Anzahl unbestätiger Bitcoin-Transaktionen erreicht Rekordhoch: Erhitzte Community diskutiert Lösungen

Wann geht's weiter? Erstmal absteigen, kein Ende vom Stau in Sicht. Bild von Kunstee via flickr.com, Lizenz: Creative Commons

Die Anzahl der unbestätigten Transaktionen steigt auf ein Niveau, bei dem es weh tut. Die Bitcoin-Wirtschaft ist nicht erfreut. BitPays Stephen Pair wird ungewöhnlich direkt, während Barry Silbert von der Digital Currency Group versucht, ein breites Bündnis für einen neuen Kompromis zu finden. Zugleich werden die Rufe nach einer UASF immer lauter. Wird aus der Not endlich eine Lösung des Blocksize-Streits gefunden?

Über immerhin eines ist sich die Bitcoin-Szene derzeit einig: Wir haben ein absolutes Allzeithoch an unbestätigten Transaktionen. Derzeit warten 212.000 Transaktionen auf einen Platz in den Blöcken. 160 Megabyte an Daten stecken im Blockchain-Stau. Da das Bitcoin-Netzwerk nur 144 Blöcke à 1 MB in 24 Stunden bestätigen kann, wird es selbst dann einen Tag dauern, sie abzuarbeiten, wenn jeder aufhört, Bitcoins zu versenden.

JoHoes Mempool-Visualisierung. Die Tabelle zeigt, wieviel Transaktionen ab welchem Gebühren-Niveau warten.

Die Gebühren erreichen derweil irrsinnige Höhen. Beinah 7.000 Transaktionen bezahlen Gebühren von mehr als 200 Satoshi je Byte, was bereits fast ein Euro für eine Standard-Transaktion ist, die voraussichtlich im Lauf der nächsten 10 Blöcke (knapp 2 Stunden) bestätigt wird. Wer eine Chance haben möchte, in den nächsten Block zu kommen, sollte mehr als 300 Satoshi bezahlen, was bei Standardtransaktionen ungefähr 1,50 Euro entspricht. Wer hingegen meint, er müsse es versuchen, weniger als 80 Satoshi je Byte zu bezahlen (weniger als 50 cent), darf sich hinter beinah 160.000 Transaktionen anstellen.

Bitcoin wird teuer, und für diejenigen, die nicht die richtige Gebühr treffen, unberechenbar. Haarsträubend wird es, wenn man viele kleine Inputs hat, die unter 60.000 Satoshi liegen. Ich habe zum Beispiel von einem Cloud-Miner Kleinstbeträge bekommen, die sich täglich angesammelt haben. Viele haben etwas ähnliches von Faucets. Wenn die Gebühren auf mehr als 120 Satoshi je byte steigen, und eine Standardtransaktion 250 byte groß ist, dann sind Inputs, die kleiner als 30.000 Satoshi (oder 50 cent) sind, eingefroren. Steigen die Gebühren gar auf 300 Satoshi, hängt alles unter 75.000 Satoshi (1,20 Euro) fest.

Für die Bitcoin-Wirtschaft beginnt die Sache langsam schmerzhaft zu werden. Trezor, die Hardware-Wallet, berechnete astronomische Gebühren von 500$ herum, weil der Provider, den Trezor für die Gebührenrechnung benutzt, mit den vollen Blöcken nicht klarkommt; User von Multibit klagten, dass sie ihr Bitcoin-Guthaben nicht mehr ausgeben können, während Electrum an die Grenze der “Sanity Fees” von 300 Satoshi je Byte stieß.

Selbst am Wochenende leert sich der MemPool nicht. Am Montag-Morgen waren noch immer 50.000 Transaktionen unbestätigt.

Bitcoin-Unternehmen wie BitPay oder Shapeshift, die tausende von Transaktionen am Tag annehmen und versenden, werden von Support-Anfragen überhäuft, weil jeder wissen will, wann seine Zahlung endlich bestätigt wird. AirBitz, die mobile Wallet, überlegt sogar, die Mitarbeiter künftig nicht mehr in Bitcoin, sondern in Litecoin oder Ether zu bezahlen, weil die Gebühren zu hoch sind.

Bitcoin 8MB, Litecoin SegWit

Die Wirtschaft ist, verständlicherweise, nicht glücklich mit der Situation. Stephen Pair von BitPay macht seinem Ärger auf twitter Luft. Er beginnt damit, dass er auf für ihn ungewöhnlich klare Weise sagt, was er will. Pair weist auf die Gebühren und die unbestätigten Transaktionen hin und fordert “Zeit für eine Hardfork zu größeren Blöcken … 8mb bitte”

Damit leitet er, natürlich, die übliche Diskussion ein. Adam Back, CEO von Blockstream, antwort, dass es der erste Schritt sein sollte, SegWit zu aktivieren, da das ja schon entwickelt und getestet sei. Denn SegWit könnte die Größe der Blöcke erhöhen, wenn es genutzt wird, da Transaktionen damit anders verbucht werden, was besonders praktisch für die Kleinstbeträge mit vielen Inputs wäre. Angesichts der ungenügenden Kapazität ist es ebenso legitim, nach SegWit wie nach einer Hardfork zu rufen.

Pair erwidert allerdings, dass es nun zu spät für SegWit sei, unglücklicherweise, und SegWit nicht mehr helfen würde. Er lässt offen, ob er meint, dass SegWit ein halbes Jahr nach Beginn der Aktivierungsperiode keine Chance habe, jemals die anvisierten 95 Prozent zu erreichen, oder ob er meint, dass die Erhöhung der Kapazität durch SegWit zu wenig ist, um der Krise beizukommen.

Daraus beginnt dann eine Diskussion, die vermutlich programmatisch für das ganze Drama ist. Pair meint, er sei nicht gegen SegWit und kann sich das für später gerne vorstellen, nachdem es auf Litecoin getestet wurde. Darauf wird auf die SegWit-Aktivierung von Litecoin hingewiesen, gegen BitMain gestänkert und BitPay die Kundschaft gekündigt. Der schwedische Pirat Rick Falkvinge diskutiert mit, ob ein Kompromiss ein Zugeständnis braucht, viele twitter-User haben ein “UASF” im Namen, es gibt einen Aufruf, BitPay zu boykottieren, da sich der Payment-Provider durch die kürzlich vereinbarte Partnerschaft mit BitMain verkauft habe.

Kurz darauf tweetet Pair nochmal: “Der beste Plan, 8mb Hardfork für Bitcoin jetzt, und SegWit Tests für Litecoin.” Daraufhin schaltet sich Core-Dev Eric Lombrozo ein. Er schreibt, bemerkenswert feindselig, “Ich habe dich wirklich gemocht, Stephen – traurig zu sehen wie der Einfluss von Geld Leute wie dich korrumpieren können.”

Auf Eric Lombrozo meldet sich Shapeshift CEO Eric Vorhees zu Wort, der die Arroganz der Core-Entwickler anklagt: Es seien wohl nur Core Devs immun gegen Korruption, während jeder, der ihnen widerspreche, eine Ausgeburt des Bösen sei. Und so geht es weiter.

Harte Worte

Ich will euch nicht mit Klatsch und “wer hat was zu wem gesagt” langweilen. Aber das neue an den Tweets und sonstigen Meinungsäußerungen der letzten Tage ist, dass die Wirtschaft offenbar die Geduld verliert. Wang Chun von F2Pool, bekannt für seine amüsanten Tweets, schreibt, dass er überlege,  es sei eine gute Idee, von 0.14.0 auf 1.0.1.1. umzusteigen, was bedeutet, von Core (v. 0.14) auf Bitcoin Unlimited (v. 1.0.1). Dahinter hängt er die Hashtags #core #fail an. Kurz darauf geht er noch einen Schritt weiter: Er überlegt, warum er auf BU upgraden soll, wenn es auch geth (Ethereum) 1.6.1 gibt?

Auch der Prediction-Market Fairlay ist wütend. Er warnt seine Besucher: “Dank der Inkompetenz von Core, ein Problem zu lösen, das gelöst werden muss, steigen die Gebühren um 0.5 mBTC je Auszahlung … wir glauben, dass Core ein Haufen armselig organisierter Wissenschaftler sind, die durch einige sozial unangenehme und ignorante Leute repräsentiert werden, die unfähig sind, Bitcoin zu führen.” Jon Matonis von der Bitcoin Foundation und nChain schließlich bemerkt, dass die Diskussion davon weggeht, wann SegWit aktiviert wird, sondern wodurch Core seinen Einfluss retten kann.

Eines der radikalsten Beispiele stellt erneut Stephen Pair dar, als er die “UASF” kommentiert. UASF bedeutet “User Activated Soft Fork” und meint, dass man die SegWit-Softfork nicht durch die Miner, sondern durch die Nodes aktiviert. Seit einigen Wochen wird in der Bitcoin-Community für eine UASF getrommelt, während die Core Devs noch keine klare Position bezogen haben, aber die Idee immerhin nicht pauschal ablehnen.

BitPay hingegen hat bereits vor einigen Wochen gesagt, dass er nichts von einer UASF hält. Nun tweetet Pair: “Die UASF ist keine Graswurzelbewegung, sondern Astroturfing.”

Da ich einmal einen Artikel über Astroturfing, Shills und Troll-Armeen geschrieben habe, weiß ich, dass Astroturfing das englische Wort für “Kunstrasenverlegung” bedeutet. Der Begriff verballhornt die Graswurzelbewegung und bezeichnet die Praxis von Unternehmen und Regierungen, den Eindruck zu erwecken, dass ein Projekt eine spontane Unterstützung von “Unten” hat, während diese scheinbare Graswurzelbewegung eine klare Marketing-Aktion ist.

Schon ein harter Vorwurf. Die UASF-Bewegung, die derzeit umgeht, ist keine Graswurzel, sondern Propaganda? Da Blockstreams Community Manager Alex Bergamon vor kurzem ein sehr UASF-freundliches Blogpost geschrieben hat, fühlt sich Blockstream-CEO Adam Back wohl angesprochen. Er betont, dass keine Firma ihre Finger im Spiel hat.

Ein endloser Strom von diesen und anderen Diskussionen um die immergleichen Punkte rauscht durch das Netz.

Mal wieder: 2 MB + SegWit

Weniger konfrontativ geht Barry Silbert in die Initiative. Der Chef der Digital Currency Group, einer Investmentgesellschaft, die in Dutzende von Bitcoin-Firmen investiert hat, kündigt an, sofort die Aktivierung von SegWit zu unterstützen und eine Blocksize-Hardfork zu 2 MB im Lauf der nächsten 12 Monate zu bewirken.

Kurz darauf tweetet Silbert, dass mehr als 50 Bitcoin-Unternehmen aus mehr als 20 Ländern diese Variante unterstützen werden. Anschließend hört er sich bei den Minern um und schafft es, bis heute Vormittag fast 80 Prozent der Hashrate zu gewinnen.

Damit wären wir also wieder beim Agreement von Hongkong, durch das schon Anfang 2016 beschlossen wurde, SegWit mit einer Hardfork zu 2-4 MB (Blocksize, nicht -weight) zu verbinden. Diese Lösung war immer wieder im Gespräch, zuletzt durch den Vorschlag von Sergio Lerner. Indem Barry Silbert nun mehr als 50 Unternehmen und 80 Prozent der Hashrate für 2MB+SegWit gewonnen hat, wird die Variante äußert wahrscheinlich. Sie könnte den Blocksize-Streit zwar nicht für immer beheben, aber zumindest für einige Jahre beruhigen. Der Platz, den SegWit und 2MB Blöcke schaffen, verschafft Bitcoin genügend Zeit, um auszuloten, welches Potenzial in Offchain-Lösungen wie Lightning liegt.

Moment! Aber …

Aber natürlich ist es nicht so einfach. Ansonsten hätten wir es ja schon. Die üblichen Verdächtigen unter den Core-Entwicklern protestieren vehement. Zum einen tweetet Luke Dashjr, Core-Entwickler mit Commit-Access und Blockstream-Mitgründer, dass dies nur bedeuten könne, dass die Digital Currency Group nun beginnt, eine UASF für SegWit zu unterstützen, um im Lauf der nächsten 12 Monate mit SegWit eine Blocksize von 2 MB zu erreichen.

Sprich: Wir machen genau das, was wir vorgeschlagen haben. SegWit ist der Kompromiss etc.

Luke zeigt sich auf diesem Bild übrigens mit UASF-Mütze. Er lässt damit keinen Zweifel daran, dass er eine useraktivierte Softfork gutheißt, falls dies nötig sein sollte, um SegWit gegen den Willen der Miner und ohne (über SegWit hinausgehende) Kompromisse durchzuboxen. Für Luke scheint das Bitcoin-Mining ohnehin gescheitert zu sein, seitdem sich BitMain als Beinah-Monopolist auf Mining-Hardware gegen Core stellt.

Auch Eric Lombrozo opponiert Silberts Kompromiss. Er erwidert, Core hätte sich bereits dazu geäußert und erklärt, weshalb es nicht funktioniert.

Weiter meint Lombrozo, dass es nicht viel zu diskutieren gäbe. Einige Leute mögen andere Leute nicht und wollen sie loswerden. SegWit benutzen sie dafür als Geisel. Lombrozo fährt fort, dass er desto stärker zu einer UASF tendiert, je mehr verschiedene Gruppen versuchen, einen Konsens auszuhandeln. Ähnlich äußern sich Adam Back, Peter Todd und andere.

Aber auch Pair von BitPay ist mit dem neuen Kompromiss nicht ganz glücklich. Er hat Silbert wohl zugesagt, mitzuziehen, erklärt aber danach, dass er angenommen habe, der Vorschlag sei SegWit+2MB von Lerner, und keine Neuauflage des Hongkong-Konsens. Grob gesagt verlangt er, dass die Hardfork zu 2MB in dieselbe Version von Bitcoin einprogrammiert wird, die SegWit aktiviert. Auf Seiten der Big Blocker / Fans von Bitcoin-Unlimited gilt Silberts Vorschlag hingegen vor allem als neuer Trick, um dem User SegWit aufzudrängen. Die Hardfork werde, wenn man Core SegWit gebe, sowieso niemals aktiviert.

Die Bitcoin-Szene ist also weit davon entfernt, sich einig zu sein. Aber es könnte sein, dass nun, aus der Not heraus, eine Lösung gefunden wird. Es wäre an der Zeit.

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48 Comments on Anzahl unbestätiger Bitcoin-Transaktionen erreicht Rekordhoch: Erhitzte Community diskutiert Lösungen

  1. Da ich die Diskussionen nicht im Detail verfolge: Wird in der community eigentlich auch darüber diskutiert die blocksize auf 2 MB zu erhöhen und gleichzeitig segwit zu aktivieren? Dann hätten doch beide Lager das was sie wollen. Bisher lese ich immer nur von “Kompromissen” die erst segwit aktivieren und später die blocksize erhöhen würden.

  2. TauNeutrino // 18. May 2017 at 14:03 // Reply

    Lösung ist schon lange da und nennt sich SegWit. Schuld sind nur gierige Miner, welche lieber leere Blöcke minen und Segwit blockieren.

    Segwit erhöht btw auch die Blocksize auf wohl knapp 4MB.

    • Voller oder leerer Block, spielt das eine Rolle beim minen?

      • Tau Neutrino // 20. May 2017 at 21:40 //

        ja, natürlich.
        Das Problem zur Zeit ist ja, dass viele Transaktionen auf der Warteliste stehen (dem Mempool). Jeder Block arbeitet daraus Transaktionen ab, aber das geht natürlich nur, wenn sie auch in die Blöcke kommen. Der Miner bekommt dann, neben der Miningbelohnung von 12,5 BTC auch alle Transaktionsgebühren und der Mempool leert sich.

        Anscheinend halten viele Miner jetzt aber lieber den Mempool voll, indem keine Transaktionen in die Blöcke kommen (leerer Block) und Sie gegen SegWit stimmen, nur um die Transaktionsgebühren künstlich hoch zu halten

  3. #Bitcoin ist momentan so kaum nutzbar und da tobt ein Krieg, wie man diesen in vielen Kindergärten finden könnte. Unfassbar, dabei brauchen wir wirklich dringend eine Lösung!! Man sieht ja, dass die Altcoins sonst noch mehr aufholen und Boden gutmachen…

  4. ripple-trippel // 18. May 2017 at 14:26 // Reply

    Richtig spaßig wirds, wenn der überfällige Crash kommt (es gibt ja keinen objektiven Anlass für den derzeitigen Höhenflug) und User richtig Geld verlieren weil Transaktionen feststecken. Da könnten dann aus Panikreaktionen heraus locker 10$ für eine normale Transaktion rumkommen…

  5. Neverending Story leider… Ich bin nach wie vor für eine HardFork und die Entfernung der Blocksize Limitierung, wie es Satoshis ursprüngliche Vision war: https://www.mail-archive.com/cryptography@metzdowd.com/msg09964.html

    The bandwidth might not be as prohibitive as you think. A typical transaction
    would be about 400 bytes (ECC is nicely compact). Each transaction has to be
    broadcast twice, so lets say 1KB per transaction. Visa processed 37 billion
    transactions in FY2008, or an average of 100 million transactions per day.
    That many transactions would take 100GB of bandwidth, or the size of 12 DVD or
    2 HD quality movies, or about $18 worth of bandwidth at current prices.

    If the network were to get that big, it would take several years, and by then,
    sending 2 HD movies over the Internet would probably not seem like a big deal.

    Satoshi Nakamoto

    Da gibt es meiner Meinung nach überhaupt keinen Interpretationsspielraum, aber ich bin auch gerne bereit zusammen mit einer HF zur Blocksize Erhöhung auch die Aktivierung von SegWit zu unterstützen, wenn das für Blockstream Core unabdingbar ist.

    Off Topic, aber WICHTIG für alle Altcoin Trader
    Heute wurde durch Monero eine CryptoNote Lücke veröffentlicht, die es einem Angreifer ermöglicht, unendlich Coins aus dem nichts zu erstellen: https://getmonero.org/2017/05/17/disclosure-of-a-major-bug-in-cryptonote-based-currencies.html
    Monero, Aeon, Boolberry, und Forknote sind bereits abgesichert aber Bytecoin, DigitalNote und DashCoin SIND NICHT SICHER (bei letzterem bin ich mir nicht 100% sicher, da vor ein paar Tagen bei Bitcointalk ein Patch veröffentlicht wurde.

    Ich vermute, kann dies allerdings noch nicht zu 100% sagen, dass der Bytecoin Pump mit solchen gefälschten Coins durchgeführt wurde, da dies vom Datum her passen würde: https://www.reddit.com/r/Monero/comments/6buu5j/disclosure_of_a_major_bug_in_cryptonotebased/dhpt1ow/

  6. Ich frag mich warum man nicht auf Litecoin geht.Hat ja ähnliche Eigenschaften wie Bitcoin und momentan noch genügend Kapazitäten für Transaktionen.

    • Ich frage mich immer wieder, wann z.B. bitcoin.de endlich den direkten Handel Fiat / LTC / Fiat mit rein nimmt. Auch solche Schritte würden den Druck auf die Bitcoinentwickler erhöhen, sich zu einigen.

      • frage // 19. May 2017 at 12:40 //

        LTC @ bitcoin.de, darauf warte ich schon ewig, es ist mir ein Rätsel warum Bitcoin.de sich den Profit entgehen lässt? Diverse Litecoin Domains gehören denen doch….

      • Hat vermutlich regulartorische Gründe und den Aufwand, der mit diesen verbunden ist.

  7. Tja, zunächst mein privater Unmut dazu: Da hält man sich mal für eine kurze Weile nicht auf dem Laufenden und schon ist es passiert. Eine Transaktion hängt inzwischen 7 Tage unbestätigt in der Luft – zum Glück ist es ein geringer Betrag, der nicht ins Gewicht fällt und sozusagen Zeit hat. Eine weitere mit höherem Wert wartet jedoch ebenfalls schon 23 Stunden auf eine erste Bestätigung trotz höherer Gebühren und sollte zum Wochenende für einen Kurztrip in EUR gewechselt sein.

    Besonders misslich ist die Lage für Nutzer von Smartphone-Wallets wie mich, die eine Anpassung der Gebühren nur in einem vordefinierten Rahmen vornehmen können. Aber man lernt immerhin etwas dazu…wichtige Transaktionen laufen zukünftig wieder ausschließlich über PC-Wallets mit frei definierbaren Transaktionskosten.

    Dann zu dem weiter oben erwähnten Höhenflug ohne objektiven Anlass: Solche Anlässe gibt es ohnehin nur sehr selten. Letztlich hängt alles von subjektiven Einschätzungen ab, die wenn überhaupt nur auf bedingt objektive Grundlagen gestützt werden können. Spekulation eben, das kennt man genauso von Aktien. Ein extremer Crash auf Vorjahresniveau oder schlimmer ist aktuell nicht zu erwarten. Und selbst bei einer fälligen Kurskorrektur stehen die Chancen sehr gut, dass wir die aktuellen Kurse nicht zum letzten Mal in diesem Jahr gesehen haben.

    Schließlich zum Kernproblem:

    Dass es irgendwann so kommen würde, war von Anfang an klar. Die Entscheidung über weitere Maßnahmen wurde inzwischen lange genug verzögert. Ich finde selbst, dass keine der aktuell diskutierten Lösungen nachhaltig und sinnvoll ist. Aber das ist kein Grund solche Situationen eskalieren zu lassen. Zumindest ein vorläufiger Kompromiss per Einigung auf eine Lösung, die mittelfristig zur Entspannung führt, sollte nunmehr angestrebt werden. Damit erkauft sich die Community zwar nur Zeit, doch ohne die wird es ohnehin kaum zu einem Konsens kommen.

  8. Sebastian // 18. May 2017 at 15:41 // Reply

    Würde mal provokant in den Raum stellen, dass weder Litecoin noch Bitcoin primär als flächendeckendes Zahlungsmittel genutzt werden (oder hierfür dienen sollen), sondern als Anlage-, Absicherungs- und Spekulationsobjekt.

  9. Tony Ford // 18. May 2017 at 15:58 // Reply

    BitPay & Co. soll lieber mal Ether, Dash, etc. ins Programm aufnehmen, dann haben Nutzer auch Alternativen zu den zunehmend teuren und langsamen Bitcoin-Transaktionen, womit dann auch BitPay wieder besser fährt. Und da meine ich nicht den Weg über shapeshift.io wo Coins erst in BTC getauscht werden.
    Zudem kann BitPay dann seine großen Tx auf günstigen Blockchains vollziehen.

    • Dash, extrem premined.. aber egal…. scam… aber egal..

      • Scam hin oder her… Aber hey, wenigstens haben sie eine nett anzusehende Markenbotschafterin! Zumindest wenn man den Sound ausmacht oder ihren Worten einfach nicht folgt 😉

  10. Diese Barry silbert chose, das ist doch bloss einfachste Ablenkungstaktik, weil Bitmain Angst vor dem UASF bekommen hat, welches auch just in den letzten 2 tagen eine Wiederbelebung erfahren hat.

    View story at Medium.com

    Falls jemand das BIP148 aktiv unterstützen möchte, hier BIP148-Uasf0.3 BitcoinCore14.1clients für alle unterstützten Betriebssysteme:

    https://uasf.bitcoinreminder.com/

    -das ist die offizielle quelle aus dem uasf-slack, trotzdem alles auf viren pruefen natuerlich und am besten mit dem clienten keine transaktionen vornehmen, vor allem erstmal nicht nach
    1.aug2017, denn das ist der Termin, an dem dieser client segwit auf bitcoin aktiviert, egal was die miner signalisieren. User Activated Soft Fork – mach deine Stimme hörbar.

    Wenn genügend Leute mitmachen, können wir am 1 august diesen jahres segwit UND Lightning haben!!!
    In nur 2 monaten! nicht in jahren…Habt keine Angst, es kann nichts schlimmes passieren(meinGELD!),wer euch angst macht, hat selber angst und will nur den Zustand festhalten,
    von dem er gerade profitiert…

    Wenn du dich während eines chainsplits(noch dazu ist das datum bekannt1aug2017) nicht bewegst, kann dir nichts passieren!
    ..ausserdem, ist es sehr wahrscheinlich, das die miner und alle mit wirklich viel coinwert zu verlieren, viel früher “einknicken” und aus angst vor Verlust segwit vorher schon aktivieren.

    Wir sind der Volk, macht was draus.

    Liebe Grüsse, Jens.

    • “User Activated Soft Fork – mach deine Stimme hörbar”… Warum einen Node für eine Stimme aktivieren wenn du mit 10 Nodes 10 Stimmen haben kannst? Oder 100? Die Anzahl Nodes wird explodieren. Wer mehr davon online bringt gewinnt. Ein lächerlicher Krieg welcher in eine Hardfork mündet. Da alle Miner naturgemäss ihrer Funktion grössere Blöcke wollen ist ja auch klar was dabei herauskommt.

      • Niemand kennt die Zukunft..und wohin kämen wir, wenn niemand ginge um zu sehen wohin wir kommen, wenn wir gehen. –
        Angst kann handlungsunfähig machen.

        Der Versuch einer Antwort von LukeJr(Core) auf eure Fragen und ÄNGSTE zu Bip148:

        Gruss,Jens.

      • Andreas // 19. May 2017 at 0:08 //

        Na ja, eigentlich hätte ich es besser wissen müssen und mir den Kommentar ersparen können. Mit gläubigen kann man nicht verhandeln, weil das Wort “Kompromiss” in deren Wortschatz keinen Platz hat.

        …trotzdem schönen Gruss.

      • Tony Ford // 19. May 2017 at 8:27 //

        @Andreas
        Du solltest doch mittlerweile wissen, dass Bitcoin Core im Besitz der alleinigen richtigen Wahrheit ist.
        Du solltest auch wissen, dass eine HF auf 2 MB seeeehr gefährlich ist, so wie ohnehin jede Fork gefährlich ist. Für eine UASF bei der letztendlich ebenfalls Niemand wie soetwas ausgehen wird, birgt wie the Master of the Universe Mr Luke Skywalker Allen versichert, natürlich keinerlei Risiken.
        Auch braucht es keinen Kompromiss und erst recht keine Politik, denn wenn man im BEsitz der einzig unumstößliche Wahrheit ist, weiß man selbstverständlich auch was richtig und falsch ist und muss dies natürlich in keinster Weise durch politisch legitimieren.

        Andreas, da du nicht im Besitz dieser Wahrheit bist, hast du schlichtweg keine Ahnung und solltest als Unwissender besser deine Klappe halten. 😉

        Hast du eigentlich einen Account bei bitcointalk? Ich würde dir gern mal etwas per PM schreiben.

      • Jens, wie Dir schon Andreas und Tony versucht haben zu erklären, ist LukeJr’s fanatische Ansicht nicht die letzte Wahrheit.

        Warum ich bewusst fanatisch schreibe? LukeJr geht über Leichen und möchte einen Chainsplit erzwingen, egal ob die Mehrheit des gesamten Ökosystems (User, Nodes, Börsen, Dienstleister, Spekulanten, Miner) seinem Vorschlag überhaupt zustimmt. Damit gefährdet er die Integrität des Netzwerks mehr als jeder andere Vorschlag und seine Propaganda, dass es für BIP148 Nodes keine Gefahr gibt, ist schlichtweg Bullshit. Es sei denn für die, die ihre Bitcoin nur der Spekulationen auf hohe Kursgewinne horten und am wenigsten zum Ökosystem beitragen. Jeder, der Bitcoin nutzt (versendet und empfängt) bekommt unkalkulierbare Risiken, falls die Mehrheit der Hashrate weiterhin nicht auf BIP148 setzt. Miner könnten auch ganz radikal SegWit Blöcke ablehnen, wie es BIP148 für “legacy” Blöcke macht und dann haben wir zwei Chains…

        Aber vertraue ruhig weiter einem religiösen Fanatiker, der die Blockchain auch schon mit religiösem Stuss zugespammt hat. Mit dem Vorschlaghammer löst man keine Konflikte, aber die Menschheit lernt das wohl nie… Leider kann es dann aber dazu kommen, dass das Bitcoin Experiment als gescheitert angesehen werden muss.

      • Andreas // 19. May 2017 at 23:00 //

        @Tony, nein habe dort keinen Account, sonst würde ich wohl noch mehr Zeit in das Thema investieren (vergeuden?). Hast schon Recht jede Hardfork ist gefährlich, bin trotzdem überzeugt dass letzlich alle Miner, auch die Core-Miner (mit oder ohne Segwit) grössere Blöcke bevorzugen würden und im Falle einer Fork auch in Core die Blocksize erhöhen würden. Aus einer “1” eine “2” oder gar eine “10” machen ist zumindest technisch keine Sache. Ich vermute Core-Miner mögen BU aus unterschiedlichen Gründen nicht, aber nicht wegen grösseren Blöcken. Vielleicht wären Extension Blocks ja sicherer in der Einführung, aber mit nur 10% Zustimmung geht das eben auch nicht. Wie sich die Zustimmungen heute darstellen ist ein möglicher Kompromiss wohl SegWit+Abschaffung der max Blocksize. Da dieser Kompromiss aber nie kommen wird gibts nur SegWit oder Forken… oder abwarten bis Extension Blocks wirklich ready ist und hoffen auf Zustimmung darauf.

    • Nachtrag, neuerere Quelle für die BitcoinCore14.1UASF0.3 clients für alle unterstützten Betriebssysteme, diesmal mit signaturen zum validieren –

      https://github.com/UASF/bitcoin/releases/tag/v0.14.1-uasfsegwit0.3

      PS:Trezor und Samurai wallet haben schon zugesagt bip148 aktiv zu unterstützen, trezor wird beide chains anbieten zur freien wahl für seine kunden, Samurai hat seine server jetzt schon auf bip148 umgestellt – und Bitmain hat schriftlich zugasagt, die neue chain zu minen.

      Macht doch mit, wir retten die (erstmal 3te)Welt…und nebenbei wird der preis im august …sich bewegen.

      Liebe grüsse, Jens.

      • ah, bitfury natürlich , nicht bitmain…;)

      • Mauline // 21. May 2017 at 15:36 //

        Die Idee hinter UASF ist es, Druck auf die Miner auszuüben. Das geht so:

        “Angenommen alle Nodes akzeptieren nur noch Blöcke von Minern die SegWit unterstützen, dann können Miner ohne SegWit ihre Bitcoins nicht mehr verkaufen. Durch diesen wirtschaftlichen Druck werden sie gezwungen, doch SegWit zu unterstützen.”

        Und jetzt denk mal ein bisschen nach: Welchen Druck übt ein wirtschaftlicher Akteur (Trezor) aus, wenn er beide Chains unterstützt? Ganz genau: gar keinen. Die Aktion ist also ein reines Lippenbekenntnis und hilft UASF keinen Deut weiter. Das scheint mir im übrigen typisch für die UASF Bewegung zu sein.

        UASF kann nur dann Erfolg haben, wenn insbesondere sämtliche Börsen mitmachen. Und das wird nicht passieren. Erstens, weil es von den Börsen verwantwortungslos gegenüber ihren Benutzern wäre. Zweitens, weil sich die Börsen damit selber aus dem Markt kegeln. Immerhin besteht das Risiko, für Tage und Wochen keine einzige Transaktion durchführen zu können, solange bis die Miner kleinbei geben – falls sie das überhaupt tun.

        Langer Rede kurzer Sinn: UASF ist unter den derzeitigen Bedingungen zum Scheitern verurteilt.

    • Sorry, das LOGO meinte ich….:

      Die sache rolllt echt los:
      http://uasf.saltylemon.org/

      • Tony Ford // 21. May 2017 at 17:39 //

        Aber euch ist schon klar, dass ein UASF höchstwahrscheinlich in eine unkontrollierte Hardfork münden wird.

  11. Wenn sich dieser gordische Knoten endlich löst (wie auch immer und wenn auch nur temporär), dann gibt es eine Rally oder?
    Bis jetzt waren das dieses Jahr ja alles nur moderate Kurssteigerungen 😉

  12. Zum Thema Bitcoin-Preis, Rally, Spekulation etc eine interessante Grafik …
    http://money.visualcapitalist.com/all-of-the-worlds-money-and-markets-in-one-visualization/

    Wenn nur 1% des BROAD MONEY nach ganz oben wandern würde, dann 🤑

  13. Ich habe zwei Fragen:

    Warum wurde die Limitierung der Transaktionen überhaupt erst eingeführt?

    Kann jemand kürzer und besser BitcoinCore und BitcoinUnlimited erklären als das auf dem Gelben Forum der Fall ist? Wer dort zu dem Thema schlau zu werden versuchte, der wurde von den Protagonisten bisher nur davon überzeugt, daß es sich um einen Religionskrieg handeln muß.
    Ranma

  14. Die Gebühren in Tresor sind einstellbar und liegen nicht (mehr) bei 500USD sondern im normalen/akzeptablen Bereich.

    Ein Problem sehe ich darin, daß für das Traden von oder Handeln mit Währungen Provisionen anfallen. D.h. auch, daß die Gebühren mit dem Wert der Währungen steigen. Wer das nicht akzeptieren kann muß halt momentan oder generell bei Fiat bleiben. Aus meiner Sicht wünschenswert, wenn die Serviceanbieter fixe Gebühren einführen. Spätestens damit würden die “nervigen” Diskussionen beendet.

  15. sondern im normalen/akzeptablen Bereich

    Das ist eine subjektive Einschätzung, wohl eher liegen sie im aktuell üblichen Bereich für Bitcoin Transaktionen.
    Natürlich verlangen Börsen eine Provision, diese wird allerdings üblicherweise in Prozent berechnet, somit ist der aktuelle Kurs einer Cryptowährung zweitrangig, denn wenn ich für 1000€ Bitcoin kaufe/verkaufe, bekomme ich zwar weniger BTC als früher, aber bei Bitcoin.de z.B. bezahle ich nach wie vor 10€ Gebühren.

    fixe Gebühren

    Meinst Du fixe Transaktionsgebühren? Das löst bei Bitcoin leider gar nichts, denn die Gebühr richtet sich nach Transaktionsgröße und der aktuellen Lage im Mempool. Trezor erhebt ja keine eigenen Gebühren, sondern man bezahlt die Netzwerk-Fee um in einen Block aufgenommen zu werden. Trezor könnte jetzt eine feste Fee festlegen, diese könnte jedoch je nach aktuellem Mempool entweder viel höher als nötig, oder eben zu niedrig sein. Sie könnten das Fee-Risiko eventuell auf sich nehmen und einen Teil der Fee “einbehalten”, wenn die aktuelle Mempool Lage das zulässt, allerdings wäre dafür eine Multi-Destination Transaktion nötig, die größer (und somit teurer) wird und zusätzlich würden sie auf etlichen Mini-Outputs sitzen, die unwirtschaftlich sind.

    • Korrekt, es handelt sich um für mich akzeptable Gebühren in normaler Höhe, z.B. ca. 0.2%.

      Ich bim mir sicher das es – in Zukunft – Anbieter mit Transaktionskosten umabhängig vom Transaktionsvolumen geben wird. Womöglich auch Transaktionskosten, die weit geringer sind als derzeit normal. Der Markt wird’s definitiv richten !

  16. 230000 unconfirmed

    Mal sehen wo die Grenze liegt, bis der Mempool versagt.

    Ein Lösung wäre besser Gestern als Morgen zu finden.

    mfg

  17. ca. 100.000 unconfirmed, auf die Hälfte “zusammen gebrochen”. Geht doch!
    Segwit/2mb: Frage ist doch “nur”, ob die kommerziellen Interssen der Ungeduld von HF Befürwortern über über die weise Voraussicht der Dezentralisationsanhänger siegt. Ich befürchte dass ersteres siegen wird, das hat ja die Geschichte immer wieder gezeigt. Das ist wohl system-immanennt in den Genen der Menschheit abgelegt.
    O tempora, o mores 🙂

    • Tony Ford // 20. May 2017 at 10:56 // Reply

      Eine Blocksize-Erhöhung auf 2 MB hat keinerlei Auswirkungen auf mehr oder weniger Dezentralität, da weder Festspeicher noch Bandbreiten hier ein limitierenden Faktor darstellen. Damit die Blocksize tatsächlich Auswirkungen auf die Dezentralität haben könnte, müsste man schon über deutlich größere Blöcke, d.h. 10 MB und mehr sprechen. Erst dann wirkt sich die Bandbreitenproblematik limitierend aus.
      Der entscheidende Faktor der die Dezentralität limitiert ist letztendlich der Reward + Gebühren. Je höher der Kurs des Bitcoin steigt, je höher die Gebühren steigen, je größer der Anreiz Blöcke mit viel Aufwand zu minen, desto größer der Aufwand Blöcke minen zu können, desto mehr konzentriert sich das Mining in Pools.
      Wenn man so will ist Bitcoin damit bereits wesentlich zentraler als eine Vielzahl von kleinen Altcoins, bei denen sich das Mining auf mehrere einzelne Miner verteilt. Wobei auch hier Miningpools eine nennenswerte Rolle spielen.

      Per se müsste man eigentlich eher zu einem PoS System wie es u.a. NAVCoin verwendet, übergehen, da meiner Meinung nach nur Proof-of-Stake dieses technische Wettrüsten verhindert und letztendlich vielen einzelnen Minern bzw. Usern die Teilnahme am Mining ermöglicht.

      PoS wird meiner Meinung nach in den kommenden Jahren noch an Bedeutung gewinnen, u.a. weil mit den immer weiter steigenden Kursen das technische Wettrüsten immer absurdere Züge annehmen wird.

      Sicherlich nicht ohne Grund ist Ethereum dabei auf PoS umzustellen, andere Coins tun dies ebenfalls. Auch einer der Punkte, der zeigt, dass die Musik längst nicht mehr bei Bitcoin sondern bei anderen Coins spielt.

  18. Tony Ford // 20. May 2017 at 11:34 // Reply

    @Andreas und Paul
    Gern würde ich euch in eine Telegram-Gruppe von Coinern einladen, die fernab diverser Trolle möglichst sachlich und pragmatisch diskutieren und uns austauschen wollen. In diesem Club finden sich auch so manch Experten und StartUp-Unternehmer, welche aktiv an der Infrastruktur von Bitcoin & Co. mitwirken. Die Gruppe war ursprünglich hauptsächlich als Bitcoin – Gruppe gedacht, mittlerweile bedingt der Umstände findet auch ein reger Austausch über Altcoins statt, was zeigt, dass Pragmatismus und Weitsicht in der Gruppe möglich ist.

    Falls ihr Lust zu dieser Art des sachlichen Informationsaustausches habt, meldet euch per Mail bei mir unter service@btclink.net.
    Als Beleg, dass ihr auch Diejenigen seid und sich kein Troll dahinter versteckt, würde ich euch bitten, eine Adresse zu generieren und diese Adresse hier zu posten. Anschließend eine kleine Nachricht zu verfassen und diese mit dieser Adresse zu signieren, die Signatur mit in die Mail zu packen. Dann können wir die weiteren Details mehr Mail besprechen bzw. ich euch den Zugang zur Telegram-Gruppe ermöglichen.

    @Christoph
    dies gilt natürlich auch für dich.

    • Ganz herzlichen Dank für deine Einladung Tony, aber ich will mich ein gutes Stück aus der Thematik zurückziehen und mich vermehrt anderen Dingen zuwenden. Schon verrückt, alls ich vor einigen Jahren Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen voller Begeisterung Bitcoin näherbringen wollte konnten Sie das B-Wort schon bald nicht mehr hören. Dieselben fragen nun um Rat ob es sich noch lohnt einzusteigen. Früher sagte ich All-In und heute? Tiaaa das ist kompliziert… Zum Glück habe ich mich vor einem halben Jahr in andere Coins eingekauft. Ein Teil meiner Bitcoin-Bestände werde ich demnächst verkaufen, den somit finanzierten Rest liegenlassen mich zurücklehnen und auf bessere Zeiten warten. Aber an Diskussionen bin ich übersättigt. Aber dir vielen Dank nochmals.

      • Tony Ford // 21. May 2017 at 9:21 //

        Die Gruppe bietet in erster Linie Informationen und ist nicht mit Diskussionen wie hier oder bei Bitcointalk vergleichbar. Man muss da auch nicht mitdiskutieren, sondern kann sich lediglich darüber informieren.
        Andererseits ist es sicherlich alles Andere als von Nachteil, wenn man sich aus der Thematik etwas zurückzieht und sich anderen nützlicheren Dingen widmet.

      • Tony, vielen Dank für die Einladung! Mail ist soeben raus… Und gibt es wirklich wichtigere Dinge als die Revolution des Geld-/Bankensystems und allem was damit verbunden ist?

  19. Cooles Logo, wer ist coingate?

  20. Gerry T. // 21. May 2017 at 23:08 // Reply

    Ist das Bitcoin Netzwerk nicht total anfällig und erpressbar durch die lange Wartezeit?
    Angenommen jmd. eröffnet 10.000 Wallets und schickt milliarden von microtransaktionen täglich zw. diesen hin und her, könnte derjenige dann nicht das Ganze erheblich verlangsamen???

  21. Werner Exbit // 22. May 2017 at 13:37 // Reply

    Vielleicht ist Dino in die Jahre gekommen. Es wird Zeit diese Währung durch eine junge und schnellere zu ersetzen. Ich werde mich langsam verabschieden. Eine Transaktion dauert mir einfach zu lange. Ich warte seit 72 Stunden. Da geht es bei meiner Bank schneller ( 24 Stunden).

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