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„Wichtig ist jetzt, dass die Bitcoin-Community aktiv wird. Geht in die Bürgerbüros und macht Druck!“

Joanne Cotar mit Bitcoin-Devotionalien (Little Hodlers, Bitcoin-Clock). Bildrechte komplett bei Joanne Cotar, für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt.

Mit der Initiative „Bitcoin im Bundestag“ versucht Joana Cotar, die deutsche Politik für Bitcoin zu sensibilisieren. Im Interview zieht die parteilose Abgeordnete (ehemals AfD) ein ernüchterndes Zwischenfazit. Warum tut sich die deutsche Politik so unglaublich schwer mit Bitcoin? Kann sich das mit der anstehenden Bundestagswahl endlich ändern?

Guten Tag Frau Cotar. Warum spielt Bitcoin in der deutschen Politik überhaupt keine Rolle? Wenn man es mit der USA derzeit vergleicht, wird Bitcoin hierzulande ja absurd ignoriert …

Es ist mir unverständlich und für die Gesellschaft als Ganzes auch tragisch. Viele Privatleute und die Wirtschaft haben die Relevanz von Bitcoin schon lange begriffen. Volksbanken handeln mit Bitcoin, T-Online baut Miner auf, und so viele Menschen investieren. Doch die Politik ignoriert das Thema einfach weiterhin.

Eigentlich sollte das gar nicht möglich sein. Mit „Bitcoin im Bundestag“ leisten wir Aufklärung. Wir laden Vertreter aller Parteien ein, und mit Ausnahme der Linkspartei waren Abgeordnete oder Mitarbeiter aller Parteien bei uns. Nur zwei Büros haben uns gebeten, keine weiteren Mails zu schicken. Eines war Habecks Büro und das andere das Büro eines Mitglieds des AfD-Fraktionsvorstands, was ich beides vielsagend finde.

Meist ist das Interesse der Abgeordneten eher privat. Viele scheinen auch nur mit einer gewissen Scham zu uns zu kommen, weshalb sie sich etwa mit einer privaten E-Mail-Adresse anmelden. Sobald es auf die Ebene der Fraktion geht, wird Bitcoin weiterhin mit Umweltschmutzung, Geldwäsche und Drogen in Verbindung gebracht.

Das hört sich an, als würden die Parteien in den Diskursen von vor 10 Jahren feststecken …

Ja, tatsächlich. Es ist teilweise wirklich absurd, vor allem, wenn Sie bedenken, dass die meisten Politiker es privat eben doch besser wissen.

Nehmen Sie Frank Schäffler von der FDP, der sich lange für Bitcoin eingesetzt hat. Im letzten Jahr hat er einen Auftritt auf der BTC2023 abgesagt, um nicht mit mir auf der Bühne zu stehen, da ich ja mal in der AfD war. Er ignoriert unseren Vorstoß auch völlig, und es gibt in der FDP niemanden, der sich nun an seiner Stelle um Bitcoin kümmert.

Oder schauen Sie die SPD an. Die Partei hat sich bereits 2014 mit Bitcoin beschäftigt und hat Experten in den Bundestag eingeladen. Sie können das auf Youtube noch anschauen. Die waren informiert. Sie sollten es eigentlich wissen. Aber eine Diskussion gibt es auch hier nicht, und wenn, dann mit Argumenten von vor zehn Jahren.

Wie kann das sein? Warum gibt es seit 2014 so wenig Fortschritte?

Ich glaube, es gibt viele Abgeordnete, die es nicht verstehen. Politiker werden mit so vielen Anträgen überschwemmt, dass sie keine Zeit haben, sich inhaltlich damit zu beschäftigen.

Eine wichtige Informationsquelle der Abgeordneten sind die Medien. Die Abgeordneten lesen Artikel und bilden sich ihre Meinung, etwa bei der Tagesschau oder Spiegel Online. Und wenn Sie sich das anschauen, geht es immer nur um das Negative, um Verbrecher, Klimaprobleme und so weiter. Die Politik ist sozusagen eine Verlängerung des misslungenen Diskurses der Medien.

Darüber hinaus verlassen sich die meisten Politiker auf die Fachleute in den Fraktionen. Wenn diese sagen „ja“ oder „nein“, folgen die Fraktionen meistens blind. An der Stelle wollten wir ansetzen: Unser Ziel war es, eine kleine Gruppe zu “orange pillen”, um so die Fachleute und auch die Parteien zu informieren. Wir wissen aber nicht, ob wir das bereits geschafft haben.

Meinen Sie, die anstehende Wahl könnte etwas ändern? Wir haben nun Trump in den USA und 100.000 Dollar – besser können die Chancen doch nicht sein, oder?

Ja, die Chancen sind besser als je zuvor. Ich bin optimistisch, dass zumindest einige Parteien nicht drum herum kommen werden, Bitcoin zu thematisieren.

Die AfD hat Bitcoin ja bereits in ihr Wahlprogramm aufgenommen. Ich halte allerdings nicht viel davon. Es gibt zwar einige Politiker dort, die Bitcoin verstehen, aber die meisten haben weiterhin keine Ahnung und lancieren das Thema nur, um Wählerstimmen abzugreifen.

Ich hoffe nun, dass das die anderen Parteien nicht abschrecken wird. Aber zumindest bei der FDP nehme ich an, dass sie Bitcoin aufgreifen wird. Dort sind viele Politiker offener, auch wenn es bisher schwierig ist, Bitcoin als Thema aus seiner Nische herauszubringen.

Bei der CDU bin ich mir noch nicht sicher. Sie hat versucht, die Nutzung hierzulande mit einem Antrag faktisch unmöglich zu machen. Ich hoffe sehr, dass sie seitdem weiter gekommen sind, und versuche hier noch etwas Einfluss zu nehmen.

Bei den Grünen kann ich mir nicht vorstellen, dass sie Bitcoin ins Wahlprogramm bringen. Sie haben wegen des Minings und des Klimas zu viele Vorurteile. Einzelne Politiker bekommen zwar eine Ahnung, dass Mining der Energiewende helfen kann. Aber auf Fraktionsebene kommen sie nicht gegen die eher emotionale Haltung an, dass Mining klimaschädlich sein muss, weil es Strom verbraucht.

Auch bei den Linken und der SPD finde ich es schwer vorstellbar, dass sie sich positiv zu Bitcoin aufstellen. Dazu besteht bei beiden Parteien ein zu großer Vorbehalt.

Man sollte sich bewusst machen, dass sachliche, rationale Argumente eine eher nachgeordnete Rolle spielen. Es geht vor allem um Politik und Emotionen.

Klingt nicht sehr verheißungsvoll. Wie kann man verhindern, dass der anstehende Wahlkampf Bitcoin links liegen lässt?

Wichtig ist jetzt vor allem, dass die Leute, also die Bitcoin-Community, aktiv werden. Geht in die Bürgerbüros, fragt eure lokalen Abgeordnete! Und wenn sie sagen, sie müssen sich erst informieren, antwortet, dass ihr in vier Wochen nochmal vorbei schaut. Politiker haben so viel um die Ohren, es braucht Druck, um sie zu erreichen.

Auch Journalisten sollten aktiv werden. Sie sollten nachfragen, bei lokalen und regionalen Volksvertretern, und natürlich in den Parteien. Sie bekommen in den kommenden Monaten die Chance, mit Bitcoin Stimmen zu gewinnen. Übt Druck aus, dass sie die Chance auch nutzen.

Liegt der Unterschied zwischen USA und Deutschland also weniger in den Politikern als in den Bitcoinern?

Ja, das kann man so sagen. Trump selbst hat mit Sicherheit keine Ahnung von Bitcoin. Aber er hat seine Berater. Die sagen ihm, gehe hier in die Burger-Bar, treffe dich mit Minern und so weiter. Das war nicht seine Idee, sondern die der Bitcoin-Community. Sie sorgt dafür, dass in der Politik Bitcoin-freundliche Leute sitzen und die Politiker gut informiert sind. Da sollten wir auch hin.

Mit dem Bitcoin-Bundesverband haben wir nun eine aktive Lobby-Gruppe. Ihm haben sich schon über 50 Firmen angeschlossen, daher denke ich, dass der Verband auch gehört wird. Dazu gibt es auch eine Lobby-Gruppe in der EU. Wir sind dabei, uns aufzustellen, daher gibt es Hoffnung, auch wenn wir den USA einige Jahre hinterher sind.

Wie wird es denn für Sie weitergehen? Mit dem Ende der Ampel wird ja auch Ihre Zeit als Abgeordnete vorüber sein …

Als Neuwahlen verkündet wurden, ging ein kollektiver Aufseufzer durch Deutschland. Auch bei uns. Es ist gut, dass diese Regierung zu Ende geht. Aber es ist nicht gut für „Bitcoin im Bundestag“, das bedauere ich. Wenn ich aus dem Bundestag ausscheide, werden wir eine kleine Auszeit nehmen. Konkrete Pläne für danach habe ich noch nicht. Aber ich werde nicht verstummen und mich weiter für Bitcoin stark machen. Und bis März versuchen wir noch mit aller Kraft, Kontakte aufzubauen, in der Hoffnung, dass jemand die Flagge weiter trägt oder sich eine Parlamentarier-Gruppe bildet.

Solche Gruppen gibt es für sehr viele Themen, etwa für die USA, für Mittelamerika, für Fahrradfahrer oder eSport, Gruppen, in denen sich Abgeordnete verschiedener Parteien zu einem Thema verbinden. Die Gruppen treffen sich regelmäßig, laden Referenten und Experten ein, und diskutieren aktuelle Neuigkeiten. So etwas wollen wir für die Bitcoin auch. Ich hoffe, dass wir bis Februar hier einen Anfang machen.


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21 Kommentare zu „Wichtig ist jetzt, dass die Bitcoin-Community aktiv wird. Geht in die Bürgerbüros und macht Druck!“

  1. Das Klima-Thema hätte man ja schon mal vom Tisch, wenn man nicht auf Bitcoin setzt, sondern auf Ethereum als stärkste Alternative.

    • Tim möchte gerne aus dem Jahr 2017 abgeholt werden.
      Ok, nochmal ohne Spott: Dein Argument ist alt und längst widerlegt. Abgesehen vom sicherheitsrelevanten Nutzen bietet der Energieverbrauch große Anreize zum Ausbau erneuerbarer Energien, stablisiert Stromnetze und sollte als Nutzer erster und letzter Instanz fester Bestandteil jedes nachhaltigen Energie-Konzeptes sein.
      Bring dich auf Stand. Du hast viel aufzuholen!

      • Mh, so eindeutig ist es nicht. Was du aufzählst, ist möglich, aber unterm Strich dürfte Bitcoin die CO2-Emissionen sehr viel mehr erhöhen als senken.

        Aber natürlich sind andere Industrien eher noch schmutziger, gemessen in der Wertschöpfung, und die wichtigere Frage, als ob man es gut oder schlecht findet, ist, was man machen kann.

        • Die CO2-Emissionen werden nur dann erhöht, wenn der Strom mit fossilen Brennstoffen gewonnen wird, was kostentechnisch aber nur dann Sinn macht, wenn dieser Strom staatlich gefördert wird. Andernfalls ist der Strom schlichtweg zu teuer, um als Miner überhaupt konkurrenzfähig am Markt agieren zu können. Als Nutzer erster und letzter Instanz wird hingegen nur der Strom verwendet, der nirgendwo anders benötigt wird und daher auch besonders günstig ist.
          Zusätzlich bietet Bitcoin Mining Anreize für den Ausbau von erneuerbaren Energien vor allem in Regionen, die bislang noch überhaupt nicht an das Stromnetz angeschlossen sind (z.B. Afrika) und bietet so noch zusätzliche Anreize.
          Also, doch, ja! Es ist tatsächlich so eindeutig. Vorausgesetzt natürlich, wir hören auf die Signale, die der Markt uns sendet.

          • Ja, weiß ich alles, und ist auch richtig. Aber solange China, die USA (in manchen Regionen) Kohlekraftwerke übrig haben, der Iran und Venezuela sie subventionieren etc. etc., solange also die Welt sich der spiel- und markttheoretischen Logik verweigert, ist Bitcoin halt unterm Strich schlecht fürs Klima.

            Ich meine, man plant Infrastruktur und Webseiten ja auch für den dümmsten anzunehmenden User, nicht für Profis.

          • Wolfgang Lohmann // 17. Dezember 2024 um 16:38 // Antworten

            Der Blick ist generell zu eng. Was angestrebt werden sollte, ist Nachhaltigkeit generell. Die ist viel komplexer als das Thema Umwelt, und dies beinhaltet auch wesentlich mehr als Klimawandel (der natürlich für sich genommen schon eines der großen Probleme darstellt). Klima ist auch mehr als nur CO2. Zudem wird im Kontext von Bitcoin meist nur der (elektrische) Energieverbrauch betrachtet, was sich jetzt mit den Diskussionen um Netzstabilität erfreulicherweise etwas ändert. Und seit einigen Jahren verstehen *endlich* auch mehr Menschen, dass Rechner auch Heizungen sein können.

            In der Nachhaltigkeitsforschung unterscheidet man u.a. auch direkte und indirekte Effekte sowie systemische Effekte (oder wie immer man sie jeweils bezeichnet). Die systemischen Effekte sind am größten. Es ist oft sinnvoll, auch negative direkte / indirekte Effekte in Kauf zu nehmen, wenn systemische Effekte dadurch erreicht werden können.

            Allerdings sind Systeme generell super komplex, deren Auswirkungen oft nur schwer vorhersagbar, unerwartete Konsequenzen vermiesen gezielte Verbesserungen. Der Reboundeffekt ist da nur ein (fast) offensichtliches Beispiel.

            Ja, Bitcoin Miner können helfen. Aber eindeutig ist der Fall nicht, weil auch die sich ständig ändernde Ökonomie eine Rolle spielt. Profitables Mining kann auch andere Nutzer verdrängen, oder in bestimmten Kontexten günstiger sein als erneuerbare Energie.

            In dieser Frage sollte man vorsichtig argumentieren, einfach schon deshalb, damit man weiterhin Gehör findet bis Situationen eintreten, wo so eine Lösung sinnvoll wäre und wo die Projektbetreiber auf der Suche nach einer entsprechenden Einbettung sind.

            Abgesehen davon bräuchten wir mehr Speicher/Pufferlösungen. Es schon bedauerlich, dass die Energie auf diese Weise „restverwertet“ wird. Die Gesellschaft kann schon fragen, welchen Nutzen dem Energiebedarf entgegenstehen. Interessant wird es daher auch, wenn der Preis sich tatsächlich weiter so entwickeln sollte.

  2. Ach Tim… es ist nichtmehr 2017. Und den Quatsch hat damals schon kaum jemand geglaubt.

  3. Multiakademiker // 17. Dezember 2024 um 10:43 // Antworten

    Grundsätzlich und für mehrfach schriftlich gestellte Anfragen entweder/ und an jedwede „Partei“ (die im übrigen wie eine geschlossene Firma arbeitet) noch irgendwelche Ministerien gestellt und zwar zu jedem Thema und zu jedem anderen Anliegen WIRD NIE GEANTWORTET.

    Da ist das benannte Thema darum eher eine geschichtliche Randnotiz.

    Es gibt null Reaktion.

    Es passiert Grundsätzlich nichts. Als wären die nicht existent. Müssen auch nicht reagieren. Sind nur für ihren eigenen Erhalt da.
    Zudem kommt: das eine Tür nicht weiss, was die andere Tür klappt.
    Das ist so (intern) vorgesehen.

    Wer familäre Verbindungen pflegt, der kann das mir bestätigen.

  4. Michael Romaschevski // 17. Dezember 2024 um 15:42 // Antworten

    Alles was mit dem Scheiß Bitcoin zu tun hat ist Betrug.

  5. Wolfgang Lohmann // 17. Dezember 2024 um 16:17 // Antworten

    (Disclaimer: 😉 Richtet sich nicht gegen Christoph oder seine Berichterstattung)

    Mir ist immer noch nicht klar, was genau jetzt Bitcoin im Bundestag zu suchen hat. Die echten Vorteile, abgesehen von Preis, hat mir noch keiner schlüssig erklärt. (Ja, ich kenne den Antrag https://bitcoin-im-bundestag.de/antrag/ und ich würde so einige Aussagen darin in Frage stellen.) Folgt man der BTC Interpretation, dann darf man kaufen, man darf verkaufen, nach 1 Jahr Haltezeit sogar steuerfrei. Man kann Halten ohne Ende. Was brächte zB. BTC als Reservewährung in einem politischen Umfeld, in dem auch die Goldreserve nichts(?) gebracht hat? Was brächte das für Deutschland, wenn wir ohnehin vermehrt für die Schulden anderer Länder bürgen – mit unseren *coins? Was brächte das für BTC? Was bringt es uns, wenn dann wenige Institutionen und Firmen weltweit irgendwann 90% eines P2P Gutes halten? Man fällt wieder auf alle möglichen Finanzkonstruktionen zurück, die man nicht kontrollieren kann. Excel-Bitcoin. War dies das Ziel, oder vielmehr, ist das tatsächlich das aktuelle Ziel von BTC?

    Für BTC-Firmen gelten ganz generelle Ziele. Bürokratieabbau, Weg mit Investitionsschwellen, Sandboxes für Startups etc. Da muss man gar nicht auf BTC-only Regulierung zielen.

    Abgesehen davon gibt es MiCAR. Die EU regiert inzwischen (leider). Erfahrungsgemäß führt zusätzliches Engagement unserer MdB eher zu Verschlechterungen. Ich wünsche mir vom Staat geeignete *Rahmenbedingungen*. Ansonsten weniger Staat. (Das war auch mal unter Bitcoinern so gewünscht.)
    Ganz abgesehen davon, dass man die Risiken gerne wegdiskutiert, weil sie einfach nicht in die Story passen. Man sieht es ja auch in dem Antrag, der die negativen Seiten und die Gefahren ausblendet.

    Aus Nutzersicht ärgere ich mich auch, dass wieder vermehrt BTC Befürworter einen Alleinstellungsanspruch erheben. Es gibt eine Reihe Personen darunter, die es nicht ertragen können, dass auch andere ähnliche Technologien einen Mehrwert für gewisse Anwendungsfälle bieten könnten. Als Nutzer möchte ich *Vielfalt in der Entwicklung*, damit ich mir am Ende das beste aussuchen kann. Das hat Open Source so stark gemacht.

    Aus politischer Sicht wäre es außerdem sinnvoller, dass man Kräfte bündelt. Ich erinnere nur an das Beinaheverbot von PoW basierten Dienstleistungen in MiCAR. Warum müssen da Gruppen mit gleichem Interesse einzeln auftreten, sich teilweise sogar in diesem Prozess bekämpfen? Da muss man selbstsichere Menschen teilweise erst auf die Gefahr aufmerksam machen, wird dann aber wieder abgeblockt.

    Sorry, mir ist in dieser Branche noch zu oft zu viel Ideologie und Religion involviert. Das ist mir noch zu früh für relevante politische Prozesse, deren Folgen dann für Jahrzehnte bestehen. Und ich habe hier nicht mal meine BSV Brille auf ;-).

    • Mir ist immer noch nicht klar, was genau jetzt Bitcoin im Bundestag zu suchen hat. Die echten Vorteile, abgesehen von Preis, hat mir noch keiner schlüssig erklärt.

      Da ungedeckte Fiatwährungen bisher meistens in einem raschen Niedergang durch Inflation enden, wäre eine weltweit anerkannte und respektierte Deckung (z.B. durch Gold oder BTC) hilfreich bei einer evtl. notwendigen Neueinführung einer Währung. Eine für einen Verwaltungs- oder Regierungsbereich vorhandene glaubhafte Währungsabsicherung kann Wettbewerbsvorteile gegenüber Staaten mit weniger vertrauenswürdigen Währungen bringen. Wenn die Verfasser des Antragsentwurfs tatsächlich die Wiedereinführung der DM erwägen, dann ist natürlich auch das Thema BTC im Bundestag (oder Bundesbank) durchaus angebracht.

      Des Weiteren werden politische Prozesse für BTC notwendig, sofern andere große Staaten sich ebenfalls dessen annehmen. Sowohl in den USA als auch in Russland scheint sich diesbezüglich etwas zu tun. Deshalb gehört das Thema auch in Deutschland auf den Tisch bzw. in den Bundestag.

      Als Nutzer möchte ich *Vielfalt in der Entwicklung*, damit ich mir am Ende das beste aussuchen kann.

      Da gebe ich Dir prinzipiell Recht, aber bitte nicht beim Thema PoW. Die „Absicherung“ von BTC erfordert bereits einen solch hohen Energieaufwand, dass wir hier aus Rücksicht auf unseren Planeten keine Vielzahl von PoW-Chains gegeneinander antreten lassen sollten. BTC als digitales Gold und Monero für private Transaktionen würden nach meinem Empfinden ausreichen.

      Bei PoS-Chains, SmartContracts oder Second-Layer-Anwendungen sehe ich sehr wohl Vorteile bei einer möglichst großen Vielfalt, deshalb aber auch die Notwendigkeit einer gewissen Regulierung (z.B. MiCAR). Eine zu straffe Regulierung verringert allerdings die Vielfalt und bremst Innovation. Um dies Abzuwägen sollte man als Politiker sehr um- und weitsichtig agieren, was aber wohl leichter gesagt als getan ist 😉

      • Wolfgang Lohmann // 18. Dezember 2024 um 19:07 // Antworten

        Danke für Deine Antwort! Die Idee der Deckung ist mir prinzipiell schon klar. Allerdings ist für mich nicht klar, wo jetzt der *Mehr*wert von BTC als Reserve stecken würde, weil es Gold nun mal gibt, sich im Gegensatz zu BTC auch schon lange bewährt hat. Wenn man um zusätzliche Reserve wirbt, wenn es also um Deckung geht, müsste man eigentlich auch um ein weiteres Aufstocken der Goldreserven werben. (Passiert das eigentlich?)

        Bitcoin Adressen können als negativ markiert und nachverfolgt werden. Ich bin mir nicht sicher, ob das im Fall von Sanktionen wünschenswert wäre. Man könnte möglicherweise sogar Sanktionen auf Reservecoins und all darauf aufbauenden Finanzinstrumenten legen. Das hätte doch eine neue „Qualität“.

        Was die PoW Absicherung betrifft, so gibt es da unterschiedliche Sichtweisen. Man kann Microblockchains im IoT Sektor basteln, bei denen Hashing ganz wenig Energie benötigt. PoW ist ein Signal. Bei BTC hängt der Energiebedarf auch stark am Preis.
        Im Fall von beliebiger Skalierung bei BSV nimmt man derzeit an, dass es für Miner lukrativer ist, möglichst mehr Transaktionen einzusammeln, um lieber mehr Gebühren einzunehmen, als den Block zu früh „zu gewinnen“, weil die Blocksubsidy weniger Wert bringt als die eingenommenen Transaktionsgebühren. Es wäre sogar möglich, dass Miner ihr Hashing erst nach 8 min anstoßen. Damit sinkt auch der Druck auf das Anheben des Gesamtenergieeinsatzes, der ja die Profitabilität senkt. Also bliebe relativ gesehen die Difficulty niedriger (Vermutung). Letztlich wird in diesem Szenario der Energiebedarf reiner Validierung von Transaktionen irgendwann relevanter sein, zumal diese ggf komplexe Berechnungen in den angehängten Programmen erfordern könnten (könnte man bei PoS ebenfalls). Der Energiebedarf ist ohnehin günstiger als bei herkömmlichen Settlementsystemen aufgrund der Einsparungen unnötiger Aktivität. PoW Hashing ist dann „nur“ noch das letzte Etwas, was die Entscheidung im Netzwerk in die eine oder andere Richtung kippt. Das Verhältnis von eingesetzter Energie ist im Verhältnis zu den Transaktionen wesentlich besser.
        Der Energiebedarf wird hoch bleiben. Es ist aber eine Frage des Nutzens, die dem gegenübersteht, ob eine Gesellschaft dies akzeptiert.

        • Lieber Wolfgang,
          hier noch mal „kurz“ meine Gedanken dazu 😉
          Schon mal schöne Weihnachten und einen guten Rutsch 🙂

          Allerdings ist für mich nicht klar, wo jetzt der *Mehr*wert von BTC als Reserve stecken würde, weil es Gold nun mal gibt, …

          Gold hatte und hat noch immer seine Berechtigung. Allerdings passt es so langsam nicht mehr in unsere Zeit. Als Edelmetall, das in ausreichender Form frei auffindbar war, hat es historisch seinen Status als Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel erlangt. Als Zahlungsmittel wird es heutzutage kaum mehr verwendet, aber als Wertaufbewahrungsmittel hat es noch immer seinen Status behalten, und dass obwohl es „wertvollere“ Elemente gibt die ebenfalls einen technischen oder künstlerischen Nutzen haben (z.B. Platin). Mir ist jedoch nicht bekannt, dass eine Zentralbank Platin zur Absicherung ihrer nationalen Währung in großem Stil einlagern würde. Es wird akutell vermutet, dass China (eher still und heimlich) immer weiter Gold ankauft, wohl um später einen Gegenpol zum US-Dollar einnehmen zu können.

          Trotzdem hat Bitcoin gegenüber Gold entscheidende Vorteile (sofern sich bei dessen Programmierung keine Fehler eingeschlichen haben).
          1. sein Menge ist streng definiert und limitiert (was bei Gold nicht unbedingt der Fall ist)
          2. es ist sehr einfach auch große Vermögenswerte zu transferieren und aufzubewahren
          3. es ist digital und lässt sich dadurch in virtuelle Umgebungen einbinden

          Vor einigen Jahren gab es Zweifel daran, ob das Gold der deutschen Bundesbank auch tatsächlich physisch vorhanden sei. Aufgrund der geographischen Nähe zum früheren Eisernen Vorhang war es riskant das ganze Gold in Deutschland aufzubewahren. Deshalb lagerte ein großer Teil davon in Frankreich und den USA. Bis allerdings nachgeprüft werden konnte, ob das Gold tatsächlich vorhanden war vergingen Monate und der teilweise Rücktransport nach Deutschland dauerte eher Jahre, weil man nicht alles auf einmal auf ein Schiff oder ein Flugzeug laden wollte bzw. konnte. Das Handling von Gold ist sehr bescheiden und nicht mehr zeitgemäß. Natürlich hat Bitcoin auch Nachteile, aber meine persönliche Meinung ist, dass die Vorteile die Nachteile überwiegen und dass sich früher oder später Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel durchsetzen wird.

          Bitcoin Adressen können als negativ markiert und nachverfolgt werden.

          Ja, Sanktionen wirken allerdings nur begrenzt auf den Raum der jeweiligen Rechtsprechung. Wer seine BTC nicht custodial aufbewahrt, würde bestimmt immer ein Land auf der Welt finden, bei dem er seine Coins noch ausgeben wird können. Man darf nicht vergessen, dass auch ohne Bitcoin der Trend zum bargeldlosen bezahlen geht. Ohne Bitcoin würde man in Zukunft noch viel mehr einer potentiellen Überwachung ausgesetzt sein, und dies ohne es konkret überprüfen oder nachvollziehen zu können.

          Man kann Microblockchains im IoT Sektor basteln, bei denen Hashing ganz wenig Energie benötigt.

          Mag sein, aber für mich ist Energie das Wunderbarste und Einzigartigste in unserem Universum, das alles in Bewegung hält. Eine Währung zu haben, welche durch Energie abgesichert ist, ohne dabei unseren Planeten oder unsere Umwelt zu zerstören, ist einfach faszinierend. Solange Physiker und Philosophen nicht in neue Dimensionen vorstoßen wird Energie die Basis von allem bleiben. Noch nie war es faszinierender aus Energie Werte zu schaffen, und das nur weil es Menschen gibt die Bitcoin Vertrauen schenken. Irgendwie schon „verrückt“ 🙂

          Bei BTC hängt der Energiebedarf auch stark am Preis.

          Sogar zwei Mal am Preis. Am BTC-Preis UND am Strompreis. Der BTC-Preis ist ein Maß für das Vertrauen welches in ihn gesetzt wird, während der Strompreis die Brücke zur realen Welt bildet (z.B. Angebot und Nachfrage nach Rohstoffen, Elektrizität, etc.)

          Es wäre sogar möglich, dass Miner ihr Hashing erst nach 8 min anstoßen.

          Interessante Überlegung, insbesondere weil es BTC auch irgendwann betreffen könnte, und was ggf. zu neuen Rückkopplungen führen könnte. Die Miner würden warten bis der Mempool mit einer entsprechenden Mindestanzahl an Transaktionen/Gebühren gefüllt ist. Der Wettbewerb zwischen den Minern geht nicht nur darum wer mehr Rechenleistung besitzt, sondern wer evtl. bereit ist bei einer geringeren Anzahl an vorliegenden Transaktionen mit dem Mining zu beginnen. Zeiten geringer Blockauslastung würden zu einer Herabsetzung der Difficulty führen, wodurch die Miner bereits bei einer geringeren Anzahl an Transaktionen starten würden und gleichzeitig durch die geringere Difficulty den Block schneller finden würden. Beides geht in Richtung einer kürzeren Blockzeit und verstärkt sich gegenseitig. Könnte sein, dass dadurch der durchschnittliche Energiebedarf sinkt und die Schwankungsbreite der Difficulty zunimmt. Aber das ist nur mal mein erstes Bauchgefühl dazu. 🙂

          Der Energiebedarf wird hoch bleiben. Es ist aber eine Frage des Nutzens, die dem gegenübersteht, ob eine Gesellschaft dies akzeptiert.

          Ich denke der Energiebedarf darf sogar hoch bleiben, solange er in realwirtschaftliche Prozesse eingebunden wird (Nutzung von regenerativen und überschüssigen Kapazitäten, Nutzung von Abwärme der Miner, …). Seit Aufkommen der KI wird der fürs Mining benötigte Anteil am globalen Energieverbrauch ohnehin immer geringer, was aber Bitcoin auch angreifbar machen könnte.

      • Wolfgang Lohmann // 19. Dezember 2024 um 18:39 // Antworten

        Danke, lieber Kranich, dass Du Dir die Zeit genommen hast und auf die Punkte eingehst! Und ebenfalls schöne Weihnachten und einen guten Rutsch, vorbeugend 🙂

        Das Argument, Gold passe so langsam nicht mehr in unsere Zeit, ist zumindest derzeit noch nicht sehr verbreitet unter den Ländern. Und falls mal gute Lösungen für die Tokenisierung von Gold existieren würden, könnte sich das bei einem Teil der Weltbevölkerung derzeit durchaus festsetzen (vermute ich).

        Du weißt, dass ich die Aussage, die Menge von BTC wäre streng definiert und limitiert, gerne anzweifle. 😉 Nicht den Ist-Zustand, sondern die Sicht auf 100+ Jahre. Und auch Blackrock vertraut zumindest nicht zu kompletten 100% auf die Garantie, sie haben zumindest im von Saylor verbreiteten Erklärvideo einen Disclaimer eingeblendet.

        Die zwei weiteren Vorteile sind mir bekannt, da stimme ich zu. Ich bin mir nur nicht sicher, ob dies schon ausschlaggebende Punkte sein sollten für eine Änderung an bewährten Vorgehen mit der Reserve.

        Der Aspekt, dass man mit BTC im Gegensatz zu Gold eine (einfache) praktikable Möglichkeit für den Nachweis hat, war mir (in diesem Kontext) nicht bewusst. Dies ist für mich tatsächlich ein starkes Argument. (Ich fänd ja ohnehin gut, wenn generell staatliche Transaktionen auf einer öffentlichen Blockchain nachverfolgbar wären und die Bevölkerung mehr Transparenz über den Weg unserer Steuergelder hätte.)

        Das Beispiel mit den Sanktionen habe ich auf Staatsebene gedacht. Sagen wir, ein Staat fällt bei den USA in Ungnade… Aber vielleicht

        Auf die Idee, Miner könnten den Start des Hashings auch bei BTC verzögern, bin ich noch gar nicht gekommen. Danke. Es wäre aus meiner Sicht allerdings unschön, wenn man länger auf seine Transaktionen warten/mehr zahlen müsste. Aber da muss ich noch mal drüber nachdenken.

        Mich stört letztlich nicht, wenn *irgendwann* die Reserve diversifiziert wird, und wenn BTC *dazu* genommen wird, dann ist das halt so. Ohnehin werden viele verschiedene Menschen auf das Thema schauen, auch Experten jeder Art, auch für Risikomanagement, so dass das Risiko gering sein wird. Ich reibe mich hauptsächlich an dem teilweise religiösen Eifer, der mir zu oft getrieben scheint durch die Hoffnung, dass der Preis durch die Nachfrage zu Vermögen führt, gepaart mit einer gewissen Ungeduld, sowie oft die Risiken ausgeblendet werden. Nein, Du machst mir nicht den Eindruck :-).

        • (Ich fänd ja ohnehin gut, wenn generell staatliche Transaktionen auf einer öffentlichen Blockchain nachverfolgbar wären und die Bevölkerung mehr Transparenz über den Weg unserer Steuergelder hätte.)

          Top! Du sprichst mir aus dem Herzen. 100% Zustimmung, genau so wie bei deinen anderen Argumenten 🙂

  6. Bitcoin braucht Deutschland nicht und die meisten langjährigen Bitcoiner haben verstanden.

    Politik&Staat sind nicht die Lösung des Problems, sie sind das Problem.

    Daher, sollen die im Buntentag doch machen, was Sie wollen, in der Energiepolitik wird Deutschland auch von der Realität eingeholt.

    Die Welt steht den Haltern von Bitcoin offen, so what?
    Ich soll irgendwo hingehen und druck machen?

    Das ist ja gerade zu lächerlich!

    Es ist genau umgekehrt!

    Ich sage sogar, einen scheiß werde ich tun.

    Sollte die an der zukünftigen Wirtschaft der Bitcoin Halter partizipieren wollen, sollen sie bei mir betteln kommen, mir ein Angebot machen.

    46% Zinsen wären zu Anfang ein Vorschlag zur Güte!

    Aber was soll ich sagen, Frau Cotar ist eben auch Politikerin.

  7. @Joanna: Zur FDP: Du hast Recht, Die FDPwäre prädestiniert dafür, sich für Bitcoin einzusetzen. Und Frank Schäffler kennt sich bei Bitcoin aus. Das wars aber auch schon. Vielleicht hat Lindner mit der Erwähnung von Bitcoin in seiner Rede letzte Woche eine Wende eingeleitet. War zwar als Vorwurf an Scholz und Habeck adressiert, er selbst hat aber sich auch nicht für BTC stark gemacht in der Vergangenheit. Vielleicht zielt er, wie Trump, auf die Stimmen der deutschen Bitcoin Community. Okay, meine Stimme bekommt er.

  8. Bitcoin vergleiche ich mit Tulpenzwiebeln. Reich damit werden nur ganz wenige, und der Hype darum macht die wenigen noch reicher als sie eh schon sind.
    Sie sind nur ein Spekulationsobjekt und sonst nix.
    Heiße Luft.
    Fertig.

    • Bitcoin vergleiche ich mit Tulpenzwiebeln.

      Die Tulpenmanie dauerte ca. 3 Jahre, die Dotcom-Blase ca. 6 Jahre. Bitcoin setzt auch nach 15 Jahren seinen Aufwärtstrend fort und erreicht neue Höchststände. Sorry, aber wer noch immer Bitcoin mit irgendwelchen Hypes und Blasen aus der Vergangenheit vergleicht hat die ganze Sache um Krypto nicht ausreichend verstanden.

      Reich damit werden nur ganz wenige.

      Ja, aber dann sag mir doch mit was ganz viele reich werden 😉
      Könnte man nicht sagen, dass wer ohne zu hungern und zu frieren in Frieden leben kann eigentlich schon reich ist? Bitcoin ist für alle da und jeder kann sich beteiligen. Anders als bei nationalen Währungen bei welchen man mehr oder weniger auf die Währung seines Heimatlands angewiesen ist.

      … macht die wenigen noch reicher als sie eh schon sind.

      Ich habe eher den Eindruck, dass die reichen Nationalstaaten bisher immer reicher wurden. Deine Kritik auf Nationalebene angewandt würde bedeuten, dass hier dringend Veränderungen stattfinden müssen. Bitcoin ist ein erster Schritt dazu.

    • Für uns, die wir im Wohlstand leben, mag Bitcoin ein Spekulationsobjekt sein. Verlass doch mal deinen Elfenbeinturm westlicher Arroganz und Überheblichkeit und versuche dir mal unvoreingenommen eine fundierte Meinung über den Nutzen von Bitcoin in anderen Regionen dieser Erde zu bilden.

      Ja, wir können damit spekulieren. Andere können dadurch überleben.

      Ist ähnlich wie mit allen anderen Rohstoffen…

  9. Das mit den Tulpen ist auch mehr Mythos als Wahrheit. Ist mittlerweile gut untersucht, aber kriegt man nicht mehr aus dem Netz.

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