Die Umfrage zur SegWit2x Fork

In ein wenig mehr als einem Monat wird es zur SegWit2x Hardfork kommen. Die Fronten dieser Fork sind bereits bekannt: Die allermeisten Miner und die meisten Unternehmen sind für die Fork, die Core-Entwickler dagegen. Die offene und vielleicht entscheidende Frage ist: Was sagt der Markt? Wo stehen die User? Unsere Umfrage soll helfen, dies zu klären.

Ich habe schon früher einige Umfragen zu Hardforks und der Blocksize gemacht. Das Bild, das sich aus ihnen ergibt, ist etwas verwirrend.

Als ich anlässlich einer potentiellen Bitcoin Unlimited Fork gefragt habe, welches Ergebnis für euch “akzeptabel” wäre, war die Kombination von SegWit und einer 2MB Hardfork – also SegWit2x – die Option mit der deutlich höchsten Akzeptanz, während zwei fortexistierende Chains beinah am unbeliebtesten war. Diesen Daten zufolge wünschen sich die meisten von euch, dass SegWit2x mit fliegenden Fahnen gewinnt – dass sich entweder Core SegWit2x anschließt, oder dass die SegWit2x-Chain die alte Chain frisst. Aber ich habe das Gefühl, dass sich diese Meinung von euch mittlerweile geändert hat.

Der zweite Datenpunkt, den ich habe, war eine Umfrage anlässlich der Relativierung des NYA-Abkommens durch Bitwala. Dieser Umfrage zufolge haben die meisten von euch ein großes Verständnis dafür, dass Bitwala möglicherweise aus dem Abkommen aussteigt. Nur die allerwenigsten von euch haben dafür kein Verständnis.

Man könnte die beiden Umfragen etwa so zusammenfassen: SegWit2x wäre für euch schon ok, vielleicht sogar mehr als SegWit1x, aber nicht um jeden Preis, und schon gar nicht zum Preis einer Spaltung von Bitcoin.

Um nicht weiter im Trüben zu fischen, mache ich hier eine weitere Umfrage zur SegWit2x Fork. Ich werde einfach eine Menge von Sätzen in die Umfrage reinschreiben, und ihr setzt bei jedem, dem ihr zustimmt, ein Häkchen. Bitte nehmt euch die Zeit, Satz für Satz zu lesen und intuitiv zu sagen, ob ihr zustimmt oder nicht. Wenn ihr die Zeit nicht habt, und nach der Hälfte aufhört, lasst es bitte lieber gleich. Das würde nur das Ergebnis verfälschen.

Dem ersten Satz sollte bitte jeder zustimmen, damit ich am Ende eine Info darüber habe, wieviele Leute bei der Umfrage mitgemacht haben. Das wird die Qualität der Auswertung verbessern.

Vielen Dank schon mal fürs Mitmachen!

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78 Comments on Die Umfrage zur SegWit2x Fork

  1. Die Auswahlmöglichkeiten der Umfrage haben einen starken Bias für SegWit2x. Wenn du schon einen Umfrage machst, dann doch bitte mit einer neutralen Fragestellung wie zum Beispiel:

    – Ich unterstütze die Konsensregeln von SegWit2x voll und ganz
    – Ich tendiere zu den Konsensregeln von SegWit2x
    – Ich bin unentschlossen
    – Ich tendiere zu den Konsensregeln von Bitcoin Core
    – Ich unterstütze die Konsensregeln von Bitcoin Core voll und ganz

    • Warum tendiert die Umfrage zu SegWit2x? Ihr habt die Antwortmöglichkeit, dass SegWit2x ein Angriff ist und zu Zentralisierung führt. Verstehe das Problem nicht. “Konsensregeln” verschleiert es nur, worum es geht: Um 2mb oder 1mb Basis-Blocksize. Das ist der einzige Unterschied. Alles andere ist Politik.

      • Hallo,

        ich vermute, die Kritik bezieht sich auf den Einsatz von Suggestivfragen:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Suggestivfrage#Markt-_und_Meinungsforschung

      • Beispielsweise haben die Umfrageteilnemer nur die Antwortmöglichkeit “SegWit + 2MB Basis-Blocksize wird Bitcoin deutlich zentralisieren” (DEUTLICH). Der (mögliche) Nachteil einer zwar nicht DEUTLICHEN, aber dennoch nicht unerheblichen Zentralisierung wird durch die fehlende Möglichkeit einer “bedingten Zustimmung” so stark verkleinert, dass er kaum ins Gewicht fällt.

      • Ok, hier hätte man tatsächlich noch differenzieren können. Für mich hat “deutlich” eben auch “nicht unerheblich” beinhaltet. Es stimmt, es wären auch die klassischen Fragen möglich gewesen, mit “Stimme voll / teilweise / gar nicht” zu etc.

      • Cornelia // 10. October 2017 at 18:24 //

        Du merkst es wirklich nicht?

      • Nein, ich merke es nicht. Ich habe versucht, in den Online-Diskursen gängige Ansichten in die Umfrage aufzunehmen. Dass Ihre Ansicht dabei offenbar nicht wiedergegeben wird, tut mir leid, aber ich finde es unfair, die Umfrage deswegen “tendenziös, bedenklich, ekelhaft, fragwürdig, verstörend” zu nennen.

      • “Core soll sich nicht so haben und mitziehen” ist doch eindeutig eine manipulierende Formulierung. “Ist doch alles halb so schlimm…” Wollte man andersrum beeinflussen, könnte man den Punkt: “Core soll alle Vorsätze guter Softwareentwicklung aufgeben, Milliarden an Userguthaben gefährden und sich planlos in eine voreilige, unnötige Hardfork stürzen” nennen. Wer würde da wohl draufklicken?

      • Natürlich sind die Antwortmöglichkeiten nicht neutral. Oder findest du “SegWit2x ist ein Angriff” neutral? Viele Leute denken genau das – dass Core mitziehen soll – und haben das auch schon sehr oft geäußert. Sorry, Leute denken so, auch wenn du dem nicht zustimmst.

      • es geht nicht nur um 2mb oder 1mb, es geht vor allem um hadfork oder nicht…. mit 2 mb hat wohl fast keiner ein Problem, mit Hardfork dagegen wohl die meisten, welche sich technisch auskennen. Ein hardfork wäre ähnlich wie wenn Microsoft Windows updaten würde und alle alte Software inkompatibel wäre bis sie ihrerseits upgedated wurde.
        Ich sag nur good luck!

      • Ja, das ist auch eine Unterscheidung, auf die ich mit der Umfrage hinauswollte.

    • Das sehe ich genau so und habe ich unten auch noch einmal angemerkt. Ich finde das höchst tendenziös und bedenklich, ja eigentlich schon ekelhaft und fragwürdig. Auch mache ich mir Sorgen um die Haltung von bitcoin.de.

  2. dem möchte ich mich anschliessen, Umfrage ist nicht neutral, habe ich auch so empfunden

  3. 1) Core sollte gefaelligst eine Roadmap zur Skalierung rausgeben, die ueber Lightning-wird-schon-gehen hinausgeht, um dieser elenden Debatte den Wind aus den Segeln zu nehmen.

    2) Ich habe eigentlich nichts gegen 2x an sich, aber wie sieht die Zukunft aus, ohne Core? Wie viele kompetente Entwickler hat 2x und wer bezahlt die, bzw. von wem sind die abhaengig? Wer pflegt den Code und baut neue Features ein??

  4. LOL, 5 Stimmen für “Bitcoin ist Core”.

    Ich würde sagen 6 setzen.

    • Was ist eigentlich Bitcoin? Woran macht man den fest? Das ist garnicht so trivial…
      Am Core Team? Da gibts Fluktuationen. Die Hashrate? … folgt dem Profit. Am SHA256 PoW? An der 1 MB Blocksize? Am Wert in Fiat? All das kann sich ändern und auf einmal wäre Bitcoin nicht mehr Bitcoin.
      Eine wirkliche Lösung habe ich da auch nicht. Die meissten Firmen auch nicht, siehe z.B. XAPO. Das kann nur schiefgehen.
      Nach einer Hardfork gibt es eben zwei Bitcoin. Ja auch Bitcoin Cash ist meiner Meinung nach ein Bitcoin, (wenn auch ohne Zukunft) zum Glück hat man sich hier gleich entschieden ihn umzubenennen.
      “Die User entscheiden was Bitcoin ist” (bzw. der Markt) kommt der Sache nahe ohne viel auszusagen. Darum ist es wohl auch eine der beliebtesten Antworten.

  5. SegWit darf keine Replay Protection haben, da das SPV Wallets trennt

    SegWit sollte starke Replay Protection haben

    Gemeint ist wohl die Hardfork zu Segwit2x, oder?

  6. Ich empfinde SegWit2x als Angriff, unvorbereitet und als hau-ruck Aktion durchgeführt. Das ganze wird Bitcoin um einiges zurück werfen, wir leben von der Innovation und da spielt Core nunmal eine große Rolle. Es bedarf Zeit die bereits implementierte Skalierungsmethode SegWit zu etablieren und off-chain Skalierung zu entwicklen. SegWit2x macht keinen wirklichen Unterschied, ob nun 4 oder 8tx/sec, die vorangegangenen Optimierungen von Core waren deutlich sinnvoller https://bitcoincore.org/en/2017/03/13/performance-optimizations-1 … Diesen Joker x2 sollten wir uns aufheben und in jedem Fall alles was in Richtung Zentralisierung geht vermeiden (Nodes, Mining usw.) bzw. abwarten bis es nicht mehr anders geht https://core.jochen-hoenicke.de/queue/#24h . Die Brechstange halte ich jedenfalls für unangemessen, das wird die Community spalten und für Vertrauensverlust sorgen! ReplayProtection würde den guten Willen von SegWit2x bekräftigen und der neu entstandene AltCoin könnte sich entwicklen und etablieren ohne Risiko und Verwirrung zu stiften. Ich hoffe das 2x einfach scheitert und ignoriert wird, die Miner können das ganze Kickstarten, folgen langfristig aber sowieso dem Geld …

    • “Die Brechstange halte ich jedenfalls für unangemessen, das wird die Community spalten und für Vertrauensverlust sorgen!”

      Die Communtiy ist doch schon extrem gespalten, schlimmer geht’s doch kaum noch. Das beste ist doch wenn die radikalsten Vertreter beider Seiten getrennte Wege gehen.

      “ReplayProtection würde den guten Willen von SegWit2x bekräftigen und der neu entstandene AltCoin…”

      Anders als Bitcoin Cash ist SegWit2x aber kein Altcoin, sondern ein Bitcoin-Upgrade. Daher wäre Replay Protection kontraproduktiv, das würde den Erhalt von zwei Chains fördern.

      • anoimnetz // 11. October 2017 at 9:50 //

        Es werden auf jeden Fall zwei Chains entstehen. Das sollte spätestens seit ETH/ETC jedem klar sein. Welcher Coin sich dann durchsetzt weiss noch niemand. Das Gute ist, man hat ja beide.

        Ohne Replay Schutz werden aber unbedarfte User Geld verlieren. Und die technisch versierten werden sich bereichern. Das mal ganz wertungsfrei gesagt…

        Viele 2x Supporter haben sicherlich gute Absichten und sehen keinen Angriff.
        Aber der 2x Hardfork ist ein genauer Handlungsplan wie man Änderungen in Bitcoin gegen den Willen der Community durchbringt. Heute nur eine (unnoetige) 2 MB Blocksize, morgen vielleicht AML/KYC oder Whitelist Adressen.
        Man beeinflusse die grössten Bitcoin Firmen (das können Regierungen z.B. durch Gesetze sehr gut, die Firmen sind als Teil des alten Systems voll im Visier), besorge sich eine Mehrheit der Hashrate (China könnte problemlos in die Miningzentren einmarschieren) und kann somit Bitcoin den eigenen Wünschen nach ändern.

        Wird es funktionieren oder bestimmen letztlich doch die User mit ihren Nodes das Netz und über Angebot und Nachfrage den Markt?
        Werden die Miner sich trauen auf 2MB Blöcke zu minen obwohl sie dadurch jedesmal ca. 12.5×4000 Eur verlieren könnten? Man wird sehen…

  7. Die meisten möglichen Antworten sind leider sehr suggestiv, um die Leute in pro / contra B2X einteilen zu können. Dann hätte man auch einfach nur eine Frage stellen können.

    Ich z.B. stehe B2X oder allgemein einer Hardfork nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber, aber dann bitte mit ordentlicher Planung, kompletter Replay Protection und vor allem sehr großen Konsens. B2X hat das alles nicht.

    • Ja, genau, das war die Absicht; mehrere Fragen, die in unterschiedlicher Intensität Pro/Contra SegWit2x suggerieren, dazu noch einige Redundanzen, um die Ergebnisse zu gegenprüfen, und einige Details zu Politik, Replay Protection etc.

      Kurz zu deinen Punkten:
      – eine gelungene Hardfork endet mit einer Chain
      – starke Replay Protection erschwert das extrem, da es dazu führt, dass die Hardfork nicht nur alte Nodes, sondern jede alte Software abkoppelt. Es erleichtert die Bildung eines Altcoins, erschwert aber eine Hardfork
      – Konsensus ist abseits von Minern und Unternehmen so gut wie unmöglich zu messen

      • John Doe // 10. October 2017 at 23:55 //

        Ich glaube ehrlich gesagt, die Zeiten von Hardforks mit >95% Konsens sind bei Bitcoin vorbei. Deshalb immer ordentliche Replay Protection. Übrigens haben die bisherigen Hardfork Planungen seitens Core (Stichwort Spoon net) auch eine Replay Protection drin, weil es einfach sicherer ist. Die Lösung die bei B2X bevorzugt wird, ist bequemer, aber für User ein Risiko. Und spätestens seit klar ist, dass es 2 Chains geben wird, ist die Verweigerung von ordentlicher Replay Protection eh nicht mehr zu entschuldigen.

      • anoimnetz // 11. October 2017 at 9:57 //

        Eine Hardfork wird immer in zwei Chains enden. Will man das nicht, muss man es vorher verhindern wie z.B. die Difficulty Bomb bei Ether.

        Wenn eine Gruppe nicht zusammen klarkommt, dann sollte sie sich friedlich trennen und jeder seiner Wege gehen. Das hätte eigentlich bei Bitcoin Cash schon passieren sollen.

        Was die User wollen zeigt langfristig der Markt. Man betrachte die Kurse von Bitcoin und Bitcoin Cash.

        Ein funktionierendes Entwicklerteam ist ein wichtiger Punkt für den Wert eines Coins. Und da ist bei Bitcoin Cash und auch bei 2x leider garnichts vorhanden. Klar kann man Software quick and dirty entwickeln. Aber bei einem Mulitmilliardenmarkt?

        Ich sage nur Bitcoin Cash EDA oder 2x Replay Protection. Wie viele Desaster sollen noch kommen? Klar ein einzelner Entwickler kann mal was übersehen. Darum ist es wichtig ein ganzes Team hinter dem Projekt zu haben.

      • Ja? Anders als Ethereum kann Bitcoin mit 5 Prozent der Hashrate nur überleben, wenn der Difficulty-Algorithmus per Hardfork geändert wird. Dann ja. Ansonsten bezweifle ich, dass es zwei Coins geben würde. Aber es ist schwer, darüber zu diskutieren, da es dazu keine empirischen Daten gibt.

      • John Doe // 11. October 2017 at 10:41 //

        “Ja? Anders als Ethereum kann Bitcoin mit 5 Prozent der Hashrate nur überleben, wenn der Difficulty-Algorithmus per Hardfork geändert wird. Dann ja. Ansonsten bezweifle ich, dass es zwei Coins geben würde. Aber es ist schwer, darüber zu diskutieren, da es dazu keine empirischen Daten gibt.”

        1. Hashrate follows price
        2. Wenn 95% der Hashrate B2X macht, geht dann nicht auch eine Mehrzahl der Transaktionen auf B2X über? Schwergewichte wie Bitpay und Coinbase sind doch im B2X Camp und werden dort ihre Transaktionen verrichten. Es scheinen viele zu glauben, dass die originale Bitcoin Chain nach dem Hardfork mit einer minority hashrate die gleiche Anzahl Transaktionen prozessieren müsste wie heute.
        3. Die 95% Hashrate beziehen sich auf Zusagen von Pools, und NICHT von Minern. Die Pools können mit ihren eigenen Minern B2X minen, aber unabhängige Miner werden einfach den Pool wechseln wenn der Profit auf einer anderen Chain höher ist.

      • 1. ja
        2. nicht zwingend ohne Replay Protection. Nur, wenn frisch geschürfte Coins dabei sind. Ansonsten gehen Transaktionen auf beide Chains (was zu Verstopfung und Mallebility-Angriffen auf der legacy chain führen kann). Und wenn die orginale Chain weniger Transktionen prozessiert, ist klar, was Bitcoin ist.
        3. Ja, Mining ist nicht so zentralisiert, wie man glaubt. Dass SegWit2x weiterhin 95% Hashrate hat, zeigt, dass es nicht nur ein paar Pools sind, die dahinterstehen.

    • Dem stimme ich vollkommen zu!

      Wäre 2x eine saubere Hardfork (starke replay protection, eindeutige Identifikation von btc1 knoten als nicht-legacy btc im Netzwerk), würde ich auch sagen dass es einfach ein weiteres Bitcoin-Konzept ist, dessen Praktikabilität sich noch bewähren muss, was der Markt im Gesamten (user+miner) bewerten wird.

      Da hier allerdings mit Vorsatz Störungen im Netzwerk in Kauf genommen werden (auch zu Lasten von 2x) um die legacy blockchain zu “töten” legt nahe, dass es hier nicht nur darum geht bitcoin technisch zu verbessern, sondern auch darum, den namen “bitcoin” und damit die Hoheit darüber, welches das Referenzprotokoll sein soll ohne Konsens der user an sich zu nehmen.

      • Ich glaube du hast nicht ganz verstanden, was ein sauberer Hardfork ist…

        Sauberer Hardfork = ALLE alten Clients machen den Fork mit und die alte Chain mit den alten Regeln stirbt aus (da kein einziger weiterer Block gemined wird)

        Wohingegen ein unsauberer Hardfork jedes mal in einem Split besteht und es danach zwei Währungen gibt, die um das “Recht” des “alten” Namens/Kürzels kämpfen

      • Ok dann habe ich mich einfach falsch ausgedrückt.
        Was ich meinte war demnach ein Split ohne Streitereien über den Namen oder Netzwerkstörungen.

  8. Ich halte es für komplett falsch, Core zu übergehen. Das alles schafft nur wieder Verunsicherung und damit einen Kursverfall, als wenn die Wall-Street, China und jetzt Russland etc. nicht schon genug sind.

    • #Persönliche_Meinung Tut mir leid, aber so reagiert nur ein Spekulant, der das Konzept von Bitcoin nicht verstanden hat. Es wurde geschaffen, um sich von bewährten Zahlungsmitteln loszulösen und die Mittelsmänner (Banken, Regierungen und Co) zu umgehen. Wenn dein Argument gegen eine Fork darin besteht, dass ggf. ein Kursverfall entstehen kann, dann solltest du dich nochmal genau mit dem Forken beschäftigen.

      Denn entweder es geht sauber über die Bühne => Neue Features => Stärkere Währung, usw (Kursgewinn).

      Oder es geht unsauber über die Bühne => neuer Altcoin entsteht, man hat dann zwei statt nur einer Währung und mit ein bisschen Gedult hat man ggf. sogar sein Kapital verdoppelt, wenn sich denn beide Coins durchsetzten und entsprechend bestehen bleiben. Falls nur ein Coin überlebt, wird der in kürzester Zeit ebenfalls auf den “alten” Wert zurück klettern, egal, ob es der “alte” BTC ist oder dann der neue.

      • Falls nur ein Coin überlebt, wird der in kürzester Zeit ebenfalls auf den “alten” Wert zurück klettern, egal, ob es der “alte” BTC ist oder dann der neue.

        Das halte ich für eine gewagte These, Bitcoin kann mit oder ohne Forks innerhalb kürzester Zeit locker mehr als 50% Kursverlust wie auch -gewinn haben. Der Kurs hängt von unzähligen Faktoren ab, auf die die Entwicklung und Community selbst teilweise gar keinen Einfluss hat…

      • Ich bin weder Spekulantin noch fehlt es mir an Verständnis bzgl. des Bitcoins. Ich halte es jedoch wie gesagt für falsch, diesen Schritt ohne Core zu gehen. Zur Zeit sieht es nach einer “unsauberen” Fork aus und an einem weiteren Altcoin bin ich nicht interessiert. Auch bin ich nicht an großen Schwankungen interessiert, doch deshalb bin ich noch lange keine Spekulantin. Zudem, das neue Features nicht unbedingt zu einer stärkeren Währung führen, sehen wir aktuell am Beispiel Bitcoin Cash (schneller, 8 MB Blöcke statt 1 oder bald 2, geringeres Fee).

  9. “Ich bin ein Mensch 15.82%”

    Ist schon das Lustigste für mich an der ganzen Sache.

  10. Ich stimme nicht ab, weil es keine vernünftigen Antworten gibt. Jemandem, der gegen das Diktat eines wissenschafttlich nicht zu rechtfertigenden Updates ist, werden hier in der Umfrage dämliche und tendenziöse Antworten in dem Mund gelegt.

    Ich finde diese Umfrage zutiefst verstörend und es wirft ein sehr ungünstiges Licht auf den BitcoinBlog und Bitcoin.de.

    • Sorry, diese Umfrage hat keinen wissenschaftlichen Anspruch, sondern versucht, Meinungen wiederzugeben, die meiner Ansicht nach umlaufen. Wenn ich Sie richtig verstehe, sind Sie gegen SegWit2x – weil wissenschaftlich nicht zu rechtfertigen – finden sich aber in den SegWit2x-kritischen Antwort-Optionen nicht wieder.

      Bitte haben Sie Verständnis, dass ich nicht jede Ansicht berücksichtigen kann. So fehlen etwa auch sämtliche Ansichten, denen SegWit2x in Sachen Blocksize nicht weit genug geht. Gibt es auch recht viele Leute. Die Kritikpunkte, dass SegWit2x “Core feuert”, zu Zentralisierung führt und ein Angriff ist, sind meiner Ansicht nach die Häufigsten und haben daher auch Eingang in die Umfrage gefunden.

      Um Bitcoin.de müssen Sie sich keine Sorgen machen. Der Marktplatz lässt sich in seinen Entscheidungen nicht von diesem Blog beeinflussen, sondern orientiert sich ausschließlich am Ziel, die Kundenguthaben zu schützen.

      • anoimnetz // 11. October 2017 at 10:13 //

        Für Bitcoin.de (und alle Börsen) birgt der Hardfork Wahn übrigens auch einige Risiken. Dürfen Börsen einfach einen Hardfork nicht mitmachen?
        Bitcoin Cash steht nun bei 5% des Wertes, darf man einfach 5% Userguthaben unterschlagen? Wo ist die Grenze? Muss jede Boerse jeden winzigen Hardfork mitmachen?

        Es gibt ja noch kein Präzedenzurteil, weil so etwas noch nie aufgetreten ist. Oder gilt vielleicht gar “not your keys, not your Bitcoin” und die Userguthaben auf den Börsen sind gar kein Guthaben sondern nur ein Auszahlungsanspruch in BTC, also ein “I. O. U.”.

        Und dann gehts gleich weiter, welche Chain ist denn BTC nach dem Hardfork?
        Juristischer Sprengstoff…

      • Hier stimme ich dir definitiv zu. Für Bitcoin.de und alle anderen Börsen ist die Fork eine echte Herausforderung, weil sie für ihre Kunden entscheiden müssen, welches der “echte Bitcoin” ist. Zu sagen, es ist 1mb Bitcoin, trotz weniger Hashrate, ist genauso heikel, wie zu sagen, es ist der 2mb Bitcoin, trotz fehlender Core-Unterstützung.

        Am besten wäre es wohl für Börsen, wenn die Hardfork entweder abgesagt wird oder doch noch einen weiten Community Support findet.

        Ich bin, auch wenn du es vermutlich nicht glaubst, in der Sache relativ unbeteiligt. Ich bestehe nicht auf einer Hardfork. Ich hätte lieber, dass sie erfolgreich passiert, denke auch, dass es möglich ist, aber wenn nicht, auch ok.

        Ich bin nur sehr angeekelt von den Methoden, mit denen die Hardfork bekämpft wird, von der Feindseligkeit, die in die Debatte geworfen wird, von der Verlogenheit, SeGWit2x für SegWit zu verwenden und dann zu verwerfen, vom fehlenden Respekt vor Verträgen, und etwas enttäuscht, dass die Community diese Methoden schluckt und fortführt. Aber das habe ich ja schon mehrfach gesagt, und die natürliche Reaktion darauf ist leider, mich nun einen Feind von Bitcoin zu nennen …

    • Nochmal: Sie haben die folgenden Möglichkeiten, um gegen das “wissenschaftlich nicht zu rechtfertigende Update” zu stimmen:

      – Bitcoin ist Core
      – An sich ist SegWit2x ok, aber ich mag nicht, wie es zustande kam
      – Börsen sollen Bitcoin 1MB als BTC listen
      – Es darf keine Fork ohne Core geben
      – SegWit2x sollte starke Replay Protection habe
      – SegWit + 2MB Basis-Blocksize wird Bitcoin deutlich zentralisieren
      – SegWit2x ist ein Angriff
      – Besser Bitcoin spaltet sich, als dass es SegWit2x gibt

      Das sind 8 Antwortmöglichkeiten Contra S2X.

      Dem stehen 6-8 Pro-S2X-Antworten gegenüber, sowie eine Reihe von Aussagen, die in der Debatte mitspielen (wer entscheidet über Bitcoin, darf die stärkere Chain die schwächere vernichten), aber an sich neutral sind.

      Wenn Sie mir nun nicht konkret erklären können, weshalb die Umfrage “verstörend pro SegWit2x” ist, muss ich davon ausgehen, dass Sie einfach nur entrüstet sind, weil die Umfrage nicht Ihre eigene Meinung unterstützt und weil Sie mit den bisherigen Ergebnissen nicht zufrieden sind.

      • Cornelia // 10. October 2017 at 22:54 //

        Ich bin gegen den SegWit2x-Schwachsinn, für den es keine wissenschaftliche Argumente gibt, aber..
        – Bitcoin ist Core: Nein
        – An sich ist SegWit2x ok, aber ich mag nicht, wie es zustande kam: Mit voller Replay Protection ist alles OK
        – Börsen sollen Bitcoin 1MB als BTC listen: Nicht generell, zumal wir bald eine Blocksize-Erhöhung brauchen werden (aktuell macht 2x technisch keinen Sinn)
        – Es darf keine Fork ohne Core geben: Bitte genauer erläutern
        – SegWit2x sollte starke Replay Protection haben: Ist für einen “reibungslosen Ablauf” des Hardforks zwingend erforderlich
        – SegWit + 2MB Basis-Blocksize wird Bitcoin deutlich zentralisieren: Kommt drauf an
        – Besser Bitcoin spaltet sich, als dass es SegWit2x gibt: Hä?
        – SegWit2x ist ein Angriff: Kommt auch drauf an, – insbesondere auf die Replay Protection und das Verhalten der Miner

        –> Was schon sehr viel eher nach einem Angriff auf den Bitcoin aussieht, weil die öffentliche Meinung massiv beeinflusst wird
        /r/BTC & Konsorten
        Bitmain
        Roger Ver
        Craig Wrigth

        Und da du die alle so toll findest:
        BitcoinBlog / Christoph Bergmann

        Man merkt es deiner Wortwahl an, dass du diese ganze Hetze gegen “Core” voll in dich aufgesogen hast. Ich weiß aber nicht so recht ob ich dich als Opfer oder Täter sehen soll.

        Hast du neben den Einladungen zu fragwürdigen Meetings aus dem Lager Bitmain / nChain noch andere Vorzüge erhalten?

      • Werte Cornelia,

        die Feindseligkeit, die Sie hier an den Tag legen, erschüttert mich. Sie beleidigt meinen Versuch, das Thema nicht aus Furcht vor Kontroversen unter den Tisch fallen zu lassen, meine eigene Position offen zu legen und dennoch eine möglichst neutrale Erörterung der Lage und der Meinungen der Leser zu suchen. Seit die Umfrage online ist, haben Sie mich in 5 oder 6 Kommentaren beleidigt, ohne nennenswerte Argumente und Fakten zu präsentieren.

        Ich versuche dennoch, auf Ihre Punkte einzugehen:

        0. Ich bin nicht neutral. Das kommuniziere ich hier schon sehr lange. Ich versuche jedoch, unabhängig zu berichten, und nehme gerne Feedback der Leser an, sofern es über das Stadium der Beleidigungen hinausgeht. Jeder regelmäßige Leser weiß, dass ich im Lager der “Big Blocker” bin, aber weiß ebenso, dass es hier erhellende Diskussionen zwischen den beiden Parteien gibt und dass ich das Blog nicht ausnutze, um für meine Position zu trommeln.

        1. Wie ich es sehe, ist ihre Position zu SegWit2x etwa die folgende:
        – Sie finden es “wissenschaftlich unnötig”. Ich wage zu bezweifeln, dass die Wissenschaft der richtige Ansprechpartner ist, um zu entscheiden, was nötig und unnötig ist, aber würde gerne mehr erfahren. Warum?
        – An sich wäre SegWit + 2MB Basis-Blocksize in Ordnung
        – Aber mangels Replay Protection ist die SegWit2x Hardfork dies nicht
        – dies macht sie zum Angriff
        – daher sollten die Börsen, zumindest derzeit, 1MB Bitcoin als BTC listen
        – weitere Antworten (keine Hardfork ohne Core, lieber spalten als SegWit2x, 2MB + SegWit führt zu Zentralisierung) sind Ihnen zu unkonkret
        Diese Position findet sich durchaus in den Antwort-Optionen wieder. Keine Antwort ist dabei auch eine Antwort und geht in die Auswertung ein.

        2. Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass meine Sympathie für Core in den letzten Jahren deutlich nachgelassen hat. Die Gründe sind (1) eine stillschweigende oder explizite Toleranz für eine massive, meinungsmanipulierende Zensur, (2) die Neigung, technische Meinungsverschiedenheiten zu moralischen Feindschaftserklärungen aufzublasen und (3) eine Kompromisslosigkeit, die diesen ganzen jahrelangen Zank maßgeblich mit befeuert hat. All das ist nicht nur meine Meinung, sondern findet sich in vielen kommentaren von Lesern wieder. Auch hier.

        trotz dieser Meinung versuche ich, so neutral wie möglich zu berichten. Dass ich hier eine “Hetze” gegen Core veranstalte, dies in meiner Wortwahl durchscheint, halte ich für eine nicht zu belegende Anschuldigung. Wann hetze ich denn? Haben Sie mir dafür einige Beispiele? Es würde mich interessieren …

        Abgesehen davon beweist diese Umfrage, dass eine Hetze meinerseits gegen Core, slebst wenn es sie gäbe, nicht funktionieren würde: Rund ein Drittel der Leser meint, dass Bitcoin Core ist, was sogar Ihnen zu weit geht, und eine ähnliche Quote meint, dass eine Hardfork nicht ohne Core-Support vonstatten gehen sollte. Allein dies beweist ja schon, dass ich eben nicht gegen Core hetze.

        3. Roger Ver und Jihan Wu wurden im Lauf der letzten 12 Monate zu Opfern einer beispiellosen Rufmord- und Schmutzkampagne. Daher bin ich im Zweifel auf deren Seite. Allerdings finde ich bei weitem nicht alles gut, was sie machen. Dass ich von ihnen irgendetwas bekomme oder zu “fragwürdigen Meetings” eingeladen werde, ist eine Lüge. Ich habe meinen eigenen Kopf und bilde mir meine eigene Meinung.

      • Cornelia // 11. October 2017 at 14:12 //

        Feindseligkeit sieht anders aus.

        Ich möchte den uninformierten Leser nur darauf aufmerksam machen, dass hier etwas gewaltig stinkt.

        Ich fasse deine Antwort kurz zusammen:
        “. Ich bin nicht neutral. Das kommuniziere ich hier schon sehr lange.”

        Das ist sehr traurig. Als eine der wenigen deutschsprachigen Seiten zum Thema, wäre es schön, wenn unvoreingenommene Informationen anstatt vorgefertigter (und höchst fragwürdiger) Ansichten und Meinungen wiedergegeben würden.

        Meine Position zu SegWit2x haben sSie vollkommen falsch aufgefasst. Bitte unterlassen Sie es, mir (oder den Umfrageteilnehmern) derartiges in dem Mund zu legen.

        Zu ihrer Wortwohl und den Antwort-Möglichkeiten hat es massive Kritik gegeben: Die Antwort-Möglichkeiten sind biased. Sie haben diese Kritik nur heruntergespielt, es aber unterlassen, Anpassungen vorzunehmen. Womöglich, weil Sie selbst schon so tief drin stecken, dass Sie es nicht mehr merken.

        Zu Punkt 3: Da gibt es nichts zu relativieren. Ihre Antwort dazu ist ein sehr gutes Beispiel, dass Sie nicht neutral sind und sich nicht einmal im Geringsten um Objektivität bemühen.

      • Sie haben meine Antwort nicht wirklich verstanden / gelesen, Sie erklären Ihre Position zu SegWit2x weiterhin nicht, Sie werfen mir weiterhin Beschimpfungen an den Kopf, ohne diese zu erklären. So macht diese Unterhaltung keinen Sinn.

        Und um das mal klarzumachen: Sie sind die EINZIGE Person unter den rund 2000 Lesern dieser Umfrage, die sich so aufführt. Auch andere äußern Kritik, aber sie machen das auf eine sachlichere, respektvollere und weniger beleidigende Art. Da Sie aber der Ansicht sind, dass Ihre Beleidigungen und Anschuldigungen so wichtig sind, dass Sie rund 20 Prozent der Leserkommentare stellen (meine Antworten ausgenommen), verzerrt Ihr Verhalten den Eindruck bei anderen Lesern gewaltig.

        Ich werde mir das hier nicht länger bieten lassen. Ich habe versucht, Sie ernst zu nehmen und mit Ihnen eine Diskussion zu führen. Wenn es nicht möglich ist, ziehe ich meine Konsequenzen daraus.

  11. Als jemand, also ich, der KEINE Ahnung von Bitcoin, für was wäre Satoshi Nakamoto? Bzw. seine Idee/Haltung/Vision?

    • Müsste man ihn das nicht am besten selber fragen? Vielleicht wird er ja noch antworten.
      Jedenfalls fände ich dies einen interessanten Ansatz dem Phantom näherzukommen. 🙂

      • Sich bei diesem Thema auf Satoschi zu berufen oder ihn fragen zu wollen ist schon ein Treppenwitz. Satoshi hat Bitcoin damals an Gavin Andresen übergeben. Also war es sein Wille, dass Gavin das Thema weiter treibt. Gavin wurde dann von Core ausgebootet. Allein damit erübrigt sich jede Berufung des Core Teams als die Umsetzer Satoshies Erbe oder so…das tun sie imho auch nicht. Sie wehren sich aber auch nicht wenn ihnen ihre Fürsprecher diese Aufgabe zuschreiben…

        Weiterhin hat Satoshi damals imho hingeschmissen, weil BTC sich nicht in die von ihm erhoffte Richtung entwickelt hat. Damit rennen die Satoshi-Fundis also einem Traum hinterher, den schon sein Gründer damals nicht mehr hatte.
        Bitcoin ist also nicht mehr das was Satoshi sich gedacht hat damit steht der komplette philosophische Unterbau zur freien Debatte. Warum sollte Core nach dem Rausschmiss von Gavin sich als the “Real” und alle anderen als Feinde bezeichnen dürfen?

        Abgesehen davon bin ich der Überzeugung, dass Satoshi tot ist. Seine letzte Meldung war, als sie den Namensvetter in Kalifornien an die Presse gezerrt haben. Irgendwann darauf wurde im Zusammenhang mit dem Typen aus Australien von einem Entwickler und seinem USB-Stick gesprochen, der gestorben war und an dessen USB-Stick der Australier ran wollte….
        Whatever….spielt ja auch keine Rolle.

    • Whitepaper Seite 2 Satz 1: “We define an electronic coin as a chain of digital signatures.”- Satoshi wäre also eher gegen SegWit welches die Signaturen aus den Blöcken entfernt. Er sprach von Blöcken im Gigabyte-Bereich, würde 2x also eher als unzulänglich sehen… scheint aber heute niemand mehr zu interessieren.

  12. whitepaper Seite 2 Satz 1: “We define an electronic coin as a chain of digital signatures.”- Satoshi wäre also eher gegen SegWit welches die Signaturen aus den Blöcken entfernt. Er sprach von Blöcken im Gigabyte-Bereich, würde 2x also eher als unzulänglich sehen… scheint aber heute niemand mehr zu interessieren.

    • Wenn man an der falschen Stelle ließt, bildet es leider auch nicht, ganz im Gegenteil.

      Die Behauptung, Signaturen wären mit Segwit nicht mehr Teil der Blöcke, ist in jeder Hinsicht falsch. Diese Ansicht ist unter Entwicklern zu Recht eine absolute Minderheitenmeinung.

      Für dich ist es an dieser Stelle (B2X oder Core) damit eh uninteressant, schließlich ist Segwit immer dabei (zum Glück).

  13. “SegWit + 2MB Basis-Blocksize wird Bitcoin deutlich zentralisieren”

    Das Argument kann ich von der 1x-Fraktion am wenigsten nachvollziehen, die Macht wird doch verteilt von einer Einheit (Core/Blockstream) auf mehrere Miner, d.h. 2x wird Bitcoin tatsächlich dezentralisieren! Mancher mag jetzt entgegnen, dass die Miner ein Kartell gebildet haben, aber wenn das wirklich möglich ist ist doch die ganze Idee hinter Bitcoin eh gescheitert.

    • Core verteilt die Macht an Miner? Hab ich was verpasst? Die Miner folgen doch immer dem Profit. Siehe die Schwankungen bei Bitcoin Cash.

      Das Argument der Zentralisierung ist folgendes: Grössere Blöcke, mehr Hardwareaufwand, mehr Aufwand z.B. um die Blöcke durch die Great Firewall zu bringen, nur mal als aktuelles Beispiel. Vl gibt es (bald) Länder die nur per Kurzwelle oder Satellit mit der Blockchain versorgt werden können. Es kann durchaus passieren, dass die Regierungen irgendwann zu(rück) schlagen.
      Mit Segwit ist 2x dann schon bei bis zu 8 MB Blockgrösse. Ob das nun der Untergang wäre, wage ich zu bezweifeln, es würde vermutlich genausogut funktionieren. Aber dann kommt wieder eine Grenze. Irgendwann muss man auf GB Grösse gehen.

      Und einen Hardfork nur für 2x verschwenden? Wo die Blöcke doch leer sind? Warum dann nicht etwas warten und die ganze lange “Hardfork Wishlist” mit durchziehen. Und eine dynamische Blockgrösse einführen, so dass man eben nicht alle Nase lang einen Hardfork braucht.

      • Mehr in eine Hardfork reinzupacken, macht sie nur kontroverser.

        Und 2x ist keine Verschwendung, sondern wäre die Heilung der zersplitteten Community, ein Zeichen, dass ein Kompromiss möglich ist, und ein Sieg gegen Zensur.

        Du sagst ja selbst, dass es verkraftbar wäre. Warum bist du denn dann so sehr dagegen? Weil Core dagegen ist? Weil es keinen Kompromiss geben darf?

      • Das Argument der Zentralisierung ist folgendes: Grössere Blöcke, mehr Hardwareaufwand,

        Das Aufwand um relevante Hash Rate zu liefern ist inzwischen schon sehr hoch, aber daran ändert die Blockgröße nichts. Die Kosten für eine größere Festplatte und schnelle Internetanbindung sind doch irrelevant im Vergleich dazu.

        Und einen Hardfork nur für 2x verschwenden? Wo die Blöcke doch leer sind? Warum dann nicht etwas warten

        Die Blöcke sind nicht leer, wir haben zeitweise absurd hohe Gebühren. Außerdem werden Nutzerzahlen und Blockchain-Traffic immer weiter steigen.

        Der Hardfork im November ist unvermeidlich. Er wäre auch völlig unkritisch wenn man sich einig wäre (siehe Bitcoin Cash). Die Frage ist also nicht warum noch etwas warten, sondern warum einen strittigen Hardfork riskieren nur um die Blocksize klein zu halten.

  14. Warum sollte eigentlich irgend jemand bezweifeln, dass Core, wenn es nötig wird, die Blockgroesse nicht selbst anheben wird.??
    So wie sie es selbst schon angekündigt haben!?

    Geht es vielleicht gar nicht um die blockgrössen-erhöhung?
    Um was geht es dann?

    ?

    • Warum sollte eigentlich irgend jemand bezweifeln, dass Core, wenn es nötig wird, die Blockgroesse nicht selbst anheben wird.??
      So wie sie es selbst schon angekündigt haben!?

      Mindestens ein Core Mitglied (LukeJr) hat sich wiederholt für kleinere Blöcke ausgesprochen.
      Core hielt es auch nicht für nötig, über eine mögliche Blocksize zu diskutieren, als der Mempool auf über 120MB angewachsen ist. Das wurde kleingeredet, dass das ja Spammer seien. Ob Spammer oder User ändert nichts daran, dass es zum ziemlich teuren Glücksspiel wurde, eine Transaktion in vertretbarer Zeit bestätigt zu bekommen. Ja, man kann also durchaus annehmen, dass Core es nie für nötig halten wird, die Blockgröße anzuheben und stattdessen alles auf ein noch nicht fertiges und vor allem vom Netzwerkeffekt unvorhersehbares Lightning Netzwerk setzen möchte.

  15. Wie schon einmal geschrieben, IMHO geht es überhaupt nicht um die Blockgröße, sondern um einen Streit der inzwischen verfeindeten “Ur” – Core Entwicklergruppe in der beide Seiten die “Hoheit” über Bitcoin beanspruchen und die ganze Community macht diesen Unfug mit. Gänge es wirklich um die Gebührensenkung und das Transaktionsvolumen, hätte man schon lange einen Hardfork zu Segwit in einer Kombination mit einer variablen, sich selbst korrigierenden Blocksize umsetzen können und der ganze Murks wäre vom Tisch. Wenn ich die Macht der Miner einschränken will, dann kann ich (zusätzlich) Proof of Stake einführen, etc.pp. Zeit war genug.

    Bitcoin könnte es durchaus einmal so ergehen wie vor Jahren Ashton Tate oder Lotus. Für alle hier, die gar nicht mehr wissen wer das war, es waren die unumstrittenen Marktführer im Bereich relationale Datenbanken und Tabellenkalkulation im PC Bereich – früher mal…

  16. Also ich weiss ja nicht, sind eine ganze Menge Unternehmen dabei..nur ur entwickler sind das nicht..oder einfach alte Unternehmen gegen neue….? Hmm..

    mehr Info zum Thema?:

    https://bitcoin.org/en/alert/2017-10-09-segwit2x-safety

  17. Hallo Christoph,
    ich weiss, dass du ein Blogger bist, der nicht einfach so Leute bannt, daher hier mein Zuspruch.

    Vielen Dank für die Sperrung von Cornelia….. das wurde langsam unerträglich. Ich finde Deine Geduld ja bewundernswert aber aber ich hätte schon wesentlich früher den Stecker gezogen.
    Ihre Kommunikation erninnert mich irgendwie an politische Fundis aus der Oberstufe und frühen Studienzeit. “Du merkst es nicht”, “finde ich bedenklich”,…. der abschliessende Vergleich mit /r/btc war dann noch das Sahnehäubchen….
    Man muss das Hausrecht eines Blogs respektieren. Wenn es mir nicht passt mache ich halt ein eigenes Blog auf oder lese es nicht .. oder ich halte mich an die Umgangsformen und diskutiere wie ein Erwachsener.

    • Danke für die Unterstützung! Ja, ich habe lange überlegt und gezögert, aber am Ende bin ich sehr froh, mir das hier nicht mehr bieten zu lassen.

      • Das ist vielleicht auch die Erklärung warum r/bitcoin Kommentare rausgeschmissen hat(te) und du Zensur vorgeworfen hast.

      • Nein. Habe das selbst wiederholt erlebt. R/Bitcoin zensiert nicht Spam oder Troll-Kommentare, sondern Argumente und Fakten, um die Meinungsbildung massiv zu manipulieren.

        Wie viele deiner Anti-Bergmann & Ant-Hardfork-Kommentare habe ich hier bisher gelöscht?

      • ..also das ist jetzt einfach eine Lüge, herr bergmann, aber vielleicht nur eine subjektive(Belege liefern sie ja auch keine, ist das jetzt journalismus oder meinungsmache? subjektiv..)…was sie für argumente halten(subjektiv) halten die R/bitcoin-mods vielleicht für Trolling(subjektiv) – das ist ihr gutes recht als mods, wie sie selbst mit cornelia demonstriert haben…ich fand die meisten ihrer argumente gut und handfest, ja der ton lies am ende zu wünschen übrig, ging aber noch –

        Der Punkt ist: wer seine subjektivität zur objektivität aller erhebt(durch das jeweilige medium), sollte nichts journalistisches machen – macht aber fast niemand mehr so.

        Schade.

        Ein wenig mehr selbstzweifel und bescheidenheit würden uns allen gut zu Gesicht stehen.

        —-

      • Nein, das ist keine Lüge. Das ist ein Fakt.

        R/Bitcoin löscht seit mehr als zwei Jahren sämtliche positiven Beiträge über XT, Classic, Unlimitid oder nun SegWit2x, während die negativen bleiben dürfen. Es ist nicht mal möglich, auf Lügen und Irrtümer zu den genannten Clients zu reagieren und sie richtigzustellen, da solche Beiträge ebenfalls gelöscht werden. Dies geschieht systematisch seit Jahren. Es werden systematisch Meinungen manipuliert, und es wird systematisch der Eindruck manipuliert, den ein Besucher von der Meinung der Community hat.

        Das ist kein Kampf gegen Getrolle, das ist nicht meine persönliche Ansicht, das ist ein gut dokumentierter Fakt.

        Ebenso ist es ein Fakt, dass das hier nicht passiert. Hier werden Beiträge nicht aufgrund der Meinung zu einem Thema gelöscht.

        Journalisten tun gut daran, sich ihrer eigenen Subjektivität bewusst zu sein. Daher halte ich gar nichts von der an Journalistenschulen gelehrten Praxis, den Konjunktiv um jeden Preis zu vermeiden, da hierdurch genau das passiert, was sie beklagen – dass man seine Subjektivität zur Objektivität aller erhebt. Dennoch gibt es eine Grenze des Relativismus, und die ist mit Ihrer Gleichstellung meines Handelns mit R/Bitcoin erreicht.

        Jeder, der auch nur ein minimales Interesse an Meinungsfreiheit hat, sollte dies verstehen.

  18. I finde, dass Core einen Bitcoin Cash1Segwit Client erarbeiten sollte, der bei Bitcoin Cash das Blocksize-Limit wieder auf 1 MB reduziert und Segwit einfügt, ohne Replay protection. Wenn alle Exchanges mitziehen und eine komplette ökonomische Blockade von Amaury Sechets Client durchsetzen, können die Miner und User gezwungen werden, den Mehrheitswillen zu akzeptieren. Merkt ihr was?

  19. “If there’s a prolonged chain split and Segwit2x becomes the most-difficult chain for the foreseeable future, you will:” Another POLL

  20. Ich sehe mich in meiner Meinung/Überlegung zur Hardfork durch die bisherigen Umfrage Ergebnisse bestätigt.

    Bisher die meisten Stimmen hat “Die User entscheiden was Bitcoin ist” und die wenigsten Stimmen hat “Die Unternehmen entscheiden was Bitcoin ist”. Und da liegt meiner Meinung nach der Hund begraben. Die Idee von Bitcoin ist anarchisch. Kein Unternehmen oder Staat soll die Zukunft von Bitcoin entscheiden. Sobald sich eine Mehrheit der Unternehmen zusammen tun und eine gemeinsame Erklärung/Ankündigung abgeben wird die User-Basis sich dagegen auflehnen, es als Angriff/Bevormundung werten. Die technischen Problemstellung spielt dann auch für die meisten User nur noch eine untergeordnete Rolle. Das könnte auch erklären warum vor der NYA die User noch für SegWit2x waren, jetzt aber eher dagegen halten. Man will sich nichts diktieren lassen was passiert.

    • Das könnte auch erklären warum vor der NYA die User noch für SegWit2x waren, jetzt aber eher dagegen halten. Man will sich nichts diktieren lassen was passiert.

      “Die User”, die Du benennst, sind meistens nur Investoren, die ihr Geld in Bitcoin gesteckt haben mit der Hoffnung, dass es sich vermehrt… Unter (regelmäßigen) Nutzern kenne ich keinen einzigen, der eine Blocksize Erhöhung ablehnt, die meisten sogar viel drastischer als 2x.

    • Hm, ich verstehe die Idee, aber diese Verhaltensweise wäre eher pupertär: “An sich wollen wir’s, aber weil es Unternehmen auch wollen, sind wir jetzt dagegen.”

      Außerdem zeigt die Umfrage ziemlich deutlich, dass die Zustimmung zur SegWit2x sehr groß ist.

      • ähm, die bitfinex-“umfrage”(https://www.bitfinex.com/stats), an der nur leute mit bitcoin teilnehmen können,liegt momentan bei 20% für s2x(BT2-Token) , 80% für “Core”(BT1-Token) – aber ja , alle Umfragen kann man beeinflussen, auch diese.

  21. Ich habe die Umfrage wie andere hier auch so empfunden, dass sie S2X sehr bevorzugt. Und wenn ich sie nicht übersehen habe fehlen mir eine Reihe an wichtigen Sichtweisen:

    Ich bin der Meinung, dass eine Änderung der Konsensregeln bedeutet, dass es einen tragfähigen Konsens geben muss, insbesondere zwischen Usern, Nodebetreibern und Minern. Solange dieser Konsens nicht existiert ist es aus meiner Sicht keiner. Du hattest nur vorgesehen, dass entweder “User bestimmen” oder “Miner bestimmen” sollen.

    Auch finde ich, dass nicht klar wird, dass sich ja auch Core für eine weitere Blocksize-Vergrößerung mit einhergehendem Hardfork ausspricht. Aber eben zu einem anderen Zeitpunkt, im Konsens und idealerweise mit weiteren Verbesserungen, die für einen Hardfork notwendig sind. Ich stand nun beim Abstimmen andauernd vor Problemen wie diesem: kreuze ich “Segwit + 2 MB ist OK” an könnte das als Unterstützung für S2X gewertet werden – S2X lehne ich aber schon allein wegen des fehlenden Konsenses absolut ab. Kreuze ich “Segwit + 2 MB ist OK” nicht an könnte das so gewertet werden, dass ich grundsätzlich gegen eine Vergrößerung der Blocksize bin. Also kurz: wenn eine Antwort ankreuze gibt die Antwort eine falsche Position wieder, und wenn ich sie nicht ankreuze gibt sie ebenfals eine falsche Position wieder.

    Ich halte diese Umfrage damit insgesamt für sehr unfair, weil ich den Eindruck habe, dass ich keine Möglichkeit habe, meine Position darzustellen.

    • Sorry dafür. War nicht beabsichtigt.

      Ich habe in der Umfrage absichtlich zwischen “SegWit + 2MB” und “S2X” unterschieden, um genau diesem Widerspruch Raum zu geben – dass jemand mit SegWit und 2MB vollkommen zufrieden ist, es vielleicht sogar notwendig findet, aber S2X ablehnt.

      Der einzige mir bekannte Grund, weshalb Leute gegen “SegWit + 2MB” als Zustand sind, ist, dass es zu erheblicher Zentralisierung führt. Daher habe ich das auch aufgenommen. Der häufigste Grund, weshalb SegWit2x abgelehnt wird, ist, dass Core nicht dabei ist und dass es ein Angriff ist. Hier hätte ich eventuell noch mehr Gründe aufnehmen können, das gebe ich zu.

      Wenn ich Ihren Kommentar anschaue, hätten Sie also antworten können “SegWit + 2MB is ok” und “Bitcoin ist Core” sowie “HArdfork nur mit Core” (Was auch Ihre Ansicht widergibt, dass Core eine Hardfork plant und dass dies ein Grund ist, SegWit2x abzulehnen). Das hätte recht gut zum Ausdruck gebracht, was Sie denken.

      Im Übrigen: Finden Sie es nicht merkwürdig, dass jede Antwort auf die Frage, ob “SegWit und 2MB ok ist”, für Sie problematisch ist? Bedeutet das, dass Sie nicht mehr in der Lage sind, eine solche Frage zu beantworten?

      • Ich schätze Deine überdurchschnittlich gut recherchierende Berichterstattung im allgemeinen und stehe Dir gerne zu, dass diese Umfrage unparteiisch werden sollte.

        Zur letzten Frage: für mich ist “SegWit + 2 MB” eigentlich sehr leicht zu beantworten: ich möchte SegWit + 2 MB gerne zu einer geeigneten Zeit sehen. Die geeignete Zeit hat aber notwendige harte Vorbedingungen, hier zur Anschaulichkeit auf zwei Stück begrenzt:

        1. Der Hardfork muss im (nahezu) Konsens geschehen (User, Nodebetreiber, Miner)
        2. Der Hardfork sollte weitere nur per Hardfork umsetzbare Features von der “Wishlist” enthalten. Z.B. sollte der Hardfork sicherstellen, dass weitere Änderungen der Blockgröße per Softfork erfolgen können.

        Ich bin also “gegen SegWit + 2MB”, wenn wie bei S2X für den damit verbundenen Hardfork kein Konsens vorliegt. Und ich wäre ziemlich verstimmt darüber, wenn ein Hardfork keine Verbesserungen für zukünftige Änderungen mit sich brächte. Andererseits wäre ich definitiv “für SegWit + 2MB” wenn diese Bedingungen erfüllt wären.

        Ich denke, dass viele User und sogar die meisten Core-Entwickler eine ähnliche Position vertreten. Im Fragekatalog sind diese für mich voneinander sehr abhängigen Variablen aber nur als voneinander unabhängige Variablen abgefragt.

      • Ich habe ehrlich gesagt vor der Umfrage noch nie gehört, dass in die Hardfork mehr rein soll, bzw. das als absolute Nischenposition wahrgenommen. Scheint aber plötzlich sehr populär geworden zu sein. Was ich schade finde, ist, dass man dies erst hört, wenn es darum geht, eine Hardfork nicht zu machen, aber in den letzten drei Jahren, in denen wir die Hardfork diskutieren, eigentlich nie ernsthaft vorgebracht wurde.

        An sich bin ich natürlich auch dafür, dass man wie es Ethereum vormacht eine Hardfork nutzt, um das zu verbessern, was den Entwicklern über die Jahre hin aufgefallen ist. Aber nachdem wir uns schon so lange über eine Änderung zanken, die, wie du es sagst und annimmst, für fast jeden akzeptabel ist – 2mb – habe ich meine Zweifel, ob es realistisch ist, noch mehr in eine Hardfork zu packen und diese damit noch heikler und noch kontroverser zu machen. Ich fürchte, dein Wunsch 2. kommt daher dem Wunsch gleich, dass es niemals eine Hardfork gibt. Dein Wunsch 1. macht alle – meiner Meinung nach – von einer winzigen Minderheit erpressbar, die einen Konsens blockieren möchten.

        Jetzt diskutiere ich schon wieder. Sorry.

        Ich hatte den Teil “Nur wenn mehr drin ist” nicht auf dem Schirm. Den vollen Konsens hätte ich auf dem Schirm haben sollen, da er ausgiebig diskutiert wurde, und das hätte ich auch in die Umfrage einfügen sollen. Ich denke, in dieser Umfrage kann man “keine Fork ohne Core” als Ersatz dafür betrachten. All das wird in die Auswertung der Ergebnisse einfließen.

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