4 Gründe, weshalb Bitcoins eine Revolution sind

keep_bitcoin_real_flickr_5Wenn wir so tun, als sei der Bitcon ein Investment oder ein Zahlungsprotokoll, ist das nicht ganz korrekt. Denn der Bitcoin ist keine Währung, sondern eine Revolution – die größte Revolution des Geldes seit Jahrhunderten. Sowohl technologisch als auch gesellschaftlich.

Es gibt Revolutionen, die mit lautem Knall geschehen. Dann geht das Volk auf die Straße, macht Lärm, wirft Pflastersteine und zündet Gebäude an. Andere Revolutionen laufen dagegen still, leise und langsam ab. Sie brauchen manchmal Jahre oder Jahrzehnte, in denen sie sich ins Tiefengewebe der Gesellschaft bohren und diese dann von innen umwälzen.

Der Bitcoin gehört zur zweiten Art von Revolution. Er hat kein Gesicht und keinen Schauplatz, sondern anonyme Benutzer, Bits und Bytes; er lärmt nicht, zündelt nicht und besetzt nicht, sondern er ist einfach da und nicht mehr wegzukriegen. Seit 2009 hat Geld einen neuen Abschnitt seiner Evolution betreten – mit revolutionären Folgen.

Banking ohne Bank – Bargeld mit Flügeln.

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27 Comments on 4 Gründe, weshalb Bitcoins eine Revolution sind

  1. Werner Müller // 9. April 2014 at 21:49 // Reply

    Wenn man kein Geld aus kriminellen Aktionen waschen will, bietet der Bitcoin keinen einzigen wirklichen Vorteil. Schon sehr dünn Ihre Argumentation.

    • Anonymus // 10. April 2014 at 0:30 // Reply

      Es gibt auch nicht kriminelle Menschen die anonym bleiben wollen.

    • Bitcoinüberweisungen hinterlassen Spuren. Kriminelle würden daher wohl eher Bargeld für Geldwäsche benutzen.
      Peter

    • Der größte Vorteil steht direkt am Anfang: man kann blitzschnell weltweit fast kostenlos Geld transferieren. Versuchen Sie das ‘mal mit Ihrer Bank. Prost Mahlzeit!

  2. nun nehmen Sie mal ein Dextro-Energen, warten einige Minuten und dann lesen Sie alle 4 Artikel nochmal – vielleicht fällt dann der Groschen.
    Schon allein die Tatsache, dass die Menschen aus dem Fiat-Betrugsgeldsystem entfliehen können, ist eine Revolution!
    Also – einfach nochmal lesen…………

  3. Ist das wirklich so mit der Privatheit? Ist die NSA (zB) nicht in der Lage, die Transaktionen zu verfolgen, von wem zu wem, von woher nach wohin, während sie das komplette Internet überwacht?
    Und ein Handy mit automatischer Gerätenr etc, wird die bei Transaktionen nicht mitgeliefert?

    fragende Grüsse

  4. Christoph // 10. April 2014 at 9:17 // Reply

    Bitcoin ist nicht anonym. Siehe http://cryptanalysis.eu/blog/2011/12/29/bitcoin-an-analysis/ .
    Man kann mit ein wenig Analysis rausfinden wie Überweisungen zusammenhängen und letztendlich Besitzer von Adressen ausfindig machen. Den anderen 3 Punkten stimme ich zu, aber diesem nicht. Schon allein der Kauf eines Schockoriegels an der Kasse vor dir macht es möglich anhand von Zeitpunkt und Transaktionshöhe die Adresse des Kunden ausfindig zu machen. Wer sich natürlich sehr viel Mühe macht und ständig neue Adressen benutzt kann die Suche etwas schwere machen. Oder durch häufug oder große Transaktionen zwischen den Adressen kann man auch wieder Schlüße ziehen. Bitcoin sind alles, aber nicht anonym.

    • Jein. Eine Adresse ist eben kein Name. Klar kann man bei den Börsen nachfragen, ob sie einen Namen zu dieser oder zu jener Adresse liefern können, um so einen Bitcoin einem Namen zuzuweisen (die einzige Möglichkeit, die Anonymität zu enthüllen, liegt in Börsen / Marktplätzen, die KYC beachten). Aber es ist extrem aufwändig und kompliziert.

  5. Wer sich einbildet, mit dem Bitcoin aus dem Fiatgeldsystem fliehen zu können, hat noch nicht bemerkt, dass der Bitcoin schon längst von selbigem bestimmt wird. Solange Kryptowärungen nicht vom Fiatgeld entkoppelt (also an den Börsen gehandelt) werden, wird der Bitcoin mit dem aus dem Nichts geschöpften Fiatgeld eingesammelt und gebunkert und somit dem Geldkreislauf entzogen. Bitcoins konzentrieren sich an genau den gleichen Stellen, an denen sich das Fiatgeld konzentriert. Hinzu kommt, dass der Bitcoin den gleichen Fehler wie das Fiatgeldsystem macht und dem Zinseszinzprinzip unterliegt. Das fördert das Sammeln von Bitcoins und nicht das Bezahlen damit. Der Bitcoin ist nichts weiter als ein Wertpapier und bietet keinen Ausweg zur “Financial Freedom”, weil die Gesetzmäßigkeiten des Fiatgeldsystems außer Acht gelassen wurden. Kryptowärungen an sich bieten jedoch das Potential dazu. Man muss den Code halt “nur” entsprechend auslegen, dass damit neue Gesetzmäßigkeiten geschaffen werden.

    • Bitcoin Zins? Was für ein Zins? Es gibt keinen Zins im Bitcoin. Zins und Zinses Zins ist ein Konstrukt der Banken damit du auch ja dein Geld bei Ihnen bunkerst und sie es für Kredite verwenden können um mehr Geld zu machen. Durch Zins und Zinses Zins entsteht ein exponentielles Wachstum. http://de.wikipedia.org/wiki/Zins hier mal unter Zinskritik schauen. Der Bitcoin kann nicht exponentiell wachsen da seine Menge von anfang an beschränkt ist. Es ist erstaunlich wieviele Menschen (die sich offenbar schon mit dem Bitcoin beschäftigt haben) das noch nicht verstanden haben.

      Der Bitcoin unterliegt einer ständigen Deflation, was das Sammeln fördert. Was das am Ende für die Wirtschaft bedeutet, nun ja. Jeder gibt nur noch dann Geld aus wenn es wirklich nötig ist. Theoretisch wird das mit unserem jetzigen Wirtschaftssystem nicht vereinbar sein. Für die Erde an sich wäre es top.

      Ich gebe dir Recht wenn du sagst das viele Bitcoin abfließen und vom Fiat-Geldsystem abhängig sind. Das könnte ein Problem werden. Ich habe aber immernoch die Hoffnung das er sich befreien kann. Das passiert, wenn immer mehr Menschen nur noch mit Bitcoin handeln. Die Bedeutung der Umrechnung in ein anderes System wird dann irrelevant.

      Ich finde die Idee vom Bitcoin genial und habe vor ein paar Jahren 10 für 60 Euro gekauft gehabt. Ich bin Softwareentwickler und sehe eher technische defizite. Vor allem die mangelnde Skalierbarkeit. Die Blockchain ist jetzt schon sehr groß und wenn mal alle Transaktionen der Welt über den Bitcoin ablaufen, dann sehe ich schwarz. Trotzdem verkaufe ich meine Bitcoins nicht, weil ich an die Sache glaube.

      • Hi Tim,
        Du hast Recht, die Geldmenge des Bitsoin ist durch 100% POW begrenzt. Ich habe mich leider etwas ungeschickt ausgedrückt. Ich meinte, der Bitcoin ist dem Zinseszins-Prinzip des Fiatgeldsystems ausgesetzt und damit auch diesen Gesetzmäßigkeiten. Wohlstand entsteht nicht durch “Festhalten” einer Währung sondern durch ** Ausgeben ** einer Währung. Es geht auch nicht darum, den Bitcoin schlecht zu machen, sondern eine Kryptowährung zu konstruieren, die sowohl nach dem Schwundgeldprinzip à la Wörgl arbeitet, als auch eine flexible Geldschöpfung zulässt, die von ALLEN Nutzern des Coins bestimmt wird. Solange die Möglichkeit der Geldschöpfung in der Hand weniger liegt (Banken / Powerminer), werden deren Interessen über Gedeih oder Verderb des Bitcoin bestimmen, denn sie bestimmen die Menge der Währung, die in den Umlauf gerät.
        Du Schreibst “Trotzdem verkaufe ich meine Bitcoins nicht, weil ich an die Sache glaube.” Genau da beisst sich die Katze in den Schwanz! Der Bitcoin muss ausgegeben, aber eben nicht ** verkauft ** (also gegen Fiat getauscht) werden. Vielleicht bietet Ethereum ja eine Lösung, auf deren Netzwerk, wenn es mal existiert, jedes beliebige Konzept gestaltet werden kann ….

      • Dem Problem massenhafter Micropayments hat sich Peter Todd mit Off-Chain-Transactions verschrieben. Siehe http://keepbitcoinfree.org/

    • Hi Ju,

      es ja bereits eine Kryptowährung die nach dem Prinzip des Wörgler Freigeld arbeitet: Freicoin. Das solltest Du Dir mal genauer ansehen. Ich würde allerdings gerne einen Wörglcoin entwickeln. Möglich wäre das auf Grundlage von Freicoin wo Demurrage (Erklärung für alle Leser: Demurrage ist ein negativer Zins auf gehortetes Geld, welcher zinslose Kredite ernöglicht) schon implementiert wurde.
      Wenn Du das hier liest und Interesse hasst mitzuwirken kannst Du mich gerne einmal über das Freicoin-Forum anschreiben.

      Gruß Rik

      • Hi Ju,
        Schwundgeld würde niemals einen freien Wettbewerb der Wärungssysteme überstehen. Es kann wieder nur mit Gewalt und gegen den Willen der Menschen durchgesetzt werden. Wenn der Mensch die Wahl hat, wählt er immer die Beständigkeit. Alleine das sollte Dir bereits zu denken geben. Geld muss auch einen Aufbeahrungscharakter haben. Das Menschen Geld horten ist im Übrigen nicht schlimm. Man nennt das auch sparen (war früher mal was positives)😉. Im Gegenteil es ist für alle Beteiligten sogar äußerst vorteilhaft. Denn es senkt die Kosten für neue Investitionen und reduziert die Preise bei größer werdender Qualität und schont die Umwelt und unsere Ressouccen. Das die Menschen bei einer gleichmäßigen Deflation kein Geld mehr ausgeben ist im Übrigen leicht zu widerlegen. Wenn Du Dir die Entwicklung für Computer, Fernseher, Handy etc. anschaust, werden dort die Preise auch immer billiger und das sogar in im immer kürzeren Abständen. Und trotzdem ist es der am schnellsten wachsende Markt.
        Es wäre besser, Du beschäftigst Dich lieber mal mit der österreichischen Schule der Nationnalökonomie, als den Unsinn von Andreas Popp, Silvio Gesell etc. ungeprüft zu verbreiten.
        Auch der Zins ist nicht der Teufel, für den Du ihn hälst. Im Gegenteil, er ist in einer Ökonomie sogar extrem wichtig. Er ist der Preis für Investitionen und ein Indikator, ob sich eine Investition lohnt oder nicht. Er ist wenn Du so willst ein Thermometer für Kredite. Kein Mensch verzichtet freiwillig auf Konsum oder gibt sein Geld einem anderen und riskiert es nicht wieder zu sehen, ohne eine Entschädigung dafür haben zu wollen. Das Zinseszins Problem ist auch nur in unserem heutigen Fiat Geld ein Problem. Bei den Bitcoins oder Gold z.B. ist das anders. Dort ist der Zins nicht risikolos. Man kann seine Investition auch verlieren. Es gibt keinen Staat, der durch die Enteignung Unbeteiligter (Steuerzahler) oder der Schaffung neuen Geldes aus dem Nichts den Investoren das verschwundene Geld zurückgibt. Das haben die Investoren der Mt. Gox Börse leidlich zu spüren bekommen. Auch wird der Zins nicht von einer zentralen Stelle festgelegt, die den richtigen Zinssatz im Übrigen auch niemals kennen kann, weil er nämlich individuell und zudem von über 1 Million Faktoren abhänging ist. Im Grunde musst Du nur realisieren, das dezentrale Systeme immer besser und beständiger sind als zentrale. Das Internet ist der beste Beweis. Lass einfach die Menschen selbst entscheiden und glaube nicht, dass ein einziger oder eine Gruppe die moralische Göttlichkeit besitzt, zu wissen, was am Besten für die Menschheit ist. Das Beste wird sich einfach selbst durchsetzten. Es gibt nichts bereinigenderes und ein besseres Disziplinierungsinstrumment als den freien Wettbewerb. Das ist in der Natur so und in einer Ökonomie erst recht.

  6. Christoph // 10. April 2014 at 9:59 // Reply

    Auch ohne Bitcoinbörsen kann man mit etwas Aufwand und Nachforschung an den Namen kommen. Über Zeiten und Höhe der Transaktionen kann man in der blockchain nachforschen. Und wenn man einmal irgendwo sein Name mit seiner Zahlung hinterlegt (Lieferadresse bei Onlineinkauf) kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen das die Lieferadresse zu einer Bitcoinadresse gehört. Selbst wenn es eine Einmaladresse ist, will man ja für etwas größere Einkäufe seine Bitcoins auf einer, oder ein paar wenigen Adressen, zusammenführen. Und durch Netzwerkanalyse kann man zwar nicht mit 100%-iger Sicherheit, aber doch mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Transaktionsmuster (Freunde, Geschäftsbeziehungen…) eine Person ausfindig machen. Noch ein Beispiel:
    Ich zahle einen Handwerker seine Arbeit in Bitcoins. Damit kenne ich schonmal seine “Geschäftsbitcoinadresse”. Wenn mann dann die Transaktionen von dieser Adresse immer analysiert, werden etwa 19% immer ans Finanzamt gehen, ein paar Prozent immer auf seine private Adresse… . Mit etwas Aufwand kann man die öffentliche Blockchain nutzen um sein Bitcoinbesitz, seine Lieblings online shops u.s.w. mit guter Wahrscheinlichkeit zu bestimmen.
    Also die NSA hat genug Rechenpower und Informationen um das hinzubekommen.

    • “werden etwa 19% immer ans Finanzamt gehen” muss dann auch nicht mehr sein, wenn der Bitcoin sich durchsetzt.
      Wieso glauben einige, die sich mit diesen Themen beschäftigen, immernoch an den STAAT?

  7. Muss es wirklich sein, dass dieser Artikel auf 5 kleinen Seiten aufgeteilt ist? Nur für die Page-Impressions? ich bekomme schon bei den Mainstreammedien mit ihren Klickstrecken das Kotzen, jetzt fängt das bei kleinen Blogs auch schon an *würg*

  8. Abgesehen davon, dass es tatsächlich sinnlos ist wenn man mit Fiat Money beliebige Mengen Bitcoins erwerben kann bleibt weiterhin das Problem, dass die, die zuerst da waren (und gemined haben) am meisten Bitcoins besitzen. Ungerechte Verteilung also. Und dass man heutzutage nur nennenswert erfolgreiches Mining betreiben kann, wenn man die schnellste (teuerste) Hardware besitzt (also auch wieder Fiat Money gesteuert) setzt dem Ganzen noch die Krone auf.

    Es ist also Tatsache: Ohne das Herunterfahren unseres jetzigen Geldsystems bieten auch Cryptocurrencies keine Lösung an.

    Lösungsvorschlag: http://www.informationsgeld.info/informationsgeld1.html

  9. Süßwasser // 10. April 2014 at 18:22 // Reply

    Ist coinforum.de kaputt? Ich erhalte nur eine Meldung:
    This Account Has Been Suspended

  10. Herr Fräulein // 10. April 2014 at 18:36 // Reply

    Auf Coinforum war wohl zuviel Traffic oder es wurde zuviel CPU-Power vom Shared Hosting Päkchen genutzt.

  11. off topic:

    was den mit dem Forum los?

    ich kriege nur noch:

    This Account Has Been Suspended

    zu sehen😦

  12. Weiß jemand was aktuell mit dem Kurs los ist? Finde keine Nachrichten oder ähnliches?!

  13. in max.3 tage Bitcoin wird 180€ und ab 15.April wird max bis zu 215€

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