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„Ein künstlicher letzter Atemzug auf dem Weg in die Irrelevanz“

Frankfurt am Main: Gebäudekomplex der Europäischen Zentralbank, von Nordwesten gesehen. Bild von Epizentrum via wikipedia.de. Lizenz: Creative Commons

Zwei Ökonomen der Europäischen Zentralbank (EZB) bloggen über Bitcoin – natürlich nur das Schlechteste. Was sind ihre Argumente, und wie valide sind sie?

Nachdem sich die BIZ vor kurzem mit einer Analyse zu Bitcoin geäußert hat, legt die Europäische Zentralbank (EZB) nun nach. Die beiden Ökonomen Ulrich Bindseil und Jürgen Schaaf veröffentlichen auf dem Blog der EZB ein Post mit dem vielsagend-düsteren Titel „Bitcoin’s last stand“, zu deutsch: Bitcoins letztes Gefecht.

Das Post liest sich wie eine Sammlung kritischer Gedanken zu Bitcoin, die nicht immer stringent zusammenhängen. Sie wirken mal treffend, mal an den Haaren herbeigezogen. Das Post liest sich an der einen Stelle wie eine logisch aufgebaute Analyse, ab der anderen wie ein Potpourri von allem Kritischen, was den Autoren zu Bitcoin einfällt. Manche Schlussfolgerungen werfen interessante Fragen auf, andere stehen auf tönernen Füßen.

Zunächst einmal bewerten die Ökonomen die Kursentwicklung von Bitcoin: Der Preis habe bei 69.000 Dollar eine Spitze erreicht, sei dann auf 17.000 gefallen und habe sich im Juni 2022 bei 20.000 Dollar stabilisiert. „Für Bitcoin-Verfechter signalisierte diese scheinbare Stabilisierung eine Verschnaufpause auf dem Weg zu neuen Höhen,“ kommentieren die Autoren scharfzüngig: „Doch viel wahrscheinlicher ist, dass es ein künstlicher letzter Atemzug auf dem Weg in die Irrelevanz war.“

Nach dieser respiratorisch inspirierten Polemik erklären die Ökonomen, warum Bitcoin gescheitert sei. Die Argumente wirken etwas zusammengewürfelt, doch ich versuche, sie einigermaßen geordnet wiederzugeben.

Kein Zahlungsmittel

Zunächst betonen sie, dass Bitcoin gegründet wurde, um das „existierende Geld- und Finanzsystem zu überwinden“, sozusagen als „Übergeld“, und seitdem „als globale dezentrale digitale Währung beworben wurde.“

Allerdings, wissen die Ökonomen, ist Bitcoin aufgrund technischer und konzeptioneller Gründe ein fragwürdiges Zahlungsmittel. „Echte [!] Bitcoin-Transaktionen sind umständlich, langsam und teuer.“ Sie scheinen von Lightning – „nicht-echten“ Transaktionen – zu wissen, ignorieren dies aber, vermutlich, weil sie es noch nicht einordnen können.

In jedem Fall schließen sie dass Bitcoin „niemals in signifikantem Ausmaß für reale legale Transaktionen verwendet wurde.“ Das ist leider an sich richtig, auch wenn man fragen dürfte, was sie konkret mit real meinen, und warum die jeden Tag und jede Sekunde stattfindenden Transaktionen nicht „real“ sind.

Kein Wertspeicher

Irgendwann, stellen die Autoren fest, begann die Hoffnung, dass der Wert von Bitcoin unvermeidlich steigen werde, „den Narrativ zu dominieren.“ Nicht mehr das Zahlungsmittel stand im Fokus, sondern das Investment. Dieser Bemerkung ist schwer zu widersprechen, und viele Bitcoiner waren wenig begeistert von dieser narrativen Wende, die sich am deutlichsten im unsäglichen „Bitcoin Standard“ von Saifedean Ammous kristallisiert.

Bitcoin jedoch, erklären die Ökonomen, „eignet sich nicht als Investment. Es generiert keinen Cash-Flow (wie Immobilien) und keine Dividenden (wie Aktien), kann nicht produktiv genutzt werden (wie Rohstoffe) und bietet keine sozialen Vorteile (wie Gold)“. Die Bewertung von Bitcoin basiere daher „auf nichts als Spekulation.“

Regulierung darf keine Legitimierung sein

Die gegenwärtige Regulierung sei von Missverständnissen geprägt. „Der Glaube, der Branche müsse Innovation um jeden Preis erlaubt sein, hält sich hartnäckig.“ Dies sehen die beiden Autoren anders. Für sie ist bereits entschieden, dass die Schäden, die Bitcoin verursacht, größer sind als das Potenzial, das in der Technologie liegt. Sie haben ihr Urteil schon gefällt.

Da Bitcoin auf einer neuen Technologie basiert – der Blockchain – sollte es „ein hohes transformatives Potenzial“ haben. Doch erstens, erkären die Autoren, haben „diese Technologien bisher nur einen sehr begrenzten Mehrwert für die Gesellschaft geschaffen“. Und zweitens sei es nicht ausreichend, eine vielversprechende Technologie zu benutzen, damit ein Produkt auch Werte schöpft.

Die bisherige Regulierung erwecke den Eindruck, Bitcoin zu legitimieren, und verführe daher die etablierte Finanzindustrie dazu, ihren Kunden Bitcoins anzubieten. Dies erwecke bei kleinen Investoren den falschen Eindruck, Bitcoin sei eine solide Geldanlage.

Da Bitcoin also weder als Zahlungsmittel noch als Investment geeignet ist, solle es, fordern die Autoren, auch nicht wie ein Zahlungsmittel oder Investment reguliert und damit legitimiert werden.

Abschließend raten sie der Finazindustrie zur Vorsicht, Bitcoin-Investments zu bewerben. Denn der Reputationsschaden für einzelne Banken und auch die ganze Branche könne enorm sein, wenn Bitcoin weitere Verluste macht.

Die Anmaßung von Wissen

Was ist dazu zu sagen? Manche der Argumente treffen, andere nicht, und vieles verschwimmt im Nebel von Vermutungen und Mutmaßungen.

Anstatt jedes Argument im Einzelnen durchzukauen, ist etwas Grundlegenderes festzustellen: Die Autoren gehen davon aus, dass ihr Urteil auch das der Marktakteure sein muss – oder sich der Markt eben irrt. Sie sehen sich selbst über dem Markt.

Das beginnt damit, dass sie entscheiden, was eine „reale“ (im Original: „real-world“) legale Transaktion ist. Laut Analysten hat nur ein winziger Bruchteil der gut 250.000 Bitcoin-Transaktionen am Tag einen kriminellen Ursprung. Was ist mit den anderen? Woher wissen die beiden Autoren, dass diese Transaktionen nicht „real“ sind? Ist eine Überweisunug nicht dann real, wenn jemand einen Grund hat, Geld zu übertragen – wenn also ein Markt für sie besteht?

Dann meinen sie, dass nur das ein Wertspeicher sein kann, was ihren Definitionen entspricht. Sie ignorieren, dass Aktien oft ihren Wert erhalten, obwohl die Verbindung zur ökonomischen Wirklichkeit oft dünn ist, Immobilien im Wert steigen, obwohl die Bevölkerung – und damit die „reale“ Nachfrage – stabil bleibt, und der Wert von Gold nur zu winzigen Bruchteilen etwas mit seiner Funktion als Schmuck zu tun hat – Werte sind subjektiv, und wenn nur genügend Menschen entscheiden, dass Bitcoin ein Wertspeicher ist, dann IST Bitcoin ein Wertspeicher, ganz unabhängig von den Maßstäben, die Ökonomen an Wertspeicher legen. Dank der knappen Geldmenge ist Bitcoin perfekt dafür geeignet, ein solcher subjektiver Wertspeicher zu werden.

Und schließlich entscheiden die beiden Autoren, dass die Blockchain-Technologie nur einen „sehr begrenzten Mehrwert für die Gesellschaft“ geschaffen habe. Erneut maßen sie sich an, zu wissen, was ein gesellschaftlicher Mehrwert ist, während sie dieses Wissen dem Markt absprechen, der das Blockchain-Ökosystem mit fast einer Billion Dollar bewertet. Zudem leiten sie daraus ab, entscheiden zu können, welches Potenzial eine Technologie in der Zukunft hat, und welche Bedeutung dafür aktuelle Anwendungen haben.

Wir finden bei den beiden Ökonomen die schon von Friedrich August von Hayek 1945 beklagte „Anmaßung von Wissen“. Vermutlich dürfte eine solche Haltung notwendig sein, wenn man als Zentralbanker die Wirtschaft der Eurozone mitsteuert. Aus dieser Perspektive ist schwer anzuerkennen, was in Bitcoin und Blockchain liegt: dass ein Geld auch dezentral sein kann – langfristig wohl auch dezentral werden muss –, dass nicht nur Geld, sondern auch Aktien, Anleihen, Kunstwerke und soziale und politische Institutionen dezentralisiert werden, dass Autonomie von Institutionen wie einer Zentralbank ein Wert an sich ist, und dass all dies schließlich zu stärkeren, transparenteren – perfekteren – Institutionen wie einer Zentralbank führen kann und führen muss.

Es wird immer Institutionen und Instanzen geben, die sich ein Wissen anmaßen, das sie gar nicht haben. Bitcoin und Blockchain wird diese Anmaßung von Wissen nicht abschaffen – aber begrenzen.

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24 Kommentare zu „Ein künstlicher letzter Atemzug auf dem Weg in die Irrelevanz“

  1. Das einzige was den Bitcoin retten kann ist BSV, was ja von bitcoin.de gerade jetzt ( unternehmerisch ungünstigster Zeitpunkt überhaupt!) herausgeworfen wurde.

    • Bitte was? Warum sollte diese Totgeburt ausgerechnet jetzt Bitcoin retten? Was BTC besonders macht ist eben das er als einziges nicht wegen jeder neuen Mode irgendwelche Änderungen am Code durchführt, sondern sich eisern an DEN alten Grundsatz hält: Der Code ist das Gesetz. Und Gesetzen ändert man nicht ständig.

      • Vorab, ich halte BSV für die denkbar schlechteste Lösung der Blocksize und habe es nie befürwortet.

        Was BTC besonders macht ist eben das er als einziges nicht wegen jeder neuen Mode irgendwelche Änderungen am Code durchführt, sondern sich eisern an DEN alten Grundsatz hält: Der Code ist das Gesetz. Und Gesetzen ändert man nicht ständig.

        Softforks bei Bitcoin sind in meinen Augen oft schlimmer als Hardforks, bei denen es vielleicht zu einem kurzen temporären Chainsplit kommen kann, aber danach ist Schicht im Schacht und die Chain mit dem höchsten PoW setzt sich durch. Bei Softforks kommt es dagegen zu Situationen, dass nicht geupdatete Nodes etwas annehmen, was nicht unbedingt stimmt und das kann auch noch lange dauern, bis diese das realisieren, weil sie z.B. ungültige Transaktionen erstellen.
        Die Regeln bei BTC wurden etliche Male geändert, alleine das 1MB Limit war nie Bestandteil des Originalcodes, Segwit war ein Hack, den niemand gebraucht hat, weil ohnehin auch die „Schattenchain“ gesynct werden muss um die Realität abzubilden, usw.

        Statische Limitierungen sind in der IT ohnehin der dümmst-mögliche Ansatz, wie es Diskussionen um 128kB oder 640kB Arbeitsspeicher in den 80-er Jahren zeigen, die als für immer ausreichend bezeichnet wurden und heute das 100.000-fache teilweise als unzureichend gilt. Bitcoin ist einerseits genial, wenn es um die Anpassung der Schwierigkeit geht, die eben alle 2048 Blöcke angepasst wird, die Emission wird kontinuierlich gesenkt, aber die Menge der Transaktionen, die prozessiert werden können ist statisch. Entweder man macht alles statisch, oder alles variabel anpassend, sonst crasht das System irgendwann mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit… Wie schon öfter erläutert, war mein persönlicher Ansatz damals mit jedem Halving die Block Size entweder zu verdoppeln oder sogar vervierfachen (angesichts Moore’s & Kryder’s Law), mittlerweile habe ich aber auch sinnvollere Lösungen kennengelernt.

      • Statische Limitierungen sind in der IT ohnehin der dümmst-mögliche Ansatz

        Lieber Paul, ich möchte unsere alten Diskussionen nicht noch mal neu aufrollen, aber für mich macht es absolut Sinn sowas Entscheidendes wie die BlockSize, sich nicht frei anpassen zu lassen. Fürs Difficulty-Adjustment ist die BlockTime von 10 Minuten ausschlaggebend, und innerhalb dieser Zeit sollten sämtliche Nodes mehr oder weniger in „Einklang“ gebracht werden. Solange sich die jeweiligen Rahmenbedingungen (z.B. die Datenübertragungsrate zwischen den Nodes) nicht ebenfalls erheblich verbessern, könnte das einseitige Erhöhen der BlockSize zu unerwünschten Nebeneffekten führen. Außerdem würde eine größere BlockSize die Anforderungen an den Betrieb von Bitcoin-Nodes wachsen lassen. Dabei dürfte eine höhere Dezentralität (möglichst viele weltweit betriebene Nodes) gerade durch geringere Hardwareanforderungen eher begünstigt werden. Es ist eben ein Kompromiss der Bitcoin-Community und außerdem habe ich da auch ein gewisses Vertrauen in die Core-Entwickler, dass diese die BTC-Parameter erst dann entsprechend anpassen, sobald die Rahmenbedingungen dies auch wirklich zulassen.

      • Lieber Kranich,

        Es ist eben ein Kompromiss der Bitcoin-Community

        Das ist grundsätzlich falsch. Die lautesten Hälse der „Community“ haben sich durchgesetzt, mittlerweile sind aber selbst Verfechter des Konsens (auch wenn sie nicht wirklich dabei waren) wie Pieter Wuille komplett ausgestiegen. Ähnlich, wenn auch nicht so gravierend für das Protokoll läuft es aktuell mit full-RBF.

  2. Multi-Akademiker // 7. Dezember 2022 um 14:44 // Antworten

    Wenn ich mir faktisch ein unendlich hohes Gehalt als abhängig Beschäftigter auf der konkurrierenden Seite selbst zuweisen kann, würde ich da etwa anders mich formulieren?

    Ich entsinne mich noch gut an die Beschimpfungen, als Internet und „Onlineshops“ sich selbstständig *!* entwickelt haben und alle das doof fanden.

    Ausserdem fehlt bei EUR auch der Gegenwert. Nicht vorhandene Werte werden (nicht einmal) übertragen, wenn eine „Überweisung“ erfolgt. Das Zinsgeschäft die Garantie für Konkurse der Firmen, die heute gezwungen werden, Überweisungen gegen Gebühren zu tätigen.

  3. Du als „Personal“ bist halt gezwungen in EUR Steuern zu zahlen, zumindest im Moment noch. Und das „Inventar“ den EUR Zone, die „Herde“ ist die Deckung des EUR. Und natürlich ist der Preis bzw. die Relation des EUR zu USD usw.politisch festgesetzt durch die globale Führung.

  4. The Internet is just a hype

    – Bill Gates 1993

    Was das Potential von Innovationen angeht, irren sich gerade die bisherigen Experten am häufigsten, da sie mit dem Alten – mit dem sie zusammen gewachsen sind – emotional verhaftet sind und durch die Innovation auch am meisten von allen Akteuren zu verlieren haben.

  5. Die EZB ist technisch pleite, wie volkswirt Mayer in Focus Money sagte, in Hinblick auf die gehaltenen Anleihen aus der Eurozone. Der Leitzins müsste auf 6 bis 8 %steigen, um die Inflation zu drücken. Und wenn die Target Salden der deutschen Bundesbank Fakt werden ?
    Bitcoin hat Zukunft, vor allem bei Betrügern wie sbf. Auch für Litecoin, Bitcoin Cash und Bitcoin SV ist Platz – wenn man damit bei Amazon, Volkswagen etc. Bezahlen kann.

    • Mayer ist generell bekannt für seine Thesen der Österreichischen Schule als Allheilmittel, die aber nie in einer modernen Volkswirtschaft ausprobiert wurden. Er spricht von einer Spirale steigender Löhne (was falsch ist, diese sind binnen 10 Jahren jährlich unter 2% gestiegen) und Geldmengenausweitung (die ist real). Den Leitzins weiter zu steigern würde nur noch weitere Sozialausgaben nach sich ziehen, da immer mehr Menschen sich ihr bisheriges Leben nicht mehr leisten können und auch nicht von heute auf morgen kappen können, sei es Miete, Leasing, Kredite usw.

      Die reine Ausweitung der Geldmenge führt nicht direkt zu inflationären Preisen, denn auch wenn ich mir 5kg Kartoffeln leisten kann, kaufe ich nur 1kg. Ein großer Teil der Gesellschaft gibt sein Einkommen direkt wieder aus, kurbelt damit also die Wirtschaft an, aber nicht wirklich die Inflation, denn wie gesagt, kaum jemand wird sich mehr als benötigt kaufen. Wenn das nicht geht, springt entweder der Sozialstaat ein oder private Initiativen wie die Tafeln, was ich ganz sicher nicht für begrüßenswert halte.

      Mayer ist stark verbohrt auf geschlossene volkswirtschaftliche Modelle, die historisch Sinn ergeben haben, aber mit der globalen Wirtschaft nicht mehr abbildbar sind, die meisten Volkswirtschaftler widersprechen ihm auch in ihren Thesen.

      Die aktuelle Inflation basiert meiner bescheidenen Meinung auf zwei Faktoren:
      1. Gestiegene Energiepreise
      2. Gestörte Lieferketten
      Auf beides haben Zentralbanken kaum Einfluss, 1 ist das Resultat geopolitischer Gegebenheiten und die resultierende Verknappung, die sich kaum jemand ausmalen wollte, 2 basiert auf der Abhängigkeit von China, deren Ausfall sich auch niemand ausmalen wollte, aber ein Virus dazu gereicht hat, dass diese auch mal für Wochen ausfallen können und nicht wie gehabt bei höherer Nachfrage eben Ad-Hoc neue Schichten einrichten.

      • Alles richtig was Du schreibst. Denoch rechne ich mit steigenden Real-Löhnen über 20-30 Jahre. Die notzugelassenen Spritzen sorgen jetzt schon für sehr hohe Krankheitsquoten, besonders in USA, wo besondern hochdosiert gespritzt wurde. Deshalb ist auch die Arbeitslosenquote dort so niedrig, die Kranken sind ausgebucht.
        Und alle denken – och wir haben noch keine Rezession, da ja die Arbeitslosenquote so niedrig ist, Quatsch mit Sauce. Jetzt schon Rezession, die natürlich erst am Anfang ist, bei der aber die Preise nicht wie üblich fallen, sondern überwiegend hoch bleiben, vielleicht sogar noch steigen.

      • Wer sich die Entwicklung der Immobilien-, Aktien- und Vermögenspreise bereits in der Vor-Corona-Zeit angeschaut hat, konnte dort bereits eine Vermögenspreisinflation feststellen. Die von Paul aufgeführten Punkte tragen natürlich auch zur aktuellen Inflation bei, waren aber in erster Linie auch der Auslöser um das angesammelte „Inflations-Ketchup“ auf einmal aus dem Glas schießen zu lassen. 🙂

      • Sorry lieber Pako, aber da bin ich raus.

        Die notzugelassenen Spritzen sorgen jetzt schon für sehr hohe Krankheitsquoten, besonders in USA, wo besondern hochdosiert gespritzt wurde. Deshalb ist auch die Arbeitslosenquote dort so niedrig, die Kranken sind ausgebucht.

        Meine Frau ist Krankenschwester an der Charite, war in der ersten Covid-Station im Einsatz, wo sie als eine der ersten Corona tatsächlich mit nach Hause gebracht hat, danach war sie auch auf der Covid-ITS usw.
        Hingegen hat sie ganz wenige (2) Einzelfälle gesehen, die „womöglich“ mit einer Impfung zusammenhängen könnten.

        Glaubst Du wirklich, wir werden eine Inflation wie aktuell bei ca. 10% über die nächsten Jahre sehen? Das sehe ich absolut nicht, *remind me in 3 years*.

      • Lieber Paul Janowitz ,

        ich rechne mit einer „Real*lohnsteigerung von 5-10% p.a. wegen Facharbeiterkräftemangel in Europa über 20-30 Jahre. Bei den Preisen hängt es davon ab was schneller zusammenbricht:

        1. Die Nachfrage,
        2. Die Energiepreise
        3. Die Produktionskapazität.

        Nicht notwengige Güter fallen über sehr lange Zeit – > Jahrzehnt, bsp Immos.

        Meine Schwester ist übrigends auch Oberärztin an der Corona ITS. Eigene Welt.

        Es geht vorallem um die Inhaltstoffe der Spritzen und da ist mittlerweile sehr vieles bekannt. Selbst in der Finanzwelt kommen die Infos mittlerweile an – siehe Florian Homm.

        Herzlich Grüsse
        Pako

      • Es geht vorallem um die Inhaltstoffe der Spritzen und da ist mittlerweile sehr vieles bekannt. Selbst in der Finanzwelt kommen die Infos mittlerweile an – siehe Florian Homm.

        Auweia, … jetzt geht’s aber ziemlich Richtung Verschwörungstheorien bzw. Geschwurbel.
        Ich würde den „Exoten“ Florian Homm auch bestimmt nicht mit der Finanzwelt gleichsetzen 🙂
        Außerdem wieder allerlei unbelegte Behauptungen. Bringe doch bitte Belege welche Inhaltsstoffe drin sind und nachgewiesenermaßen krank machen. Bitte aber keine Familiengeschichten als Studien verkaufen, nach dem Motto ich kenne jemanden bei dem …, oder nach dem Motto, es wird alles von oben gesteuert und wir als kleine Bürger können das deshalb gar nicht beweisen.
        Also mir geht’s wie Paul. Ich bin da mal raus. 😉

      • Lieber Pako,
        eine Reallohnsteigerung um 5-10% p.A. halte ich für unrealistisch, selbst die ziemlich erfolgreiche Tarifrunde der IG Metall sieht zwar 5% vor, danach aber nur noch 3%, zusätzlich gibt es Sonderzahlungen als „Inflationsausgleich“, die aber gerade bei Facharbeitern verhältnismäßig wenig ausmachen dürften. Die Inflation liegt derzeit aber bei über 10% p.A., selbst die Sonderzahlungen dürften das nicht wettmachen, Reallohn ist eher verlustig, trotz Fachkräftemangel. Die Inflation wird wahrscheinlich binnen der nächsten 1-3 Jahre wieder auf unter 5% sinken, um aber eine Reallohnsteigerung von 5% zu sehen, müssten die Gehälter um 10% p.A. steigen, was ich aktuell nicht kommen sehe, ein Inflationsausgleich wird bereits als Erfolg gefeiert und selbst der kommt nicht in der Breite an.

        Nicht notwengige Güter fallen über sehr lange Zeit – > Jahrzehnt, bsp Immos.

        Ich würde behaupten, zumindest in den Ballungsräumen werden Immobilien auch weiterhin ein knappes Gut sein, in ländlichen Gegenden ohne Infrastruktur hingegen im Überfluss auf dem Markt, ältere freistehende Bestandsimmobilien werden auch zum Problem bei derzeitigen Energiepreisen, denn sie müssen entweder aufwändig saniert oder teuer beheizt werden. Das ist aber ein Thema für sich und sprengt den Rahmen hier, denn einerseits kann ich verstehen, dass man in einem freistehenden Haus als Rückzugsort leben möchte, andererseits kann man kaum erwarten, dass man die gleiche Infrastruktur wie in der Stadt bekommt, wo sie viel effizienter umgesetzt werden kann, egal ob Netzanbindung, ÖPNV oder selbst die Beheizung von Wohnraum in einem Mehrfamilienhaus einer Straße mit mehreren Tausend Einwohnern per Fernwärme. Wie gesagt, zu sehr OT.

        Es geht vorallem um die Inhaltstoffe der Spritzen und da ist mittlerweile sehr vieles bekannt. Selbst in der Finanzwelt kommen die Infos mittlerweile an – siehe Florian Homm.

        Hast Du dafür eine seriösere Quelle als einen altbekannten Anlagebetrüger? Ich schaue mir zwar manchmal Material mit ihm an, aber würde ihn nicht als Quelle für seriöse Informationen bezeichnen, eher als durchaus interessante Unterhaltung. Auch OT…

        Man sollte sich als Bitcoiner durchaus selbstkritisch hinterfragen, was man von Bitcoin erwartet und was Bitcoin denn ist. Ein Geldsystem? Ein Wertspeicher? Ich sehe leider zunehmend dumme Erklärungsansätze wie z.B. hier:
        https://twitter.com/janowitz/status/1601191470081667072
        Nicht Spekulation, sondern zum Sparen. Aha. Also spare ich ohne darauf zu spekulieren, dass der Wert steigt. Der Selbstzweck ist also der Erfolg.

      • Inhaltsstoffe Spritzen.
        Es gibt dazu mittlerweile wahrscheinlich tausende Dokumente, Studien, Untersuchungen. da müsst Ihr Euch mal selbst auf den Weg machen, denn mittlerweile gibt es Möglichkeiten, um die Inhaltstoffe auch auszuleiten und damit seine Gesundheit zu erhalten, wenn Euch was daran liegt.
        Hier ein Interview mit Dr Klinghard dazu https://t.me/c/1668434282/3521 Unabhängige Forschergruppe, die die Impfungen mehrfach hat untersuchen lassen: https://t.me/s/laquintacolumna?q=%23Deutsch&before=26162

      • Lieber Pako,
        Deine erste Quelle ist scheinbar noch „seriöser“ als Homm.

        Message in a private group or channel.
        This link will only work if you are a member.

        Der zweite Link SCHREIT mir zu viel, ich reagiere ziemlich ALLERGISCH WENN ICH GROSSSCHREIBUNG SEHE!!!

      • Das waren inhaltlich, da lösungsorientiert die besten Quellen.
        Du kannst ja selbst recherchieren. Falls es wirklich eine RNA Impfung sein sollte, da sind bei den Tierversuchen halt alle gestorben. Es gab 2013 eine RNA Impfung gegen Autoimunkrankheiten, da leben noch weniger wie 5 von 20000. Eine RNA Impfung ist innerhalb von 20 Jahren nie zugelassen worden, Nur wegen C. einfach so als Notzulassung, ohne Tierversuche und Tox-Tests.
        Ob Spritze RNA basiert ist, ist aber fraglich. Sicher ist aber Graphene und das könntest Du ausleiten. Deshalb die ersten beiden Quellen, da lösungsorientiert. Aber für mich alles fein, Du kannst selbst nach kleingechriebenen Quellen recherchieren oder einfach sein lassen, es kommt eh auf alle zu. 2024-26 kommt es sicher im Mainstream an.

      • Lieber Pako,
        Du hast wieder keinerlei Quellen angegeben. Selbst wenn es eine RNA Impfung gegen Autoimmunkrankheiten gegeben hätte, wäre sie wohl nur bei Betroffenen durchgeführt worden und es ist kein Wunder, dass viele davon nach fast 10 Jahren nicht mehr leben. Die Impfung hat sich dabei vielleicht als wirkungslos erwiesen, dafür ob sie geschadet hat, bedürfte es einer SERIÖSEN QUELLE /s. Wie gesagt, ich kann den ersten Link nicht aufrufen, weil ich nicht zum inneren Kreis gehöre. Ich müsste Mitglied einer Gruppe sein, deren Namen ich nicht kenne und ich wollte höchstwahrscheinlich ohnehin kein Mitglied werden…

        Fakt ist, dass kurz nach der Einführung der Impfmöglichkeit die Covid-ITS Fälle zum größten Teil Menschen waren, die sich nicht geimpft haben, obwohl sich gerade in der vulnerablen Bevölkerung fast alle geimpft haben. Wir sind in meinen Augen glücklicherweise eh „durch“ damit, denn auch wenn Corona noch vorhanden ist, kann man es im Gegensatz zu den Anfängen mittlerweile tatsächlich mit einer Grippe vergleichen, es gibt kaum noch sehr schwere Fälle, die intensivmedizinisch versorgt werden müssen und man kann es zu Hause auskurieren.

      • Die Autoimunkranken hatten ALLE einen Herzstillstand, die meisten sind daran gestorben. Herzstillstand passt nicht zu der Serie von Autoimunkrankheiten, die die hatten. Ich habe deshalb keine Quellen angeben, da ich schon hunderte- tausende Studie, Berichte usw. schon seit 2 Jahre gelesen habe, ich hebe mir das nicht auf, ich würde ja nicht mehr fertig werden, aber wie gesagt, es gibt ein Flut von Belegen.

        Wie gesagt es kommt wahrscheinlich auf jeden an diesem Großversuch früher oder später zu, ich nehme an ab Ende 2023 beginnt es größere Kreise zu ziehen, ab 2025/26 dürfte es Mainstream sein.

        Kann jeder auf sich zukommen lasssen.

        Gruß

        Pako

      • Lieber Pako, wieder keine Quellen.

        So führt die Diskussion wirklich zu nichts. Wenn es tausende Studien gibt, dürfte es doch ein Leichtes sein, eine handvoll relevanter herauszusuchen? Dubiose Telegramkanäle sind noch weniger wissenschaftlich als die Wikipedia.

        Wenn ich etwas behaupte, versuche ich das mit Quellen zu hinterlegen oder stelle es als persönliche Meinung dar. Hier leider etwas schwierig mit Links zu Quellen, da die Kommentare dann oft in der Moderationsschleife landen, aber jeder kann sie hier oder von mir aus über Twitter anfragen und bekommt sie in der Regel nachgereicht.

        Diverse Panikmacher haben das letztes Jahr bereits für 2022 angekündigt, dass alle Geimpften dieses Jahr sterben würden. In meinem näheren Umfeld sind fast alle geimpft worden, leben alle noch, die meisten hatten trotzdem Corona, aber eher milden Verlauf, zwar bis zu drei Wochen platt aber ohne Arztbesuch oder gar Krankenhausaufenthalt. Lediglich eine Person hat nach über einem halben Jahr nach ihrer Erkrankung noch Fatigue Symptome, diese war aber zum Zeitpunkt der Ansteckung nicht geimpft. All das würde ich aber nicht als Quelle betrachten, sondern als persönliche Betrachtung. Immerhin, falls Deine Prognose eintritt, musst Dir bald weder meine und wahrscheinlich auch Christophs Kommentare nicht mehr durchlesen…

  6. „Ein künstlicher letzter Atemzug auf dem Weg in die Irrelevanz“

    Und ich dachte für einen Moment, die „Ökonomen“ hätten eine Erleuchtung gehabt und bloggen über die EZB…

  7. Was soll man auch schreiben wenn man bei der ezb arbeitet. Bitcoin lässt Leute wieder in einem Geld sparen ,was sich lohnt zu behalten. Fiatgeld treibt Immobilienpreise In die Höhe. Gold muss auch nicht mehr aus der Erde gefördert werden um es dann wieder in unterirdischen Bunkern zu lagern.

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