hat Recht: https://twitter.com/VitalikButerin/status/1023571651865137152 (und das sage ich als nicht-Ethereum Fanboy).

      Man sollte sich schon einmal an die eigene Nase fassen und feststellen, wie oft man Bitcoin oder Crypto wirklich nutzt. Ich tue dies mittlerweile überall wo es möglich ist, bevorzugt direkt Monero, wenn der Merchant aber “nur” Bitcoin akzeptiert, nutze ich https://xmr.to und kann den Service jedem uneingeschränkt empfehlen. Zahlungen bis 0,1BTC gehen übrigens binnen Sekunden mit 0-Conf durch, der Service nimmt auch keine eigenen Gebühren für Zahlungen bis 0,1BTC und übernimmt sogar die Netzwerk Fee bei Bitcoin. Versendet werden nur Bitcoins direkt von großen Exchanges wie Poloniex und Bittrex, man läuft also auch nicht in Gefahr, direkt mit einem DNM, Tumbler, Ransomware oder Schlimmerem in Verbindung gebracht zu werden.
      Für Jérémie, den Gründer und Betreiber würde ich wohl auch meine Hand ins Feuer legen, er ist auch Monero Core Member und ich hatte die Ehre, ihn persönlich zu treffen.

      Wer nutzt seine Coins auch tatsächlich? Wenn wir Adoption fordern, müssen wir auch dazu beitragen und nicht (womöglich noch auf einer Exchange Wallet) horten. Ohne reale Nutzung wird es keine (Merchant) Adoption geben, denn selbst Merchants, die Crypto integrieren, werden diese Option relativ schnell entfernen, falls diese nicht genutzt werden. Gutscheinkarten mit Crypto zu kaufen sehe ich übrigens nicht als Adoption an, denn der Merchant bekommt nicht mit, womit der Kunde bezahlt hat. Wenn ein Merchant bereits Crypto akzeptiert, bezahle ich entweder mit Monero oder Bitcoin. Wenn mir der Merchant wichtig ist, frage ich auch Mal nach, ob er das nicht integrieren will und manche tun das auch, selbst wenn es auf die Schnelle nur manuell möglich ist. Tatsächliche Nutzung ist übrigens auch die einzige Möglichkeit, herauszufinden, wo es noch hakt und wo eine Wallet z.B. noch Bugs hat und diese zu reporten. Egal von welchem Geld wir sprechen, wenn es kein Mensch für Zahlungen akzeptiert, hat es sein Ziel verfehlt.

      • Ja, volle Zustimmung. Man sollte Kryptowährungen so oft wie möglich verwenden, wenn man möchte, dass sie ein Zahlungsmittel sind. Bei meiner Buch-Webseite merke ich, wie wenig Leute mit Bitcoin bezahlen, selbst unter Bitcoin / Krypto-Unternehmen.

      • Christoph, Deine Beobachtung ist wahrscheinlich das Hauptproblem und es wäre schön, nach einiger Zeit ein paar Statistiken (brauchen ja keine absoluten Zahlen sein) hier zu lesen. Gerade bei einem Buch über Bitcoin, privat vertrieben durch ein Bitcoinblog sollte man meinen, dass Leute dieses eben auch mit Bitcoin bezahlen wollen. Wenn diese jedoch nur daran interessiert oder investiert sind, aber es nicht einmal hier nutzen wollen, dann läuft etwas grundsätzlich falsch. Entweder ist die Nutzerfreundlichkeit noch nicht ausreichend, unzureichendes Sicherheitsgefühl verbreitet oder aber Leute sehen Bitcoin eher als ein weitgehend nutzloses aber werthaltiges Asset wie Gold. Letzeres fände ich schade und sollte sich dieses bewahrheiten, ist zumindest mein Ansatz in Krypto gescheitert…

      • Naja, wenn für die Leute Banküberweisungen gut funktionieren, und sie einen Sinn in Crypto sehen, der nichts mit direktem Bezahlen zu tun hat, warum nicht?

        Ich werde in ein paar Wochen Statistiken veröffentlichen. Das hat für mich noch den schönen Effekt, dass ich gleichzeitig nochmal Werbung machen kann 🙂

      • Naja, wenn für die Leute Banküberweisungen gut funktionieren, und sie einen Sinn in Crypto sehen, der nichts mit direktem Bezahlen zu tun hat, warum nicht?

        Den Sinn muss man dann erst Mal ausloten. Gibt es bis Dato mehr oder sinnvolle Anwendungen? Mir fallen etliche ein, aber die fallen praktisch alle in die weniger sinnvolle Schublade oder fallen durch diese sogar durch und am Ende geht es meist ohnehin um irgendeine Art Bezahlvorgang…

      • Ja, bin da ja auch bei dir. Für mich geht es ums Benutzen, ums Bezahlen, und ich freue mich seit 5 Jahren immer noch darüber, wenn ich wo bezahlen kann, ohne dass eine Bank oder sonst jemand im Spiel ist.

        Aber offenbar gibt es ein Interesse an Bitcoin unabhängig davon, und wenn es so ist, sollte man es akzeptieren. Krypto ist nicht dafür da, dass man sich darin einmischt, was andere Leute mit Geld vorhaben.

    • Name required // 7. August 2018 at 16:57 // Reply

      Was spricht dagegen, Bitcoin zu halten, um reich zu werden? Du kannst Deine BTC ja jederzeit ausgeben. Wer das nicht will, auch OK.
      Wer die Welt verändern will, muß erstmal akzeptieren, dass es DIE eine richtige Scheuklappensichtweise nicht geben sollte. Denn das geht immer auf Kosten der Freiheit.

      Immerhin kann man sein geldliches Hab und Gut nun bankenfrei aufbewahren und/oder verwenden/ausgeben. DAS ist doch, was es zu feiern gilt.

  4. Name required // 7. August 2018 at 16:53 // Reply

    @Paul:
    Sobald es ein “werthaltiges Asset” ist, ist es das Gegenteil von nutzlos. Es hat für den Besitzer einen sehr großen Nutzen, der von Absicherung für das Alter bis hin zu Sicherheit vor dem Staat für seine Ersparnisse reichen kann (Venezuela, Türkei und Co. lassen grüßen).

    Man sollte halt nicht alles nur schwarzweiß sehen. Für den einen ist die bankenlose Transferfunktion das Top-Argument, für den Anderen der Wertspeicher.

    Also: Alles im Lot.

  5. Sehr wichtig für die ganze Cryptowelt. Die großen wollen mitspielen. Das erhöht den Druck auf andere, die nichts verpassen wollen.

  6. Hier ein kurzer persönlicher Erfahrungsbericht.

    Ich selbst habe im Urlaub, etwa vor einem Jahr, meine erste Pizza mit BTC bestellt und bezahlt. Ich war ganz begeistert wie reibungslos das funktioniert hat. Auch im Internet zu bestellen war toll. Dann kam der übervolle Mempool und das ganze “Gebühren-Chaos” so dass ich das Bezahlen mit BTC wieder einstellte. Außerdem war der BTC-Kurs mittlerweile doch erheblich gestiegen, was bedeutet hätte, dass ich bei jedem Kauf durch meine noch “jungen” Bitcoins dies steuerrechtlich berücksichtigen hätte müssen. Seit Anfang 2018 lebe ich zudem in der Hoffnung dass LN bald den Durchbruch bringen wird. Also hodeln die Bitcoins weiterhin in ihrer Hardware-Wallet vor sich hin und warten darauf wiedererweckt zu werden.

    Das Buch von Christoph war nun ein erster Anlass die verbliebenen BTC auf meiner Mobile-Wallet zu aktivieren. Es hat sich auch tatsächlich wieder gut angefühlt damit zu bezahlen und die Gebühren sind auch wieder fast vernachlässigbar. Ich habe mir deshalb vorgenommen, falls möglich, wieder öfter mit Krypto zu bezahlen.

    Das Handling der Kryptos ist aber noch immer gewöhnungsbedürftig. Dadurch dass man seine eigene Bank ist, hat man auch die volle Verantwortung sollte bei einer Übertragung etwas schief laufen. Das ist jedes mal mit etwas Nervenkitzel verbunden, dass selbst ich im Alltagsgeschäft meist nicht gebrauchen kann. Ich würde mich selbst als einigermaßen technikzugewandt bezeichnen. Wenn ich mich aber in meinem Bekanntenkreis umsehe, dann denke ich kommt eine Bezahlung mit Krypto bei den meisten nicht in Frage. Das scheitert bereits an der sicheren Verwahrung des SEEDs. Zukünftig braucht es deshalb doch wieder die “Mittelsmänner” die den Service und ggf. auch die Verantwortung für die breite Schicht übernehmen.

    Ich habe mich jetzt für eine kryptounterstützte Kreditkarte beworben (MCO, ehemals Monaco). Ich bin gespannt wie das damit funktionieren wird. Ich erhoffe mir dadurch zumindest eine breitere Marktakzeptanz für Kryptos. Es macht ja erst Sinn etwas als Wertaufbewahrungsmittel zu verwenden, wenn man sich sicher sein kann, dafür auch später noch etwas kaufen zu können. Eine globale Marktakzeptanz für Bitcoin ist das was dem BTC seinen Wert verleiht. Ohne Nachfrage nach BTC-Zahlungen allerdings auch kein Angebot dafür. Wozu auch, es gibt ja genügend etablierte Alternativen.

    Deshalb muss die Initiative tatsächlich von den Nachfragern ausgehen. Ich habe mir deshalb vorgenommen meine jetzt steuerfreien Bitcoins auch tatsächlich auszugeben. Das so gesparte Fiat-Geld möchte ich dann wieder in BTC umtauschen und ein Jahr liegen lassen. Hoffen wir mal dass der Kurs sich bis dahin auch wieder in die positive Richtung entwickelt.

    Es ist aber durchaus mit einer gewissen Hemmschwelle verbunden. Ich glaube wie mir geht es bestimmt auch noch einigen anderen. Am liebsten wäre mir wenn ich fürs Alltagsgeschäft auf den “sicheren” Service einer “BTC-verwaltenden Bank” vertrauen könnte, z.B. um mein Mobile-Wallet schnell und sicher aufzuladen. Die langfristigen Ersparnisse kann man zu einem gewissen Grad dann auch auf einer Hardware-Wallet ansparen. Allein die mögliche Option der “eigenen Bank” und die geringeren Kosten durch den Verzicht aufs Bargeld sollten bei den Kreditinstituten zukünftig zu mehr Wettbewerb und damit Preisvorteilen für die Verbraucher führen.

    Ich glaube erst muss die Finanzwirtschaft (Fintechs) ihre Angebote so nutzerfreundlich und sicher machen, damit ausreichend viele Verbraucher sich Kryptos in ihr Portemonnaie holen, und dass erst dann im Einzelhandel ausreichend viele Akzeptanzstellen angeboten werden.

    Das scheint leider noch zu dauern. Hoffen wir mal, dass sich die etablierte Finanzwirtschaft aber nicht zu lange Zeit damit lässt. Ich bin zumindest zuversichtlich, denn der Wettbewerb wird sie schließlich dazu anhalten. Deshalb sollten auf alle Fälle auch die vielen Angebote der kleinen Fintechs genutzt werden (Bitwala, TenX, MCO, … oder eben xmr.to).

    Let’s change the world 😉

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