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China verbietet Bitcoin – mal wieder und erst recht

Die "Notiz" der chinesischen Volksbank: Ist sie der Sargnagel für Krypto in China?

Die Zentralbank Chinas hat das bisher umfassendste Bitcoin-Verbot erlassen. Jegliche wirtschaftliche Aktivität mit Kryptowährungen ist hinfort kriminalisiert. Viele weitere Behörden unterstützen die Zentralbank dabei, das Verbot aufs Schärfste durchzusetzen und Verstöße zu bestrafen. War es das nun für die chinesische Szene, die sich den bisherigen Verboten hartnäckig widersetzt hat? Oder wird die Kommunistische Partei erfahren, dass sie dezentrale Netzwerke nicht verbieten kann?

Vor sechs Tagen, am 24. September, hat die Chinesische Zentralbank PBoC (People’s Bank of China) eine „Notiz“ veröffentlicht, in der sie Bitcoin einmal mehr verbietet.

Die Spekulation mit virtuellen Währungen, schreibt die PBoC, sei in jüngster Zeit wieder verstärkt zum Hype geworden. Diese störe die ökonomische und finanzielle Ordnung.

Dieses Argument wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen. Ist Krypto schon so groß, dass es die ökonomische Ordnung der zweitgrößten Volkswirtschaft dieses Planeten bedroht?

Darüber hinaus beförderten Kryptowährungen illegale und kriminelle Aktivitäten, so die PBoC weiter: etwa Glücksspiel, illegale Kapitalbeschaffung, Betrug, Pyramidenspiele und Geldwäsche. Um diese Risiken rund um virtuelle Währungen zu reduzieren und auszumerzen, hat sich die PBoC mit einer Reihe anderer chinesischer Institutionen zusammengeschlossen, darunter das Büro für die Verwaltung des Cyberspace, der Oberste Gerichtshof, die Ministerien für Industrie und Informationstechnologie sowie Öffentliche Sicherheit, die Aufsichtsbehörden für Börsen und Banken, und weitere. Die chinesische Regierung baut eine breite Front gegen Kryptowährungen auf. Die gefühlte Bedrohung ist offenbar groß.

„Virtuelle Währungen sind illegal“

Im Namen dieser Front verkündet die PBoC nun: Virtuelle Währungen sind keine legale Währung. „Sie sind illegal und dürfen und können nicht als Währung benutzt werden.“ Alle unternehmerischen Aktivitäten mit virtuellen Währungen sind illegale finanzielle Aktivitäten: vom Betrieb einer Börse über den Handel zur Herausgabe von Token, aber auch die Bereitstellung von Informationen über Preise oder Transaktionen.

Ebenfalls illegal sei es, wenn Börsen aus Übersee ihre Dienstleistungen an Einwohner Chinas anbieten. Hier zeigt sich der neue, internationale Machtanspruch Chinas vielleicht am deutlichsten – aber auch die Erkenntnis, dass ein Verbot allein im Inland bei Bitcoin wirkungslos bleiben wird.

Ferner beschließen und verkünden die Behörden, Verstöße gegen dieses Verbot unnachgiebig zu verfolgen und streng zu bestrafen. Dazu gründen sie mehrere Arbeitsgruppen und Konzepte, welche die finanzielle Überwachung ausbauen sollen. Internetanbieter sollen Webseiten und Apps, die Kryptowährungen bewerben oder auch nur über sie berichten, blockieren. Lokale Behörden sind angehalten, mit aller Strenge gegen illegale finanzielle und kriminelle Aktivitäten im Zusammenhang mit Bitcoin vorzugehen.

Dass Bitcoin China verbietet, ist nichts neues. Es passiert seit Ende 2013 so regelmäßig, dass es schon zum Meme wurde. Allerdings macht China bzw. die Kommunistische Partei (KP) auch zunehmend ernst mit dem Verbot.

Das bisher schärfste Verbot

Die grundlegende Logik der Bitcoin-Verbote durch China ist diese: Solange Bitcoin klein blieb, durfte er bleiben. Das ging ziemlich lange gut. Die Regierung hat vor allem die Exzesse des Marktes gestutzt, etwa das Margin Trading (die Spekulation mit geliehenem Geld) oder ICOs, und ging gegen Geldwäsche und Betrug vor. Doch je mehr Bitcoin wuchs, desto schärfer und umfassender wurden die Verbote. 2017 wurden Börsen verboten, 2021 schließlich das Mining. Beides konnte man als Zäsur verstehen.

Die vitale und energiegeladene Krypto-Szene in China hat all dem allerdings widerstanden. Gehandelt wurde eben auf ausländischen Börsen, den Wechsel zwischen Yuan und Bitcoin oder Tether übernahmen Over-the-Counter-Händler, also außerbörsliche Wechsler, die sich am Rande der Legalität bewegen. Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt(e) dabei der Dollar-Stablecoin Tether.

In China tobt seit Jahren der Kampf, den man hier im Westen nur im Ansatz kennt, eher als Science-Fiction denn als Realität: Dezentralisierung gegen Zentralisierung, Bitcoin gegen die Diktatur. Und die KP agiert schon lange zu entschlossen, um jetzt klein beizugeben und den Kurs zu ändern. Daher bleibt ihr nur übrig, aufs Ganze zu gehen.

Alle Beobachter sind sich einig, dass das aktuellste Verbot das bisher schärfste ist. Die BBC schreibt, das Statement der PBoC sei „der deutlichste Indikator bisher, dass China den Handel mit Kryptowährungen in jeder Form beenden will.“ Das Wall Street Journal bezeichnet das Verbot als „das bisher stärkste Vorgehen einer großen Ökonomie gegen die Nutzung digitaler Währungen.“

Auch wenn es nicht explizit in der „Notiz“ steht, wird diese als Vollverbot bewertet: Nicht nur als ein Verbot, Krypto-Dienstleistungen anzubieten oder Kryptowährungen im Geschäft anzunehmen. Sondern als Verbot, Kryptowährungen zu benutzen – mit ihnen Werte zu senden, in ihnen Werte zu speichern. Es ist verboten, Kryptowährungen zu besitzen und zu verwenden.

Ähnlich wird es auch in China wahrgenommen: „Die Überwachung von virtuellen Währungen ist nun ein Top-Level-Design, anstatt sich auf einen bestimmten Link zu fokusieren,“ schreibt ein chinesischer Bitcoiner in einem Magazin. „Ein regulatorisches Rahmenwerk nimmt Form an, das das ‚virtuelle‘ Feuer der Spekulation mit virtuellen Währungen auslöschen soll. Unser Land hat ein neues Stadium der normalisierten Überwachung virtueller Währungen erreicht.“ Die harte Hand, mit der die Regierung nun zuschlage, trage die Attitüde „ein Schlag, um es zu Ende zu bringen.“

Krypto-Unternehmen blockieren Einwohner Chinas

Viele Kryptounternehmen reagieren prompt auf die Ansage. Sie bestätigen damit die Einschätzung, dass die KP es dieses Mal ernst meint. Wie Coindesk berichtet, verlassen zahlreiche Krypto-Börsen den chinesischen Markt. Börsen wie BitMart und Biki, aber auch das große Huobi, stellen den Service für chinesische User ein und kündigen an, deren Accounts zu schließen, während Binance Neuanmeldungen mit chinesischen Smartphones aussetzt. Auch Wallets, wie TokenPocket, werden nicht länger chinesische User bedienen.

Teils reagieren die Unternehmen präventiv, etwa indem ihre APIs chinesische IP-Adressen blockieren. Aber China beginnt auch schon, die Große Firewall gegen diverse Seiten auszurichten. So blockiert sie etwa Kursseiten wie CoinGecko, CoinMarketCap oder TradingView.

Die Miner, die schon in den letzten Monaten ihre Asics gepackt haben, um ins Ausland zu ziehen, sofern sie können, verlassen weiter das Land. Mining-Pools blockieren User aus China, etwa SparkPool, einer der größten Ethereum-Pools. Auch das Vorzeige-Kryptounternehmen Chinas, der Mining-Hardware-Hersteller Bitmain, zieht Konsequenzen. Das Unternehmen stoppt den Verkauf von Minern an Einwohner Chinas und hat vor, den Großteil der Produktion von der Provinz Shenzhen im Süden Chinas ins Ausland verlagern, angeblich nach Indonesien.

Auch die OTC-Trader schließen ihre Büros. So hat etwa Zhaodongs Renrenbit angekündigt, Ende Oktober den Betrieb einzustellen. Collin Wu nennt Renrenbit „Chinas OTC-König“. Er dürfte aber nicht der einzige sein.

Die rasche, vermutlich leicht panische Abwicklung des OTC-Handels beeinflusste auch den Preis der Tether-Dollar. Vermutlich gibt es massive Abverkäufe gegen Yuan, wodurch der Preis auch auf den großen Börsen wie Huobi, OKEx und Binance auf weniger als 6,2 Yuan fiel – teilweise auf 6,12 Yuan – und damit die Parität zum Dollar verlor, die bei 6,37 Yuan liegt. Wenn Krypto verboten ist, will man eben auch keine Stablecoins halten.

„Das ist gut für Bitcoin“

Der Preis von Kryptowährungen fiel nach dieser Nachricht zunächst, hat sich aber wieder eingefangen. Das US-Finanzmagazin Nasdaq kommentiert dies damit, dass die Apologeten des Untergangs einmal mehr falsch gelegen haben.

Dass China Bitcoin verbiete, bemüht das Magazin ein altes Meme, sei in Wahrheit gut für Bitcoin. Denn die Volksrepublik wolle Bitcoin seit langem verbieten, und habe es noch nie geschafft. Stattdessen sei der Preis seitdem wieder und wieder explodiert.

Die Kommunistische Partei Chinas verstehe es einfach nicht: man könne Bitcoin nicht verbieten. Das sei ein Holzweg. Denn Bitcoin ist dezentral, ein Peer-to-Peer-Netzwerk, und kein zentralisiertes und einfach zu kontrollierendes System. Darüber hinaus seien spieltheoretische Kräfte am Werk: „Wenn ein Land Bitcoin verbietet, aber ein anderes ihn willkommen heißt, werden Kapital und Menschen dorthin fliehen, wo sie besser behandelt werden.“ Die ökonomischen Anreize motivieren andere Länder, Bitcoin zu akzeptieren, anstatt ebenfalls zu verbieten.

Warum aber, fragt Nasdaq, wage China dennoch ein Verbot? Die Antwort läge vielleicht in dem, was der Autor als Bitcoins „maßgebliche Wertbasis“ ansieht: Die „individuelle Ermächtigung durch Freiheit und Souveränität“ – zwei Qualitäten, die das chinesische Regime erwartungsgemäß wenig sympathisch findet. Das jüngste Verbot zeige daher vor allem eines: Die Kommunistische Partei hat Angst davor, dass Bitcoin und Kryptowährungen ihr Volk unabhängiger und freier machen. Bitcoin sei „der schlimmste Alptraum der totalitären Regierungen“.

Der Chinakenner Philipp Mattheis argumentiert in seinem BlingBling-Newsletter ähnlich: „Die Pandemie-Maßnahmen haben die Zahl der Ausländer im Land extrem reduziert. China ist dabei, sich vom Rest der Welt zu entkoppeln. Man kennt das von totalitären Systemen, die sich auf große Konflikte vorbereiten.“ Dass eine solche Abschottung kein Geld dulden kann, das sich der Kontrolle entzieht und keine Grenzen kennt – das versteht sich eigentlich von selbst.

Ring frei für China vs. Krypto

Aber wie wird es weitergehen? Wird China mit dem Bitcoin-Verbot durchkommen, aber eben der Rest der Welt Bitcoin umso mehr begrüßen? Die Haltung zu Bitcoin und Kryptowährung könnte zum Indikator werden, wie sehr „China“ und wie „frei“ ein Land ist. Wird China dann in Sachen Krypto abgehängt? Werden die technisch gebildeten und reichen Chinesen das Land verlassen, und ihr Kapital, das weiterhin in Krypto steckt, mit sich nehmen?

Oder wird es anstelle des Kampfes über die Grenze hin zum Showdown in China selbst kommen? Werden Chinesen VPNs benutzen (virtuelle private Netzwerke) und Tor, um die IP-Blockaden zu umgehen und sich unter falscher Identität bei ausländischen Börsen anzumelden? Wird der Wechsel von Yuan in Bitcoin oder Tether in den Underground abwandern – in der Öffentlichkeit nicht zu sehen, aber dennoch weit verbreitet?

Collin Wu, ein findiger Beobachter von Krypto und China, prophezeit, dass viele chinesische User in die Welt der „Dezentralen Finanzen“ (DeFi) strömen werden. „Die Anzahl der User von MetaMask und dYdX wird massiv zunehmen. Alle chinesischen Communities diskutieren derzeit, wie man DeFi lernt.“

DeFi-Börsen wie Uniswap, Pancakeswap oder SushiSwap lösen zwar nicht das Problem des „Onrampings“ – also des initialen Wechsels von Fiat-Geld wie dem Yuan in Kryptogeld wie Bitcoin oder Tether. Dieser wird nun zwingend in den Underground gehen, und je nachdem, wie streng China ihn verfolgt, auch sehr tief sickern oder gar austrocknen. Allerdings lösen DeFi-Börsen das Problem des Handels: Auf ihnen kann man Kryptowährungen gegen Kryptowährungen tauschen – oder zumindest synthetische Abbildungen wie WBTC oder renBTC – und Token gegen Token.

Wenn alle Börsen China blockieren, macht DeFi es weiterhin für Chinesen attraktiv, Kryptowährungen zu kaufen und zu halten. Dies könnte einen nicht zu unterschätzenden Effekt haben.

Wer Bitcoin verbietet, verbietet sich selbst

Letzten Endes wird China erfahren, wie weit man ein Land vom Rest der Welt abschirmen kann. Um die Onramps komplett zu schließen, muss die KP den Geldverkehr ins Ausland immer schärfer kontrollieren. Wie soll sie verhindern, dass Einwohner Chinas Geld an Verwandte oder Geschäftspartner im Ausland senden, und diese damit einen Börsenaccount füttern oder ihnen Bitcoins verkaufen?

Ebenfalls wird China erfahren, wie weit es eine globale Innovation unterbinden kann. Kann es sich China leisten, die Bürger und Unternehmen an ein dahininflationierendes Fiat-Geld zu ketten, während der Rest der Welt zunehmend auf Bitcoin ausweicht? Kann sich China erlauben, Entwicklungen wie DeFi oder NFTs im globalen Massstab zu verpassen? Wird die Politik dazu führen, dass eben das Humankapital das Land verlässt, welches China braucht, um in den Bereichen Blockchain und auch Künstliche Intelligenz mit dem Westen Schritt zu halten? Wird die KP die digitale Wirtschaft Chinas veröden?

Und so weiter. Ein Land, das Bitcoin verbietet – verbietet auch sich selbst in Bitcoin. Es disqualifiziert sich von einer welterschütternden Technologie. Und die Geschichte beweist wieder und wieder, dass darunter weniger die Technologie leidet, als das Land. Gerade China sollte das aus seiner uralten Geschichte wissen.

Über Christoph Bergmann (2111 Artikel)
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4 Kommentare zu China verbietet Bitcoin – mal wieder und erst recht

  1. ok, haben die dann in Sachen Crypto e n d l i c h alles durchgebannt? Habe mittlerweile die Schnauze ziemlich voll von diesem jahrelangen, lächerlichen „China-bans“-Theater. Crypto sollte ein für allemal China bannen, nicht umgekehrt.

  2. Wenn China erfolgreich ist, wird der angebliche „Wertewesten“ Chinas Beispiel folgen – alles natürlich im Namen des Guten und gegen Terrorismus, gegen Geldwäsche, gegen Verschwörungstheoretiker usw. Bei Corona folgt Deutschland bereits China mit dem sozialen Belohnungs-/Bestrafungssystem, das dann irgendwann auf andere Bereiche ausgedehnt wird, z. B. auf Klima, Essen, Mobilität, Eigenheim, Urlaub etc. Und Netzsperren gibt es dank des Netzdurchsetzungsgesetzes auch bei uns: Ursprünglich mit Hassreden begründet beinhalten diese inzwischen sogar jeden Zweifel an irgendeiner noch so abstrusen Coronamaßnahme. Inzwischen werden ganze Kanäle von reichweiten Medien gesperrt, so Russia Today. Ach ja, das sind ja die Bösen; die dürfen nicht kommunizieren, denn die Menschen sind hier in Deutschland zu blöd zu kapieren, wie böse sie sind. Anstatt auf China zu schimpfen, sollten wir lieber dafür sorgen, dass diese Art von Maßnahmen in Deutschland keine Chance haben. Denn dieses totalitäre Denken wird auch bei uns irgendwann in den Kryptobereich überschwappen. Also, wehret den Anfangen! Hintern hoch und aktiv werden gegen jede Art von Zensur, Verboten und Zwängen!

  3. China verbietet es nicht nur, weil dadurch seine finanzielle Souveränität beeinträchtigt wäre, sondern insbesondere auch wegen der Möglichkeit zur Geldwäsche und der Fehlenden Möglichkeit zur Überwachung. Jedoch stimme ich mit diesem Artikel insofern überein, dass andere Länder durch dieses Verbot von den Kryptowährungen profitieren können.

    • Und wieder Mal dieser hahnebüchene Unsinn vom geldwaschen mit Kryptos. Du bekommst dein Girageld nur noch über KYC Angebote in Kryptos getauscht und umgekehrt. Und jede Transaktion die je auf einer Blockchain stattfand und findet ist nachvollziehbar. Das heißt, kein System ist ungeeigneter zum Geld waschen. Einzige echte Ausnahme wäre Monero.
      Das mit der Geldwäsche ist genauso ein hinterhältiges Scheinargument um haltlosen Forderungen nach Verboten von Kryptos zu den Anschein eines Sinns zu verleihen, wie es Terror und KiPo bei der Forderung nach der Aufhebung von Grundrechten sind. Das ist auch und gerade in China so. Wie würde es denn aussehen wenn ein Land, das die Weltführung in Digitaltechnik für sich propagiert, eine der interessantesten Techniken in diesem Bereich verbietet, nur weil es sie nicht kontrollieren kann? Und das wo die KP ja auch sonst gerade überall völlig hirnverbrannte Gängelverbote durchdrückt. Da tönt es doch viel besser von der bösen Geldwäsche zu schwadronieren. Nur welcher Chinese wäscht da überhaupt? Sind denn Verbrechen und Kriminalität in einem Kommunistischen Land nicht inexistent? Also zumindest laut Propaganda? Ein Paradox, man verbietet etwas und begründet das Verbot mit etwas das offiziell gar nicht existiert.

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