Die Linke will Vollverbot von Bitcoin

"Waves of Red" von petter palander via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Anlässlich der Europawahl am kommenden Wochenende möchte sich die Linkspartei mit einer „linken Energiepolitik“ positionieren. Darin plant sie auch, Bitcoin und andere Kryptowährungen zu verbieten, deren Erzeugung große Mengen Strom verbraucht. Der Vorschlag übersieht eine wesentliche Eigenschaft des Bitcoin-Minings – und ist naiv, was die Verteilungsgerechtigkeit angeht.

Das Wahlprogramm der Linken zur kommenden Europawahl erstreckt sich über 33 Seiten und gibt die Position der Partei zu allen möglichen Bereichen der Politik wieder. Darin findet sich auch ein Abschnitt über eine „linke Energiepolitik“, die neben der überparteilich verbreiteten Forderung von erneuerbaren Energien auch einen kurzen Satz zu Bitcoin enthält. Dieser hat es aber in sich:

Kryptowährungen wie Bitcoin, die bei ihrer »Schürfung« große Mengen Strom verbrauchen, wollen wir verbieten.

Damit wäre die Linkspartei die vermutlich erste Partei Europas, die ein Vollverbot von Bitcoin in ein Wahlprogramm aufgenommen hat. Mit diesem Zug geht die Partei weiter als beispielsweise die Kommunistische Partei Chinas, die lediglich vorhat, das Mining von Bitcoin zu unterbinden, aber ein Vollverbot bisher noch nicht in Betracht gezogen hat.

Bisher hat sich noch kaum ein Vertreter der Partei zu diesem Punkt im Wahlprogramm geäußert. Lediglich Gregor Gysi, der ehemalige Fraktionsvorsitzender der Linkspartei, hat in einem Interview ein kurzes Statement dazu abgegeben. Nachdem er zu dem geplanten Verbot gefragt wird, antwortet er:

Das ist doch wieder so ein Hilfskonstrukt, wo bestimmte Leute reich werden, und andere werden immer ärmer. Solche Ideen gefallen mir nie. Wenn dann alle chancengleich wären, dann sähe es anders aus. Aber die Chancengleichheit in der Bundesrepublik Deutschland war nach zwölf Stunden aufgehoben.

In gewisser Weise vermischt sich hier also beides: Einerseits die Energiepolitik, andererseits die Verteilungsgerechtigkeit. Beides zusammen ergibt ein widersprüchliches Ganzes, da die Linkspartei offenbar lediglich Kryptowährungen verbieten will, die über Proof of Work (Arbeitsbeweise) erzeugt und validiert werden, während sie keinen Grund sieht, über ein Verbot von Coins nachzudenken, die durch das sogenannte „Staking“ erschaffen werden – was bedeutet, dass diejenigen, die schon viele Coins haben, die neuen Coins erzeugen. Für eine Arbeiterpartei ist das eine ironische Position, da Kryptogeld so nicht durch Arbeit geschöpft werden soll, sondern durch die existierende Vermögenselite. Das Ergebnis wäre, dass ausgerechnet die Kryptowährungen, deren Geldmenge am fairsten verteilt ist, verboten werden, während die, die unfair verteilt sind, erlaubt bleiben. Wir haben zufällig genau darüber letzte Woche berichtet.

Grundsätzlich sollte auch erwähnt sein, dass die Bedeutung des Bitcoin-Minings für Energiewende und Klimawandel längst nicht so einfach ist, wie sie in der Öffentlichkeit gerne dargestellt wird. Natürlich braucht das Bitcoin-Mining eine gigantische Menge an Strom – wir reden von der Dimension kleiner Natinalstaaten – aber das bedeutet für die Umwelt an sich noch nicht viel. Jemand, der große Mengen erneuerbarer Energien verbraucht, hat eine bessere Klimabilanz, als jemand, der kleinere Mengen Kohlestrom verpulvert. Da das Bitcoin-Mining eine hochmobile Industrie ist, für die der Strompreis beinah der einzige relevante Kostenfaktor ist, ziehen die Miner konstant dorthin, wo der Strom günstig ist. Und das bedeutet im 21. Jahrhundert meist dorthin, wo der Strom reichlich aus erneuerbaren Quellen fließt. Sollte dem nicht so sein, könnte politischer Handlungsbedarf bestehen.

Diese Theorie wird in der Praxis bestätigt. Die aktuellste Studie zu diesem Thema hat sich die Standorte des Bitcoin-Minings sowie die Quellen der Stromerzeugung angeschaut. Sie kommt zum Schluss, dass das Bitcoin-Mining zu mindestens 70-80 Prozent durch erneuerbare Energien gespeist wird. Die Autoren der Studie gehen sogar so weit, darüber zu spekulieren, ob Krypto-Mining nicht sogar der Energiewende hilft, weil es eine konstante Nachfrage nach günstigen und grünen Energien schafft.

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18 Kommentare zu Die Linke will Vollverbot von Bitcoin

  1. Hallo Herr Bergmann,

    es ist jetzt leicht am Thema vorbei, aber da es mir die letzte Zeit immer mal wieder auffällt, wollte ich es dennoch mal ansprechen: Wieso werden eigentlich so oft DAG-Kryptos im Blog „verschwiegen“? Ja es handelt sich eigentlich um einen Bitcoinblog, aber dennoch wird hier ja auch gerne mal über den Tellerrand geschaut. Und ja, es gab mehrere Artikel zum Thema IOTA. Aber der Bereich DAG ist wesentlich größer und aus meiner Sicht, gibt es mit den diversen DAGs (z. B. NANO für Payments) viele interessante Coins.

    Gerade der heutige Beitrag hätte hier gut auf DAG verweisen können, die teilweise mit anderen Sicherheitsverfahren arbeiten und zum Teil sogar dennoch fair verteilt wurden (z. B. DPOS statt POS oder POW).

    Auch die letzten Beiträge zum Thema Bezahlen, die sich damit beschäftigt haben, wie viel besser Bitcoin Cash im Alltag für Zahlungen geeignet ist, als Bitcoin und wie eingeschränkt teilweise Lightning ist, wären meiner Meinung nach durch den Einbezug von DAG-Coins wie Nano wesentlich bereichert worden.

    Daher die Frage: Aus welchem Grund tauchen solche Coins hier sehr selten bis nie auf? Liegt es am Bitcoin-Fokus des Blogs, Ihrem eigenen Desinteresse an diesen Alternativen oder haben Sie diese Coins schlicht und einfach „nicht auf dem Schirm“?

    Über ein kurzes Feedback würde ich mich freuen. Lese den Blog hier echt gerne und versuche einfach nur den Hintergrund zu verstehen.

    Gruß Tom

    • Ich bin zwar nicht Christoph, aber ich vermute mal weil auch DAG-Coins wie Nano, genau wie 1000 weitere Coins, einfach nur im Schatten von Bitcoin stehen und als reine Spekulationsobjekte dahinvegetieren. Technologie hin oder her.

      Gerade weil z.B. Nano auch „nur“ zum Zweck einer Currency erschaffen wurde und keinen weiteren Einsatz genügt, sehe ich keine Chance dass es sich von den anderen hervorhebt. (IOTA dagegen tut ja schon einiges mit der Auto PR)

      Die meisten Coins entstehen mit der Absicht, entweder a) schnelles Geld zu machen für das dahinter stehende Team oder b) die Welt zum „besseren“ verändern zu wollen. Aber a) hat keinen langfristigen Erfolg, und für b) ist es oft zu spät.

    • Nano ist in der Tat interessant vom technologischen Experiment her, aber ich vermute, es hat einfach zu wenig Relevanz. Weder nennenswerte Händler akzeptieren es, noch Payment Gateways, noch wird es sonderlich genutzt. Es fehlen auch Aggregatoren mit vernünftigen (historischen) Statisitken usw., scheint auch ziemlich zentralisiert zu sein… https://www.nanode.co/representatives

      Irgendwie scheint es, der Nano Community sei die Puste ausgegangen, früher hat man noch hier und da irgendwelche News gelesen, zuletzt gar nichts mehr.
      Es gibt viele Coins, die noch vor Nano im Market Cap stehen (ich weiß, Market Cap ist eine bescheidene Metrik), die zum Teil auch spannend sind wie z.B. Decred und man liest hier auch nicht darüber. Christoph ist nunmal eine One-Man Show und Artikel zu recherchieren und zu schreiben ist tatsächlich eine Menge Arbeit. Geschweige „neue“ Coins zu recherchieren, von denen sich dann 90% als wiederum bescheiden herausstellen und es sich trotz reingesteckter Arbeit nicht einmal lohnt, darüber zu berichten.

      Ganz nebenbei finde ich den Rebrand von Raiblocks zu „Nano“ schrecklich und dämlich, denn einem Projekt in einer Phase, in der es kaum jemand kennt, einen Allerweltsnamen zu geben ist macht es für Einsteiger ungemein schwieriger, nach Informationen zu suchen.

    • Kartoffelkopf // 20. Mai 2019 um 16:24 // Antwort

      Die Bitcoin-Blockchain ist auch ein DAG. Kaum zu glauben aber wahr. Ergo ist Dein Einwand überflüssig.

    • herzmeister // 20. Mai 2019 um 16:31 // Antwort

      Das DAG-Buzzword (übrigens zurückgehend auf Research im Jahr 2012, damals „Braiding“ genannt) ist doch schon vorbei, wurd im letzten Jahr vor allem an ahnungslose Noobs geshillt, die noch nie von Double Spending gehört haben.

      Ein „DAG“ ist nur eine Datenstruktur. Er ist keine wesentliche Verbesserung, sondern nur eine „breite“ Blockchain, die ihre Orphans behält.

      Ein „DAG“ ist kein Konsens-Mechanismus, der muss immer noch durch Proof-of-Work, Proof-of-Stake oder was auch immer hergestellt werden.

      Ein DAG ermöglicht paralleles Schreiben, womit der zweite Zyklus der Transaktionsdatenübermittlung (i.e. Block Propagation) entfallen kann, aber das Hauptproblem wird nicht gelöst. Wenn ein Knoten selbst volle Validierung betreiben möchte, braucht er immer noch den kompletten Transaktionsgraph. Und der ist durch die Orphans sogar aufgeblähter, von dem Aspekt her also ineffizienter. Alles sind Tradeoffs.

      Das Anpreisen von „gebührenfrei“ ist immer der Gipfel der Milchmädchenignoranz. Altcoins sind nur billig oder „umsonst“ weil sie niemand benutzt. Es gibt physikalische Limits, spätestens die Lichtgeschwindigkeit, und früher oder später gibt’s einen Backlog. Gebühren richten sich dann nach Angebot und Nachfrage, und sind keine Eigenschaft der eingesetzten Technologie.

      Bei Bitcoin hat man weiters erkannt, dass bei der erfolgreichsten und populärsten Kryptowährung die Kapazität sowieso immer ausgereizt würde, siehe „Tragedy of the Commons“ oder „Jevons Paradox“. Bereits heute richten Dienste wie Veriblock die Frequenz ihrer Schreibaktivitäten nach dem Traffic. Bei größerer Kapazität würden sie einfach häufiger in die globale Datenstruktur schreiben. Damit werden die Gebühren determiniert durch die global ressourcenstärksten Akteure, und Roger’s Babies verhungern onchain. Daher wird ein Second Layer nötig, der viel mehr stufenlose Parametrisierungen ermöglicht (Gebühren vs Zeit vs Sicherheit).

  2. Danke für den Beitrag. Es ist wichtig, solche Entwicklungen zu beobachten. Die Partei „Die Linke“ sitzt ja leider in diversen Parlamenten und Landesregierungen und hat durch ihre direkte SED-Nachfolge auch noch genug Kapital, um das Kapital weiterhin anzugreifen.

    Wenigstens herrscht jetzt absolute Klarheit, welche Partei man definitiv NIE wählen sollte, wenn einem das Thema Bitcoin & Co. am Herzen liegt.

  3. Ich war der Linken eigentlich immer sehr zugeneigt und habe ihnen bei diversen Gelegenheiten auch schon meine Stimme zukommen lassen. Tja, das ist dann nun vorbei. Tut mir Leid, aber damit sind die Linken komplett unwählbar für mich.

    • Dito. Die Liste der Unwählbaren wird leider immer länger und man weiß tatsächlich kaum noch, wer übrig bleibt… Piraten waren so eine Art Hoffnung, digitale Themen tatsächlich mit Sachkompetenz zu belegen wie die Grünen damals Umwelt (ohne ein Vollprogramm zu brauchen), aber die haben sich lieber an Belanglosigkeiten selbst zerfleischt.

      • Meinung // 21. Mai 2019 um 10:08 //

        @Paul Janowitz:
        Piraten sind schon allein deshalb unwählbar, weil sie die Urheber enteigenen wollen. Das geht mit Freiheit nicht konform. Und das haben glücklicherweise auch schon mehr Leute erkannt. Komischerweise wird dieses Thema auch nur in Deutschland quasi religiös behandelt. Nach dem Motto: Plattenfirmen = der Teufel. Das ist selbstverständlich völliger Unsinn und wird in anderen Ländern wohltuenderweise überhaupt nicht so empfunden, weswegen auch nur in Deutschland die links gleichgeschalteten YouTuber mit ihrem „Zensur“-Vorwurf dafür gesorgt haben, dass die Copyright-Reform verwässert wurde. Aber am deutschen Wesen sollte die Welt ja schon immer genesen. Diesmal halt mit linken Parolen und Enteignung der Urheber – auf deren Kosten kann man es ja machen und auch als linke SPD Stimmen gewinnen. Das kann und darf natürlich nicht funktionieren. Und es ist gut, dass sich die Linke endlich selbst demaskiert, selbst wenn es nur über das Bitcoin-Verbot geschieht. Das sollte nicht vergessen werden, selbst wenn sie bald vermutlich umschwenken werden, um ihre Jünger nicht weiter zu verschrecken und daher ihr Programm ändern werden, nachdem man feststellt, dass man auf dem Wege bisherige Wähler verliert. Bei den Grünen ist ebenfalls das Problem, dass sie ihre immanenten falschen linken Positionen nicht endlich aussortieren. Es sollte nur noch die Vernunft regieren. Aber schon Einstein hat ja erkannt, dass Atomspaltung leichter ist, als ein Vorurteil zu zertrümmern. Und die Gier der Politiker nach Macht ist sogar noch größer als die der Investoren in Bitcoin, was dafür sorgen wird, dass sich die Menschheit leider noch lange mit Unsinn herumschlagen muß und auch Religion vermutlich traurigerweise nicht abgeschafft werden wird, was zu immer neuen Problemen führen wird. Eigentlich sollte der Mensch es mittlerweile besser wissen. Aber lieber will man Bitcoin verbieten als Religionen oder unsinnige politische Ideologien von links – und rechts.

      • @Meinung
        Jetzt wirds richtig politisch…
        Nein. Die Piratenpartei wollte das Urheberrecht nicht abschaffen, sondern sinnvoll reformieren und wer einer der wenigen konstruktiven Piratin Julia Reda im EU Parlament zuhört, merkt schnell, dass sie wahrscheinlich neben Sonneborn eine der wenigsten dort Ahnung von der Materie hat.

        Das Urheberrecht ist aus dem letzten Jahrhundert und verhält sich auch so:
        – Werke sind automatisch geschützt, selbst 70 Jahre nach dem Tod des Autors. Im Vergleich dazu sind Ideen maximal 20 Jahre geschützt und benötigen eine kostspielige Patentanmeldung und ein entsprechendes Verfahren, um anerkannt zu werden.
        – Dinge wie automatische GEMA „Vermutung“ sind auch für Künstler eine Pest, vor allem diejenigen, die sich nicht von diesem beschissenen Verein vertreten lassen wollen.
        – Upload Filter sind eine Katastrophe, hast Du mal versucht z.B. ein klassisches Beethoven Stück auf dem Klavier zu spielen und eine Aufnahme davon auf Youtube zu laden? Wird direkt gelöscht, da irgendeiner der großen Musikkonzerne die Rechte dafür beanspruchen (übrigens auch wenn der Künstler schon seit über 70 Jahren tot ist).
        – Jeder Künstler inspiriert sich an der Arbeit anderer und nur dadurch entsteht neue Kultur, dies zu unterdrücken führt nur zu einem Stillstand.

        Wie wurde die Copyright Reform denn „verwässert“? Sie ist genauso beschissen wie sie am Anfang konzipiert wurde. Leider dient Brüssel für Berlin als Handlanger für alle unangenehmen „Reformen“, wir können es ja nicht ändern, wenn es EU-weit beschlossen wird.

        Vielleicht möchte Christoph auch ein Wort zur „VG Wort“ verlieren, scheinbar lässt er sich durch diese auch nicht vertreten, ich habe jdf. kein Zählpixel gefunden…

      • VG Wort ist toll. Zählpixel habe ich hier leider nicht, weil das Blog von WordPress gehostet wird und wir eingeschränkte Plugins haben …

      • @Christoph
        „toll“ also bekommst Du was von denen? Auf welcher Grundlage ohne Zählpixel?

      • Hans Frosch // 25. Mai 2019 um 20:02 //

        Wer nicht weiß, was er morgen wählen soll: Wie wärs mit der ÖDP?
        Die ÖDP ist die einzige Partei, die keine Spenden von Konzernen annimmt, also die einzige Partei, die wirklich die Stimme für die Leute erhebt, die sie gewählt haben. Unter Beweis hat sie das schon oft genug gestellt. Durchsetzung des Rauchverbots in Bayern gegen die Widerstände der Tabakindustrie, heuer erst überragender Erfolg für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ gegen die Widerstände der Agrarlobby.

    • Endlich wird auch den Linken-Wählern der Unsinn der linken Denkweise klar, die sich in Widersprüchlichkeiten erschöpft, garniert mit Demagogie. Wenn Bitcoin das erzielt hat, dann hat er bereits eine wirklich wichtige Aufgabe erfüllt und absolut seine Berechtigung.

      Links = Unfreiheit – das ist nun hoffentlich auch für den letzten kommunistisch Verblendeten offensichtlich.

  4. Wenn sie absolute Gleichheit anstreben, sollten sie dann nicht lieber das Leben verbieten?

  5. Damit hat sich die Linke ein absolutes Eigentor geschossen.

  6. Olthrukoa // 21. Mai 2019 um 9:49 // Antwort

    Ein Miningverbot macht Sinn wenn man Strom sparen will. Kryptowährungen komplett also auch die bisher geminten zu verbieten ist sogar Stromverschwendung! Aber es geht nicht um Stromsparen. Herr Gysi legt besonderen Wert auf Geld, das ist alles. Insbesondere als Politiker.

    • Ein Miningverbot macht Sinn wenn man Strom sparen will.

      Ein Miningverbot ergibt gar keinen Sinn. Da ergibt eine Finanztransaktionssteuer mehr Sinn, um HFT und damit einen großen Teil der Preismanipulationen einzudämmen, gerne auch für Kryptobörsen. Allerdings ist der Krypto Handel international und eine Einschränkung auf europäischer Ebene bringt ohnehin nichts.

      Vor allem reden wir in Deutschland über ein nichtexistentes „Problem“, denn außer Hobbyminern, die dies aus Ideologie tun, gibt es hier aufgrund extrem hoher Strompreise im internationalen Vergleich meines Wissens keinerlei professionelle Aktivität diesbezüglich. Miningfarmen werden in der Regel dort angesiedelt, wo es (Öko)Strom im Überfluss gibt und für wenige Cent pro KWh abgegeben wird.

      „Bitcoin verbieten“ ist eine selten dumme Floskel und die Linke wird mit ihr tatsächlich unwählbar, weil sie aufzeigt, wie (un)reflektiert man irgendwelche Dinge ins Wahlprogramm aufnimmt.

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