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Krypto und der Krieg: Spenden, Hacker und Sanktionen

Bild von Asar Studios via flickr.com, Lizenz: Creative Commons

Der Krieg um die Ukraine betrifft auch Bitcoin- und Kryptowährungen. Wir haben gesammelt, was bisher passiert, das direkt oder indirekt mit Krypto zusammenhängt: Die Szene spendet großzügig an ukrainische Hilfsorganisationen, Hacker erklären Russland den Cyberkrieg, die Finanzsanktionen erschüttern den Rubel — und erreichen auch die ersten Börsen.

Ich habe am Wochenende dasselbe gemacht, wie vermutlich die meisten von euch: Ich habe wie besessen die Nachrichten über die Ukraine und den Krieg aufgesogen. In dieser Infoflut habe ich versucht, die Nachrichten rauszupicken, die irgendwie das Thema unseres Blogs streifen: Kryptowährungen, das Geldsystem, und auch „das Internet“.

Und in keinem Krieg zuvor waren diese Themen so präsent wie in diesem.

Der Schwerpunkt dieses Artikels wird natürlich auf Kryptowährungen liegen. Wir werden über Kryptospenden an die Ukraine berichten. Dann schauen wir uns den Cyberkrieg rund um den Konflikt an, beschäftigen uns mit den Finanzsanktionen, vor allem deren Folgen für den Rubel, und kommen darauf zurück, wie das Ökosystem der Kryptowährungen darauf reagiert.

Beginnen müssen wir jedoch mit einigen Absätzen über „das Internet“ beginnen:

Durch das englischsprachige Internet fließt eine ständige, fortlaufende und wirkungsvolle Propaganda für die Ukraine. Die Ukrainer haben eine lange Kultur des Widerstands, die bis auf die aufrührerischen Kosaken zurückreicht, und spätestens seit der Maidan-Revolution (2014), dieser einzigen europäischen Blumenrevolution, sind sie Meister darin, das Internet zu nutzen, um ihren Aufstand in Szene zu setzen.

Die Informationspolitik der Ukraine ist exzellent. Sie spielt auf der Klaviatur der Memes: Die Soldaten der Schlangeninsel, die einem russischen Kriegsschiff sagen, es solle sich selbst ficken; der Geist von Kiew, der an einem Tag fünf russische Flieger vom Himmel holt; Präsident Wolodymyr Selenskyj mit schusssicherer Weste unter Soldaten; Kiews Bürgermeister Wladimir Klitschko am Maschinengewehr. Und dann Putin, der einsame Autokrat, der an seinem langen Tisch Anweisungen gibt … wenn Memes und Marketing einen Krieg entscheiden, dann klatscht die Ukraine Russland derzeit zumindest im Westen an die Wand.

So sehr ich hoffe, dass die Ukraine die Invasion glänzend zurückschlägt – das sind Memes, das ist Propaganda, und ich hoffe, dass die anderen Staatsführer diese nicht zu sehr zur Entscheidungsbasis machen.

Krypto-Spenden für Hilfsorganisation

In jedem Fall wirkt das Marketing der Ukraine hervorragend. Vermutlich gab es noch nie einen Krieg, in welchem es dem Angegriffenen so gut gelungen ist, sich in Echtzeit global in Szene zu setzen und damit eine globale Welle der Solidarität auszulösen. In einer Welt der Hoffnung wird dieser Konflikt zum Beweis, dass das Internet Invasionen unmöglich macht.

Die Woge der Solidarität erreicht auch die Krypto-Branche. Einer der ersten war George Kikvadze, Kogründer von BitFury. Er spendete Bitcoins an die Adresse der Come Back Alive Foundation und forderte Bitcoiner auf, dasselbe zu tun. Die Come Back Alive Foundation sammelt durch Crowdfunding Geld, um den ukrainischen Soldaten im Donbass Nachtsichtgeräte, Schutzwesten, GPS-Navigatoren, Walkie Talkie, Verbandskästen und mehr zu spenden.

Georges Unternehmen BitFury ist in diesem Zusammenhang interessant: Gegründet in Georgien als Hersteller von Asic-Miner, wurde BitFury zu einer Art Krypto-Gemischtwarenladen und „Nato-Miner“. BitFury hat eine ständige Präsenz in Washington, pflegt Kontakte ins Weiße Haus und zu Organisationen wie der Clinton Foundation, dem Weltwirtschaftsforum und zahlreichen weiteren Regierungen. 2017 etwa hat BitFury ein angeblich großes Projekt mit der Ukraine gestartet. Zugleich macht sich BitFury für Dezentralisierung, Bitcoin-Maximalismus und Lightning stark.

George erklärt, warum er sich als Georgier so sehr für die Ukraine einsetzt: „Die Ukraine war meine Heimat, nachdem Russland in Georgien einmarschiert ist. Mein erster Sohn ist dort geboren. Mein erster Maidan war dort. Meine erste Wertschätzung von Leuten, die die Freiheit lieben, war dort.“

Auf der Adresse von Come Back Alive, bc1qkd5az2ml7dk5j5h672yhxmhmxe9tuf97j39fm6, sind bisher mehr als 188 Bitcoins eingelaufen, etwa 6,5 Millionen Euro, und es werden minütlich mehr.

Die Regierung selbst nimmt BTC, ETH und USDT an

Etwas später ruft der offizieller Twitter-Account der Ukraine, @ukraine, zu Spenden in Krypto auf:

Er postet eine Bitcoin-Adresse für BTC und eine Ethereum-Adresse für ETH und USDT. Die Krypto-Szene reagiert zunächst skeptisch, bis der ukrainische Vize-Premier und Digitalminister Mykhailo Fedorov die Adressen bestätigt.

Bitcoin, Ether und Tether (USDT) haben sich offenbar als die drei Leitkryptowährungen etabliert: Bitcoin als Gold, Ether fürs Web3, Tether als digitaler Dollar. Die Tether-Dollar verbinden die Ukraine übrigens mit der Opposition im fernöstlichen Myanmar.

Die Bitcoin-Adresse 357a3So9CbsNfBBgFYACGvxxS6tMaDoa1P erhielt 6.670 Transaktionen und insgesamt über 126 Bitcoin (etwa 4,3 Millionen Euro). An die Ether-Adresse 0x165CD37b4C644C2921454429E7F9358d18A45e14 wurden durch fast 6.600 Transaktionen rund 2.200 Ether gependet (gut 5,1 Millionen Euro). Es ist schwer festzustellen, wie viele Tether-Dollar eingingen; derzeit enthält die Adressen rund 280.000 USDT; Etherscan zeigt beinah minütlich Einzahlungen der verschiedensten Token.

Börse, DAO, Pool

Die Börse Binance hat einen Humanity First – Ukraine Emergency Relief Fund eröffnet. Sie sammelt für „Logistik, Nahrungsmittel, Treibstoffen, Versorgung, Flüchtigen, Unterkünften, Visas und mehr“, so CEO Changpeng Zhao. Die Börse selbst hat 10 Millionen Dollar gespendet, ihre Nutzer weitere 6 Millionen Dollar, überwiegend in Bitcoin, Ether, BNB und BUSD.

Und dabei wärmen sich die Krypto-Spendensammler erst auf: Die russische Frauen-Punkband Pussy Riot sowie ukrainische Aktivisten starten die UkraineDAO. „Wir nutzen die Macht von Web3-Tech und der Community, um Geld für ukrainische Organisationen zu sammeln, die denen helfen, die unter dem Krieg in der Ukraine leiden,“ darunter Come Back Alive und Proliska, das Zivilisten in Donezk und Luhansk hilft. Wer spendet, kann LOVE-Token bekommen, und irgendwie ist auch ein NFT dabei, ich glaube, mit einem Bild einer Ukraine-Flagge.

DAOs und NFTs waren beim Spendensammeln für Ross Ulbricht und Julian Assange extrem mächtige Instrumente, um in kurzer Zeit sehr viel Geld einzusammeln. Wie viel die UkraineDAO bisher eingesammelt hat, ist schwer zu sagen. Sie empfängt Spenden über zwei Smart Contracts. Auf dem einen liegen rund 250, auf dem anderen etwa 112 Ether sowie gut 90.000 USDC.

In Tschechien führt Slush-Pool bzw. Braiins derweil die „Hashrate für die Ukraine“ ein. „Braiins ist stolz darauf, in Prag in Tschechien zu operieren, einem Land, das eine lange Geschichte der russischen Besetzung kennt. Wir wissen aus eigener Erfahrung, welches Leid dies einem Land und seinen Leuten auferlegen kann. Deswegen werden WIR aktiv.“

Slush Pool bittet seine Kunden um eine Spende der Hashrate. Miner können ihre Miner – oder einen Teil deren Leistung – für ukrainische Hilfsorganisationen schürfen lassen, derzeit erneut die Come Back Alive Foundation. Der Pool selbst hat bereits 10 Bitcoin an die oben bereits genannte Adresse der Hilfsorganisation gespendet und schürft für sie mit 2,5 Petahash nach Bitcoins.

Wenn es eine Sache gibt, die Krypto seit 2021 auszeichnet, im Vergleich zu den wilden Jahren zuvor: Bitcoin- und Kryptowährungen wurden zur Charity-Großmacht. Wer sie für einen guten Zweck nicht akzeptiert, ist offiziell selbst schuld.

Anonymous gegen Russland

Unterstützung bekommt die Ukraine auch von den Hackern von Anonymous. Diese haben die Invasion der Ukraine als Kriegserklärung verstanden und überziehen Russland nun mit Cyberangriffen.

Angeblich hat das Hacker-Kollektiv innerhalb von 48 Stunden mehr als 300 Ziele im russischen Cyberspace attackiert. Anonymous beansprucht, die Webseiten des Kreml und der Republik Tschetschenien lahm gelegt und landesweit TV-Sender gehackt zu haben, um die russische Propaganda durch „die Wahrheit, was in der Ukraine passiert“, zu ersetzen.

Anonymous hat angeblich den Militärfunk gehackt und darin die ukrainische Nationalhymne gespielt. In Nordossetien haben die Hacker eine Gaskontrollstation eingenommen und Zugriff auf den Druck in den Leitungen erhalten.

Anonymous wendet sich in einer Nachricht an russische Soldaten: „Wir ermutigen euch dazu, eure Waffen niederzulegen und wegzugehen. Putins Verbrechen müssen nicht eure Verbrechen sein. Während die Bomben auf die Ukraine fallen, werden wir, als ein Kollektiv, unser Besten tun, um dem russischen Volk zuverlässige Informationen über die wahnsinnigen Taten von Putin zu geben …“

Nachdem Belarus wohl an Seite von Russland ebenfalls in den Krieg eingetreten ist, greift Anonymous auch dieses Land an. Sie bringen die Internetseiten von drei der großen Banken von Belarus, Belarus Bank, Prior Bank und Belinvest Bank, offline, und schalten das automatische Gleissystem des Zugnetzes ab.

Ransomware für den Kreml

Russland hat den Cyberkrieg offenbar eingeleitet, indem es am 24. Februar das europäische KA-SAT-Satellitensystem über der Ukraine angegriffen hat. Dieser Angriff verpuffte aber, nachdem Elon Musk der Ukraine sein Starlink-Satellitensystem bereitstellte. Damit bekommt das Land ein an sich unabschaltbares Internet.

Ich bin nicht ganz überzeugt, ob das in der Wirklichkeit so gut funktioniert wie behauptet. Aber es wäre ziemlich mächtig: Eines der wichtigsten Werkzeuge eines angegriffenen Landes – das Internet – wird unzerstörbar. Es wird nicht mehr möglich sein, zu verhindern, dass die Welt erfährt, was in einer Invasion passiert.

Seitdem wirkt Russland im Cyberkrieg relativ passiv. Die Ransomware-Hacker gelten als Verbündete des Kremls. Es heißt seit langem, dass sie mit dem russischen Geheimdienst unter einer Decke stecken und von diesem toleriert werden, solange sie keine inländischen Ziele angreifen.

Allerdings herrscht hier weitgehend Schweigen. Lediglich die Betreiber der Conti Ransomware schlagen sich auf die Seite Putins: „Das Conti-Team erklärt offiziell seine Unterstützung der Regierung Russlands. Wenn irgendeine Partei einen Cyberangriff oder irgendeine militärische Aktion gegen Russland führt, werden wir alle uns zur Verfügung stehenden Ressourcen nutzen, um die kritische Infrastruktur des Feindes anzugreifen.“

Es gibt Berichte darüber, dass der Chiphersteller Nvidia einem Cyber-Angriff zum Opfer gefallen ist. Darüber hinaus wurde der US-Logistik-Gigant Expeditors getroffen. Er muss seine Systeme herunterfahren und warnt, dies könne Engpässe in globalen Lieferketten verursachen.

Aber solche Angriffe sind eher Alltag. Wenn Ransomware-Hacker Lücken in den Systemen von Nvidia, Expeditors oder irgendeinem anderen Konzern finden, dann warten sie nicht auf einen Krieg, um diese auszubeuten. Sie sind sowieso ununterbrochen aktiv. Daher ändert der Krieg zunächst nichts an der Bedrohungslage westlicher Unternehmen und Systeme.

Sorgen bereitet Sicherheits-Experten aber, dass viele Ransomware-Betreiber ihre Malware oft monate-, wenn nicht jahrelang in den infizierten Systemen ruhen lassen, um im richtigen Moment zuzuschlagen. Es wäre möglich, dass in viel mehr Netzwerken und Systemen, als man sich vorstellen mag, Schadsoftware schläft, und dass ein digitaler Vergeltungsschlag des Kremls diese aufwecken könnte.

Damit droht der Krieg um die Ukraine auch zum Stresstest für die IT-Infrastruktur von ganz Europa zu werden.

Die Zerstörung des russischen Finanzwesens

Unangenehmer als die Cyberangriffe dürften für Russland derzeit aber die finanziellen Angriffe sein – die Sanktionen.

Nachdem die westlichen Länder zunächst noch gezögert haben, schmerzhafte Sanktionen zu erlassen, haben sie sich in den wenigen Tagen, die die Invasion bisher anhält, zu einem historisch beispiellosen Bündel an Finanzsanktionen entschieden: Konten werden eingefroren, von Unternehmern, Banken, Politiker und sogar Putin selbst. Es gibt starke Ausfuhrbeschränkungen, ein Verbot des Kaufes russischer Staatsanleihen, die Transaktionen großer Banken werden gesperrt, und eine Swift-Blockade ist, nach viel Zögern und Zaudern, nun doch unterwegs, wenn auch mit genügend Ausnahmen, um den Rohstoff-Handel zu erhalten.

Der Westen fährt mit einem Schlag fast das gesamte Repertoire der traditionellen Finanzsanktionen hoch. Aber das schärfste finanzielle Schwert ist offenbar etwas anderes: Die Zentralbanken im Ausland frieren die Devisenreserven der Zentralbank ein.

„Das ist viel größer als die SWIFT-Blockade,“ schreibt Balaji Srinivasan. „Russland machte den Fehler, seine Assets auf Computern zu halten, für die andere den Root-Zugang haben. Mit einem Knopfdruck sind sie abgeschalten. QWERTY war rückblickend eine viel größere Bedrohung als die NATO.“

Das, was hier passiert, ist verblüffend und für jemanden, der Bitcoin gewohnt ist, schwer zu begreifen: Die Zentralbank hat nicht den Schlüssel für ihre Währungsreserven.

Devisenreserven und der Rubel

Die russische Zentralbank hält Reserven von mehr als 630 Milliarden Dollar, überwiegend in den großen Weltwährungen Dollar, Euro, Pfund und Yuan sowie 2.300 Tonnen Gold. Die Sanktionen durch die USA, die EU und Großbritannien frieren die Euro, Dollar und Pfund nun ein.

Ja. Buchstäblich. Um Euro oder Dollar zu überweisen, muss die russische Zentralbank, so, wie jede andere Bank, eine Überweisung bei der EZB oder der FED tätigen. Das ist wie wenn man seine Bitcoins in einer Online-Wallet aufbewahrt. Indem die ETB und die FED nun die Konten der Russischen Zentralbank einfrieren, – indem sie Transaktionen der russischen Zentralbank und Regierung blockieren — sind deren Euro und Dollar wertlos.

Der Zweck der Devisenreserve einer Zentralbank ist es, unter anderem die eigene Währung zu stabilisieren, beispielsweise indem sie auf Währungsmärkten Dollar gegen Rubel tauscht. Der Rubel ist schon nach dem Beginn der Invasion empfindlich eingestürzt. Nun, nachdem die Zentralbank den Großteil ihrer Reserven verloren hat, droht der bodenlose Sturz.

Balaji nennt diese Sanktion darum eine „finanzielle Neutronenbombe. Sie ruiniert die Leute, ohne die Gebäude zu sprengen. Sie trifft alle 145 Russen auf einmal, jeden einzelnen Besitzer Rubel-Besitzer. Es ist das maximale Szenario, das möglicherweise die russische Wirtschaft zum Kollaps bringt.“

Den offiziellen Kursen zufolge hat der russische Rubel gegen den Dollar heute bereits mehr als 20 Prozent verloren. Ein Dollar kostete vor einer Woche noch etwa 75 Rubel, heute sind es bereits mehr als 100.

Aber dies scheint nur der offizielle Kurs zu sein. Manche Banken verlangen bereits 166 Rubel für einen Dollar, wie Max Seddon, Chef des Moskauer Büros der Financial Times, berichtet.

Um zu verhindern, dass der Rubel weiter absäuft, hat die Zentralbank Russlands den Zinssatz von 9,5 auf 20 Prozent erhöht. Damit erinnert der Rubel ein wenig an diese Shitcoins, die man auf DeFi-Plattformen als Zins fürs „Yield Farming“ bekommt und für irre Zinssätze staken kann, während ihr Wert abrauscht. Bisher aber scheint die Intervention der Zentralbank den Rubel einigermaßen zu stabilisieren.

Aktienkurse stürzen ein, Banken droht der Bank Run

Weitere Folgen der Sanktionen werden rasch sichtbar: Die EZB schätzt, dass die Sberbank Europe und ihre Tochtergesellschaften in Kroatien und Slowenien „zahlungsunfähig sind oder werden, da ihre Liquidität zerfällt.“ Die explodierenden Preise für Kredit Default Swaps für die Sberbank bestätigen den drohenden Zahlungsausfall.

Die Aktienkurse der russischen Sberbank – die größte Bank Russlands — sowie von Tinkoff – einer weiteren Bank — fallen an der Londoner Börse um 75 und 80 Prozent. Die russischen Aktienindize RTS und MOEX sind bereits um rund 25-40 Prozent gefallen, die Börse Moskau setzt für heute den Handel aus. Zu groß ist die Gefahr eines weiteren Kollapses der Kurse.

Diese Einschläge nähern sich bereits jetzt dem Endverbraucher: Die Swift-Blockaden schneiden Menschen und Unternehmen vom globalen Zahlungsverkehr ab; es gibt bereits Berichte eines beginnenden Bank Runs. Aber das könnte, wie so vieles derzeit, auch Propaganda sein, zumindest teilweise.

Angeblich hat die Sberbank das Abheben von Geld von Investment-Konten für 10 Tage ausgesetzt.

Es gibt erste Berichte von Panik wegen der Banken, und Bilder von Schlangen vor Geldautomaten. Aber es ist kaum zu sagen, wie valide und zuverlässig diese sind.

Auch Kreditkarten wie Visa und Mastercard, die von russischen Banken ausgegeben werden, funktionieren im Ausland offenbar nicht mehr.

Diese harten Finanzsanktionen treffen Russland ohne Zweifel empfindlich. Sie könnten sich für den Westen aber langfristig rächen. Denn sie könnten das Ende des SWIFT-Systems einleiten. China und Russland stellen ihren Handel bereits auf Yuan um: Die Industrial & Commercial Bank of China akzeptiert keine Dollar-nominierten Wechsel mehr, und vermutlich dürfte China wenig Interesse darin haben, den internationalen Handel wieder auf Dollar umzustellen, selbst wenn die Sanktionen fallen.

Mining als Geopolitik

Was das von dieser Seite aus für Bitcoin und Kryptowährungen bedeutet, ist noch nicht abzuschätzen.

Wird Russland, der Staat, die Unternehmen, die Privatleute, Bitcoin, Ether oder Tether nutzen, um die Sanktionen zu unterlaufen? Werden Leute, Unternehmen und Staatsorgane realisieren, dass ihr Vermögen im Kriegsfall keinen Bestand hat, egal ob als Rubel oder Fremdwährung, weil es entweder entwertet oder einfriert?

Aber ist Bitcoin wirklich resistent? Mal angenommen, die russische Zentralbank hielte Bitcoins. Was würde der Westen machen können?

Die Regierungen könnten die Miner auffordern, Bitcoin-Transaktionen der russischen Zentralbank nicht zu bestätigen und darüber hinaus jeden Block, der solche Transaktionen enthält, ebenfalls abzulehnen. Man könnte so etwas rasch als Open-Source-Code veröffentlichen, und es gibt bereits US-Miner, die versprechen, Transaktionen von kriminalisierten Bitcoins nicht zu bestätigen und die Blacklist des Finanzministeriums umzusetzen.

Wenn sich 51 Prozent der Miner einig sind, können sie Geld auf dieselbe Weise einfrieren, wie es derzeit die EZB und Fed machen. Mining ist Geopolitik. Das kann man nicht oft genug sagen.

Wie Krypto-Unternehmen reagieren (müssen)

Bitcoin dagegen ist keine Politik. Bitcoin ist auf keiner Seite. Die Ukraine und Russland sind beides Krypto-Nationen.

Ukrainische Politiker halten (angeblich) Milliarden an Dollar in Bitcoins, und ukrainische Hilfsorganisationen haben bereits einen achstelligen Dollarbetrag in Krypto-Spenden erhalten. Ein Bitcoin-Verbot im Westen würde damit den eigenen Verbündeten viel stärker treffen als den Gegner.

Was aber wird geschehen, wenn Bitcoins benutzt werden, um Sanktionen zu umgehen? Wird es „den Fud des Jahrhunderts“ geben? Wird dies der Anstoß sein, der doch noch zum Verbot von Bitcoin führt?

Vermutlich nicht. Mit Sicherheit aber werden Regierungen alles dransetzen, um zu verhindern, dass Kryptowährungen Russland helfen. Die Regulierung wird hochgefahren werden. Man soll Bitcoins benutzen können – aber nur, um der Ukraine zu spenden, nicht Russland.

Der Fahrplan dorthin steht schon längst: Eigene, also autonome und „self hosted“ Wallets werden im Sinne der Travel-Rule verungünstigt. Börsen müssen strengere Nachweise erbringen, wohin welche Coins fließen. Und so weiter. Diese Schlinge zieht sich seit einigen Jahren erst langsam, dann immer schneller um die Krypto-Szene, und der Krieg in der Ukraine wird dies voraussichtlich beschleunigen.

Zuvor aber beginnt ein Kampf um die Gunst der Börsen. So fordert der ukrainische Vize-Premier Fedorov die Krypto-Börsen auf, russische Bürger zu blocken: „Es ist entscheidend, nicht nur die Adressen russischer und belarussischer Politiker einzufrieren, sondern auch normale User zu behindern.“

Bei den ersten Krypto-Unternehmen kommt dies offenbar auch schon an. So hat etwa Nexo, eine Online-Wallet und Zins- / Darlehensplattform, User gewarnt, dass es wegen der Sanktionen zu Problemen mit russischen und belarussischen Banken kommen werde.

Die Börse Binance hingegen setzt zwar die offiziellen Sanktionen um, indem sie Accounts von russischen Politikern und Banken einfriert. Aber sie blockt nicht, wie von Fedorov gefordert, pauschal die Accounts russischer Bürger. Ähnlich handhabt es Kraken, erklärt CEO Jesse Powell: Man könne nicht die Accounts russischer Kunden einfrieren, solange dazu keine gesetzliche Aufforderung besteht. Russische User sollten sich aber bewusst sein, dass dies zu jeder Zeit geschehen könne, weswegen Powell sie dazu auffordert, ihre Schlüssel selbst zu verwalten. #NYKNYC.

Krypto-Unternehmen versuchen, in diesem Konflikt neutral zu bleiben. Aber ganz möglich wird dies nicht sein.


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12 Kommentare zu Krypto und der Krieg: Spenden, Hacker und Sanktionen

  1. Hallo Christoph,
    heute hast du dich selbst übertroffen. Bester Beitrag auf diesem Blog bisher!

  2. Als Geschäftsmann sollte Input daran denken sich zu erschießen oder will er solange warten wie Hitler?

  3. Krieg ist der Vater vieler Dinge – schlecht fuer den Aggressor – möge alles gut fuer die Fortentwicklung der Welt der Cryptocoins sein und die Möglichkeiten unterstützen, den gestörten Weltfrieden wieder herzustellen….

  4. Dem Kommentar von Hartmut kann ich mir nur anschliessen.

    „Wenn sich 51 Prozent der Miner einig sind, können sie Geld auf dieselbe Weise einfrieren, wie es derzeit die EZB und Fed machen.“

    Ja, wenn die Mehrheitsverhältnisse so uneindeutig sind wie von Dir beschrieben, können die verbleibenden 49 Prozent aber durchaus forken und knapp die Hälfte des Wertes in die neue Chain mitnehmen, solange genug User an den Wert des Forkes glauben. Spannenderweise würde der Wert der neuen Währung zumindest kurzfristig von keiner Propaganda fälschbar gut die Verteilung der Anhänger in beiden Lagern spiegeln. Somit läge die Macht hier nicht wirklich bei den Minern. Wenn man sich die EZB als equivalent der Miner vorstellt und die Weltbevölkerung als User, wäre das ein deutlich demokratischeres System als das jetzige Zentralbankensystem.

    • Tatsächlich sehr gute Zusammenfassung der Lage aus Sicht eines Coiners!

      Ja, wenn die Mehrheitsverhältnisse so uneindeutig sind wie von Dir beschrieben, können die verbleibenden 49 Prozent aber durchaus forken und knapp die Hälfte des Wertes in die neue Chain mitnehmen, solange genug User an den Wert des Forkes glauben.

      Das ist gar nicht so einfach, denn jeder Standard-Node wird die längste bzw. die mit dem meisten PoW akzeptieren und konkurrierende Blöcke verwerfen. Man müsste also entweder einen Hard-Fork in die Software hard-coden oder eine inkompatible Änderung einbauen, die zu diesem führt. Beides ziemlich unwahrscheinlich nach den Block-Size Kriegen und breitem Konsens „never hard fork“. Die „Demokratie“ beim Nakamoto-Konsens liegt eben in den Händen der Miner -> „One CPU, One Vote“. Dass diese Regel mit ASICs unterminiert wurde, steht auf einem anderen Blatt.

      Gemäß aktueller Reports ist eine Mehrheit der Hashrate bereits in den USA, mit Kanada und Europa dürfte es locker eine absolute Mehrheit sein und Sanktionen könnten durchaus umgesetzt werden. Bleibt abzuwarten, ob die Politik ihre Macht hier überhaupt versteht, ich bezweifle dies aktuell. Falls es aber zu einer massiven Unterminierung der Sanktionen mittels Crypto kommen sollte, werden sich auch Berater finden, die genau das vorschlagen.

      Schwerwiegender aktuell ist aber die Tatsache der immer größer werdenden Blocklisten, die von Börsen eingehalten werden (müssen). Wenn z.B. Christoph sein Buch gegen Bitcoin verkauft, die kurz zuvor mit einer solchen Adresse in Verbindung standen, wird sein Account beim Versuch, diese auf einer Börse zu tauschen, eingefroren. Ggf. mit weiteren Konsequenzen… Wie soll man als Händler Coin-„Hygiene“ (WTF?) betreiben, wenn man von beliebigen Dritten Zahlungen annimmt? Eigentlich müsste man sich eine Lizenz bei Chainalysis, Elliptic, … holen, bei jeder Zahlung deren API bemühen und ggf. jeden „verdächtigen“ Output intern sperren oder an den Absender zurückschicken. Lightning bietet hierbei wenigstens soweit Abhilfe, dass man selbst für ausreichend eingehende Liquidität aus „vertrauenswürdigen“ Quellen sorgen und neue Channels von „Fremden“ verweigern kann, OnChain bleibt dann nur ein Track Record mit den selbst eröffneten Channels.

      Spinnen wir aber das Mining-Thema mal weiter: Falls Russland keinen Absatz seiner Energieressourcen (Öl, Gas, Kohle) findet (afaik kann man das nicht „runterregeln“, einmal angebohrt sprudelt es), könnte es diese auch selbst zur Stromerzeugung nutzen und (noch dicker) ins Mining-Geschäft einsteigen. Tatsächlich gibt es hierbei einige Hürden, denn ich weiß nicht, wie viele Kapazitäten deren Kraftwerke aktuell übrig haben und ob die Technologie für neue ohne Importe verfügbar wäre – ggf. vielleicht aus China? Dazu bräuchten sie bei Bitcoin auch noch Unmengen an ASICs oder GPUs für Ethereum, die man auch importieren muss. Allerdings dürften in staatlichen Einrichtungen unzählige Rechner mit CPUs rumstehen, die man von heute auf morgen mit einem RandomX Monero Miner ausstatten könnte… Ganz nebenbei würde man den Blocklist Fuckup umgehen, denn auch wenn jemand einzelne Adressen auf eine solche setzt, landet die Adresse nie auf der Blockchain, die Zensur ist also komplett wirkungslos. Ich möchte hier keine politische Wertung vornehmen, aber Monero ist im Detail das, was Bitcoin mal sein wollte, „Geld ohne Staat“ und dazu immer stärker dezentralisiert, seit kurzem gibt es mit p2pool sogar Pool Mining ohne Pool, komplett dezentral organisiert per Sidechain.

      • Tom Mayer // 1. März 2022 um 19:12 //

        „Falls Russland keinen Absatz seiner Energieressourcen (Öl, Gas, Kohle) findet (afaik kann man das nicht „runterregeln“, einmal angebohrt sprudelt es), könnte es diese auch selbst zur Stromerzeugung nutzen und (noch dicker) ins Mining-Geschäft einsteigen.“

        Hm, Länder wie der Iran haben das meines Erachtens schon versucht und sind damit gescheitert. Zuletzt haben sie die Miner ja uch aus ihrem Land geschmissen, da sie zuviel Strom verbraucht haben. Meines Erachtens funktioniert das nicht auf Ebene eines gesamten Saates. Einzelpersonen werden zensurresitenter durch Bitcoin, Staaten nicht.

      • Iran hat dennoch einen wohl nicht unerheblichen Teil am Mining, leider habe ich auf die Schnelle keine neueren Daten als August 2021 gefunden:
        https://www.investmentmonitor.ai/finance/bitcoin-mining-hotspots-energy-countries

        3% sind nicht unerheblich, immerhin alleine aus den Coinbase Rewards aktuell ca. 27 BTC / Tag. Wahrscheinlich liegt das Problem eben in der Verfügbarkeit von Minern und eventuell der Auslastung von Kraftwerken.

      • Tom Mayer // 2. März 2022 um 23:12 //

        „Man müsste also entweder einen Hard-Fork in die Software hard-coden oder eine inkompatible Änderung einbauen, die zu diesem führt. Beides ziemlich unwahrscheinlich nach den Block-Size Kriegen und breitem Konsens „never hard fork“.“

        Ja, genau so eine Hardfork meine ich. Die wird keiner einfach so eingehen, da sie erstmal dramatische Konsequenzen hat, bis zu einem Split der Userbase, aber möglich bleibt sie immer und ist wenn sie stattfindet ist sie auch eine demokratische Abstimmung über ein kontroverses Thema mit dem Ziel eines größtmöglichen Konsenses.
        Die Blocksizekriege zeigen die negativen konsequenzen eines Splits und man versucht etwas ähnliches in Bitcoin mittlerweile sehr zu vermeiden in dem man mehr auf Konsens setzt als früher.

        Beim Ethereum DAO Hack ist dagegen eine überwiegende Mehrheit dem Fork gefolgt, da es absolut Sinn ergeben hat das zu tun.

        Genauso wären z.B. Sanktionen gegen Russland in Bitcoin zumindest sehr theoretisch möglich, wenn die überwiegende Mehrheit einem sanktionierenden Hardfork folgt der russische Transaktionen benachteiligt. Jeder in der Welt könnte den Hardfork initiieren. Die User entscheiden und müssen dafür mit dem Wert ihrer Assets geradestehen. Und den Folgen die das für Bitcoins Glaubwürdigkeit hätte natürlich. 😉

        Die aktuellen Wirtschaftsanktionen gegen Russland sind von oben entschieden worden. Eine echte Abstimmung der Userbase könnte da durchaus mal anders ausgehen, wäre aber am Ende IMHO sehr viel demokratischer.

        „Die „Demokratie“ beim Nakamoto-Konsens liegt eben in den Händen der Miner“

        Ich dachte, die Blocksizekriege haben gerade gezeigt, dass das nicht so einfach ist. Sehr viel Miner haben doch die BigBlocker supported. Trozdem haben sie sich in the long run nicht so durchgesetzt. Nur einen Teil der Userbase mitgenommen.

        Und Hardforks treffen noch nicht mal endgültige Entscheidung, wie sie unsere aktuelle Demokratien am Ende fast immer (gegen die Minderheit) trefffen müssen.

        Sowohl Bigblocker als auch Ethereum Classic gibt es noch immer, und wenn die Mehrheit später meint, das wäre doch das bessere System, kann das auch jederzeit wiederkommen.

      • @Tom Mayer

        Ja, genau so eine Hardfork meine ich. Die wird keiner einfach so eingehen, da sie erstmal dramatische Konsequenzen hat, bis zu einem Split der Userbase, aber möglich bleibt sie immer und ist wenn sie stattfindet ist sie auch eine demokratische Abstimmung über ein kontroverses Thema mit dem Ziel eines größtmöglichen Konsenses.

        Ich halte eine Hard-Fork bei Bitcoin mittlerweile für ausgeschlossen, die einzige Ausnahme sehe ich bei einem technischen Fail, wenn z.B. SHA256 „gebrochen“ wäre. Die Userbase ist dabei aber relativ unerheblich, die Miner müssen das unsetzen.

        Die Blocksizekriege zeigen die negativen konsequenzen eines Splits und man versucht etwas ähnliches in Bitcoin mittlerweile sehr zu vermeiden in dem man mehr auf Konsens setzt als früher.

        Kannst Du dafür Referenzen liefern? Ich sehe kaum größere Versöhnung als vor den Blocksize-Kriegen…

        Ich dachte, die Blocksizekriege haben gerade gezeigt, dass das nicht so einfach ist. Sehr viel Miner haben doch die BigBlocker supported. Trozdem haben sie sich in the long run nicht so durchgesetzt. Nur einen Teil der Userbase mitgenommen.

        „sehr viele“ ist ziemlich vage. Miner agieren profitorientiert, die wenigen darunter, die ideologisch handeln, kann man wahrscheinlich an einer Hand abzählen. Der Konsens ist erstmal immer 100% bei der Base-Chain, es erfordert Aufwand, einen neuen Fork zu etablieren, daher hat Bitcoin den enormen Vorteil des Netzwerkeffekts. Ein Switch zu einem anderen Konsens wäre imo nur bei einem grundlegenden Bruch der aktuellen Regeln denkbar. Doch scheuen sich praktisch alle Akteure bei Bitcoin vor einem Hard-Fork, denn dieser würde mit Sicherheit konkurrierende Forks hervorrufen.

  5. Der Tag, an dem sich China in den eigenen Arsch beißt, weil es seine Mining-Power nach USA verprellt haben, rückt unaufhaltsam näher.

  6. Sehr schöner Artikel. Danke.

  7. Frank Müller // 1. März 2022 um 14:17 // Antworten

    Ich glaube Travel-Rule etc. sind Mittel die gegen einzelene Nutzer eingesetzt werden, bzw. als Abschreckung vielleicht auch auf das ganze Gruppen wirken können. Auf der Ebenen von Staaten sind sie dagegen wirkungslos, da ein Staat ihre Umsetzung verweigern oder ihre Anwendung indirekt aushöhlen kann.

    Allerdings ist Bitcoin und Co. für das Unterlaufen von Sanktionen eh nicht geeignet. Dafür ist es (in diesem Fall) einfach zu limitiert bzw. zu transparent. In diesem Fall vielleicht ja auch echt mal ein Segen.

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