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Von Coins und Klüften

Ein Riss. Bild von Nat Wilson via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Wir analysieren die Antworten unserer Dezember-Umfrage. Im ersten Teil geht es um die reinen Ergebnisse: Wie alt seid ihr? Wie viele Kryptowährungen haltet ihr? Seid ihr Maximalisten, benutzt ihr Lightning, DeFi oder NFTs? Polititisch loten wir aus, wie ihr euch zu den aktuellen Kontroversen positioniert. Gibt es unter euch auch die übliche Spaltung? Wie umfassend ist sie – und gibt es Hoffnung, sie zu überbrücken?

Zu meiner Freude haben etwa 300 von euch an der letzten Umfrage teilgenommen – und das, obwohl sie relativ ausführlich und nicht immer einfach war. Dafür verdient ihr erstmal einen großen Dank – und eine sorgfältige Auswertung.

Der erste Teil wird überwiegend deskriptiv sein: Ich werde wiedergeben, was ihr geantwortet habt. Lediglich am Ende, wenn es um den großen Spalt geht, der sich auch durch euch zieht, werde ich mit Korrelationen arbeiten. Dies werde ich im zweiten Teil fortsetzen.

Aber beginnen wir mit den Daten!

Du und Du: Wer ihr seid

Im ersten Fragekomplex geht es um die drei wesentlichen Aspekte eurer irdischen Existenz: Euer Alter – euer Einkommen – euer Glück. Diese Fragen sind eher kurz und unspezifisch, weshalb die Auswertung ebenfalls kurz ausfallen wird.

Was euer Alter angeht, haben wir mal wieder wenig Überraschungen:

Die absolute Mehrheit von euch ist zwischen 30 und 60 Jahren alt, mit einem Schwerpunkt in den 40ern. Das deckt sich mit unseren früheren Umfragen. Ich frage mich aber zunehmend, ob diese Altersstruktur etwas mit dem Medium zu tun hat. Wäre es denkbar, dass die Leser von Blogs älter sind als das Publikum bei Youtube oder von Podcasts? Fall sjemand Studien dazu kennt, freue ich mich.

Beim Einkommen wollte ich dieses Mal keine Details erfahren, sondern nur abklopfen, ob ihr eher gut oder eher schlecht verdient. Die Grenze habe ich willkürlich bei 50.000 Euro im Jahr gesetzt. Mit 58:42 Prozent verdient die Mehrheit von euch „gut“. Mir erscheint die Mehrheit aber überraschend gering.

 

 

Schließlich habe ich mich noch danach erkundigt, wie glücklich ihr euch fühlt. Auf einer Skala von 1-10 habt ihr im Durchschnitt 7,2 angegeben, was insgesamt recht glücklich wirkt.

Wenn man dies mit den Daten aus dem Glücksatlas der Deutschen Post für 2020 abgleicht, in dem die Deutschen im Durchschnitt nur auf 6,74 Punkte kommen, seid ihr überdurchschnittlich glücklich. Liegt das am guten Einkommen, an Bitcoin, an der guten Lektüre im Internet – oder an anderen Gründen?

Wir behalten diese Daten im Hinterkopf und werden sie später noch für Korrelationen verwenden. An dieser Stelle kommen wir aber zu den Ergebnissen über euch und Bitcoin.

Bitcoin und Du – und Krypto

In diesem Teil wird es um die Fragen zu Bitcoin und Krypto gehen. Schließlich ist das ja Thema unseres Blogs und eure große Gemeinsamkeit.

Die Fragen waren dabei:

  • wann ihr erstmals Bitcoin gekauft habt,
  • ob ihr mit eurem Investment Gewinn gemacht habt und
  • wieviele Kryptowährungen ihr besitzt.

Außerdem habe ich euch noch einen Block mit 12 Aussagen vorgesetzt und euch gebeten, anzugeben, wie sehr ihr diesen zustimmt. Eine Sortieraufgabe zu Gründen für Bitcoin rundete den Teil ab.

Wir beginnen damit, wann ihr euren ersten Bitcoin gekauft habt:

Aus diesem Säulendiagramm können wir Erwartbares und Überraschendes herauslesen. Zunächst einmal kamen viele von euch während der Jahre der Blasen zu Bitcoin – 2013, 2017, 2021. Das bestätigt eine Analyse der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BiZ): Steigende Preise sind für viele der wichtigste Grund, Bitcoin zu kaufen. Die starke und dauerhafte Präsenz von Bitcoinern aus dem Bärenmarkt widerlegt aber die These der BiZ zum Teil. Oder sind Bitcoiner, die in Bärenmärkten investieren, weniger flatterhaft?

Überraschend ist dieses Muster nicht – deckt es sich doch mit den Resultaten vorhergehender Umfragen. Etwa im Oktober 2021:

Interessanterweise war das Jahr 2021 noch im Oktober relativ schwach. Zu einem starken Jahr wurde es erst durch die Jahresendrally, die den Kurs auf neue Allzeithochs trieb.

Doch auch danach kam 2021 nicht an die bisherigen Top-Jahre heran. Die Spitze blieb relativ schwach. Man könnte daraus ableiten, dass Bitcoin und Krypto auf dem deutschen Markt bereits ihr Potenzial ausgeschöpft haben – oder eben dass die Bitcoiner der Generation 2021 weniger hier lesen, sondern sich am mittlerweile sehr breiten Angebot der Bitcoin-Medien bedienen.

Erstaunen und Freude gleichsam bereitet die Anwesenheit von 5 Bitcoinern aus dem Jahr 2009. Sozusagen die Earliest Adopter, die OG der OG, diejenigen, die schon in den 80ern im Internet waren. Dass sie sich nach mittlerweile 14 Jahren nicht nur weiterhin über Bitcoin informieren, sondern unser Blog so regelmäßig lesen, dass fünf von ihnen innerhalb von drei Tagen auf eine Umfrage reagieren – das ist mir eine freudige Verblüffung.

Aber kommen wir zu einem ernsterem Thema: Wie viele von euch haben mit ihrem Investment Gewinn und Verlust gemacht?

74 Prozent von euch haben mit Bitcoin bzw. Kryptowährungen Gewinn gemacht – und 26 Prozent Verlust. Das ist natürlich weiterhin ein gutes Ergebnis, gerade in der gegenwärtigen Situation. Aber ich hätte um ehrlich zu sein mehr erwartet.

Die allermeisten von euch investieren dabei in mehr als eine Kryptowährung. Nur 20 Prozent sind „Monocoiner“, während 25 Prozent 10 oder mehr Kryptowährungen halten.

Allerdings ist auch festzustellen, dass fast die Hälfte von euch – 49 Prozent – nicht mehr als drei Kryptowährungen besitzt. Einer ist zuwenig, aber weniger ist dennoch mehr.

Sehr spannend wird die nächste Statistik. Sie drücke ich am besten durch einen Screenshot aus:

Ich habe euch 12 Aussagen vorgesetzt und gebeten, anzugeben, wie sehr ihr diesen zustimmt – von „gar nicht“ bis „ganz und gar“. Ich habe eine Art Score gebildet, der eure Zustimmung auf einer Skala von 1-5 wiedergibt. So können wir den Grad der Zustimmung in einem Diagramm wiedergeben:

So können wir einige Feststellungen treffen:

(1) Der Maximalismus ist in eurem Selbstbild stärker als in eurem Portfolio. Während keine 60 von euch nur eine Kryptowährung halten, sagen 125, sie seien eher oder gänzlich Maximalist. Reicht es, Kryptowährungen, die man hält, nicht zu lieben, um Maximalist zu sein?
(2) Den größten Konsens findet die Aussage, die meisten Coins seien Betrug. Man muss offenbar kein Maximalist sein, um das so zu sehen.
(3) Full Nodes und Lightning nutzen deutlich mehr von euch als DeFi. Am geringsten ist euer Interesse für NFTs. Das bestätigt meinen Eindruck aus meinem NFT-Schwerpunkt.
(4) Die Begeisterung für Ethereum erreicht einen relativ hohen Wert, höher als die Nutzung von Full Node und Lightning.
(5) Auf erstaunlich viele von euch hatte Bitcoin einen lebensverändernden Einfluss.  Es wäre interessant zu erfahren, welcher konkret.
(6) Der Einsturz  der Preise lässt euch kalt. Die meisten von euch nutzen die Gelegenheit, um nachzukaufen.

Im letzten Item des Abschnitts „Bitcoin und Du“ kommen wir zum Kern – warum Bitcoin? Ich habe euch einige mögliche Gründe vorgelegt und gebeten, sie zu sortieren. Das ist das Ergebnis:

Ich habe versucht, einen Score zu entwickeln, bei dem der höchste Wert die wichtigsten Gründe darstellt, um daraus ein Diagramm mit den Top-5 zu bilden:

Auffällig ist, dass eine tatsächliche Nutzung im Sinne von „Zahlen und Empfangen“ wenig Bedeutung genießt. Für euch ist es wichtig, Geld autonom zu speichern, ihr hofft auf einen Wertzuwachs – oder zumindest einen Inflationsschutz – und begeistert euch für die Technologie, in der für euch die Zukunft liegt. Die Privatsphäre spielt dabei eher die geringste Rolle.

An der Stelle wenden wir Bitcoin und Krypto zunächst den Rücken zu. Stattdessen kommen wir zu einem anderen, sehr viel leidigeren Thema: der Politik.

Politik und Du

In diesem Abschnitt werten wir zunächst beschreibend eure Antworten auf den politischen Teil der Umfrage aus.

Den Anfang macht die „Sonntagsfrage“ – wen würdet ihr wählen, wenn morgen Bundestagswahl wäre?

Auch hier entspricht das Ergebnis vergangenen Umfragen: Grüne, AFD und FDP sind eure stärksten Parteien, die „Volksparteien“ CDU und SPD spielen kaum eine Rolle, Piraten und Die Partei sind überdurchschnittlich vertreten. Nach der 5-Prozent-Klausel würde euer Bundestag so aussehen:

Im April 2021 sah euer Bundestag noch so aus:

Abgesehen von einigen kleinen Änderungen und Anders-Verteilungen seid ihr euch weitgehend treu geblieben.

Danach habe ich euch wieder eine Liste zum Sortieren gegeben. Diesmal, was euch Sorge bereitet. Denn in der Regel sagen Sorgen und Ängste sehr viel über eine Person aus.

Auch hier habe ich wieder einen Score gebildet, um die Top-Antworten in einem Säulendiagramm abzubilden:

Letzten Endes haben wir einen Mix aus

  • ökonomischen Sorgen (Inflation, Armut, Deindustrialisierung),
  • ökolologischen (Artensterben, Klimawandel),
  • militärisch-gewalttätigen (Krieg, Atomkrieg, Gewalt),
  • gesundheitlichen (Krankheit) und
  • sozialen Sorgen (Desinformation, Überfremdung, Sittenverfall).

Am wenigsten Sorge bereiten euch die technischen Risiken – etwa durch KIs, Killerdrohnen, Impfstoffe, Hacks, 51-Prozent-Angriffe oder genmanipulierte Lebensmittel. Daraus spricht vermutlich ein technologischer Optimismus.

Am interessantesten finde ich den folgenden Teil: Ich habe euch Aussagen vorgelegt und euch gebeten, zu antworten, wie sehr ihr diesen zustimmt. Einige Leser kommentierten, dass die Aussagen sie an eine Demo der sogenannten Querdenker erinnert haben. Das war kein Zufall, da ich einige gängige populistische Aussagen aufgegriffen habe.

Und hier ein Diagramm mit einem Score zu ausgewählten Items:

Lasst diese Ergebnis gerne ein paar Minuten auf euch wirken, bevor wir mit ihnen arbeiten.

Ihr und Ihr: der große Graben

Bisher habe ich die Daten eher monolothisch präsentiert – einer für alle und alle für einen. Diese Gleichheit lösen wir nun auf, indem wir die Daten nach politischen Präferenzen sortieren und korrelieren. Dabei geht es, einmal mehr, um eines der meiner Meinung nach bestimmenden Phänomene unserer Zeit – um die große Spaltung der Gesellschaft.

Als Ansatz habe ich eure Antwort bei der Sonntagsfrage verwendet. Meine These war, dass es zwei politische Pole gibt – die AFD und die Grünen – und dass die FDP dabei die Stellung einer neuen Mitte einnimmt. Daher habe ich mich auf die Auswertung der Antworten derjenigen beschränkt, die diese Parteien gewählt haben.

Ein Blick auf unsere politischen Aussagen bestätigt diese Vermutung. Ich lege einfach Screenshots der beiden Blöcke nebeneinander, links die Grünen, rechts die AFD. Mit einem Klick könnt ihr die Daten genauer anschauen, aber schon alleine die Einfärbungen sollten auf den ersten Blick zeigen, wohin die Reise geht.

 

Bei den allermeisten Fragen klaffen die beiden Gruppe nicht nur auseinander – sie haben jeglichen Kontakt miteinander verloren. Abgesehen vom Interesse für Politik stehen sich hier zwei monolithische Blöcke gegenüber. Erschreckend daran ist nicht nur, wie weit die beiden Lager auseinanderklaffen – sondern auch wie vollständig. Weder im Team Grün noch im Team AFD gibt es einen nennenswerte Anzahl von Abweichlern von den herrschenden Überzeugungen.

Diese Einigkeit lässt vermuten, dass eine Meinung zu einem Thema bereits die Meinung zu anderen Themen enthält. Das illustriert diese Gallerie mit Screenshots, links oben ist die größte Sorge die vor Klimawandel, rechts oben die vor der Deindustrialisierung; links unten die Gruppe, die einer höheren Steuer für Fleisch zustimmt, rechts unten die, die für neue Atomkraftwerke ist. Alles hängt miteinander zusammen!

 

Zurück zur Kluft zwischen Grün und AFD. Ich habe auch für diese Gruppen einen Zustimmungs-Score kalkuliert. Anschließend habe ich die Abweichung vom Gesamtdurchschnitt ausgerechnet und in einem Diagramm abgebildet:

Wie zu erwarten war, weicht Grün fast ausnahmslos nach unten aus, wenn AFD nach oben ausweicht, und umgekehrt. Bei manchen Aussagen – etwa zur Grünen Energiepolitik oder zur Einwanderung – war das zu erwarten. Aber warum sich diese extreme Kluft auch über „Verschwörungserzählungen“ (Great Reset), Veggi-Tage, der Nato und der wahrgenommenen Überwachung erstreckt, ist mir nicht ganz klar.

Diese Kluft spiegelt sich auch in euren Sorgen. Ich lege wieder Screenshots von eurer Sorgenliste nebeneinander:

 

Auch hier fragt man sich, ob die beiden Gruppen noch irgendeine Gemeinsamkeit haben. Die Grünen-Wähler fürchten sich primär vor dem Klimawandel, die AFD-Wähler setzen den, wie aus Trotz, auf den 16. Platz. Auch das Artensterben besorgt sie nicht so sehr. Hingegen sorgen sich AFD-Wähler vor Inflation, Deindustralisierung, dem Verfall der Sitten und Überfremdung, was die Grünen-Wähler wiederum relativ kalt lässt.

Wenn man noch die sehr eindeutigen Antworten zum Veggi-Tag oder zur Fleisch-Steuer hinzufügt, kann man gut begründet spekulieren: Richten sich die Sorgen der einen Gruppe auf die externen Folgen unseres Handels – auf das Klima, das Artensterben und das Tierwohl – während die andere Seite sich vor allem um Wirtschaft und Industrie schert?

Angesichts dieser extremen Unterschiede muss man fragen: Schafft ihr es, euch zu treffen, und ohne Streit über Politik zu reden? Wie sollen diese beiden Lager jemals zusammen kommen? Kann die dritte starke Partei in unserem Bundestag, die FDP, als Bindeglied dienen?

Ich zeige euch zunächst wieder den Screenshot zu den FDP-Wählern:

Das gibt schon mal ein Stück Hoffnung auf Ausgleich. Die dunkelrosa Farben sind viel weniger eindeutig auf einer Seite. Deutlicher wird dies, wenn wir die FDP-Wähler in unser Diagramm mit den Abweichungen integrieren:

Die Abweichung der FDP-Gruppe fällt bei jeder einzelnen Aussage sehr viel schwächer aus. Das liegt vermutlich daran, dass unter den FDP-Wählern ein breiteres Meinungsspektrum herrscht. Sie bilden in politischen Fragen einen viel weniger monolithischen Block.

Die FDP-Wähler weichen in verschiedene Richtungen ab. Ein Schema ist dabei kaum zu erkennen. In Sachen Atomkraft und Sozialismus 2.0 stellen sich die FDP-Wähler klar auf Seiten der AFD-Wähler, während sie etwa bei der Frage zur Nato deutlich zu den Grünen neigen. Im Generellen ist hier aber ein Ausgewogenheit zu erkennen, die eine große Bereitschaft zum Ausgleich vermuten lässt.

Wenn es „Querdenker“ in dem Sinne gibt, dass sie sich ihre Meinung unabhängig von einem Lager bilden, dann findet man sie vermutlich unter den Wählern der FDP.

In eurem Bundestag wäre Koalition von Grünen und AFD undenkbar. Hingegen kann die FDP anschlussfähig an beide Parteien sein. Ohne sie wäre das von euch gewählte Kabinett regierungsunfähig.

Bonus: Parteipräferenz und Du

Als Nachtrag habe ich noch eure Antworten zu Alter, Glück und dem Investmenterfolg, gesondert nach eurer Parteipräferenz:

Offenbar sind die Grünen bei den 31-50-Jährigen stärker vertreten, AFD und FDP bei den älteren Kohorten.

Beim Einkommen setzten sich Höher- und Geringerverdienenden bei ADF und Grün zu selben Teilen zusammen wie beim Durchschnitt (58 bzw. 59 Prozent Gutverdiener), während die FDP mit 67 Prozent Gutverdienern klar heraussticht.

Das Klische vom wohlverdienenen grünen Lastenrad-Fahrer mit Maisonette-Wohnung in Berlin-Mitte bestätigt sich nicht. Ebensowenig das vom altersarmen AFD-Wähler. Dagegen greift das Klischee vom porschefahrenden FDP-Wähler schon besser.

Mit dem Krypto-Investment hingegen scheinen Anhänger der Grünen und der FDP ähnlich gut zu fahren, während der Anteil derjenigen, die Verlust gemacht haben, bei AFD-Wählern höher liegt.

Einen ähnlichen Befund ergab die Frage nach dem Glück:

Während die Wähler der Grünen – und mehr noch der FDP – überdurchschnittlich glücklich sind, kommen die AFD-Wähler auf den geringsten Glücks-Durchschnitt. Sie liegen sogar noch unter dem von der Post ermittelten deutschen Durchschnitt. Woran liegt das? Zur FDP könnte man sagen, dass Geld eben doch glücklich macht. Und die AFD? Liegt es daran, dass es eine Protestpartei ist, die vor allem für Unzufriedene attraktiv ist?

Mit diesem kleinen Nachtrag endet dieser Teil der Auswertung. Im nächsten werden wir fragen, wie die Parteipräferenz eure Haltung zu Bitcoin und Krypto beeinflusst. Setzt sich der große Graben auch dorthin fort? Oder könnt ihr euch in Frieden treffen, solange ihr nur vermeidet, über Politisches zu reden und stattdessen beim Thema Krypto bleibt? Das wird der Teil, auf den ich bereits am meisten gespannt bin.

Über Christoph Bergmann (2443 Artikel)
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2 Kommentare zu Von Coins und Klüften

  1. Schöne Zusammenfassung, ich musst doch zwischen durch mal herzlich lachen. „Von Coins und Klüften“ Treffer versenkt. War angenehm zu lesen, Danke dafür.

    „Schafft ihr es, euch zu treffen, und ohne Streit über Politik zu reden? Wie sollen diese beiden Lager jemals zusammen kommen?“

    Das ist eine gute Frage, man kann sich ja über „Coins“ unterhalten und das uns die Politik nicht egal ist, das verbindet auch^^

  2. Das ist aber ein schwerer Lapsus, wenn dann sind die FDP Anhänger hier im Bitcoin Umfeld Lambo Fahrer 😉

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