Europol

Europol nimmt sechs Verdächtige wegen Typesquatting fest

3. July 2019 // 3 Kommentare

Eine Bande von Typosquattern hat 24 Millionen Euro eingenommen, indem sie User von Bitcoin-Börsen auf betrügerische Seiten-Klone gelotst haben. Nach 14-monatigen Ermittlungen hat Europol nun sechs Verdächtigte in den Niederlanden und Großbritannien festgenommen. Der Fall sollte für User eine Mahnung sein, die URL einer Webseite genau zu prüfen, bevor sie Bitcoins oder andere Kryptowährungen dorthin senden. [...]

“Alle Länder sollten darüber nachdenken, die Straftat des unerklärten Reichtums einzuführen.”

24. January 2017 // 10 Kommentare

Auf einer Konferenz in Doha, der Hauptstadt von Katar, haben einige hundert Beamte der internationalen Polizeibehörden Geldwäsche und virtuelle Währungen diskutiert. Die Ratschläge an die Regierungen, die sie dabei ausgearbeitet haben, haben es in sich. Zugleich beginnt die Niederlande, entschieden gegen den Bitcoin-Graumarkt und Bitcoin-Mixer vorzugehen. [...]

“Kryptowährungen könnten die Offshore-Konten der Zukunft sein”

21. November 2014 // 6 Kommentare

Das Europäische Zentrum für Cyberkriminalität hat einen Bericht veröffentlicht. Dieser informiert auf knapp 100 Seiten Entscheidungsträger aus der Politik über laufende Entwicklungen im Cybercrime, dessen Risiken für die Gesellschaft und mögliche Umgangsweisen mit neuen Bedrohungen. Dass der Bitcoin darin eine Rolle spielt, versteht sich von selbst. Laut dem Bericht sind Kryptowährungen zwar noch nicht sehr verbreitet unter Kriminellen - doch sie stellen die Kriminalbehörden bereits jetzt vor vielfältige Herausforderungen. [...]

Operation Onymous: weltweiter Schlag gegen Deepweb-Drogenmärkte (Update)

7. November 2014 // 11 Kommentare

Der Krieg gegen die Drogen hat den Cyberspace erreicht: FBI und Europol haben gestern in einer konzertierten Aktion sechs Deepweb-Drogenmärkte geschlossen. Der bekannteste darunter ist Silk Road 2, dessen Betreiber festgenommen wurde. Mehrere Dealer, die auf den Märkten Drogen verkauft hatten, wurden ebenfalls verhaftet. Wie genau es den Behörden gelungen ist, die Köpfe und Server hinter den Märkten aufzuspüren, ist noch nicht ganz klar. Klar ist hingegen, dass für die Schwarzmärkte raue Zeiten anbrechen. Die Washington Post schreibt, die Operation Onymous habe die Welt zu einem gefährlicheren Ort gemacht. [...]