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Jetzt ist es offiziell: Bitcoin hat ein neues Allzeithoch erreicht!

Die Weihnachtsfee am Christbaum - immer bereit, noch höher zu fliegen. Bild von Alex Brown via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Seit gestern gibt es keine Ausreden und Relativierungen mehr: Bitcoin hat ein neues Allzeithoch bestiegen. Egal wann man bisher investiert hat – man hat Gewinn gemacht. Wo aber wird das hinführen?

Wenn man ein Weilchen „in Bitcoin“ ist, wird das alle paar Jahre wiederkehrende Allzeithoch schon beinah zur Gewohnheit. So wie ein zufällig auftauchender Feiertag, der für Materialisten mindestens so gut ist wie Weihnachten.

Gestern war es mal wieder so weit. Nachdem der Kurs schon vor gut einer Woche mit einem neuen Allzeithoch geflirtet hat und es auf einigen Börsen auch kurz erreichte – haben die Märkte das neue Allzeithoch nun hochoffiziell und endgültig eingelocht und mehrfach bestätigt: Der Kurs steht heute bei etwa 18.750 Euro und lag gestern auch mal für eine kurze Zeit bei 18.900 Euro. Auf Bitcoin.de wurden sogar Spitzenpreise von mehr als 20.000 Euro erzielt. Sowohl im Durchschnitt als auch in der Spitze stellt dies das bisherige Allzeithoch vom 17. Dezember 2017 – also vor exakt drei Jahren – weit in den Schatten.

Der Vier-Jahres-Chart bei Bitcoin.de: Höher lag der Preis noch nie!

Wer vor dem 17. Dezember 2020 in Bitcoin investiert hat, egal wann, ist nun in der Gewinnzone. Es gab keinen einzigen Tag zuvor, an dem man mit Verlust einsteigen konnte, selbst dann, wenn man, ganz das naive Geld in der Fomo-Panik, ja nichts zu verpassen, auf der absoluten Spitze der letzten Blase investiert hat. Das ist, natürlich, ein freudiges Ereignis, das uns Bitcoin am Ende dieses schwierigen und seltsamen Jahres 2020 schenkt.

Aber wie geht es weiter?

Wie stets kann ich darauf nur mit einer Methode antworten: Wir schauen in die Vergangenheit und gehen davon aus, dass es irgendeine Logik gibt, die bereits Geschehenes mit Gegenwärtigem und Zukünftigem verbindet.

Die erste Bitcoin-Blase gipfelte im Juni 2011 bei 30 Dollar.
Die zweite Bitcoin-Blase erreichte im April 2013 eine Spitze von 260 Dollar.
Die dritte Blase folgte rasch darauf und platzte bei etwa 1250 Dollar.
Die vierte Blase hatte im Dezember 2017 ihren Höhepunkt bei beinah 20.000 Dollar.
Die fünfte Blase hat eben erst begonnen.

Man könnte die zweite und dritte Blase zusammenzählen, weil sie so nahe beieinander liegen. Das würde dann auch gut in die fundamentalen Zyklen von Bitcoin passen, die sogenannten „Reward-Ären“ – Zeitabschnitte von jeweils etwa vier Jahren, nach deren Ablauf das Halfing die Produktion neuer Coins durch die Miner halbiert. Eine jede Reward-Ära durchläuft bisher die typischen Marktphasen: Bärenmärkte fallender Preise, Seitwärtsmärkte auf Plateaus, Bullenmärkte mit steigenden Preisen, Blasen, die ein neues Allzeithoch bilden, das Platzen der Blase – und wieder alles noch einmal von vorne.

Man könnte nun spekulieren: Von der ersten zur zweiten Blase hat sich der Preis von 30 auf 1250 Dollar erhöht, ist also um das 41-fache gestiegen; von der zweiten zur dritten kletterte er von 1250 auf 20.000 Dollar, was eine Steigerung um den Faktor 16 entspricht. Und von der dritten zur vierten?

Wenn wir nach einer zahlenmäßig ausdrückbaren Logik suchen, ist der Faktor von der zweiten zur dritten Blase um 60 Prozent gesunken – von 41 auf 16. Würde dies logisch weiterlaufen, müsste er von der dritten zur vierten Blase um weitere 60 Prozent abnehmen – von 16 auf 6,4. Falls das für euch enttäuschend klingt, solltet ihr euch ausrechnen, was das bedeutet: Wenn sich der Preis von der Spitze der dritten Blase bei 20.000 Dollar ver-6,4-facht – dann bekommen wir eine Spitze von 128.000 Dollar, also ungefähr 100.000 Euro.

Das ist natürlich und im Namen von Satoshi Nakamoto und all seinen Early Adoptern eine reine Spekulation. Ein Zahlenspiel, mehr nicht. Niemand sollte auch nur daran denken, es zur Basis eines Investments oder eines Rentenplans zu machen. Stattdessen sollte man sich als Bitcoiner darüber freuen, dass ein für die Welt nicht ganz einfaches Jahr zumindest in einem Aspekt so freundlich zu Ende geht.

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9 Kommentare zu Jetzt ist es offiziell: Bitcoin hat ein neues Allzeithoch erreicht!

  1. … das bisherige Allzeithoch vom 17. Dezember 2017 – also vor exakt vier Jahren – weit in den Schatten.
    Fehler: Vor exakt drei Jahren.

  2. Ich kann es gar nicht fassen und ich glaube so geht es fielen. Kein großen News, nichts. Ab Mittwoch fängt der Kurs an zu steigen und steigen und am Donnerstag schießt der Kurs dann plötzlich weiter in die Höhe… wo er eigentlich hätte wieder fallen müssen….

    In den Agenturmeldungen liest man ständig die alte Gurke, das Paypal den Kursanstieg befeuert. Was ich noch nie geglaubt habe. Ich denke eher, es findet ein Umschichten großer Assets statt, vor dem Hintergrund der explosionsartig steigenden Geldmenge…

    Es bleibt spannend.

  3. Gerhard Ringelberg 57614 Steimel Hauptstrasse 33 // 26. Dezember 2020 um 12:42 // Antworten

    Bitcoin wird die neue Währung der Geld und Aktienmarktwird umgeschichtet nach der Pandemie gibt es ASCHENPUTTEL es ist kein Märchen………

  4. peter Krönert // 26. Dezember 2020 um 23:17 // Antworten

    2018 laß ich einen Hilferuf eines vermutlich jungen Handelsteilenehmers. Er hatte auf dem Höhepunkt Bitcoin mit Kredit gekauft. Ich empfahl ihm zu warten. Vermutlich hat er das nicht getan. Ich hatte damals auch sehr große Verluste, rechnerisch. Heute – Jubel. Bitcoin ist besser als Gold oder Immobilien.

  5. Werner Moser // 1. Januar 2021 um 9:19 // Antworten

    Bitcoin wird noch weiter steigen. Wenn ich sehe, dass in unserer Firma das Einkommen mit Bitcoin bezahlt wird. Auch die Banken steigen schon auf den Zug auf. Es ist nicht zu spät zu investieren.

  6. Andreas Decken // 2. Januar 2021 um 18:34 // Antworten

    Naja, die Blase wird bald platzen. Da gibt e sicherlich auch Gewinner, aber noch viel mehr Verlierer!

  7. Guten Tag . Vor längerer Zeit hatte ich mich bei Bitpanda angemeldet, welches ein Unternehmen aus Österreich ist. Die Kommunikation hier ist so schwierig, da alles nur über Vorgefertigte Fragen/Antworten stattfindet und somit Unmengen an Zeit verloren geht, was mich unglaublich ärgert. Bei einem Bitcoin Handelsunternehmen aus Österreich wo alles über die USA stattfindet, Coinmarketfx.com habe ich bereits eine höhere Summe als Balance/Guthaben. Was ich benötige ist ein Unternehmen, denke wie Ihres über das alles abgewickelt werden soll und bei evtl. Problemen ich mit jemand in Form einer Telefon. Hotline/Support ich mit jemand reden kann was mir sehr wichtig ist. Wenn dieses bei Ihnen der Fall ist, würde ich mich freuen von Ihnen positives zu hören. MfG . Hartmut Drescher

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