Die dunkle Seite des Bitcoin: das Geld der Kryptoanarchie

Cypherpunk

"PacMan" - von: Keep Bitcoin Real via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

2014 hat den Bitcoin nicht zum Zahlungsmittel für die Masse gemacht. Und es sieht, trotz aller Versuche, nicht so aus, als würde es bald so weit sein. Dagegen sprudeln die Nachrichten von der dunklen Seite des Bitcoins: Ein Marktplatz, auf dem Psychopathen Informationen leaken sollen, ein Erpresser, der von den Early-Adoptern des Bitcoins Geld sehen will, eine Hackergruppe, die DdoS-Bits gegen Bitcoin vermietet, die neueste Inkarnation des Kryptolockers. Wird der Bitcoin das Geld einer anbrechenden Kryptoanarchie?

Information ist wichtig, aber nur ein Bild der Welt. Geld dagegen ist hart und fest und wirklich. Information überzeugt Leute, vielleicht, das Richtige zu tun; Geld bringt Leute dazu, etwas zu tun, egal ob richtig oder falsch. Wenn Information das Öl des Weltgeistes ist, dann ist Geld das Benzin der Weltwirtschaft.

Der vielleicht entscheidende Teil der Entwicklung des Bitcoin findet im Schatten statt. Die Branche hat sich 2014 darum bemüht, Bitcoin als neues Geld in den Kommerz zu bringen. Große Händler haben ihn akzeptiert, an vielen Orten wurden Bitcoin-Automaten aufgestellt, Investoren haben Coinbase, BitPay, Circle und viele andere Unternehmen mit Kapital überhäuft, und das ganze Jahr über träumt die Bitcoin-Community von der Bitcoin-Werbung im SuperBowl. Das ist das, was im Licht stattfindet. Es ist ein wenig so, als wolle man die Masse mit dem Holzhammer dazu überreden, bei, sagen wir Coinbase, Dollar in Bitcoin zu wechseln und dann ein Laptop zu bezahlen, indem man, sagen wir Coinbase, die Bitcoin und Coinbase dem Händler die Dollar gibt und alle dann so tun, als sei das die “einfachere” Lösung.

Es gibt mit Bargeld, EC, Kreditkarte, Lastschrift, PayPal bereits viele gut funktionierende Möglichkeiten, etwas zu bezahlen. Warum sollte sich ein Konsument für ein Geld entscheiden, das 1. gebührenpflichtig zu kaufen ist, 2. eine Überweisungsgebühr kostet, 3. im Wert heftig und in letzter Zeit unvorteilhaft schwankt und 4. kaum wo angenommen wird?

Die Antwort ist auch im Januar 2015 dieselbe wie 2009, 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014: aus Idealismus. Weil man der Überzeugung ist, dass der Bitcoin ein besseres Geld ist. Weil man die wundervolle Techologie bewundert. Weil man meint, dass das “Schuld- und FIAT-Geld” über kurz oder lang kollabieren muss. Weil man seine Privatsphäre im Netz schützen will. Aus ähnlichen Gründen also, aus denen man seine alten Schuhe in die Altkleidersammlung trägt anstatt sie wegzuwerfen, sich einen Schnurrbart wachsen lässt, Krieg und Frieden liest, mit dem Rad anstatt dem Auto zur Arbeit fährt – weil man, aus irgendeinem persönlichen Grund, den umständlicheren Weg geht, also: etwas tut, das anders durchgeführt Geld und Zeit gespart, aber auch weniger Vergnügen gebracht hätte.

Wer auf den Bitcoin spekuliert und vor einem Jahr mit der Erwartung eingestiegen ist, das Universalgeld von Jedermann fürs nächste Jahr in Händen zu halten, musste 2014 lernen, dass er danebenlag. Und er sollte 2015 wissen, dass es noch ein sehr sehr weiter Weg zum Ziel ist, aus dem Bitcoin eine richtige Währung zu machen. Wenn überhaupt, dann setzt er sich in kleinen Schritten durch und bekommt ein Monopol auf kleinen Märkten: Als Remittance-Lösung zu den Philippinen, als Lieblingsgeld der Pokerszene, als Geld des Tipping, als Währung des Online-Pornos, als Geld, um direkt bei chinesischen Händlern einzukaufen, als Währung für den internationalen Grauhandel mit Medikamenten …

Kryptoanarchie

Es ist legitim, darauf zu wetten, dass sich ein neues Geld wie der Bitcoin langfristig durchsetzen wird. Warum sollte es das auch nicht? Es ist auch legitim, den Bitcoin aus Freude an der Technologie zu benutzen, wo immer es geht, ihn zu befürworten, um gegen die Beliebigkeit des FIAT-Geldes zu demonstrieren, und mit ihm auf Börsen und Plattformen bis zum Anschlag zu traden, um sich selbst zu bereichern. Es ist bei all dem aber schwierig, die Ereignisse zu bewerten, die vielleicht wirklich ausschlaggebend sind.

Nur wenige Tage des neuen Jahres sind angebrochen, und es gibt eine Reihe von Schlagzeilen zur dunklen Seite des Bitcoin:

Lizard Squad vermietet DdoS-Angriffe, bezahlbar mit Bitcoin (aber auch mit PayPal). Bei DdoS-Angriffen werden Systeme überladen, indem sie mit Daten geflutet werden. Zu kaufen sind die Angriffe in Gigabit, gestellt werden diese von einem Botnet. Die DdoS-Vermietung verkauft also die Arbeitskraft versklavter Computer.

Slur.io,  “Ihr werdet es hassen” wurde angekündigt. Die Seite soll ein Portal für Whistleblower werden – allerdings für solche, die Daten nicht a la Snowden aus idealistischen Gründen leaken, sondern aus nacktem Egoismus: weil jemand dafür bezahlt. Egal was: Geheimakten, Source-Code, Maschinenbaupläne, Zero-Day-Exploits, Vertragsgeheimnisse, gestohlene Datenbanken, Beweise für Steuerhinterziehung, Nacktbilder von Promis – und egal an wen: jemanden, der mit den Infos erpressen will, jemanden, der sie an die Öffentlichkeit bringen will, jemanden, der verhindern will, dass sie an die Öffentlichkeit kommen, eine Finanzbehörde – egal. Slur wirbt damit, dass “schätzungsweise 5 Prozent der Gesamtbevölkerung Psychopathen sind. Finanzielle Anreize in einem anonymen Rahmen werden eine größere Menge an geleakter Information produzieren als ideologische Motive, die Patrioten wie Edward Snowden angetrieben haben.” Gemacht wird Slur von der Hackergruppe u99, der Code is open source.

Hal Finney, der zweite Miner nach Satoshi Nakamoto, kommt auch einige Monate nach seinem Tod nicht zur Ruhe. Zumindest in der Presse. Wie nun herauskam, wurde Finney zum Opfer eines “Swatting”: der Erpresser ruft mit einer verschlüsselten Telefonnummer bei der 110 an und gibt vor, ein abscheuliches Verbrechen begangen zu haben, um eine bewaffnete Polizeieinheit zum Haus des Erpressten zu bringen. Bei Finney behauptete der Erpresser, er hätte zwei Menschen umgebracht und werde sich nun auch selbst töten. Über ein Jahr lang verlangte er von Finney, ihm 1.000 Bitcoin zu bezahlen. Laut seiner Frau Fran Finney glauben die FBI-Agenten, dass Hal Finney kein Einzelfall war.

Ein Hacker namens Bitcoin Baron hat die Webseite der Stadt Columbia um die Weihnachtszeit lahmgelegt. In einem Bekennervideo zeigt er, wie ein SWAT-Team einen Hund vor den Augen eines Kindes erschießt, weil er gebellt hat. Das SWAT-Team hielt den Vater für einen Drogenhändler, stürmte das Haus, verschoss elf Kugeln, verletzte den zweiten Hund und fand nur eine sehr geringe Menge Cannabis. Der angebliche Drogenhändler hat die Stadt danach angeklagt, die Klage wurde abgeschmettert. Abgesehen vom Namen des Hackers spielte der Bitcoin aber keine weitere Rolle.

Und natürlich der KryptoLocker. Dieses miese Stückchen Code, dass sich über eine Email in dein System schleicht, es komplett verschlüsselt und dann Bitcoins verlangt, damit du den Schlüssel bekommst, macht, in dieser oder jener Reinkarnation, immer wieder von sich reden. In der New York Times erzählt ein Autor, wie der PC seiner Mutter von CryptoWall geentern wurde, “dem neuesten immunoresistenten Stamm einer größeren Gruppe von Viren bekannt als Ransomware (Erpressersoftware)”. Alle IT-Experten, die der Autor gefragt hat, erklärten, dass es keine Möglichkeit gebe, an die Daten zu kommen, außer eine bestimmte Summe in Bitcoin zu bezahlen. Laut dem Internet Crime Complaint Center solle man auf keinen Fall zahlen. Die Mutter des Autors hat es dennoch gemacht – und erhielt auch ihren Schlüssel.

Ist eine solche Entwicklung aufzuhalten? Werden in Zukunft alle Daten prinzipiell geleakt werden, werden alle Mitarbeiter zu potenziellen anonymen Erpressern, und werden Gerichtsverfahren durch Hackerangriffe erzwungen? Müssen Leute, die einen Fehler am Computer machen, Schutzgeld bezahlen, wird anonyme Erpressung zur Norm? Steuert die Welt, mit den Worten von FBI-Boss James B. Comey, auf eine Situation zu, in der die Dateströme kein Territorium mehr sind, in welchem der Rechtsstaat herrscht? Verliert der Staat den Zugriff, weil Daten verschlüsselt werden und bricht ein Zeitalter der Kryptoanarchie an?

Und wie werden die Staaten auf eine solche Bedrohung reagieren? Werden sie die Schrauben anziehen und in dem berechtigten Anliegen, die Bürger vor Verbrechen zu schützen, über das Ziel hinausschießen und versuchen, die Freiheit des Netzes zu zerstören?

Die Cypherpunks haben bereits in den 90er eine Kryptoanarchie skizziert. Das digitale Bargeld, wie es der Bitcoin ist, galt für sie als technologischer Dammbruch in ein neues Zeitalter. 2015 ist der Bitcoin mehr Währung als jemals zuvor, aber die Kryptoanarchie ist ebenfalls näher als jemals zuvor.

Wer waren die Cypherpunks?

Die Cypherpunks waren eine loose Gruppierung, die sich in den 90er Jahren gebildet hat. Sie ging von Kalifornien aus, agierte aber im Internet und war demnach digital. Zu den Cypherpunks gehörten Mathematiker, Informatiker, Philosophen, Juristen, Ingenieure und mehr. Sie dachten darüber nach, was das dämmernde “elektronischen Zeitalter” mit der Gesellschaft machen würde. Über eine Mailinglist tauschten sie Ideen zu Leben und Vertrauen im anonymen digitalen Raum aus.

“Cypherpunks” ist ein Kofferwort aus “Cypher” (Ziffer) und Punk. Die Cypherpunks waren auf der Seite der Freiheit und der Bürger, sie waren politisch vor allem liberal, und sie fürchteten einen Staat, der im elektronischen Raum seine Lauscher und Spione überall haben könnte. Wenn in der Post-Snowden-Ära jemand sagt, die Konzerne und Staaten wissen heute viel mehr über den Bürger, als seinerzeit die DDR, dann meint er genau das, was die Cypherpunks befürchtet hatten: die an sich grenzenlose Freiheit im Netz wird zur an sich grenzenlosen Überwachung.

Kryptographie – die Kunst der Verschlüsselung – entscheidet darüber, ob das Internet frei oder kontrolliert wird, so die Cypherpunks. Sie waren besessen von Privatheit, und sie waren Aktivisten: Cypherpunks schrieben Code, um die Privatsphäre zu schützen. Wikileaks, Tor, OpenPGP – all das und mehr sind Kinder von Cypherpunks. Vermutlich auch der Bitcoin.

Digitales Bargeld und Privatsphäre

Die Cypherpunks haben von Anfang an über digitales Bargeld nachgedacht. Logisch: Wer Privatheit ins digitale Zeitalter retten will, braucht für das Bezahlen das, was stille Ecken für die Kommunikation sind: die Abwesenheit von Beobachtern. Eric Hughes schrieb im Cypherpunk Manifesto:

Da wir Privatheit wünschen, müssen wir sicherstellen, dass jede Partei einer Transaktion nur das vom anderen weiß, was für die Transaktion notwendig ist. […] In den meisten Fällen ist die persönliche Identität nicht notwendig. Wenn ich in einem Laden ein Magazin kaufe und mit Bargeld bezahle, gibt es keinen Grund zu wissen, wer ich bin. Wenn ich meinen elektronischen Mail-Provider bitte, Nachrichten zu senden und zu empfangen, muss mein Provider nicht wissen, zu wem ich spreche oder was ich sage oder was andere zu mir sagen; mein Provider muss nur wissen, wie er die Nachricht übermittelt und welche Gebühr ich ihm schulde. Wenn meine Identität durch den der Transaktion zugrundeliegenden Mechanismus enthüllt wird, habe ich keine Privatheit. Ich kann nicht entscheiden, wann und wem ich mich offenbare; ich muss mich immer offenbaren.

Daher benötigt Privatheit in einer offenen Gesellschaft ein anonymes Transaktionssystem. Bis heute stellt Bargeld ein solches System dar. Ein anonymes Transaktionssystem ist kein geheimes Transaktionssystem. Ein anonymes System ermächtigt die Individuen, ihre Identität zu enthüllen, wenn – und nur wenn – sie es wünschen. Das ist die Essenz der Privatheit.

Digitales Bargeld und die Kryptoanarchie

Für die Cypherpunks war (oder ist) digitales Bargeld so etwas wie der Heilige Gral der Privatheit, der vielleicht wichtigste Meilenstein auf dem Weg in die Krypto-Anarchie. Tim May, Schöpfer dieses Begriffs, hat aber deutlich erkannt, dass kryptographisches digitales Bargeld nicht nur Sonnenseiten hat. Sowohl im Manifest der Kryptoanarchie als auch in einem Essay über “Untraceable Digital Cash, Information Markets, and BlackNet” von 1997 beschreibt er den gewaltigen Schatten, den eine solche Innovation werfen kann:

Der Staat wird natürlich versuchen, diese Technologie zu verlangsamen oder aufzuhalten, er wird nationale Sicherheitsbedenken, die Verwendung dieser Technologie durch Drogenhändler und Steuerhinterzieher sowie die Sorge vor sozialer Disintegration beschwören. Viele dieser Befürchtungen sind begründet; die Kryptoanarchie wird es ermöglichen, dass nationale Geheimnisse sowie illegale und gestohlene Dinge frei gehandelt werden. (Manifesto)

Einige der grenzwertigen Verwendungen [von digitalem Bargeld] sind schrecklich vorzustellen. Erpressung, Entführung und sogar Auftragsmorde können leichter vereinbart werden. Erpressung, zum Beispiel, wird beinah unaufhaltbar an den Stellen, an denen Ermittler üblicherweise zugreifen: Der Geldübergabe und der Ausgabe des Lösegeldes. Der Erpresser droht aus der Sicherheit seines häuslichen PCs heraus, nutzt Netzwerke von Remailern und Message Pools und verlangt als Lösegeld digitales Bargeld. […] Ähnlich zur Erpressung sind Märkte für Kidnapper (riskanter, wegen der physischen Aktion), und sogar unverfolgbare Märkte für Mörder. (Untraceable Digital Cash)

Entweder – Oder

Der Bitcoin trägt schon immer ein implizites Entweder – Oder in sich. Entweder ihr seid für ihn oder gegen ihn. Entweder ihr lasst den Bitcoin leben und nutzt das, was die Blockchain-Technologie der Welt schenken kann – was viel sein kann – oder ihr verbietet und reguliert ihn zu Tode. Entweder die Staaten stellen sich darauf ein, dass es digitales Bargeld nun mal gibt, und machen das beste draus – oder der Bitcoin wird zum unkaputtbaren Geld des virtuellen Untergrunds und zur schärfsten Waffe des Cybercrime.

Erlaubt? Verboten? Die meisten Staaten dieser Welt, die auch das Bezahlen mit anderen Devisen gestatten, erlauben den Bitcoin. Er ist, wie schon gesagt, eine legitime Art, etwas zu bezahlen, vielleicht sogar eine idealistische – für ein besseres Geldsystem – in den meisten Fällen aber eine eher umständliche, und nicht zwingend notwendige. Man kann alles, was erlaubt ist, auch mit Euro bezahlen.

Eine Innovation setzt sich immer dann am ehesten durch, wenn sie sich ein Monopol in einem kleinen Raum verschafft, in dem sie gebraucht wird. Und dieser kleine Raum, in dem der Bitcoin gebraucht wird, ist, sorry liebe Community, nun mal das Deepweb. Nicht die beste Gesellschaft. Bitcoins bringen den Kriminellen schon lange das, was sie dem Normalbürger, trotz allen Bemühungen, bisher nur in Ansätzen bringen: einen handfesten, echten Vorteil.

Letztendlich sollte das aber ganz im Sinne des oder der Erfinder sein. Auch wenn sich nicht viel zu deren Intention sagen lässt, steht doch fest, dass der Bitcoin aus dem Schoß der Cypherpunks kam, in der einen oder anderen Weise. Der Bitcoin ist nicht für Kriminelle gemacht, aber dass diese ihn benutzen, spricht dafür, dass er so funktioniert, wie er sein sollte: als ein Geld, das der Macht von Diktatoren widerstehen kann, weil es einer Staatsgewalt den Zugriff verweigert.

Wer sich darüber wundert, dass dies Kriminelle anzieht, ist naiv. Wir haben digitales, weitgehend anonymes Geld, mit dem man bezahlen oder bezahlt werden kann, ohne dass es jemand mitbekommt. Ganz wie geplant. Und nun kommen doch tatsächlich Kriminelle an, und erdreisten sich, dieses für sie so praktische Werkzeug auch zu benutzen. Hallo? Man kann nicht, wie manche Politiker, die Privatsphäre schätzen, die der Bitcoin bietet, und gleichzeitig beklagen, dass damit auch Verbotenes gemacht wird. Da könnte man gleich den Alkohol loben, weil es toll ist, dass er Partys Schwung verleiht, aber sich beschweren, dass Betrunkene auch mal über die Strenge schlagen oder speien.

Freiheit ist niemals umsonst. Vielleicht wird dies das sein, was das Jahr 2015 bringt: Der Bitcoin ist da, er war eine miserable Wertanlage im letzten Jahr, aber er ist, verdammt noch mal, da und wird das auch bleiben. Man muss nicht alles mögen, was mit ihm geschieht, aber man kann das Beste daraus machen.

Ob man es mag oder nicht: die Zukunft hat bereits begonnen. Und sie schert sich nicht um den Kurs des Bitcoins.

 

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5 Comments on Die dunkle Seite des Bitcoin: das Geld der Kryptoanarchie

  1. Sehr schön geschrieben. Als wir damals in den Anfängen des Internets noch den Telefonhörer in’s 28 Kbps Modem steckten bestand das WWW meines Wissens noch hauptsächlich aus Webseiten zu Themen wie Pornos, Waffen- und Drogenhandel. Da gab es Stimmen welche das Internet verbieten wollten. Ist glücklicherweise nicht geschehen. Heute ist das Web ein Spiegelbild der Gesellschaft, digitales Bargeld wird es Morgen sein.

  2. G. Smuwasa // 5. January 2015 at 23:31 // Reply

    Woaw! Treffender und ehrlicher kann man es nicht beschreiben – Artikel dieser Qualitaet sind selten geworden. Danke an den Autor fuer diese hervoragende Arbeit.

  3. Danke für diesen “intensiven” Artikel. Er bestärkt mich weiterhin darin, auf den Bitcoin zu setzen, ihn zu besitzen und vor allem zu benutzen.

  4. Ich kann in keinen Punkt widersprechen. Der Bitcoin hat mir schon Glücksgefühle, aber auch schon paranoide Angstphasen verpasst. Aber egal ob ich im 7 Himmel schwebe, oder Tod umfalle, der Bitcoin bleibt und wird es auch.
    So. Ich muss ins Darknet ein paar Grammies bestellen ;.)
    Kleiner Spaß😀

  5. schöner Artikel.. gerne mehr in dieser Qualität :-))

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