Newsticker

Der Exodus der Miner aus China — Merzt die Volksrepublik Bitcoin jetzt wirklich aus?

Statue auf dem Mausoleum Qin Shihuangdis, in welchem die gespenstische Terrakotta-Armee ruht. Bild von Kyle Magnuson via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

China erlässt neue Verbote für den Bitcoin-Handel und kündigt einen „Crackdown“ des Minings an. Macht die Volksrepublik nun ernst, weil Bitcoin zu groß geworden ist? Kann man einen Exodus der Miner erwarten, die sich eine neue Heimat suchen müssen? Oder wird alles mal wieder nicht so heiß serviert, wie es gekocht wird?

Es geht wieder los: „China verbietet Finanz- und Zahlungsunternehmen, Geschäfte mit Kryptowährungen,“ titelt die Preseagentur Reuters. Beinah zeitgleich kündigt der nationale „Rat für Finanzielle Stabilität“ unter dem Vorsitz von Vizeministerpräsident Liu He einen „Crackdown“ der Mining-Farmen an.

China verbietet also Bitcoin, und die Preise rauschen in den Keller. Mal wieder. Aber ist es diesmal anders als 2014 und 2017 und 2019?

Wir schauen uns an, was in der Volksrepublik passiert. Erst die Anordnung der Zentralbank, dann den Beschluss des Rates.

Wiederholen und Erweitern

Das Verbot für Finanzunternehmen, mit Kryptowährungen zu operieren, ist nicht eben neu: Schon 2013 hat China es generell verboten, Bitcoin als Zahlungsmittel zu verwenden, undkurz darauf Banken untersagt, sich auf die Kryptowährung einzulassen. 2017 hat China den börslichen Krypto-Handel sowie ICOs verboten, 2019 wurde das Verbot auch auf ausländische Anbieter ausgedehnt, die chinesische Kunden bedienen.

Was also ist überhaupt die Neuigkeit? Serviert die Zentralbank denselben schalen alten Wein in neuen Schläuchen? Die Bitcoin-Association in Hongkong legt das, leicht spöttelnd, nahe: „Für diejenigen unter euch, die neu hier sind: Es ist ganz normal, dass die Chinesische Volksbank Bitcoin mindestens einmal je Bullen-Zyklus für illegal erklärt.“

Allerdings ist es nicht ganz so einfach. Die Presseagentur Reuters klamüsert die alten und die neuen Regeln auseinander, um herauszufinden, was sich nun ändert.

Auf der einen Seite wiederholt die Anordnung das Vebot von 2017. Wurde es bisher nachlässig durchgesetzt, kann man nun eine strengere Hand erwarten.

Wichtiger dürfte aber sein, was hinzukommt. Denn im Vergleich zu dem Verbot von 2017 „erweitern die neuen Regeln die Reichweite der verbotenen Dienstleistungen deutlich“, erklärt Reuters. Die verbliebenden Lücken werden geschlossen. Finanzunternehmen und Zahlungsdienstleister dürfen virtuelle Währungen nicht akzeptieren und nicht für Zahlungen oder für den Zahlungsausgleich verwenden. Sie dürfen weder Wechseldienstleistungen zwischen Kryptowährungen und Fiatwährungen anbieten noch dürfen sie Zahlungen prozessieren, die diesem Zweck dienen. Selbstverständlich ist ihnen auch nicht gestattet, Investmentprodukte oder Finanzinstrumente zu vertreiben, die in irgendeiner Weise mit Kryptowährungen zu tun haben.

Begründet werden die strengeren Maßnahmen mit der Sorge um „die Sicherheit des Eigentums des Volkes“ sowie vor „der Disruption der bestehenden ökonomischen und finanziellen Ordnung.“ Der erste Grund klingt wie eine Floskel, den zweiten sollten wir im Auge behalten. Er spricht dafür, dass Bitcoin ein neues Level erreicht hat.

„Krypto-Transaktionen vollständig aus Chinas Finanzsystem ausmerzen“

Bisher waren in China zwar Krypto-Börsen selbst verboten. Die bestehenden Börsen, etwa Huobi und OKEx, hatten nach 2017 das Land verlassen und – irgendwie – weiter chinesische Kunden akzeptiert, direkt oder über Umwege. Im Land selbst etablierten sich OTC-Trading-Büros, also Wechselstuben für den außerbörslichen Handel, der von Börsen wie OKEx auch direkt unterstützt wurde. Der Handel bewegte sich etwas von Börsen weg und wurde dezentraler. Solange es Chinesen möglich war, durch Banken oder Zahlungsdienstleister im OTC-Handel für Bitcoins zu bezahlen oder Hashpower bei den Mining-Farmen zu kaufen, blieb das Verbot zahnlos.

Der neue Erlass der Zentralbank hat offenbar den Zweck, diese Lücken zu schließen. Wenn Zahlungsdienstleister und Banken nicht länger Überweisungen dulden dürfen, bei denen es um Krypto geht, wird es für den OTC-Handel schwierig, die Zahlungen mit Yuan abzuwickeln, und Miner werden Probleme bekommen, die geschürften Bitcoins gegen Yuan zu tauschen. Allerdings könne es, vermerkt Reuters, für Banken auch herausfordernd sein, die Geldströme rund um Kryptowährungen zu identifizieren. Wie erkennen sie Zahlungen für den P2P-Wechsel, wenn im Betreff nicht explizit „Bitcoin“ steht?

Dennoch ist ein markanter Unterschied zu den bisherigen Verboten nicht zu übersehen: Während es bisher darum ging, den Handel in kontrolliertere Bahnen zu lenken und jenen Überschwang zu dämpfen, den ICOs, Spot-Börsen und Derivate entfacht haben — geht es nun offenbar darum, auch den verbleibenden Handel mit Kryptowährungen auszuschalten. Virtuelle Währungen sind zwar nicht verboten – aber normale Bürger sollen nicht mehr mit ihnen handeln können.

Reuters zitiert Winston Ma, Professor in New York und Autor von „The Digital War“, einem Buch über Chinas digitaler Machtpolitik. Laut Ma haben die neuen Regeln den Zweck, „Krypto-Transaktionen vollständig aus Chinas Finanzsystem auszumerzen.“ Er erwartet, dass die Regierung bald weitere und konkrete Regulierungen erlassen werde.

Man könnte sagen: China macht nun ernst. Wie schon Zhang Weiwu für dieses Blog 2014 spekuliert hat, wird die chinesische Regierung Bitcoin nur leben lassen, wenn es klein bleibt. Das hat lange funktioniert. Aber mit dem aktuellen Bullenmarkt hat Bitcoin definitiv den Zustand des „Kleinseins“ verlassen: Er kann zur Bedrohung des nationalen Finanzwesens werden. Das zwingt die Regierung förmlich dazu, einzugreifen.

„Ein Crackdown von Mining-Farmen“

Womöglich folgenreicher wird aber das sein, was einen Tag nach der Nachricht durch Reuters geschah: Die Regierung veröffentlichte eine Pressemitteilung über die 51. Tagung des „Rates für Finanzielle Stabilität“ der Volksrepublik, dem dieses Mal niemand geringes vorgesessen war als Liu He, ein enger Vertrauter von Präsident Xi Jinping und als Vizeministerpräsident einer der höchstrangingen Politiker der Volksrepublik. Er ist auch bekannt als „Wirtschaftschef“ der gegenwärtigen Regierung.

Einer der Punkte auf der Tagesordnung war die Verhinderung von und der Schutz vor finanziellen Risiken. Neben effektiveren Frühwarnsystemen und anderen Maßnahmen entschied sich der Rat auch dafür, das Bitcoin-Mining und den Handel zu unterbinden.

Aber was genau bedeutet das? Ist es wörtlich zu verstehen, wenn die Pressemitteilung, übersetzt auf Englisch, von einem „Crackdown“ des Minings schreibt?

Der China-Experte Colin Wu schrieb, dass dieses Treffen Panik im chinesischen Markt ausgelöst habe. Der Preis von Bitcoin fiel von 41.000 auf 31.390 Dollar, Ethereum noch mehr, verschiedene Altcoins halbierten ihren Wert. Geführt wurde dieser Crash von OKCoin und Huobi.

Allerdings sei noch nicht klar, welche nächsten Schritte der neuen Politik zu erwarten seien. Daher sei die Stimmung volatil und durch Gerüchte herumgepeitscht, durch die Leerverkäufer versuchen, Panik zu schüren. Diese „Panikdelle“ ist im Kurs deutlich sichtbar.

Eine vorbildliche „Panikdelle“, wie sie zu jeder energischen, aber mittelfristig nur halbärschigen Korrektur gehört. Chart von Coinmarketcap.

Die Regierung habe zwar ein Ziel formuliert – den „Crackdown“ der Miner – aber noch keine Information zur tatsächlichen Politik gegeben. Daher versucht Wu, deren beste und schlimmste mögliche Ausprägung zu formulieren.

Im schlimmsten Fall haben mehrere Ministerien und zentrale Energieunternehmen gemeinsam beschlossen, Mining vollständig auszumerzen. Diese beziehe sich dem Text nach auf Bitcoin, werde aber auch vor anderen Kryptowährungen nicht halt machen. Wenn dies so sei, wolle die Regierung also alle Mining-Anlagen schließen.

Im besten Fall hingegen könne die Politik durch das Lobbyieren lokaler Regierungen gemildert werden. Beijing könnte begreifen, dass vorschriftsgemäßes, also regulierungskonformes Mining nicht die Stabilität des Finanzwesens angreife, aber helfe, Wasser und Elekrizität zu verbrauchen. Daher könnte der Schlags gegen das Mining lediglich auf illegale, unregulierte und sonstwie unerwünschte Mining-Farmen abzielen: Miner, die mit Kohlekraft Emissionen erzeugen, und Miner, die mit pyramidensystemartigen Cloud-Mining-Modellen Anleger in Verluste führen können.

Das Spiel, die Regierung richtig zu deuten

Was konkret aus der Anordnung werde, sei, wie in China üblich, ein Spiel der Auslegung: durch lokale Regierungen, durch Behörden, durch Journalisten, Verbände und Unternehmen. Schon Zhang Weiwu hat hier beschrieben, wie die Regierung rätselhafte Hinweise gibt, was sie will, woraufhin sich alle bemühen, den wahren Sinn dahinter zu erraten, und die Regierung diese Bemühungen belohnt oder bestraft. Es steht also viel in der Schwebe.

Die Industrie muss allerdings reagieren. Sie muss irgendwie zeigen, dass sie die neue Anordnung nicht zu lax versteht. Ansonsten würde dies die Regierung zwingen, noch härter vorzugehen.

Also hat etwa der Mining Pool der ursprünglich chinesischen, aber im Ausland betriebenen Börse Huobi angekündigt, nicht länger Kunden vom chinesischen Festland zu akzeptieren. Die Börse OKEx stoppte die P2P-Transaktionen durch OKB – also das OTC-Trading. Und BitBy, eine ebenfalls ursprünglich chinesische Börse für Krypto-Derivate, sperrt die Accounts aller User, die sich mit einer chinesischen Mobilfunknummer registriert haben.

In der Übertreibung wird die Nachricht, erklärt Wu, so verstanden, als verbiete die Regierung den gesamten OTC-Handel. Das führte dazu, dass manche Investoren in Panik verfielen, weil sie fürchteten, die Kryptocoins nicht mehr wechseln zu können. Daher brach der Markt so heftig ein.

Collin Wu hat in den Tagen nach den Nachrichten zahlreiche Neuigkeiten aus China geteilt. Zusammen scheinen sie langsam ein vages Bild zu ergeben, was wirklich passiert, auch wenn dieses Bild noch davon vernebelt wird, dass die tatsächlich zu erwartenden Maßnahmen derzeit ebenso schwanken wie der Bitcoin-Kurs.

Jiang Zhuor, der als einer der größten Miner Chinas gilt, erklärte gestern, wie er das Verbot des Minings verstehe:

Die Situation sei längst nicht so ernst, wie teilweise behauptet werde. Es gehe vor allem darum, finanzielle Risiken zu verhindern, sowie zu vermeiden, dass Risiken durch das Mining von Individuen auf die Gesellschaft abgelegt werden. Anders gesagt: Wer als Mining keinen Kollateralschaden anrichtet, werde geduldet bleiben. Mining-Farmen hingegen, die sich durch Investmentmodelle, oft pyramidensystemartig, finanzieren, blicken dagegen dunklen Zeiten entgegen. Zhuor prophezeit daher, dass sich das Mining aus den großen Datencenter in kleine oder mittegroße Farmen verlagert.

Sollte China entgegen seiner Erwartung schärfer regulatorisch gegen das Mining vorgehen, werden die Miner ins Ausland fliehen, so, wie es die Börsen schon ab 2017 getan haben.

Geht es um den Klimaschutz?

Heute morgen schließlich ging eine weitere Schlagrichtung der neuen Regulierung an die Öffentlichkeit, die bestätigte, was zuvor schon spekuliert wurde.

Die Securities Times, eine Tochterzeitung der staatlichen People’s Daily of China, schrieb: Das Bitcoin-Mining laufe gegen Chinas politisches Ziel der CO2-Neutralität. Der Artikel erklärt, dass das Bitcoin-Mining im vergangenen Jahr für 1 Prozent der globalen Emissionen verantwortlich gewesen sei (was nicht stimmt) und drohe, die globale Temperatur in 20 Jahren um 2 Grad Celsius zu erhöhen. Vom Standpunkt des Klimaschutzes aus solle das Mining, so die Zeitung, klar verboten werden. Dies sei möglich, gehe aber nicht zwingend aus der Ankündigung hervor.

Auch die South China Morning Post erklärt heute, es widerspreche Chinas Klimazielen, wenn ein Großteil des globalen Minings in der Volksrepublik stattfinde, vor allem in Xinjian, Sichuan und der Inneren Mongolei. In der Inneren Mongolei seien die Behörden bereits drastisch gegen große Miningcenter vorgegangen, vor allem, wenn diese illegal Strom abzapften. Auch wenn die Behörden in anderen Provinzen bisher milder blieben, könnten die Vorgänge in der Inneren Mongolei ein Omen für das sein, was anderswo bald passieren wird.

Wäre es möglich, dass die chinesische Regierung auf die Beschwerden von Klimaschützern, die Bitcoin-Experten mimen und Bitcoin-Skeptikern, die als Klimaschützer possieren, reagiert? Dass sie klimafeindliches Mining verbietet, aber das aus regenerativen Energien erlaubt? Hilft die Kommunistische Partei Bitcoin, die derzeit schärfste Kritik an Bitcoin zu widerlegen? Oder, anders ausgedrückt: Wollen die Granden der Partei endlich wieder ihre Elektroflitzer bei Tesla mit Bitcoins bezahlen?

Der Exodus der Miner

Für viele Miner in China sind die Signale, trotz aller Widersprüchlichkeiten, in jedem Fall ausreichend deutlich feindselig, dass sie sich aufmachen, das Land zu verlassen. Insider berichten von panischen Schließungen von Farmen und eiligen Umzügen ins Ausland.

Dass die Hashrate um rund 22 Prozent gesunken ist, dürfte dies bestätigen. Zwar reagiert die Hashrate auf Kursveränderungen, aber sie nimmt niemals so drastische Abstürze 1:1 mit. Ein vergleichbarer Absturz vor kurzem ging angeblich darauf zurück, dass es in China zu massiven Ausfällen kam. Daher dürfte der aktuelle Knick darauf hindeuten, dass ähnlich viele Mining-Geräte aus anderen Gründen abgeschaltet wurden.

Geschätzte Hashpower der letzten 60 Tage durch Blockchain.com

Rund 22 Prozent der Hashrate scheint derzeit also in Bewegung zu sein.

Dies löse, schreibt der Bitcoin-Journalist bzw. -Lobbyist Nic Carter, eine „absolut seismische Verschiebung der Hashpower“ aus, die von China in die Welt ströme. „Dies wird nicht elegant oder nett werden, aber es ist offensichtlich großartig für die Verteilung der Hashrate (und vermutlich auch für die CO2-Intensität).“ Bitcoin betrete nun womöglich die „entscheidende Phase seiner Geschichte“: Die finale Dezentralisierung.

Wohin die chinesischen Miner ziehen werden, ist derzeit schwer zu sagen. Im Iran locken zwar günstige Strompreise, aber eine unberechenbare Regierung; im georgischen Abchasien sind die Strompreise noch günstiger, aber das Mining ist an sich verboten. Attraktiver dürfte derzeit Kasachstan sein, welches, tweetet Dovey Wan, eine intime Kennerin der chinesischen Mining-Szene, ausreichend Energie, aber keine andere High-Tech-Industrie habe und daher die Miner sogar mit Subventionen anlocke.

Aber auch die USA scheint für chinesische Miner interessant zu sein. So hat etwa Bit Mining Limited, eine chinesische Mining-Firma, angekündigt, in Texas ein 25-Millionen-Dollar-Mining-Center aufzubauen, welche – wie die Mining-Center der Firma in China – ausschließlich durch grüne Energien betrieben werden.

Viele Bitcoiner ringen den Nachrichten aus China daher auch sehr wohl positive Aspekte ab: Wenn die Miner aus China fliehen, wird dies das Mining weiter dezentralisieren und damit den so alten wie falschen Vorwurf entkräftigen, Bitcoin werde durch einige reiche Chinesen kontrolliert. Darüber hinaus verlasse das Bitcoin-Mining damit eine Volkswirtschaft, deren Energie zu unerhört hohen Teilen aus Kohle gewonnen wird, womit auch dem aktuellsten aller so gängigen wie halbfalschen Vorwürfe gegen Bitcoin, ein extremer Klimasünder zu sein, die Zähne gezogen werden. Eigentlich klasse, oder?

In jedem Fall macht sich Texas bereits frohlockend bereit, zur neuen Mining-Hauptstadt der Welt zu werden. Damit perlt sich schon einmal heraus, wer zum Gewinner der neuen Offensive aus Beijing wird.

Über Christoph Bergmann (2068 Artikel)
Das Bitcoinblog wird von Bitcoin.de gesponsort, ist inhaltlich aber unabhängig und gibt die Meinung des Redakteurs Christoph Bergmann wieder --- Christoph hat vor kurzem ein Buch geschrieben: Bitcoin: Die verrückte Geschichte vom Aufstieg eines neuen Geldes. Das Buch stellt Bitcoin in seiner ganzen Pracht dar. Ihr könnt es direkt auf der Webseite Bitcoin-Buch.org bestellen - natürlich auch mit Bitcoin - oder auch per Amazon. --- Natürlich freuen wir uns auch über Spenden in Bitcoin, Bitcoin Cash oder Bitcoin SV an die folgende Adresse: 1BergmanNpFqZwALMRe8GHJqGhtEFD3xMw --- Tipps für Stories sind an christoph.bergmann@mailbox.org immer erwünscht. Für verschlüsselte Nachrichten nutzt bitte meinen PGP-Schlüssel --- Auf Telegram! könnt ihr unsere News abonnieren.

3 Kommentare zu Der Exodus der Miner aus China — Merzt die Volksrepublik Bitcoin jetzt wirklich aus?

  1. Multi-Akademiker // 25. Mai 2021 um 15:12 // Antworten

    Wenn ich die Thematik „Bitcoin “ verstanden habe, dass wird dort der korrupte, betrügerische, sich an den Ersparnissen bereichernde DRITTE HERAUSGEHALTEN wird.

    Das Banken – die aktiv an den Kriegen beteiligt waren (hier dazu die Literatur zu den Machenschaften von J.P.Morgan ) – obsolet werden.

    Weiterhin die recht vorteilhaften Qualitätskriteren von Hashwertgebundenen Informationen… sind mir in Erinnerung..

    Dann ist natürlich die Unruhe auf der Seiten der Finanzbereicherer verständlich.

    Vielleicht hätte man dort was richtiges lernen/ studieren sollen..?

    Bevor man energietechnisch kritisiert, bitte erstmal den derzeitigen Dreck, der ungefiltert in den ocean geschüttet wird, betrachten sowie keine Autos und ProdukteMüll mit Kurzlaufzeit auf Halde produzieren.

  2. Dass sich ein autoritäres bis totalitäres Regime mit Bitcoin schwertut, ist klar. Die neuen Verbote zeigen, dass China die Sache mehr und mehr als ernsthafte Bedrohung wahrnimmt, und sind daher letztlich gute Nachrichten.

  3. Matthias Pester // 29. Mai 2021 um 13:27 // Antworten

    Bitcoin kann sowieso keine Konkurrenz zu Banken sein weil die Anzahl der Transaktion begrenzt ist. Wollte man alle Transaktionen der Welt über Bitcoin abwickeln, wäre der Mempool größer als die Blockchain und Transaktionen würden irgendwann ein einer Million Jahren ausgeführt. Das ist unabhängig davon wieviel Hashpower da rein gesteckt wird, denn steigt die Hashpower, dann steigt nicht etwa die Anzahl der Transaktionen, die Schwierigkeit wird einfach angehoben und die Miner haben es schwerer und mehr Energie wird verbraucht für die gleiche Transaktionsrate. Da gibt es nur geringe Schwankungen weil die sogenannte Difficulty nur alle 14 Tage angepasst wird. Also der Bitcoin selber ist ohne die Altcoins gar keine Alternative und setellt überhaupt keine Gefahr für das Bankensystem dar. Mitsamt den ganzen Altcoins kann der Bitcoin allerdings eine Alternative sein. Altcoins wie HPB können für Zahlungen verwendet werden und der Bitcoin wie eh und je als langfristige Geldanlage.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: